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Veröffentlicht am 18.01.2026

Ein Ratgeber, der soll viel mehr als das ist

Dein ADHS Buddy
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Wie auch die Autorin Grace Koelma habe ich spät meine ADHS Diagnose erhalten und lange damit gehadert. Weder verstand ich meine Gefühle noch Gedanken richtig und versuchte nur irgendwie meinen chaotischen ...

Wie auch die Autorin Grace Koelma habe ich spät meine ADHS Diagnose erhalten und lange damit gehadert. Weder verstand ich meine Gefühle noch Gedanken richtig und versuchte nur irgendwie meinen chaotischen Alltag zu bewältigen. Über die Jahre hinweg habe ich unzählige Tagesplaner ausprobiert oder selber welche starr nach Vorlagen gestaltet weil ich nicht wusste, wie ich das so machen sollte, dass es auch zu meinen Bedürfnissen passt. Mit diesem Problem stehe ich nicht alleine und es war so toll, wie schnell ich eine Verbindung zu diesen Ratgeber fand, der eigentlich eher wie ein interaktives Workbook funktionierte und mir nicht nur viele neue Ideen und potenzielle Lösungen bot, sondern mich auch mental unterstützte.

Man merkte von Anfang bis Ende, dass hier jemand dran saß, der nicht nur slebst ADHS hat, sondern sich auch ganz viele Gedanken darum machte und viel Herzblut reinsteckte. Schon das interessante Vorwort machte mich sehr neugierig auf den weiteren Inhalt. In diesem Buch durfte ich so viel darüber lernen, was ADHS genau ist, wie mein Hirn tickt und wie es sich auf meinen Alltag, meine Gefühle und Gedanken auswirken kann. Es gab mitunter auch Momente, wo ich geweint habe, weil ich mich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich verstanden fühlte und Dinge zuordnen konnte, wo ich vorher gar nicht dachte, dass es auch zu ADHS dazu gehören könnte. Grace hat einen behutsamen, aber auch sachlichen und fesselnden Stil, was man vor allem bei persönlichen Einblicken merkte und es war toll, wie man eine gewisse Verbindung zu ihr aufbauen konnte. Die Tipps, Verschläge und Ideen, die sie hier einbringt, finde ich richtig klasse, da es auch welche gibt, die ich so noch gar nicht kannte. Gerade das Zusammenspiel zwischen Wahrnehmung und Umwelt, sowie Trigger war spannend und manche der Tipps helfen mir richtig gut.

Die Seiten wurden so gestaltet, dass es nie starr wirkte, sondern immer wieder mein Interesse weckte. Durch das kunterbunte Inhaltsverzeichnis und die kleinen Hinweise zwischendurch konnte man auch mal mittendrin zu einem anderen Thema wechseln, je nachdem, was für einen selbst gerade spannend erschien. Die vorkommenden Fachbegeriffe wurden zeitnah erklärt, egal, wie oft sie vorkamen, sodass ich mich nie überfordert fühlte und eher nebenbei etwas lernte. Mir gefiel es sehr, wie stimmig die Farbgestaltung und die Illustrationen wirkten, die neben Zitaten, die Texte immer wieder auflockerten.

Auf den letzen Seiten durfte ich einige Vorlagen entdecken, die ich teils 1:1 übernommen oder ein wenig für mich abgeändert habe. Richtig toll finde ich die Liste für all meine angefangenen Bücher, wo ich mir regelmäßig meine aktuelle Lektüre notiere oder auch den Fokus-Tagesplaner, den ich zwar nicht täglich nutze, der mir bisher aber eine große Hilfe war. Natürlich vergesse ich dennoch mal etwas, oder habe keinen Kopf dafür, einen Plan auszufüllen, aber hier ist das richtig schöne, dass Grace einem den Impuls gibt, dass es völlig okay ist und man einfach weitermachen kann, wenn man wieder Lust hat. So bleibt das Interesse bestehen und ich setze mich nicht selber unter Druck.

Fazit:
Endlich mal ein Ratgeber für Menschen mit ADHS, der einfach so viel mehr ist. Man merkt, dass sich hier eingehend damit befasst wurde und es ein Herzensthema der Autorin ist. Die Informationen wurden sehr fließend und visuell entsprechend wiedergegeben und wirkten kein Stück starr, was mir echt Spaß machte. Ich fand es spannend, informativ und die Vorlagen sind ein absolutes Highlight. Teilweise habe ich bereits damit gearbeitet und zum ersten Mal bringt es mir etwas, weil einem auch von vornherein jeglicher Druck genommen wird. Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.12.2025

Zu viel Spice, zu wenig fesselnd

The Darlington - Ethan & Grace
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!!!Es können SPOILER vorkommen!!!

Eigentlich ist Grace ein Mensch, der das Leben genießt und die Arbeit als Zimmermädchen im Darlington Hotel liebt. Aber als sich ihr Leben nach einem schweren Schicksalsschlag ...

!!!Es können SPOILER vorkommen!!!

Eigentlich ist Grace ein Mensch, der das Leben genießt und die Arbeit als Zimmermädchen im Darlington Hotel liebt. Aber als sich ihr Leben nach einem schweren Schicksalsschlag ändert, setzt sie ihre ganze Energie dafür ein, Antworten zu finden und bricht dafür sogar in das Büro des Hotelmanagers ein. Dabei wird sie von dem Hotelerben Ethan erwischt, mit sie eine besondere Beziehung verbindet. Beide können sich nicht leiden, aber dennoch hilft er ihr bei der Suche und so kommen sie sich immer näher, egal ob sie es wollen oder nicht.

Meine Meinung:
Eigentlich lasse ich Bücher immer mindestens ein paar Tage sacken, bevor ich meine Meinung zu ihnen niedertippe, aber bei diesem will diese bereits nach ein paar Stunden raus, obwohl es in meinem Kopf immer noch arbeitet. Und eigentlich mag ich die Bücher von Laura Kneidl sehr gerne, auch die, die nicht ganz so stark waren, aber der zweite Band der Darlington Reihe hat mich enttäuscht. Es las sich trotz einiger Längen recht flüssig und gerade die erste Hälfte unterhielt mich richtig gut, aber danach nahm es leider immer mehr ab und das Ende legte ein ziemliches Tempo hin, das mir einfach nicht zusagte. Zu viel Spice, zu viele Gespräche und einige Wiederholungen, die die eigentlich spannende Ausgangssituation der Geschichte ziemlich langweilig werden ließen, sodass ich teilweise sogar einige Seiten schnell ließ, weil es mich langweilte.

Und dabei freute ich mich auf die Geschichte von Ethan und Grace, deren Kabbelein und Wortgefechte ich im Vorgänger sehr geliebt habe, weil die Chemie zwischen ihnen einfach stimmte und Spaß machte. Die erste Hälfte gefiel mir eigentlich noch ganz gut. Man las aus den Ich-Perspektiven von dem Paar und das Geschehen setzte so gut wie unmittelbar nach den letzten Ereignissen von Band eins an, sodass ich recht schnell im Buch war. Es ließ sich schön flüssig lesen und war wieder richtig schön drüber, was mir Spaß machte, ohne die Balance zu verlieren, die super zwischen Drama, Gefühlen und ein wenig Humor lag. Ethan ließ definitiv nichts anbrennen und es war interessant, mehr über sein Leben, seine Gedanken und Gefühle zu erfahren. Generell tauchte man mehr in die Familie der Darlingtons, die Abläufe des Hotels und die Arbeit dort ein. Das war interessant und ich verfolgte die Suche von Grace mit großer Neugier. Ich wollte unbedingt wissen, was genau mit ihrer Schwester geschah und warum es so ein schreckliches Ende nahm, in das anscheinend auch das Hotel verwickelt war und sich verständlicherweise stark auf das Leben von Grace und ihrer Familie auswirkte, was mir teilweise sehr unter die Haut ging.

Eigentlich hätte das eine richtig spannende Geschichte werden können, die von den Emotionen, der Chemie ihrer Hauptfiguren und der Suche nach dem Täter hätte leben können. Stattdessen zog es sich nach gut der Hälfte leider immer mehr, verstrickte sich in viele Wiederholungen und kam einfach nicht vorran, bevor es sich in den letzten Seiten so stark überschlug, dass es mir keine Freude mehr machte. Leider wirkte es dann zu drüber und kaum spannend, sodass ich dann auch froh war, als ich die letzte Seite las, die die Geschichte irgendwie recht abrupt beendete und mich etwas ratlos zurückließ. Mein größter Kritikpunkt ist aber der Spice, der hier ziemlich Überhand nahm. Eigentliche freute ich mich ja ziemlich auf die Liebesgeschichte von Ethan und Grace, da ich im Vorgänger ihre Chemie und Wortgefechte so toll fand. Hier blitzte dies gelegentlich auf und es gab auch Momente, die mir Spaß machten, aber der erotische Teil nahm viel zu viel Raum ein. Bei der Geschichte von Henry und Kate fand ich es so toll, dass es kaum Liebesszenen gab und die auch noch super beschrieben wurden. Bei der von Ethan und Grace allerdings ging es recht schnell los und gefühlt kam alle alle paar Seiten eine entsprechende Szene. Mir war es definitiv zu viel und sie wirkten auch dann nach einer Weile echt nicht mehr sinnlich, sondern eher wie eine störende Wiederholung. Weniger Seiten, gerade was den Spice angeht, eine frühere Überleitung zu den letzten Ereignissen und eine spürbarere Chemie zwischen den Figuren hätte der Geschichte so gut getan. Das lag zum Teil auch daran, dass die vielen Handlungsstränge nicht miteinander harmonierten und obwohl ich eine Entwicklung in der Sache mit seinem Vater und dem Prozess echt begrüßte, nahm mir das zu viel Raum ein und begrub die Geschichte von Ethan und Grace regelrecht. Es passte irgendwie nicht wirklich zusammen und ich hätte lieber eines davon als Handlung gehabt, da sich beide meistens eher im Weg standen.

Und auch mit den Charakteren wurde ich nur bedingt warm. Mir gefiel es sehr, dass Logan, der jüngste Bruder mehr in den Fokus gerückt wurde und Raum erhielt, damit er dann zusammen mit Rose den Abschluss der Reihe bilden kann, aber leider wirkte sie recht unsympathisch. Ich fand sie teilweise recht unfair und ich habe meine Vermutungen, wieso, aber dennoch war ihr Verhalten stellenweise richtig daneben und ehrlich gesagt weiß nicht, ob ich ihre Geschichte lesen möchte.

Ethan und Grace fand ich trotz der Ereignisse und Enthüllungen etwas blass und mir waren sie oft auch nicht sympathisch, wobei es Stellen gab, bei denen ich sehr gut mitfühlen konnte und ich sie verstand. Dennoch wurde ich nie wirklich warm mit ihnen und fand die Sprünge in ihrem Wesen und ihrer Beziehung nicht gut ausgearbeitet. Trotz der Länge des Buches konnte ich keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen und der Spice störte einfach zu sehr. Am meisten nervten mich aber die Kosenamen, die zu oft eingesetzt wurden und zeitweilig albern wirkten. Dennoch finde ich es aber auch stark, wie sehr sich Grace für die Gerechtigkeit einsetzte und unermüdlich dafür kämpfte, damit ihre Schwester Gerechtigkeit erhielt, während Logan sich seinem Vater stellte und versuchte, seiner Mutter eine Stütze zu sein. Die anderen Charaktere fand ich bis auf Logan eher langweilig, obwohl es ja genügend interessanten Stoff bot, gerade was Henry anging, aber sie wirkten auf mich zu sehr wie Randfiguren und nur Logan stach positiv hervor.

Fazit:
Es fiel mir echt schwer, eine Meinung zu diesem Buch zu verfassen und ich habe oft Dinge umgeändert, drüber nachgedacht und wollte es wirklich mögen, weil mir Band eins trotz des unstimmigen Tempos super gefiel und Spaß machte. Zwar hatte ich gerade zu Anfang auch mit der Fortsetzung meine Freude, aber auch hier stimmte das Tempo nicht wirklich. Es zog sich oft zu sehr und der Spice nahm leider Überhand, während es zum Ende hin sich zu sehr überschlug, um dann richtig abrupt zu enden, was keinen Spaß machte. Ich wurde weder mit den Charakteren, noch der Geschichte oder den Wendungen wirklich warm und bin mir unsicher, ob ich noch Band drei lesen soll. Von mir gibt es:

2 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.12.2025

Von Kindheit an verbunden

Dunkles Schicksal
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Die Vrekener und die Sorceri sind seit Ewigkeiten miteinander verfeindet, aber als sich Lanthe und Thronos als Kinder begegnen hält es sie nicht davon ab, dennoch zarte Bande miteinander zu knüpfen. Doch ...

Die Vrekener und die Sorceri sind seit Ewigkeiten miteinander verfeindet, aber als sich Lanthe und Thronos als Kinder begegnen hält es sie nicht davon ab, dennoch zarte Bande miteinander zu knüpfen. Doch nach einer tödlichen Familienfehde werden sie erbitterte Feinde und sinnen jeweils auf Rache. Aber als das Schicksal seinen Lauf nimmt und sie sich in einer gefährlichen Welt aufeinander verlassen müssen, brodelt das Verlangen zwischen ihnen auf.

Meine Meinung:
Auf diese Geschichte habe ich mich bei meinem re-read der "Immortals After Dark" Reihe schon gefreut, weil ich Lanthe seit ihrem ersten Auftritt in Sabines und Rydstorms Lovestory sehr gerne mochte und gerade nach den Ereignissen auf der Insel war ich echt gespannt. Damals mochte ich sie zwar durchaus ganz gerne, empfand sie aber auch als recht langatmig und etwas schwach, sodass sie mir nicht zu positiv in Erinnerung blieb. Und das Schöne bei solchen re-reads ist es ja, dass man bekannte Bücher nochmals ganz neu erleben kann: entweder sagen sie einem nicht mehr so zu oder sie können einen überraschen und hier trifft das letztere sehr gut zu. Zwar finde ich immer noch, dass es einige Längen besitzt und das Ende kommt viel zu abrupt, aber mir gefiel der 13. Band um Längen besser als vor einigen Jahren.

Die Geschichte begann mit dem Kennenlernen von Lanthe und Thronos und vom ersten Moment an spürte man, dass die beiden sofort eine gewisse Verbindung zueinander hatten. Ich fand es so süß, wie er in ihr selbstverständlich seine Gefährtin sah, während es sowas bei den Sorceri nicht gab und sie ihm demensprechend Paroli bot. Danach machte es einen ziemlichen Sprung von 500 Jahren und die Handlung setzte sich auf der Insel fort, wo Lahnte von Thronos entführt wurde und sie in einer Dämonenebende landeten, die nicht nur sehr gefährlich war, sondern auf der sie sich immer näher kamen, egal, wie sehr sich die beiden dagegen sträubten. Es entwickelte sich sehr langsam, nicht nur, was die Liebesgeschichte anging, sondern auch dem Verlauf der Handlung, die insgesamt ein wenig dünn ausfiel. Aber das machte mir nicht viel aus, weil die Chemie zwischen den Figuren echt klasse war und durch das recht sparsame Aufgebot von Charakteren wurde sich auch stark auf Lanthe und Thronos konzentriert, deren Beziehung mehr als kompliziert war. Einzig Sabine, Rydstorm und ein gewisser Meeresgott erhielten ein wenig Raum, aber nicht zu sehr.

Stück für Stück erfuhr man mehr über ihre gemeinsame Geschichte, wie sie zu Feinden wurden und was danach mit ihnen geschah. Beide hatten ihre Wunden, Schwächen und hackten sich sehr oft die Köpfe ein, was ich oft zu herrlich fand und obwohl es sich teilweise wirklich sehr stark zog, fand ich es spannend, sie bei ihrer Reise zu begleiten. Ich hätte mir nur gerne gewünscht, dass mehr Schauplätze und etwas mehr Handlung vorgekommen wäre, da es doch ein paar Stellen gab, die sich ziemlich zogen. Aber es fesselte mich aufgrund der Chemie zwischen ihnen, die ich teilweise schmerzhaft fand, aber richtig schön spürbar und die langsame Entwicklung, die immer wieder Rückschritte hatte, wirkte authentisch.

In diesem Band durfte man endlich wieder neue Orte in der Welt von Cole entdecken und durch die Vrekener und die Sorceri gab es zwei spannende Völker, die nicht unterschiedlicher sein könnten und ich fand ihre Gebräuche, Eigenarten und Merkmale sehr interessant. Dadurch gab es immer wieder viele Konflikte zwischen dem Paar, die ich an ein paar Stellen durchaus etwas ermüdend fand, da es sich zeitweilig im Kreis drehte, aber mir gefiel es auch, dass es nach einem Streit nicht gleich erledigt war, sondern sich eben langsam entwickelte und Zeit brauchte, gerade was die inneren Wunden von Lanthe und Thronos anging, die ich als Charaktere super fand.

Beide hatten einige Päckchen zu tragen und durch ihre Fehde war es von Anfang schwierig zwischen ihnen. Sie konnten solche Sturköpfe sein und passten perfekt zueinander, denn nicht nur die Chemie stimmte, auch waren sie sich ähnlicher, als es ihnen lieb war und ich fand die Streitgespräche zwischen ihnen zwar auch schmerzhaft, aber vor allem zu herrlich. Lanthe mochte ich bereits vorher schon gerne, aber hier noch mehr. Sie war taff, definitiv nicht auf den Mund gefallen und wusste was sie wollte, ohne sich dafür zu schämen. Ich finde, dass sie sich von den weiblichen Charakteren aus den Vorgängern definitiv abhob und eine selbstbewusste Frau war, die auch eine sensible Seite in sich trug. Thronos dagegen hatte echt Schwierigkeiten sich auszudrücken und handelte anstatt vorher zu denken, aber wie Lanthe es so treffend ausdrückte, besaß er eine raue Schale, die nur seinen weichen Kern verdecken sollte. Eigentlich war er sensibel, schüchtern und fürsorglich, ohne erdrückend zu sein. Sein Problem war eben nur seine Schwierigkeiten in Kommunikation, was für einige Konflikte sorgte. Ihre Liebesgeschichte war ein auf und ab und auch wenn beide sich teils wie Idioten benahmen, fieberte ich mit ihnen mit, weil man merkte, dass sie sich wunderbar ergänzen konnten und zueinander gehörten.

Das Tempo war die ersten Dreiviertel überwiegend langsam, aber in den letzten Seiten überschlug es sich etwas zu sehr und das Ende geriet zu abrupt. Hier hätte die Geschichte definitiv noch zumindest ein, zwei Kapitel gebraucht um runder zu wirken. So hatte ich das Gefühl, dass es recht getzt wirkte und Cole mittendrin aufgehört hatte. Es war zwar ganz süß, besaß aber Potenzial für mehr. Dennoch mochte ich den Stil sehr gerne und flog trotz der Längen nur so durch die Seiten, weil es einfach seinen gewissen Charme hatte und Spaß machte.

Fazit:
Ein re-read, der mir nun viel besser gefiel als damals und meine Sicht ein wenig änderte. Die Kabbelein machten Spaß, die Chemie stimmte und und es wurde sich sehr schön auf die gemeinsame Geschichte von Thronos und Lanthe konzentriert wurde, die nicht nur eine schwierige Vergangenheit besaß, sondern ein auf und ab war, das sich manchmal zu sehr im Kreis drehte, aber dennoch auch passte. Mir gefiel es sehr, neue Bereiche aus dieser Welt und deren Wesen kennenzulernen und endlich wurden auch mal die Sorceri wieder mehr ins Licht gerückt, die ich immer schon gerne mochte, wobei ich die Vrekener auch interessant fand. Zum Ende hin zog die Autorin das Tempo ein wenig zu sehr an und es fühlte sich an, als sei sie mittendrin unterbrochen worden, aber es war niedlich und passte für mich. Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 25.12.2025

Schöne Idee, die nur mäßig funktioniert

Christmas in My Heart
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Adventskalender mal anders. Jeden Tag gibt es eine neue Kurzgeschichte von einem anderen Autor oder einer Autorin, die sich um Weihnachten, den Advent oder diese gewisse Zeit im Dezember drehen.

Meine ...

Adventskalender mal anders. Jeden Tag gibt es eine neue Kurzgeschichte von einem anderen Autor oder einer Autorin, die sich um Weihnachten, den Advent oder diese gewisse Zeit im Dezember drehen.

Meine Meinung:
In meinem Leben hatte ich schon einige Adventskalender: Mit Süßigkeiten, Spielzeug oder kleinen Gutscheinen, aber in buchiger Form noch nie und nachdem "Christmas In My Heart" gut ein Jahr auf meinem SuB lag, war es dieses Jahr auf jeden Fall endlich Zeit dafür. Ich lese sehr gerne Kurzgeschichten und war sehr gespannt darauf, neue Autoren, vielleicht auch Genre entdecken zu können und mir den Advent versüßen zu lassen. Es gab Geschichten, die mir richtig gut gefallen haben, aber insgesamt ist es einfach kein Mix, der für mich funktionierte. Einige Geschichten wirkten so gehetzt, dass sie keinerlei Spaß machten, andere wiederum wirkten abgehackt und bei den meisten dachte ich mir nur, dass hier ganz viel Potenzial verschenkt wurde. Dafür, dass im Titel Christmas steht, drehte es sich allerdings kaum um das Weihnachtsfest, die Adventszeit oder den Winter. Und wenn, wurde es leider nur kurz abgeschnitten, aber ich bekam nie ein richtiges Gefühl dafür und obwohl sich um das Fest der Liebe drehen sollte, kam nie diese gewisse Stimmung auf.

Allerdings gab es durchaus ein paar Geschichten, die ich sehr klasse fand, egal, ob sie nun zum Thema passten oder nicht und man kann schon sagen, dass diese Sammlung durchaus dafür geeignet ist, neue Autoren kennenzulernen oder mal welche auszuprobieren, bei denen man vorher nicht so sicher war, ob sie einem zusagen. So weiß ich nun, dass ich ein, zwei von der Liste streichen kann, weil ihre Beiträge leider nicht meins waren. So oder so kam ich immer flott durch den jeweiligen Kalendertag und hatte einen kleinen Lesesnack für die Pause. Zeitgleich habe ich ein weiteres Adventskalenderbuch gelesen und werde mir auch keine weiteren mehr zulegen, da sie mir einfach zu wenig bieten und eher wie eine Werbung für die Autoren wirken. Das ist so an sich nicht verkehrt und mir war klar, dass ich keine ausgreiften Romane erhalte, aber für den Preis habe ich etwas anderes erwartet und wie schon erwähnt, war es schade, dass mir einige Geschichten eben nicht zusagten. Es gab welche, die sich eher wie eine Leseprobe lasen und mich richtig verwirrten. Aber die, die ich mochte, gingen mir teils sehr unter die Haut oder ins Herz und gerade "Der erste Schnee" von Nicole Knoblauch oder "The Wishing Tree" von Marie Weis blieben mir im Gedächtnis. Von diesen Autoren würde ich gerne mehr lesen und ihre Geschichten machten Spaß. Daher fand ich es auch sehr schade, dass mir überwiegend die meisten nicht wirklich zusagten.

3 von 5 Sterne

Geschichten + jeweilige Sternewertung:

1. Bianka Behrend - The Fairytale of Glenbeigh 3/5

2. Nicole Koblauch - Der erste Schnee 5/5

3. Christian Handel - Von Trollen, Katzen und Büchern 4/5

4. Sophai Chase - Love Hurts 4/5

5. Allie Well - Coming Home 3/5

6. Kira Licht - Heartbeat to Heartbeat 1/5

7. Ana Woods - The Love We Feel 2/5

8. Kathinka Engel - Love is Mad 2/5

9. Anna Dietrich - Hochzeit auf Schloss Moritzburg 4/5

10. Marie Weis - The Wishing Tree 5/5

11. Yvonne Westphal - Weihnachtsmänner in Beach Shorts - 4/5

12. Jennifer Adams - Strasbourg mon amour 4,5/5

13. Katelyn Erikson - Lichtermeer an Gefühlen 4/5

14. Linda Schipp - Actually Love 2/5

15. Justine Prust - Claus, can you hear me ? 1/5

16. Nina Schilling - Sommer, Sonne...Weihnachten ! 4/5

17. Andreas Suchanek - Ein Julbock zum Verlieben 3/5

18. Anna Augustin - The Holiday Train 3/5

19. Franka Neubauer - A second chance under the Christmas Stars 4/5

20. Andreas Dutter - My Big Sweet Greek Christmas 1/5

21. Mareike Allnach - A Whisper of Christmas Magie 2/5

22. Stefanie Santer - 1:100.000 3/5

23. Julia Pauss - Snowed in Love 3/5

24. Laura Labas - Il babbo natale segreto 2/5

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Wenn man zuviel möchte

Maybe this is how it starts
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Auch nach der Geschichte mit ihrem Ex-Freund glaubt Millie an die Liebe und Romantik. Sie hat eine Mission und will die Frau finden, in die sich ihre ältere Freundin Rose vor gut 80 Jahren verliebte. Doch ...

Auch nach der Geschichte mit ihrem Ex-Freund glaubt Millie an die Liebe und Romantik. Sie hat eine Mission und will die Frau finden, in die sich ihre ältere Freundin Rose vor gut 80 Jahren verliebte. Doch durch eine Panne ist sie gezwungen mit dem zynischen Schriftsteller Hollis weiterzureisen, der mit der Liebe nichts am Hut hat. Aber da hat das Schicksal andere Pläne und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, ihren Zielen näher kommen, desto mehr beginnt er an seinen Überzeugungen zu zweifeln.

Meine Meinung:
Auf dieses Buch bin ich durchs Stöbern aufmerksam geworden und vor allem der Klappentext machte mich sehr neugierig darauf. Das Cover sprach micht ehrlich gesagt nicht besondern an, aber zumindest finde ich die Szene passend. Es ist schon eine Weile her, dass ich die Geschichte beendet habe und selbst jetzt weiß ich immer noch nicht so recht, wie ich sie beurteilen soll. Das Potenzial war auf jeden Fall vorhanden und es gab interessante und toll ausgearbeitete Momente, leider fand ich die Figuren oft sehr anstrengend und die beiden Liebesgeschichten haben sich immer wieder selbst im Weg gestanden, sodass keine davon mich wirklich mitreißen konnte, da sie zu abgehackt wirkten.

Schon zu Beginn hatte ich gewisse Schwierigkeiten. Es wurde aus der Ich-Perspektive von Millie geschrieben, die den Leser oft direkt ansprach. Das war einfach nicht meins und es störte mich immer wieder aufs Neue. Generell wurde ich mit dieser Figur kaum warm, was ich schade fand, da ich sie auf den ersten Seiten durchaus mochte. Im Laufe der Geschichte empfand ich sie dann immer anstrengender. Vor allem bei der permanenten Erwähnung von Hollis´ Attraktivität und der Sache mit ihrer Vergangenheit musste ich irgendwann die Augen verdrehen. Zwar konnte ich verstehen, dass diese Sache sie stark prägte, nur wurde es einfach so oft erwähnt, dass es teils wie Seitenfüller wirkte. Hollis mochte ich ein wenig mehr, nur wirkte er so furchtbar blass und seine Dramen interessierten mich kaum, weil sie viel zu schnell runtergebrochen wurden und kaum Raum erhielten.

Der Roadtrip besaß richtig gute Momente und stellenweise hatte ich sogar Spaß mit der Geschichte. Leider wurde das durch den Wechsel zwischen den beiden Liebesgeschichten wieder zunichte gemacht. Beide besaßen Potenzial, waren an sich interessant, aber die harten Cuts rissen mich jedes Mal komplett raus. Die Geschichte von Rose und Elsie nahm mich sehr mit und ehrlich gesagt hätte ich lieber ein ganzes Buch mit ihnen gelesen, da die Chemie zwischen den beiden Frauen schön greifbar war und fesselte. Im Gegensatz zu der von Hollis und Millie, bei denen ich bis zum Schluss nicht so recht verstand, was sie aneinander fand. Sie passten nicht zusammen und die Sprünge in ihrer Beziehung wirkten nicht schön ausgearbeitet. Richtig störend waren aber die erotischen Szenen, die viel zu häufig vorkamen und wenig sinnlich wirkten. Sie waren eher Seitenfüller und manchmal las ich sie auch eher quer, weil es mich langweilte.

Mit dem Schreibstil wurde ich nie richtig warm. Es gab Passagen, die sich schön flüssig lesen ließen, aber die Wechsel rissen mich jedes Mal raus. Oft stockte es dann auch und die Erotik wurde zu viel eingesetzt, zumal die Chemie zwischen Millie und Hollis kaum vorhanden war. Emotionen erreichten mich nur selten.

Fazit:
Das Buch besaß viel Potenzial und die beiden Liebesgeschichten hatten richtig gute Momente, aber leider harmonierten sie gar nicht miteinander, was mitunter an den Wechseln lag, die mich jedes Mal raus rissen. Die Charaktere fand ich anfangs durchaus sympathisch, nur hielt das nicht lang an und vor allem mit Millie fremdelte ich die meiste Zeit, die von der Schönheit von Hollis geradezu besessen wirkte. Mich konnte die Geschichte nur bedingt überzeugen und langweilte mich meist.

3 von 5 Sterne

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