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Veröffentlicht am 11.05.2025

Zurück in Flohall – spannender, magischer, reifer

Sepia 2: Sepia und die Verschwörung von Flohall
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„Sepia und die Verschwörung von Flohall“, erschienen im März 2025 im Thienemann Verlag, ist der zweite Band der Phantasy-Abenteuer-Trilogie rund um das Waisenmädchen Sepia und ihre Freunde Niki und Sanzio. ...

„Sepia und die Verschwörung von Flohall“, erschienen im März 2025 im Thienemann Verlag, ist der zweite Band der Phantasy-Abenteuer-Trilogie rund um das Waisenmädchen Sepia und ihre Freunde Niki und Sanzio. Nach dem gelungenen Auftakt „Sepia und das Erwachen der Tintenmagie“ knüpft dieser Band nahtlos an die Ereignisse an und steht seinem Vorgänger in Spannung und Ideenreichtum in nichts nach.
Wir kehren zurück in die geheimnisvolle Stadt Flohall, in der Handwerksgilden die täglichen Geschicke lenken. Sepa hat sich dort inzwischen gut eingelebt und die Freundschaft zu Niki und Sanzio ist noch enger geworden - die Drei bilden eine eingeschworene Gemeinschaft. Doch natürlich warten auch diesmal wieder Tintenwesen und unheimliche Kreaturen auf sie. Zusätzlich steht die erste Lehrlingsprüfung an und dafür muss natürlich schwer gebüffelt werden. Dennoch versuchen Sepia, Niki und Sanzio dem Geheimnis des „Herzens von Flohall“ auf die Spur zu kommen, um herauszufinden, was es mit dem alten und geheimnisvollen Buch auf sich hat.
Mein Lieblingszitat aus dem Buch stammt von einem Gardisten der sagt: „Na gut sie [die Meister] sind vielleicht Alchemisten, aber ganz ehrlich, fast jeder hat doch irgendwann mal Alchemie in der Familie. Was ist denn schon dabei?“ (Seite 328). Dieser beiläufige Kommentar steht sinnbildlich für die tolerante Grundhaltung, die vielen Figuren eigen ist. Die Selbstverständlichkeit, mit der der junge Gardist Andersartigkeit akzeptiert, hat mich besonders berührt.
Der Schreibstil von Theres Bell ist spannend und mitreißend. Auch wenn Sie in Ihrer Danksagung gesteht, dass Ihr dieser Band besonders schwer gefallen sein, hat sich Ihre Mühe allemal gelohnt. Der Roman ist fantasievoll, kurzweilig und liebevoll gestaltet. Zwar lassen sich gelegentlich Parallelen zu bekannten Genrewerken wie Harry Potter erkennen, doch das ist vermutlich unvermeidbar und hat mich auch nicht gestört.
Besonders hervorheben möchte ich die gelungene Gestaltung des Buches mit Illustrationen von Eva Schöffmann-Davidov. Einband und Cover passen in Farbe und Ausgestaltung ausgezeichnet zum ersten Band und machen sich daher auch gut im Regal. Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt es wieder eine kleine schwarz-weiß-Illustration, die eine Szene aus dem bevorstehenden Kapitel illustriert. Die Art der Darstellungen und die Ausführungen passen sehr gut in die Welt von Flohall.
Die ersten beide Bände der Trilogie sind eine echte Leseempfehlung für Fans des Genres – nicht nur für Kinder ab 10 Jahren. Ich bin gespannt und freue mich schon jetzt auf das große Finale im dritten Band.

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Veröffentlicht am 22.03.2025

Ein Buch, das lange begeistert

tiptoi® - Kennst du diese Tiergeräusche?
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Nachdem wir den tiptoi-Manager auf den Laptop geladen haben und dann dort das Buch „Kennst Du diese Tiergeräusche“ (Ravensburger, März 2025) gesucht und gefunden haben, ging der Download der Audio-Datei ...

Nachdem wir den tiptoi-Manager auf den Laptop geladen haben und dann dort das Buch „Kennst Du diese Tiergeräusche“ (Ravensburger, März 2025) gesucht und gefunden haben, ging der Download der Audio-Datei auf den Stift wie von selbst und der (Vor-)Lesespaß konnte beginnen. Die Handhabung des Stiftes ist - im wahrsten Sinne des Wortes – kinderleicht, auch für die Jüngste
Auf elf Doppelseiten werden Tiere unterschiedlichster Lebensräume und Kontinente vorgestellt. Wenn man mit dem Stift auf die Bezeichnung des Tieres tippt, gibt es immer eine kleine Erzählung über das Tier, was an ihm besonders ist, wo es lebt und was es frisst. Berührt man hingegen mit dem Stift die Tiere selbst, erklingen die Geräusche, die die Tiere machen. In der unteren rechten Buchecke gibt es jeweils drei bis vier interaktive Symbole: ein Musiknoten-Symbol für ein Kinderlied zu den dargestellten Tieren, ein Würfel für ein Geräuschrätsel, einen Wiederholungspfeil für vorherige Töne und eine Tür, um die Audiowiedergabe zu beenden.
Die Ausarbeitung ist super hochwertig und präzise. Wir fanden zum Beispiel sehr spannend, dass der Taipan aus Australien ein anderes Geräusch macht als die Schlange bei den Haustieren. Toll sind auch die wahnsinnig schnellen Libellenflügel und das Brummen der Biene.
Ein Buch, mit dem Kinder lange Zeit beschäftigt sind, da es über 150 verscheiden Tiere und deren Geräusche zu entdecken und kennenzulernen gibt. Darunter bekannt Tiere, wie Hund, Katze, Maus, aber auch Exoten, wie Yak, Wombat und Possum.
Natürlich kann man das Buch auch klassisch durchblättern, ohne den Stift zu nutzen. Egal, ob mit oder ohne Stift – Kennst Du diese Tiergeräusche? ist ein tolles, interaktives Buch, das Kinder lange beschäftigt. Klare 5/5 Sterne!

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Veröffentlicht am 22.03.2025

Wo bleibt die Spannung?

Haus Waldesruh
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David Krems’ Kammerspiel Haus Waldesruh (Picus Verlag, März 2025) erzählt die Geschichte von vier ehemaligen Schulfreunden, die sich 15 Jahre nach ihrem Abschluss in einem abgelegenen Forsthaus wiedersehen. ...

David Krems’ Kammerspiel Haus Waldesruh (Picus Verlag, März 2025) erzählt die Geschichte von vier ehemaligen Schulfreunden, die sich 15 Jahre nach ihrem Abschluss in einem abgelegenen Forsthaus wiedersehen. Eigentlich wollen sie in Ruhe alte Zeiten aufleben lassen, doch schnell wird klar, dass nicht alle Wunden verheilt sind. So hat jede und jeder sein Päckchen zu tragen und mit Problemen zu kämpfen. Geheimnisse kommen ans Licht, die Stimmung kippt – und als ein unerwarteter Gast auftaucht, eskaliert die Situation endgültig.
Leider hat mich der Roman nicht wirklich gepackt. Die Sprache wirkt oft hölzern, und es hat mich irritiert, dass ein Protagonist mal „Ferdinand“ und mal „Ferdi“ genannt wird – das fühlt sich stilistisch unentschlossen an. Auch die Erzählweise war für mich eher hinderlich als fesselnd. Der Erzähler gibt die Interpretation der Figuren und ihrer Emotionen gleich mit, statt sie durch Handlung oder Dialoge spürbar zu machen. Das hat mir als Leser wenig Raum für eigene Gedanken gelassen.
Auch die Spannung hat für mich nicht funktioniert. Selbst dramatische Momente plätschern eher dahin, weil die Figuren trotz vieler Beschreibungen seltsam blass bleiben. Ihr Handeln wird zwar erklärt, aber nicht wirklich erlebbar. Die Dialoge wirken oft gekünstelt, fast so, als würden die Figuren ein Drehbuch abarbeiten.
Was mir gefallen hat: Das Buch ist hochwertig verarbeitet und hat ein wirklich schönes Cover. Aber inhaltlich konnte es mich leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Konnte mich leider nicht komplett überzeugen

Don't Let Her Stay
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Der Thriller „Don’t let her stay” von Nicola Sanders, erschienen bei HarperCollins im Februar 2025, handelt von der jungen Joanne, die mit ihrer Mann Richard und ihrer kleinen Tochter Evie glücklich in ...

Der Thriller „Don’t let her stay” von Nicola Sanders, erschienen bei HarperCollins im Februar 2025, handelt von der jungen Joanne, die mit ihrer Mann Richard und ihrer kleinen Tochter Evie glücklich in einem Haus auf dem Land außerhalb Londons lebt. Das Familienglück scheint perfekt, bis Chloe, Richards 20jährige Tochter aus erster Ehe, auftaucht. Joanne wünscht sich sehr eine harmonische und freundschaftliche Beziehung mit Chloe. Doch Chloe macht Joanne das Leben schwer und lässt sie immer wieder auflaufen.
Mich haben weder die Charaktere, die ich zum Teil unsympathisch fand, noch der Plot überzeugt. Die Protagonistin Joanne habe ich als äußerst naiv wahrgenommen und ich hätte ihr zwischendurch am liebsten gesagt, dass sie sich zusammenreißen und Tacheles reden soll. Richard und Chloe haben mir nicht besser gefallen. Die Art wie Richard seine Frau behandelt, hat mich ganz kribbelig gemacht. Joanne hingegen hebt ihren Mann regelrecht auf ein Podest. Von Augenhöhe ist bei den beiden nichts zu spüren.
Leider waren auch der Showdown und das Ende nicht besonders überraschend oder neu. Nichts, was man in einem (PsychThriller so nicht erwartet hätte. Ein Pluspunkt ist jedoch der flüssige Schreibstil, der die Geschichte kurzweilig und stellenweise spannend macht."
Alles in allem ein solider Thriller mit flüssigem Schreibstil, dem es jedoch an Überraschungen und überzeugenden Charakteren mangelt. Leider konnte mich die Geschichte nicht fesseln, da die Figuren unsympathisch blieben und der Plot wenig Neues bot. Wer gerne klassische Spannungsromane liest, könnte hier dennoch auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Ein süßes Bilderbuch mit kleiner Mut- und Mitmach-Botschaft

Mach mit, Mausi Maus!
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"Mach mit, Mausi Maus!" ist ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch von der bekannten Kinderlieder-Sängerin Simone Sommerland, in dem Mausi Maus und seine Freunde aus dem Wald ein fröhliches Konzert planen. ...

"Mach mit, Mausi Maus!" ist ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch von der bekannten Kinderlieder-Sängerin Simone Sommerland, in dem Mausi Maus und seine Freunde aus dem Wald ein fröhliches Konzert planen. Die Geschichte vermittelt auf spielerische Weise die Freude am gemeinsamen Singen und Tanzen. Besonders schön ist die Botschaft, dass man Lampenfieber nicht alleine bewältigen muss – Mausi Maus’ Freunde stehen ihm sofort zur Seite, als er unsicher wird. Wie der kleine Bär so treffend sagt: „Singen und Tanzen macht zusammen mehr Spaß als allein.“
Allerdings fehlte uns insgesamt etwas Spannung. Der einzige aufregende Moment entsteht, als Mausi Maus überlegt, ob er sich nicht doch lieber verstecken und dem Konzert aus der Ferne lauschen soll. Doch schnell fasst er durch die Unterstützung seiner Freunde neuen Mut.
Schön ist, dass Kinder immer wieder zum Tanzen und zur Bewegung ermutigt und aufgefordert werden. So müssen sie nicht nur zuhören, sondern können selbst mitmachen
Ein großes Plus sind die liebevollen und kindgerechten Illustrationen von Tina Nagel. Auf jeder Seite gibt es viele kleine Details zu entdecken, die zum gemeinsamen Betrachten und Erzählen einladen.
Ein schönes Buch für kleine Musikliebhaber:innen, das Gemeinschaftssinn und Mut stärkt – wir hätten uns jedoch ein wenig mehr Abenteuer gewünscht.

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