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Dani_Lisbeth

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Veröffentlicht am 26.12.2025

24 Kapitel - Masche um Masche, Wort um Wort kuschelig

Stricktraum und Weihnachtszauber. Eine Kreativ-Romance. Mit Multimuster-Tuch-Knit-Along. Adventskalenderbuch
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Olivia hat mit ihrem Freund Schluss gemacht und die gemeinsame Wohnung in London verlassen. Sie setzt sich ab in die Cotswolds, um in Ruhe und unkommentiert Arbeiten gut können. Sie ist Workaholic und ...

Olivia hat mit ihrem Freund Schluss gemacht und die gemeinsame Wohnung in London verlassen. Sie setzt sich ab in die Cotswolds, um in Ruhe und unkommentiert Arbeiten gut können. Sie ist Workaholic und Weihnachtsmuffel. Sie Auszeit in dem kleinen Dorf Greenhill soll dazu dienen, ungestört arbeiten und dem Weihnachtsstress mit der Familie entfliehen zu können. Doch in Greenhill bleibt keiner lange allein und ungestört: Es wird Gemeinsamkeit zelebriert, gestrickt und Tee getrunken…

Schon das Cover des Buches ist einfach cozy - warme Farben auf schneebedecktem Hintergrund und ein glitzernder Schriftzug - da weiß man gleich, worauf man sich einläßt.
Die Liebesgeschichte zwischen Olivia, die eigentlich ihre Ruhe haben wollte, und Jacob, der den Strickladen des Ortes geerbt hat, verläuft zunächst holprig, aber schnell knisternd.
Der Schreibstil hat seine Mängel in der Orthographie und vor allem der Zeichensetzung: Ich habe selten erlebt, dass dauernd zu viele Kommata gesetzt werden. Das bremst den Lesefluss schon. Aber die verwendete Sprache an sich ist einfach hinreißend: Eine wirklich wärmende Liebesgeschichte, die auch noch sprachlichen Humor aufweist.
Natürlich sind die Handlung und das Ende der Geschichte nicht wirklich überraschend, aber es ist einfach einwirklich gut gelungene Liebesgeschichte, die einem die Weihnachtszeit so richtig versüßt.
Mir persönlich waren die 24 Kapitel, die das Buch zu einem Adventskalender machen, oft einfach zu kurz - ich wollt einfach weiterlesen, weil es so schön war. Verratet mich nicht - ich habe daher ein paarmal gemogelt.
Das Stricktuch, welches nebenbei in 24 Stickabschnitten entstehen kann, ist sicherlich nicht unbedingt anfängerInnengeeignet. Ich bin wirklich gutbestrickt und habe mich anfangs ganz schön reinfuchsen müssen. Aber zum Glück gibt es sogar ein Videotutorial, um den Beginn zu erleichtern. Auch beim fertigen Ergebnis ist mein Empfinden, dass es nicht 24 verschiedene Muster hätten sein müssen. Das sorgt zwar für Abwechslung, aber mir hätte das Endergebnis vielleicht noch besser gefallen, wenn die Muster zum Schluss nicht nur 1.2 cm breit wären. Dafür hätte ich Wiederholungen bereitwillig hingenommen. Aber das ist Geschmackssache und Meckern auf sehr hohem Niveau. Denn das Tuch sieht toll aus und wird mich nun immer an diesen schönen Roman erinnern.
Man kann das Buch aber auch getrost lesen, ohne zu stricken!

Für mich eine wirkliche Wohltat:
Stricken und Lesen - etwas Beruhigerendes und Entspannenderes kann man sich an langen Winterabenden kaum wünschen - ach ja, vielleicht noch der passende Tee dazu. Daher ist das Buch für mich ein wirklich gelungener Begleiter durch die Adventszeit.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Eine tolle Idee - anstrengend zu lesen

The Nightmare Before Kissmas
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Weihnachten trifft auf Halloween, Liebe trifft auf Intrigen und ein queeres Weihnachtsmärchen trifft auf Humor - der Klappentext machte eine perfekten ersten Eindruck.

Ich liebe Weihnachten und eine queere ...

Weihnachten trifft auf Halloween, Liebe trifft auf Intrigen und ein queeres Weihnachtsmärchen trifft auf Humor - der Klappentext machte eine perfekten ersten Eindruck.

Ich liebe Weihnachten und eine queere Liebesgeschichte mag ich auch gern lesen.
Soweit so gut.
Dann aber ging es insgesamt um eine Intrige des Santas, gegen die sich seine Söhne gemeinsam mit der Tochter von Ostern und dem Prinzen von Halloween auflehnen. Sie wollen wieder die echte, nicht die kommerzielle Freude zurück zu den Menschen bringen. Eine Geschichte, die durchaus Potential besitzt.
Auch die Liebesgeschichte um Hex und Coal sollte heimlich und sich langsam steigernd gestalten.
Außerdem versprach die Geschichte Humor, was die Autorin in der Danksagung noch einmal betonte.
Aber mir ging es wie einigen anderen:
Man wird direkt in die Geschichte geworfen und es ist anfangs echt schwer, sich einzulesen.
Die Geschichte um die herrschende Familie Weihnachten mit den dazugehörigen Winterfeiertagen und Adelshäusern wird nicht ganz zu Ende erzählt. Das verwirrt schon und ich habe mir mehrfach gewünscht, von den anderen Häusern mehr über deren Bedeutung und nicht nur ihre Namen zu erfahren. Ich was ist der Unterschied zwischen den Adelshäusern, die von Beginn an in der Weihnachtszeit im Palast sind, und den Winterfeiertagen?
Die Charaktere sind gut dargestellt, bleiben aber auch recht oberflächlich.
Den versprochenen Humor konnte ich auch nur selten nachempfinden - oder er traf einfach nicht meinen.
Leider empfinde ich auch die Liebesgeschichte als sehr rasant in der Entwicklung und für ein NewAdultBook ohne Empfehlung für ein Lesealter auch schon sehr dataillreich und very spicy!
Hat man sich einmal zurechtgefunden, gewinnt die Geschichte.
Allerdings war ich mehrfach kurz davor, aufzugeben und das Buch nicht bis zum Ende zu lesen. Der Schreibstil war mir nicht so leicht zu verdauen.

Insgesamt eine schöne Idee, die aber nicht auserzählt wurde und aus meiner Sicht nur an der Oberfläche ihres Potentials kratzt.
Ich werde keinen weiteren Teil kaufen.

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Veröffentlicht am 29.11.2025

Grundrisse, die auf Horrorgeschichten deuten

HEN NA IE - Das seltsame Haus
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Ein Freund überlegt, ein Haus zu kaufen und zeigt dem Autor, der der Protagonist der Geschichte ist den Grundriss. Hierin ist ein seltsamer Raum zu sehen. Der Autor zieht daraufhin einen Architekten, der ...

Ein Freund überlegt, ein Haus zu kaufen und zeigt dem Autor, der der Protagonist der Geschichte ist den Grundriss. Hierin ist ein seltsamer Raum zu sehen. Der Autor zieht daraufhin einen Architekten, der Horror mag, hinzu. Beide entspinnen Theorien zu dem Unglaublichen, dass in diesem Haus geschehen ist.

Der Autor verfolgt ein völlig neues Konzept, einen mit einer Horrornote versehenen Krimi zu etablieren. Das macht es interessant. Der Stil ist dabei eine Mischung aus Bildern und dem Geschriebenen, das fast nur die Wiedergabe von Gesprächen - eine Art Interviewstil - enthält.
Dies macht es leicht zu lesen. Man kann es in wenigen Stunden komplett schaffen. Sicherlich ist das auch das, was ich an Putztüchern bewerten würde: Ich habe das Buch kaum aus der Hand gelegt und in einem durchgelesen.
Inhaltlich fand ich es aber eher schwach. Die Handlung ergibt sich nur aus dem, was der Architekt spekuliert. Die vielen Namen und Stammbäume aus mehreren Jahrzehnten, insgesamt drei Grundrisse mit angeblichen Verstecken und die Horrorgeschichte dahinter waren für mich manchmal anstrengend.
Mittelständler konnte man kaum, da alle vermeintlichen Lösungen plötzlich präsentiert wurden und teilweise auch zuvor nicht in den Bildern ersichtlich waren. Hier verdeutlicht sich schon, dass ich die angebotenen Lösungen auch nicht immer plausibel fand.

Wer mal eine völlig neue Art des Romans ausprobieren will und vielleicht auch einen japanischem Hintergrund mag, der wird sich hier sicherlich wiederfinden.
Mir fehlten die Darstellung der Charaktere, damit ich mich wirklich einlassen kann. Deren fehlende psychologische Aspekte und die für mich kaum existente Handlung - sie existierte nur in den Gesprächen - machen das Buch für mich nicht zu einem Liebling.

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Kein „Safe Space“ - wirklich nirgendwo!

Safe Space
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Anna, aus deren Perspektive der Haupterzählstrang geschildert wird, geht als junge forensische Psychologin in die JVA, um dort in einer sozialtherapeutischen Abteilung mit Schwerverbrechern zu arbeiten. ...

Anna, aus deren Perspektive der Haupterzählstrang geschildert wird, geht als junge forensische Psychologin in die JVA, um dort in einer sozialtherapeutischen Abteilung mit Schwerverbrechern zu arbeiten. Gleichzeitig verfolgt sie hierbei aber auch einen privaten (Rache-)Plan. Und sie ist damit nicht allein, denn ihr Gegenspieler verstrickt sie in ein mörderisches Spiel – doch wer ist es?

Aus meiner Sicht ein psychologisch fundierter Thriller, der seinem Genre alle Ehre macht!
Viele verschiedene Erzählstränge und Stilmittel wie Tagebucheinträge und Rückblenden lassen die Figuren lebendig werden. Man kann sich einfühlen, mitfühlen und mitleiden.
Gleichzeitig wird der Spannungsbogen bis zum Bersten ausgereizt. Immer wieder finden Wendungen in der Geschichte statt, mit denen nicht zu rechnen war.
Der Titel ist einfach genial gewählt, denn er trifft auf schon fast unheimliche Art auf so viele Bereiche zu!
Und wenn ich auch mehrfach Momente hatte, in denen ich dachte, dass etwas nicht ganz rund ist, so gab es jedes Mal irgendwann doch eine logische Erklärung. Prima, denn ich bin sehr enttäuscht, wenn sich Ungereimtheiten einstellen, ein Ende mir unlogisch oder einfach nur zu platt vorkommt. Bei einer recht neuen Autorin hatte ich da zugegebenermaßen schon etwas Bedenken. Aber hier wurde ich nicht enttäuscht: Alle Fäden wurden wieder aufgenommen und zu Ende gesponnen.
Auch die psychologischen Hinter- und Abgründe sind fachlich nicht zu beanstanden.
So macht Thrillerlesen Spaß! Ich jedenfalls werde die Autorin weiterhin im lesenden Auge behalten und mich bestimmt bald an ihr erstes Buch begeben!

Ein Psycho-Thriller mit so vielen plötzlichen Wendungen, dass einem dabei ganz schwindelig werden kann!
Wer sich aber darauf einlassen kann, dass man dranbleiben und sich manchmal auch ein wenig gedulden muss, bis etwas aufgeklärt wird, wird hier mit einer ordentlichen Portion Nervenkitzel belohnt! Dieses Buch ist wirklich psycho!

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Auf Samtpfoten zum Nachdenken gebracht

Frankie
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Ein Kater, der eigentlich auf einer Mülldeponie lebt, trifft zufällig auf einen tief traurigen Mann, der sich umbringen will.
Frankie, der Kater, kann sprechen und er weiß so einiges über die Menschen. ...

Ein Kater, der eigentlich auf einer Mülldeponie lebt, trifft zufällig auf einen tief traurigen Mann, der sich umbringen will.
Frankie, der Kater, kann sprechen und er weiß so einiges über die Menschen. Gold, der seine Liebe verloren hat, sieht keinen Sinn mehr im Leben und weiß so gar nichts über Katzen.
Beide ziehen zusammen und entwickeln eine tiefe Verbundenheit.

Ein Buch, das auf Samtpfoten daherkommt und dem Leser kräftig auf das Zwergfell trommelt, die Krallen ausfährt gegen die Überheblichkeit der Menschen und schnurrend genossen werden will!
Einfach großartig: Frankie hat bei mir alle möglichen Emotionen angesprochen! Ich habe laut gelacht, gestaunt über so viel sanfte Weisheit und mich geärgert über so vieles, das wir als selbstverständlich ansehen.

Ich empfehle diese Sicht eines Katers - der auch als Kater spricht und denkt - sehr!
Man kann viel (über sich selbst) lernen.

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