Profilbild von Daggy55

Daggy55

Lesejury Star
offline

Daggy55 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Daggy55 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2025

Die Tiere folgen dem Stern zur Krippe

Tiere auf dem Weg zur Krippe
0

Der Adventskalender beinhaltet einen Stern, bei dem jeden Tag eine zusätzlicher Strahl ergänzt wird, so ergibt er am Heiligabend einen ganzen Stern auf dem die Tier, die im Buch vorkommen zu sehen sind.
Das ...

Der Adventskalender beinhaltet einen Stern, bei dem jeden Tag eine zusätzlicher Strahl ergänzt wird, so ergibt er am Heiligabend einen ganzen Stern auf dem die Tier, die im Buch vorkommen zu sehen sind.
Das Eichhörnchen Caspar ist der Erste, der auf den ungewöhnlichen Stern aufmerksam wird. Natürlich wendet er sich damit an die Eule, die den Stern auch seltsam findet, zumal er „ein warmes Gefühl tief drinnen“ erweckt. Das nächste Tier ist der Luchs und dann kommt noch Pim, die Raupe, die am Ende ein Schmetterling ist, dazu. Den verschlafenen Bär bewegt der Stern so sehr, dass er weinen muss. Diese kleine Truppe begegnet noch vielen anderen Tieren und findet den Weg zur Krippe nach vielen Abenteuern.
Die täglichen Geschichten sind immer eine Seite lang und mit einem kleinen passenden Bild versehen, dass wir auf dem großen Stern wiederfinden. So ganz neu ist der Gedanke nicht Tier auf den Weg zur Krippe gehen zu lassen, es gibt da schon einiges ähnliches. Gut gefällt mir, dass am Ende der Stern vervollständigt wird, da können sich die Kinder noch einmal erinnern.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.11.2025

Ermittlungen im Advent

Einbruch um Mitternacht
0

Auf dem Cover sehen wir die drei Mädchen, die wegen des gestohlenen Basketballs ermitteln.
Aber zunächst erleben wir Ronjas Enttäuschung, als am 1.12. Mama keinen Adventskalender bieten kann. Allerdings ...

Auf dem Cover sehen wir die drei Mädchen, die wegen des gestohlenen Basketballs ermitteln.
Aber zunächst erleben wir Ronjas Enttäuschung, als am 1.12. Mama keinen Adventskalender bieten kann. Allerdings bringt ihre Tante, die als Polizistin arbeitet, am Nachmittag nicht nur einen Streifenwagen mit, um Ronja abzuholen, sie auch einen Adventkalender für Detektivinnen dabei. Beim Basketballtraining hat der Trainer Klaus eine besondere Überraschung für die Spielerinnen. Einen Ball, der von einem ehemaligen Spieler gespendet wurde, der inzwischen Weltklasse ist. Ronja wird für die Zeitung mit dem Ball fotografiert und erkennt deshalb, dass der Ball ausgetauscht wurde. Die drei Mädchen haben schon eine Vermutung, wer der Täter sein könnte, aber es dauert natürlich bis Weihnachten, bis der Fall geklärt ist.
Die täglichen Kapitel sind immer drei bis vier Seiten lang und werden durch viele bunte Illustrationen aufgelockert. Zu jedem Kapitel gehört Rätsel, das sich auf den gelesenen Text bezieht. Da müssen wir aus zusätzlichen Buchstaben, die sich im Text versteckt haben eine Lösungswort bilden, Buchstaben umstelle, Wörter finden und vieles mehr. Ein Adventskalender für kleine Ermittler
innen und Rätselfreund*innen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.11.2025

Märchenhafte Weihnachtsgeschichte

Kater Klaus vermisst die Maus
0

Eine nette kleine Truppe wohnt da zusammen Großvater Vasilis, Kater Klaus und die kleine Maus. Es geht auf Weihnachten zu und der Großvater möchte ein besonderes Geschenk für seinen Enkel Niko. Da helfen ...

Eine nette kleine Truppe wohnt da zusammen Großvater Vasilis, Kater Klaus und die kleine Maus. Es geht auf Weihnachten zu und der Großvater möchte ein besonderes Geschenk für seinen Enkel Niko. Da helfen ihm die beiden Tiere uns machen ihn auf den Zapfen aufmerksam, der so gut duftet und den Vasilis zum Verfeuern nutzt. So wird der Zapfen in Geschenkpapier gepackt und der Großvater bringt ihn zur Post. Leider fehlt ihm das Geld für das Porto, so geht er betrübt wieder heim. Klaus hat eine Idee und überredet die Maus zusammen mit dem Geschenk zu Nikko zu reisen. So wird eine kleine Tür ins Geschenkpapier geschnitten, damit sich die Maus hineinsetzen kann. Klaus bringt das Geschenk zum Hirsch und hängt es ans Geweih. So macht sich der Hirsch auf den Weg. Der Dachs ist der nächste Transporteur, weiter geht es mit dem Wolf. Inzwischen erfahren wir wie es Kater Klaus ergeht, denn er macht sich Sorgen um die kleine Maus. Natürlich geht es am Ende gut aus und die kleine Maus erlebt so viele spannende Abenteuer, dass sie am Ende keine kleine Maus mehr ist.
Die Geschichte spielt in Griechenland und wir erfahren einiges von den dortigen Bräuchen. Während sich Klaus sorgt und beim Großvater die Vorweihnachtszeit erlebt, wird die Maus immer mutiger, am Ende traut sie sich sogar wieder heimzufliegen, obwohl sie das vorher kategorisch abgelehnt hatte.
Eine weihnachtliche Geschichte über Mut, Freundschaft und ungewöhnlichen Abenteuern. Die Illustrationen sind sehr passend gezeichnet, ein wenig altmodisch und ein wenig griechisch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.11.2025

Ein aufstrebender Kurort mit seinen Glanz- und Schattenseiten

Die Welt in Meran - Walzerblut
0

Im Fasching 1872 reist Helen von Burt, eine Nichte Moltkes, mit ihrer englischen Tante nach Meran. Der aufstrebende Kurort ist für den Adel und die reiche Gesellschaft ein besonderer Anziehungspunkt. Helen ...

Im Fasching 1872 reist Helen von Burt, eine Nichte Moltkes, mit ihrer englischen Tante nach Meran. Der aufstrebende Kurort ist für den Adel und die reiche Gesellschaft ein besonderer Anziehungspunkt. Helen soll nach Möglichkeit einen Ehemann bei einem der Faschingsveranstaltungen finden. Doch es ist immer wichtig, dass dabei die Etikette eingehalten werden. So darf sie als junge ledige Frau nicht alleine im Ort spazieren gehen, allerdings umgeht die hervorragende Reiterin diese Vorschrift und macht sich ganz früh am Morgen zu Pferd auf die Gegend zu erkunden. So trifft sie auf Jean, den adeligen Korsen, den seine Kriegserlebnisse sehr belasten. Dr. Hirsch, ein jüdischer Arzt reist nach Meran, um hier eine Stelle anzutreten. Er ist überzeugt, dass er sich nicht nur um den Köper, sondern auch um die Seele der Erkrankten kümmern muss. Anna eine Bedienstete aus dem feudalen Hotel in den Helen untergekommen ist, erledigt ihre Arbeit sehr vorausschauen, doch dann kommt sie eines Tages nicht mehr zu Dienst.
Am Anfang des Buches ist eine Karte „Meran um 1875“ abgebildet und hinten im Buch gibt es ein Personenverzeichnis. Die 20 Kapitel beginnen immer mit einem Originaltext aus der Zeit. Die wechselnden Orte sind immer mit einer entsprechenden Orts und Datumsangabe versehen, die Personen, die im Fokus stehen wechseln, was die Erzählung auflockert. Da gibt es Helen, die dringend an den Mann gebracht werden soll, Jean, der unter seinen Kriegserlebnissen leidet und ein Geheimnis hat. Anna das kranke Dienstmädchen, ein kleines Kind, dass unter schlimmsten Umständen bei einer Familie untergebracht ist, Frauen, die für einen kargen Lohn ihre Gesundheit opfern und Ärzte, die zum einen die reichen Kurgäste versorgen, die aber auch eine Sprechstunde für die Armen anbieten. Der aufstrebende Kurort Meran wird so lebhaft geschildert, dass ich einfach durch die gut 400 Seiten geflogen bin und auf die Fortsetzung warte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2025

Ein herrliches Buch über eine n Wolf, der sich entscheiden muss

Mahlzeit!
0

Der große graue Wolf zieht einen niedlichen weißen Hasen hinter sich her, aber er leckt sich schon die Schnauze und zeigt seine spitzen Zähne. Über dieser Szene steht das Wort „Mahlzeit“, das lässt schlimmes ...

Der große graue Wolf zieht einen niedlichen weißen Hasen hinter sich her, aber er leckt sich schon die Schnauze und zeigt seine spitzen Zähne. Über dieser Szene steht das Wort „Mahlzeit“, das lässt schlimmes erahnen.
Vor dem gemütlichen Haus mit den vielen Hasen sehen wir das kleine weiße Häschen mit einer Holzmöhre spielen. Doch dann hüpft es hinter dem Frosch her, der versucht ein Glühwürmchen zu fangen. Szenenwechsel: ein Rudel Wölfe heut den Vollmond an, nur Grauschnauz steht etwas abseits. (Und sitzt da nicht das Glühwürmchen auf seinem Ohr?)
Er möchte gerne selbst und ganz für sich, dafür aber perfekt den Mond ansingen. Doch da hört er einen ganz anderen Ton, „WÄ-HÄÄÄ“ ist da zu hören. Als er die Ursache des Geräusches ausfindig gemacht hat, beginnt sein Dilemma. „Alle, die nach Einbruch der Dunkelheit im Wald gefunden werden, müssen gefressen werden.“ Aber das Häschen ist so winzig und flauschig. Und es trägt einen Zettel seiner Familie dabei, worauf dem, der Knuffel zurückbringt, ein Essen versprochen wird.
Wundervollen humorvolle Illustrationen und eine Geschichte, die zeigt, dass auch ein Wolf nicht immer an die Regeln hält und nicht gleich jeden Hasen frisst.
Zusätzlich noch die Empfehlung meiner Enkelkinder!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere