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Veröffentlicht am 16.02.2019

Spannend, interessanter Handlungsort

Der Tibeter
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Bei " Der Tibeter" von Stephan Leenen handelt es sich um den vierten Band der Spreenebel-Berlin Reihe.


Klappentext übernommen:
Am Ostbahnhof werden Leichenteile gefunden. Wer hat den Körper des Toten ...

Bei " Der Tibeter" von Stephan Leenen handelt es sich um den vierten Band der Spreenebel-Berlin Reihe.


Klappentext übernommen:
Am Ostbahnhof werden Leichenteile gefunden. Wer hat den Körper des Toten so übel zugerichtet? Und warum? Während die Berliner Hauptkommissare Britt Bredehorst und Ralf Ziether die näheren Umstände aufzuklären versuchen, beunruhigt ein Schwarm wilder Geier die Berliner Öffentlichkeit und macht der chinesische Anwalt der Hinterbliebenen des Toten mächtig Ärger.
Die Spuren führen immer wieder nach Tibet, in das ferne zentralasiatische Hochland und verleihen den Ermittlungen eine zusätzliche politische Brisanz. Auch bleibt es nicht bei einem Toten, denn irgendjemand treibt mit Bredehorst und Ziether ein böses Spiel.
Schließlich sieht sich Ralf Ziether den Ermittlungen nicht mehr gewachsen, erleidet einen psychischen Zusammenbruch und wird von seiner Kollegin in die Psychiatrie zwangseingewiesen. Aber erst hier, hinter den scheinbar undurchdringlichen Mauern der Forensik, enthüllt sich Ralf Ziether das unfassbare Ausmaß ihres aktuellen Falls.

Für mich war dies das zweite Buch aus der Reihe. Aber auch ohne Kenntnisse der ersten Bänder kann man dieses Buch lesen. Der Fall an sich ist neu und wird komplett gelöst. Mit dem Privatleben der Ermittler kommt man zurecht.

Die Spannung fängt schon auf den ersten Seiten an und endet am Ende der Geschichte.
Durch die vielen Wendungen im Fall und Verdächtigen bin ich bis zum Schluß nicht auf den richtigen Täter und dessen Gründe gekommen.

Die Charaktere werden sehr gut beschrieben. Ich konnte mir jeden Einzelnen sehr gut vorstellen und gerade bei Ziether spürt man richtig, wie die psychische Belastung, die durch seine Arbeit hervorgerufen wird, ihn Stück für Stück zu einem Wrack macht.

Für schwache Nerven ist dieser Krimi leider nichts. Die aufgefundenen Leiche hat Fraßspuren und wurde zerteilt. Dies wird ausführlich beschrieben.

Die Ermittlungsschritte der Kommissare haben mir sehr gefallen. Alle machen Sinn und sind sehr interessant, welche Schlußfolgerungen sie aus einzelnen Puzzlestücke ziehen.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Veröffentlicht am 12.02.2019

tolle Motive, einfach auszumalen

Das 80er Malbuch
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Das 80er Malbuch von Michael Walch umfasst 44 Seiten.


Die Motive sind sehr gut und detailliert gezeichnet. Alle Motive passen in die 80 er Jahre und haben mich daran erinnert was damals "in" war.
Das ...

Das 80er Malbuch von Michael Walch umfasst 44 Seiten.


Die Motive sind sehr gut und detailliert gezeichnet. Alle Motive passen in die 80 er Jahre und haben mich daran erinnert was damals "in" war.
Das Ausmalen hat mir ( 39 Jahre) sehr viel Spass gemacht und hat mich an meine Kindheit erinnert.
Endlich habe ich auch mal den Rubik´s Cube geknackt auch wenn mit Hilfe von meinen Buntstiften.

Das Papier des Malbuchs ist sehr gut. Man kann die Bilder mit Buntstiften, sowie mit Filzstiften ausmalen.
Kein Verlaufen der Farben, kein Durchdrücken der Farben und die Farben trocknen schnell.
Ebenfalls hat mir gefallen, dass die Blätter des Buches nur auf einer Seite bedruckt sind. Falls sich beim Ausmalen doch mal eine Farbe durchdrückt, bekommen die anderen Motive keine Farbe ab.

Ich empfehle dieses Malbuch weiter.

Veröffentlicht am 12.02.2019

tolle Situationskomik, spannend, überraschendes Ende

Venuswalzer
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Bei „Venuswalzer“ von Lotte Minck handelt es sich um den zweiten Band aus der Reihe rundum die Astrologin Stella.

Seit Wochen werden die Nerven von Astrologin Stella von unerträglichem Baulärm malträtiert.

Die ...

Bei „Venuswalzer“ von Lotte Minck handelt es sich um den zweiten Band aus der Reihe rundum die Astrologin Stella.

Seit Wochen werden die Nerven von Astrologin Stella von unerträglichem Baulärm malträtiert.

Die Situation von Stellas Kundin Ruby ist ebenfalls unerträglich. Sie ist fast täglich den Übergriffen eines Handwerkers ausgesetzt, bis dieser ausgerechnet vor ihrem Fenster vom Baugerüst stützt.

Dies war ganz sicher kein Wink des Himmels und vermutlich auch kein Unfall. Ruby steht plötzlich unter Tatverdacht. Da Stella an Rubys Unschuld glaubt, beschließt sie der Sache auf eigene Faust und mit himmlischer Hilfe auf den Grund zu gehen.


Das tolle Cover „ muss“ bei diesem Buch erwähnt werden. Während dem Lesen habe ich es mir des öfteren angeschaut und immer wieder neue Details entdeckt – super.

Ich finde es gut, dass man diesen Teil auch ohne Kenntnis des ersten Bandes lesen kann. Dies finde ich immer wichtig bei Reihen, da man oft erst, wenn man das Buch in den Händen hält, erfährt dass es eine Reihe ist.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Der spritzige, lustige Schreibstil hat mich des öfteren zum Schmunzeln gebracht. Eine Situationskomik jagt die nächste. Dabei kommt die Spannung nicht zu kurz. Schon auf den ersten Seiten passiert ein Unglück und bis zum Schluß, weiß man als Leser nicht wer der Täter ist und welchen Grund er hat.

Die vielen Wendungen und Verdächtigen tragen zur Spannung bei. Ebenso dass sehr überraschende Ende.

Die Charaktere werden sehr gut beschrieben und ich konnte mir jeden sehr gut vorstellen. Ob Handwerker, wie hier Kevin, sich wirklich so verhalten? Aber in dieser Krimikomödie und zu Kevins Charakter passen diese Aktionen sehr gut.

Die Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter und immer neue Seiten kommen zum Vorschein.

Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt weiter.

Veröffentlicht am 09.02.2019

Sehr spannend, gut durchdacht mit unerwartetem Ende

Liebes Kind
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Bei " Liebes Kind" von Romy Hausmann handelt es sich um einen sehr spannenden Thriller.

Er macht den Tag . Und die Nacht.
Mein Zeitgefühl, meine Würde und einen Backenzahn, werde ich am ersten Tag verlieren. ...

Bei " Liebes Kind" von Romy Hausmann handelt es sich um einen sehr spannenden Thriller.

Er macht den Tag . Und die Nacht.
Mein Zeitgefühl, meine Würde und einen Backenzahn, werde ich am ersten Tag verlieren. Zwei Kinder und eine Katze habe ich dafür bekommen und einen großen Mann mit kurzem dunklem Haar und grauen Augen. Er hat unsere Fenster mit Dämmplatten verschraubt. Er macht den Tag und die Nacht. Wie Gott.

Dieser grausame, tragische und tief berührende Thriller ist nichts für schwache Nerven. Zwar kommen keine blutrünstige Szenen vor, aber das Psychospiel... hat es in sich.

Durch die sehr vielen Wendungen bleibt die Geschichte bis zum Schluß sehr spannend. Das Ende ist überraschend und wirklich nicht vorhersehbar.

Der Spannungsaufbau beginnt schon auf den ersten Seiten und endet auf der letzten Seite. Die Autorin hat die Geschichte nicht unnötig in die Länge gezogen, keine Seitenfüller eingebaut. Es passiert immer irgendwas. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Die Charaktere werden sehr gut beschrieben und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter. Sie kommen sehr authentisch rüber und ich habe mit ihnen mitgefiebert, gehofft, vertraut und bin ihnen auf den Leim gegangen.
Gerade die Psyche von..., wird sehr ausführlich, feinfühlig und interessant beschrieben.

Der Aufbau der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Protagonisten erzählen Ihre Geschichte. Als Leser erkennt man, anhand des jeweiligen Namens über dem Kapitel, wer gerade zu Wort kommt. Der Schreibstil in der Ich Perspektive macht die Geschichte sehr realistisch und ich konnte mich gut in die einzelnen Personen hineinversetzen.

Der Plot ist sehr gut durchdacht und plausibel.

Absolute Leseempfehlung

Veröffentlicht am 08.02.2019

Spannend und außergewöhnlich

Sein Gelübde
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Bei „Sein Gelübde“ von Sabine Giesen handelt es sich um einen Thriller.


Seit den 1970er Jahren werden in der Eifelregion die Menschen von einer Mordserie in Angst versetzt. Alte und junge, Männer und ...

Bei „Sein Gelübde“ von Sabine Giesen handelt es sich um einen Thriller.


Seit den 1970er Jahren werden in der Eifelregion die Menschen von einer Mordserie in Angst versetzt. Alte und junge, Männer und Frauen sind die Opfer. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Welche Gemeinsamkeit haben die Toten?

Damals lernten sich vier junge Menschen kennen. Aus ihnen wurden zwei Familien. Jemand hat sich geschworen, leidenden Menschen zu helfen. Dieses Gelübde gilt bis heute...

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen und die Spannung fängt schon auf den ersten Seiten an. Bei den ersten Kapitel weiß man als Leser noch nicht so genau, um wessen Geschichte es sich handelt, aber mit der Zeit kann man die Puzzlestücke zusammensetzen.

Die Perspektivenwechsel und das sehr überraschende Ende tragen zur Spannung bei.

Die Geschichte ist in 6 Kapitel unterteilt: Heranwachsen, Aufbruch, Zweisamkeit, Alltag,Veränderungen und Erwachsen.

Die Figuren sind sehr gut beschrieben. Sie werden sehr authentisch und realistisch beschrieben. Da sie sich in den Jahren weiterentwickeln, kann man als Leser sich sehr gut in sie hineinversetzen und (teilweise) ihr Verhalten verstehen.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Sehr interessant fand ich den tiefen Einblick in die Psyche des Mörders. Seine zwei Gesichter. Ich war stellenweise sprachlos, wie skrupellos ein Mensch sein kann und musste das Buch zwischendurch sacken lassen.

Bei der Geschichte handelt es sich nicht um eine „klassische“ Geschichte. Hier geschehen Morde, aber die Ermittlungsarbeiten der Polizei werden kaum erwähnt. Hier hat die Autorin sich voll und ganz auf den Mörder - sein Leben, seine Psyche, seine Familienleben, konzentriert.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Autor: Sabine Giesen