Cover-Bild Einsam
Band 3 der Reihe "Kinder und ihre Gefühle"
(3)
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Prestel
  • Genre: Kinder & Jugend / Bilderbücher
  • Seitenzahl: 40
  • Ersterscheinung: 22.10.2025
  • ISBN: 9783791376189
Britta Teckentrup

Einsam

Ein Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren
Mit stimmungsvollen Illustrationen und gereimten Texten erkundet dieses Buch das Gefühl der Einsamkeit aus der Perspektive eines Kindes

Britta Teckentrups neues Buch über Emotionen ist dem leider äußerst aktuellen Thema Einsamkeit in der Kindheit gewidmet.

Zwar ist das Gefühl, allein zu sein, ganz natürlich und jeder und jede kennt es. Doch kann es auch sehr beunruhigend und beängstigend sein, wenn sich ein Kind einsam fühlt. Mit der für sie charakteristischen Sensibilität erkundet Britta Teckentrup solche Momente, in denen die Welt weit entfernt scheint und wir mit der schweren Stille kämpfen, die uns umgibt, wenn sich die Einsamkeit wie ein allumfassender Schatten über uns legt. In einer Welt, in der Kinder wie Erwachsene häufig an solchen intensiven Gefühlen leiden, bietet dieses Buch eine ruhige, mitfühlende und verständnisvolle Stimme, die jungen Leser*innen hilft, ihre Gefühle zu erkennen und zu benennen. Das Buch vermittelt Kindern, dass Einsamkeit zwar traurig und schwierig sein kann, aber ein Teil des Lebens ist, den jede*r erlebt. Und es bietet einen Hoffnungsschimmer: auch in den dunkelsten Momenten liegt vor uns die Möglichkeit von Licht und Verbindung.

Ein schönes und wichtiges Buch für alle, die mit Kindern über das Gefühl der Einsamkeit sprechen möchten.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Tigerluna in einem Regal.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von Tigerluna.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2025

Ein wunderschön poetisches und kraftvolles Bilderbuch zum Thema Einsamkeit!

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Nachdem mich Britta Teckentrup zuletzt mit „Mutig“ sehr beeindruckt hat, war ich voller Vorfreude auf den dritten Band ihrer Bilderbuchreihe „Kinder und ihre Gefühle“. Wie schon der Titel erahnen lässt, ...

Nachdem mich Britta Teckentrup zuletzt mit „Mutig“ sehr beeindruckt hat, war ich voller Vorfreude auf den dritten Band ihrer Bilderbuchreihe „Kinder und ihre Gefühle“. Wie schon der Titel erahnen lässt, widmet sich die deutsche Künstlerin dieses Mal dem aktuellen Thema Einsamkeit – und überzeugt dabei auf ganzer Linie!

Britta Teckentrup ist es einmal mehr gelungen, ein komplexes Gefühl eindrucksvoll in Bild und Sprache darzustellen. Bereits das Cover lässt einen die Verlorenheit des Kindes spüren und verströmt eine gewisse Melancholie. In der Geschichte dahinter begleiten wir unsere kleine Hauptperson durch einen dunklen, winterlichen Wald. In einem dünnen Kleid und mit bloßen Füßen stapft das Mädchen durch den Schnee, fühlt sich allein und klein und fragt sich, ob sie wohl jemals gesehen und geliebt werden wird. Nichts wünscht sie sich mehr als Freundschaft, doch ihre düsteren Gedanken hindern sie daran, den ersten Schritt zu tun. Ihr einziger Begleiter in dieser schweren Zeit ist ein großer Wolf, der ihre Einsamkeit verkörpert. Jedoch nicht als Bedrohung, sondern als eine sanfte Umarmung. Als das Mädchen schließlich neue Hoffnung schöpft, findet sie den Mut, auf andere einsame Kinder zuzugehen.
In kurzen, eindringlichen Reimen beschreibt Britta Teckentrup die kindliche Gefühlswelt und den Weg aus der Einsamkeit. Die Texte lesen sich wie ein innerer Monolog, der anfangs voller Zweifel und Düsternis steckt, zum Ende hin aber immer hoffnungsvoller wird. Kindern wird hier einfühlsam vermittelt, dass sie nicht alleine sind – dass sich jeder mal verloren und traurig fühlt. Die Geschichte zeigt ihnen, dass das Gefühl der Einsamkeit zum Leben dazu gehört und auch in den dunkelsten Momenten tiefe, echte Verbundenheit möglich ist. Man muss sich nur trauen, sich zu öffnen und neue Freundschaften schließen. Dass diese für immer halten, ist nicht garantiert, aber es lohnt sich dennoch, es zu wagen.

Genauso tiefgründig und voller Poesie wie der Text sind auch die ausdrucksstarken und stimmungsvollen Illustrationen von Britta Teckentrup. Mit ihrem unverwechselbaren, nostalgischen Stil – eine Mischung aus handgemachter und digitaler Collage – hat sie mal wieder wahre Kunstwerke geschaffen. Anfangs dunkel und kalt, werden die Bilder zunehmend wärmer und freundlicher und haben fast schon etwas Magisches an sich. Text und Bild bilden eine starke Einheit, erzählen mal gemeinsam und manchmal auch alleine die Geschichte und machen dieses Buch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Fazit: „Einsam“ ist ein bild- und wortgewaltiges Bilderbuch ab 4 Jahren über den Umgang mit Einsamkeit und der Kraft der Hoffnung. Ein poetischer und kraftvoller Begleiter, der Kindern hilft, ihre Gefühle zu erkennen, zu benennen und darüber zu reden. Britta Teckentrup hat es mal wieder geschafft, mich komplett zu begeistern! Von mir gibt es sehr gerne 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Berührend

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"Einsam" ist ein Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren von Britta Teckentrup.

Ich mag den Schreibstil von Britta Teckentrup sehr.
Die Texte sind kurz und knapp und
wundervoll in Reimform geschrieben.

Ihre ...

"Einsam" ist ein Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren von Britta Teckentrup.

Ich mag den Schreibstil von Britta Teckentrup sehr.
Die Texte sind kurz und knapp und
wundervoll in Reimform geschrieben.

Ihre Illustrationen sind einfach zauberhaft. Ich mag diesen besonderen Illustrationsstil sehr gerne. Für mich ist er ein wenit "Oldschool" und erinnert mich damit ganz besonders an die schönen Bilderbücher meiner Kindheit zurück.

Ein wunderschön-trauriges Bilderbuch, um Kindern den Begriff Einsamkeit begreiflich zu machen, damit sie ihre Gefühle erkennen und benennen können.

Dieses Bildbuch hat mich zutiefst berührt. Es ist unfassbar Mutmachend. Es hat mich zu Tränen gerührt. Ein Buch das Kindern Hoffnung schenkt. WOW!

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Das Gefühl der Einsamkeit greifbar gemacht

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Schon das in dunklen Farben gehaltene Cover lässt und die Verlorenheit des Kindes spüren. So sehen wir das Mädchen durch die fallenden Schneeflocken nur im Kleid und mit nackten Füssen laufen. „Ich bin ...

Schon das in dunklen Farben gehaltene Cover lässt und die Verlorenheit des Kindes spüren. So sehen wir das Mädchen durch die fallenden Schneeflocken nur im Kleid und mit nackten Füssen laufen. „Ich bin ganz allein“ lässt sie uns wissen. Obwohl sie glaubt, ganz allein im Wald zu sein, sehen wir einen Wolf durch die Bäume streichen. „Werde ich für immer so einsam sein?“ fragt sich das Mädchen und er Wolf kommt ihr dabei näher. Auf der nächsten Seite gibt es nur graue Buchstaben auf grauem Hintergrund, „es bleibt alles grau.“ Der Wolf, den sie dann umarmt ist die Einsamkeit, ihr einziger Begleiter. Noch eine Textseite, die die Einsamkeit beschreibt. Die beiden heulen zum Mond und es gibt viel Fragen, die sich das Mädchen stellt „Und wird alles gut?“ Doch dann keimt auch etwas Hoffnung auf und das Mädchen fasst Mut und hofft auf einen Menschen, der ihr vertraut. Da tauchen noch andere Kinder auf, die auch mit Waldtieren unterwegs sind. So wir am Ende aus der Einsamkeit eine Zweisamkeit.
Ich weiß, dass ich dieses Buch meiner Enkelin nicht vorlesen werden, denn sie wird die Trauer in Tränen verwandeln. Der Text ist so traurig und verzweifelt, dass sie es nicht ertragen könnte. Die Bilder sind poetisch und eindringlich, die Farben bleiben dunkel und trostlos, erst die allerletzten Seiten sind hell und hoffnungsvoll. Es wird viel mir der Größe der Buchstaben gespielt, auf einigen Seiten gibt es keine Bilder, da steht die Schrift für sich. Nach der Verlorenheit gibt es zum Glück am Ende die Freundschaft der beiden Kinder.

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