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Veröffentlicht am 04.11.2025

Wie komme ich an eine neue tolle Freundin?

Der unglaubliche Freundinnen-Wunsch-Automat
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Zwischen „Lesen können“ und „ein Buch selbst lesen“ liegen große Unterschiede, dieses Buch wird speziell zum „Einfach selbst Lesen“ auf dem Cover beworben. Es hat 75 Seiten, große Buchstaben, 17 kurze ...

Zwischen „Lesen können“ und „ein Buch selbst lesen“ liegen große Unterschiede, dieses Buch wird speziell zum „Einfach selbst Lesen“ auf dem Cover beworben. Es hat 75 Seiten, große Buchstaben, 17 kurze Kapitel und viele bunte, teilweise großformatige Bilder.
Das erste einseitige Kapitel beschreibt eine Szene, die erst am Schluss des Buches passiert. Sie baut mit einem kreischenden Zombie und zwei flüchtenden Mädchen auch eine richtig tolle Spannung auf. Dann erfahren wir, wie in Emilys 5c alles begann. Juno, Emilys beste Freundin seit der Windelzeit, fällt auf Auroras Klimper-Wimpern herein und schenkt ihr ihr schönstes Radiergummi. Deshalb spricht Emily den Satz „Es gibt 1000 bessere Freundinnen als dich!“ und sie weiß sofort, dass sie das nicht hätte sagen dürfen. Leidet traut sich Emily nicht ohne eine Freundin den Stinkern vorbei, deshalb grenzt es an eine Wunder, dass sie auf einen „Freundinnen-Wunsch-Automat“ stößt, aber eine Wunschfreudin bekommt man nicht so leicht.
Fabelhaft, wie die Geschichte an Spannung gewinnt und wie wir mit Emily hoffen, dass sie eine Freundin findet. Zum Glück gibt es eine richtig schönes Ende. Wie gesagt, schone Illustrationen und ein Text, voller Humor und Spannung.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Auch wenn Petronella der Oma hilft, läuft es auf der Apfelwiese

Petronella Apfelmus - Hexenschuss und Zaubernuss (Band 13)
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Petronella Apfelmus winkt uns vom Cover zu. Diesmal muss sie sich mit Mitgliedern der „Kryptozoologischen Gesellschaft“ auseinandersetzten, die auf der Wiese an der Mühle campen.
Professor Raubein und ...

Petronella Apfelmus winkt uns vom Cover zu. Diesmal muss sie sich mit Mitgliedern der „Kryptozoologischen Gesellschaft“ auseinandersetzten, die auf der Wiese an der Mühle campen.
Professor Raubein und seine Begleiterinnen beschäftigen sich mit magischen Wesen und davon gibt es im Haspelwald eine ganze Menge. Da müssen Petronella und ihre Apfelmänner schnell alle warnen, damit sie dieser Truppe nicht in die Hände fallen. Leider hat Petronellas Oma Streit mit einer anderen Hexe, die ihr einen Hexenschuss verpasst hat. Deshalb muss ich Petronella mit ihrer Medizin auf den Weg in den Schwarzwald machen. Die daheimgeblieben magischen Wesen und die Zwillinge müssen also schauen, wie sie alleine mit der Situation fertig werden. Sie belauschen die Kryptozoologinnen und entdecken dabei eine ganze Menge, das sie verwundert.
Das Buch mit dem schönen blauen Lesebändchen, ist diesmal mit über 200 Seiten etwas dicker geraten. Aber die Geschichte, die sich zu einer spannenden Detektivgeschichte entwickelt, ist gut zu lesen und die wunderschönen Illustrationen, die lockern die Seiten zusätzlich auf. Wieder ein unterhaltsames Buch um unsere kleine Apfelhexe.

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Liebenswert zarte Erzählung über eine Eintagsfliege

Aurora – Eine Eintagsfliege und der schönste Tag ihres Lebens
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Was für ein wunderschönes Cover, da sitzt Aurora, die Eintagsfliege, mitten in goldenen Strahlen auf dem weißen Hintergrund. So toll ist sicher kaum eine kleine Fliege präsentiert worden.
Es ist ein sonniger ...

Was für ein wunderschönes Cover, da sitzt Aurora, die Eintagsfliege, mitten in goldenen Strahlen auf dem weißen Hintergrund. So toll ist sicher kaum eine kleine Fliege präsentiert worden.
Es ist ein sonniger Morgen, als Aurora sich auf den Weg macht ihren Tag zu erleben. Voller Tatendrang fliegt sie zu einer Blumenwiese, wo sie entzückt, zwei Schmetterlinge beobachtet. Beinahe hätte der Frosch sie verschlungen, doch er will Aurora nicht den einzigen Tag ihres Lebens verderben und fängt sie nicht mit seiner Zunge. Er rät ihr zum Goldregen zu fliegen und dort begegnen unsere kleinen Fliege viele summende Hummeln. Denen schaut sie bei ihrer Pollensuche zu bis es anfängt zu regnen. Auf dem Baum, auf den sich vor den Tropfen flüchtet, trifft Aurora auf eine nette Raupe. Als die ersten Sonnenstrahlen auf die Regentropfen fallen ist Aurora „sprachlos vor Staunen.“
Es ist wunderschön zu erleben, wie dieses kleine Wesen, dass wir oft achtlos erdrücken, einen Tag voller Wunder erlebt und sich so an ihrem kurzen Leben erfreut. Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen und achtsamer mit unserer Zeit umgehen. Deshalb gibt es am Ende des Buches auch eine Bastelanleitung für ein Tagebuch, in dem wir all unsere schönen Erlebnisse festhalten können.
Auch wenn hier der Teil des Fortpflanzens, der ja der Hauptanlass für das Lebens dieser Fliege ist, ausgespart wurde und ihr am Ende noch ein zweiter Tag „geschenkt“ wurde, ist dieses Buch wunderschön anzuschauen, die zarten Bilder zeigen so eindringlich Auroas Leben. Der Text fein gesponnen und genau so zart.

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Wie die Laune wieder gut wird

Die Spinatwachtel
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Bunt ist das Cover und das Gesicht des Mädchens ist wie der Titel es schon sagt spinatgrün. Mama bringt Holly in die WaldKiga, doch Holly ist mit dem „Schlechte-Laune-Mach-Fuß“ aufgestanden und schlecht ...


Bunt ist das Cover und das Gesicht des Mädchens ist wie der Titel es schon sagt spinatgrün. Mama bringt Holly in die WaldKiga, doch Holly ist mit dem „Schlechte-Laune-Mach-Fuß“ aufgestanden und schlecht gelaunt. Nun sind im Kindergarten Glückswochen und jedes Kind bekommt einen Beutel, selbstgebastelte Glückstaschen, in die Dinge kommen sollen, die glücklich machen. Während alle Kinder begeistert nach dem Glück suchen, versteckt sich Holly in einem kleinen Zelt und will hierbleiben, denn sie hat keine Lust“ mit den anderen zu spielen. Und da sehen es auch die anderen Kinder, dass Holly „vor schlechter Laune schon wieder ganz grün im Gesicht ist“. Bei Steine bemalen reicht es dann nur für einen grünen Strich, doch der immer fröhliche Mika erkennt darin den Stängel für seine Blüte. Holly will auch nicht die Pusteblume als fliegende Wünsche nutzen, die nennt sie Unkraut. Deshalb rufen ihr die Kinder „Spinatwachtel!“ hinterher.
Zum Glück verliert Holly am Ende ihre spinatgrüne Farbe und möchte „Jeden Tag ein Glücksgefühl finden!“
Schlechte Laune haben wir ja alle einmal und oft ohne einen besonderen Gund. Wie schön, wenn dann einen Freund hat, der uns einen Glückskäfer schenkt und uns damit aus der schlechten Laune holt. Mika muss aber auch schon sehr beharrlich bleiben, denn Holly ist schon ein besonders schwerer Fall.
Die stupsnasige Holly mit den großen Augen ist trotz des grünen Gesichts ein niedliches Mädchen, sie und die anderen Kita-Kinder sind sehr schön gezeichnet und geben der Geschichte die nötige Dynamik. Der Szenen sind so oder so ähnlich jeden (Kind) vertraut. Deshalb sollten wir alle mal die Schirmchen einer Pusteblume als fliegende Wünsche in die Luft pusten.

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Das Gefühl der Einsamkeit greifbar gemacht

Einsam
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Schon das in dunklen Farben gehaltene Cover lässt und die Verlorenheit des Kindes spüren. So sehen wir das Mädchen durch die fallenden Schneeflocken nur im Kleid und mit nackten Füssen laufen. „Ich bin ...

Schon das in dunklen Farben gehaltene Cover lässt und die Verlorenheit des Kindes spüren. So sehen wir das Mädchen durch die fallenden Schneeflocken nur im Kleid und mit nackten Füssen laufen. „Ich bin ganz allein“ lässt sie uns wissen. Obwohl sie glaubt, ganz allein im Wald zu sein, sehen wir einen Wolf durch die Bäume streichen. „Werde ich für immer so einsam sein?“ fragt sich das Mädchen und er Wolf kommt ihr dabei näher. Auf der nächsten Seite gibt es nur graue Buchstaben auf grauem Hintergrund, „es bleibt alles grau.“ Der Wolf, den sie dann umarmt ist die Einsamkeit, ihr einziger Begleiter. Noch eine Textseite, die die Einsamkeit beschreibt. Die beiden heulen zum Mond und es gibt viel Fragen, die sich das Mädchen stellt „Und wird alles gut?“ Doch dann keimt auch etwas Hoffnung auf und das Mädchen fasst Mut und hofft auf einen Menschen, der ihr vertraut. Da tauchen noch andere Kinder auf, die auch mit Waldtieren unterwegs sind. So wir am Ende aus der Einsamkeit eine Zweisamkeit.
Ich weiß, dass ich dieses Buch meiner Enkelin nicht vorlesen werden, denn sie wird die Trauer in Tränen verwandeln. Der Text ist so traurig und verzweifelt, dass sie es nicht ertragen könnte. Die Bilder sind poetisch und eindringlich, die Farben bleiben dunkel und trostlos, erst die allerletzten Seiten sind hell und hoffnungsvoll. Es wird viel mir der Größe der Buchstaben gespielt, auf einigen Seiten gibt es keine Bilder, da steht die Schrift für sich. Nach der Verlorenheit gibt es zum Glück am Ende die Freundschaft der beiden Kinder.

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