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Veröffentlicht am 14.02.2020

Ein wunderschönes modernes Märchen

Dying Rose – Rosalia & The Beast
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Ein paar Worte zur Gestaltung vorneweg: Das Buch hat einen Schutzumschlag mit Goldfolie und zusätzlich ist das Cover auf das eigentliche Buch gedruckt. Ich finde es wunderschön. Vor allem, weil sich die ...

Ein paar Worte zur Gestaltung vorneweg: Das Buch hat einen Schutzumschlag mit Goldfolie und zusätzlich ist das Cover auf das eigentliche Buch gedruckt. Ich finde es wunderschön. Vor allem, weil sich die Elemente des Covers auch im Buch wiederholen. Jede Kapitelüberschrift ist kunstvoll gestaltet, ebenso wie jedes Kapitelende - wobei sich die Dornenranke jedes Mal verändert - und manchmal auch ein Abschnittsende. Ich finde das richtig schön. Man merkt richtig, wie viel Liebe in jedem Detail steckt.

Rosalia ist verzweifelt. Ihr Vater hat über 1 Million Euro verspielt. Das Haus, in dem die Familie lebt, das Erbe ihrer Mutter und deren größter Schatz, würde nicht schnell genug verkauft werden, um die Schulden zu bezahlen. Der Mann, dem ihr Vater das Geld schuldet, will laut ihm nicht mit sich reden lassen. Also sucht Rosalia ihn auf und bittet ihn, eine Lösung zu finden. Er hat auch eine parat: Rosalia. 9 Monate soll sie in seinem Haus leben, dann sind ihrem Vater die Schulden erlassen. Und Rosalia tut das einzige, das sie tun kann, sie stimmt zu.
Was sie nicht ahnt ist, dass der Mann, mit dem sie den Deal gemacht hat, Vincent, diesen Deal gar nicht vorgeschlagen hat. Ihr Vater, der nicht ihr leiblicher Vater ist, hat sie verkauft. Sie bedeutet ihm überhaupt nichts und hat keine Ahnung davon. Vincent sehnt sich nach Zuneigung und Nähe. Er wird Rosalia zu nichts zwingen, aber er braucht sie einfach in seiner Nähe. Seit er bei einem Säureangriff durch seine Ex beinahe gestorben wäre, lässt er keine Frau mehr an sich heran, außer er bezahlt dafür. Aber etwas in ihm sagt ihm, dass Rosalia wieder Licht in sein Leben bringen könnte. Wenn sie denn will.


Ich hasse Rosalias Vater! Ich hasse ihn so abgrundtief! Ich würde ihn so gern zusammenschlagen! Er verkauft seine Tochter! Ja, sie ist biologisch nicht seine Tochter, aber verdammt, er hat sie großgezogen! Und nicht nur das, er sagt Vincent auch noch, dass er sie ruhig zu allem zwingen kann, was er will, das sei ihm egal, sie sei ihm eh im Weg!
Ihre Schwestern sind nicht viel besser. Sie denken sich gar nichts dabei, dass ihr Vater nur mit ihnen in den Urlaub fliegt, ohne Rosalia. Sie ist zum Putzen, Kochen, etc. da, aber sie behandeln sie nicht, wie eine Schwester.

Das Buch ist für mich eine Mischung aus „Die Schöne und das Biest“ – was ja schon der Titel andeutet – und Aschenputtel.

Mir taten beide, Rosalia und Vincent direkt sehr leid. Gut, Vincent tut alles dafür, um am Anfang einen auf A... zu machen, aber da man direkt im ersten Kapitel erlebt, was seine Ex ihm angetan hat, kann man ihn nicht hassen. Er tut einem leid und es ist recht schnell klar, dass er sich diese A...-Maske zugelegt hat, um nicht wieder verletzt zu werden, aber dieses Mal emotional. Er hasst seine Narben und hält sich selbst jetzt deswegen für ein Monster. Da bricht er mir echt jedes Mal wieder das Herz! Dieser arme Mann!

Rosalia tut mir natürlich auch sehr leid. Ich meine, allein schon wie ihr „Vater“ sie verkauft und über sie spricht und so, echt widerlich und dann erlebt man in der Familie, wie sie alle mies behandeln. Da fehlen mir echt die Worte. Und dann bringt sie auch noch dieses große Opfer – immerhin opfert sie mit dem unterbrechen ihres Studiums ihren Traum –, darf es niemandem sagen und was macht ihre Familie? Lässt sie über Weihnachten und Silvester einfach sitzen und macht Urlaub! Geht’s noch?!

Natürlich ist die Story zu einem guten Teil vorhersehbar, aber es gibt auch eine Überraschung ganz kurz vor Schluss und da wird das Buch echt spannend und heftig!


Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Protagonisten fand ich total sympathisch und ich habe von Anfang an mit ihnen mitgefühlt. Ja, es gibt ein paar Klischees und ja, die Handlung ist zu einem großen Teil vorhersehbar, aber das hat mich überhaupt nicht gestört. Ich konnte mitfühlen, ich habe die Daumen gedrückt und das Buch verschlungen.

Sex spielt hier eine Rolle ganz klar, aber es geht nicht darum, andauernd zu beschreiben, was passiert. Es ist ein langsames herantasten und die Sex-Szenen sind meiner Meinung nach geschmackvoll beschrieben und nicht zu viele. Oft wird nur erwähnt, dass sie Sex hatten aber nicht jede Szene wird beschrieben. Das fand ich gut, so war das Thema zwar präsent, aber nicht überlastig im Vergleich zu den Gefühlen.

Wer also mal Lust auf ein Märchen der anderen Art hat, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 14.02.2020

Es hätte so schön sein können, wenn so vieles nicht im Schnelldurchlauf abgehakt worden wäre

Draw - Saylor und Cord
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Achtung: Band 1 einer Reihe!

Achtung: teils ziemlich vulgäre Sprache und extrem viele Sex-Szenen!


Viel zu lange hat Saylor einfach alles hingenommen, doch jetzt ist ihre Grenze erreicht. Sie kratzt ...

Achtung: Band 1 einer Reihe!

Achtung: teils ziemlich vulgäre Sprache und extrem viele Sex-Szenen!


Viel zu lange hat Saylor einfach alles hingenommen, doch jetzt ist ihre Grenze erreicht. Sie kratzt all ihren Mut zusammen und verlässt endlich ihren gewalttätigen Ex, nachdem er die letzte Grenze auch noch überschritten hat. Aber mehr noch: sie hat sich gewehrt! Jetzt bleibt ihr nichts anderes übrig, als zu ihrem Cousin zu ziehen, der für sie mehr wie ein Bruder ist. Eigentlich wollte sie den Staat nie wieder betreten, irgendwie war jeder Ort zu nah an ihrem Geburtsort, der für sie nur Schmerz bedeutet. Doch kaum ist sie angekommen, schon begegnet sie ausgerechnet dem Mann, den sie niemals wiedersehen wollte und der einer der Gründe ist, aus denen sie nie wieder zurückkommen wollte: Cord Gentry.

Cord weiß, was alle über ihn und seine zwei Brüder denken. Die Gentrys sind Abschaum. Das waren sie auch, das ist ihm bewusst. Sie haben sich schrecklich aufgeführt und nicht umsonst gehen die Leute den Drillingen aus dem Weg. Doch das wären sie sowieso. Es ist, als wäre ihr Unglück, ihre schreckliche Kindheit ansteckend, zumindest benehmen sich die Leute so. Als er Saylor wiedersieht, spürt Cord, dass er es zutiefst bereut, was damals zwischen ihnen vorgefallen ist und er würde alles tun, damit sie ihm vergibt.


Cord und Saylor sind echt süß zusammen. Ich finde es toll, wie sie aneinander wachsen. Was ich schade fand war, dass sämtliche Konflikte nicht wirklich ausgetragen wurden. Es gab einen Konflikt und plötzlich war er irgendwie weg. Es gibt fast nie ein klärendes Gespräch. Das liegt auch an Saylor, die andauernd immer alles einfach so vergibt. Ist ja schön für sie, dass sie das kann, aber dadurch wirkt es oft, als würden Handlungsstränge nicht zu Ende geführt.

Es gibt immer wieder Szenen, in denen es in meinen Augen Lücken gibt. Es geht einen Tick zu schnell. Oft passiert das bei einer der zahlreichen Sex-Szenen. Eben trägt Saylor noch Unterwäsche und im nächsten Satz bewegt er sich schon in ihr. Aber wie ihre Unterwäsche verschwunden ist, erfahren wir nicht.

Die vielen Sex-Szenen haben mich nicht wirklich gestört, aber ich finde es manchmal etwas zu kurz aufeinander. Die beiden passen im Bett sehr gut zusammen und auch im echten Leben, aber vom echten Leben erfährt man kaum etwas, weil sich alles immer nur um die Sex-Szenen dreht. Das finde ich schade.

Die Wendung ist heftig. Man hat es kommen sehen, ist aber trotzdem schockiert. Die Drillinge und vor allem Cord, müssen sich entscheiden, was für eine Art Leben sie leben wollen. Ob sie für immer die Gentry Jungs bleiben wollen, oder ein normales Leben führen möchten. Manchmal kommt es einem so vor, als wüssten sie gar nicht, dass sie eine Wahl haben.


Fazit: Ich fand das Buch gut. Aber mir hat immer wieder der Tiefgang zwischen den Sex-Szenen gefehlt. Im Prinzip ist alles da, aber es reihen sich oft Sex-Szenen aneinander mit nur ein bisschen Handlung dazwischen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn man mehr darüber erfahren hätte, wie ihre Beziehung wächst oder den Alltag erlebt auch mit den Jungs.

Zudem ging es mir mit den Konflikten oft viel zu schnell. Eben war da noch ein Konflikt und schwups hat er sich in Luft aufgelöst. Das ist echt schade. Das liegt auch daran, dass Saylor alles sofort vergibt oder nach ein paar Minuten nachdenken und das geht mir einfach zu schnell. Ebenso, wie die Verarbeitung von dem, was mit ihrem Ex gelaufen ist. Ein einziges Mal kommt da noch was auf und dann einfach angehakt. Das passt für mich nicht.

Abgesehen davon war mir die Sprache ab und an zu vulgär. Ja, die Jungs und auch Saylor kommen aus schwierigen Verhältnissen, aber trotzdem.

Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.02.2020

Bis auf das Ende wirklich schön, aber auch heftig

To Love Vandal
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Achtung: Band 2 einer Reihe!


Vandals Leben ist ein Trümmerhaufen und es ist ihm egal. Seine Tochter starb bei einem Autounfall, ebenso, wie eine Sex-Partnerin, die ihm nichts bedeutete und der Unfallgegner. ...

Achtung: Band 2 einer Reihe!


Vandals Leben ist ein Trümmerhaufen und es ist ihm egal. Seine Tochter starb bei einem Autounfall, ebenso, wie eine Sex-Partnerin, die ihm nichts bedeutete und der Unfallgegner. Nur er und die Frau des anderen hat überlebt. Vandal gibt sich die Schuld daran. Es kann gar nicht anders gewesen sein. Er war erschöpft und seine Ex hat gedroht, ihm die gemeinsame Tochter wegzunehmen, wenn er sie nicht sofort zu ihr bringt. Also ist er gefahren und wachte im Krankenhaus wieder auf. Allein. Ist er eingeschlafen? Vielleicht. Er weiß es nicht mehr und sowieso ist ihm alles egal, seit Katie tot ist.
Die Frau seines Cousins weigert sich, sich von ihm davonjagen zu lassen und weicht Vandals Schale auf, indem sie ihm einen misshandelten, blinden Kater schenkt. Und dann ist da auch noch Tabitha, die Frau des Unfallgegners. Sie berührt etwas in ihm und Vandal weiß, wenn ihn jemand oder etwas dazu bringen kann wieder Leben zu wollen, dann sie. Außerdem leidet sie genauso wie er und er will das wiedergutmachen.


Vandal hat mir das Herz gebrochen. Er tat mir so schrecklich leid! So überzeugt davon, dass der Unfall seine Schuld war, obwohl das nicht bewiesen ist und scheinbar auch nicht bewiesen werden kann. Und all das nur, weil Katies Mutter so ein Miststück ist. Ich hätte ihr schon bei dem Anruf vor dem Unfall, bzw. der Anruf, der den Unfall verursacht hat in letzter Konsequenz, gern den Kopf abgerissen – so eine Hexe!
Vandal leidet so sehr. Er ist der Meinung es zu verdienen und das macht es noch schlimmer. Er zerstört sich selbst.

Der kleine Kater, den ihm die Frau seines Cousins schenkt – oder besser aufzwingt – ist so ein lieber kleiner Kerl und wie Vandal zutiefst verletzt worden. Niemals hätte er gedacht, dass er dieses kleine Wesen in sein Herz schließen würde. Doch das tut er. Und Sterling weicht die Mauer auf, die Vandal um sich selbst und sein Herz errichtet hat. Er macht Raum für Tabitha, die Vandal auf dem Friedhof das erste Mal sieht und danach – seien wir ehrlich – stalkt. Doch er will ihr nichts Böses, im Gegenteil. Er erkennt, dass sie ebenso leidet wie er und fühlt sich dafür verantwortlich. Er möchte sie heilen. Und da er nur einen Weg kennt, um das zu tun, tut er es eben durch Sex und Dominanz.

Natürlich ist es nicht richtig, was Vandal da tut, dass er sie im Unklaren darüber lässt wer er ist, aber ich kann auch verstehen warum. Je länger das mit den beiden dauert, desto deutlicher wird, dass da mehr ist. Sie tun einander auf eine Weise gut, die keiner von ihnen erwartet hätte.

Die beiden sind echt toll zusammen. Mir persönlich geht es manchmal ein bisschen zu weit, was sie miteinander tun, bzw. was Vandal von ihr verlangt, aber es ist alles freiwillig, deswegen stört es mich nicht.
Was mich dagegen gestört hat, ist das Ende. Es ist ein halboffenes Ende, das klingt, als käme da noch ein zweiter Teil, was, wenn ich mir die englischsprachigen Bücher ansehe, wohl nicht der Fall ist. Ich finde das echt schade. Irgendwie lässt mich das nicht vollständig mit dem Buch abschließen. Normalerweise beende ich ein Buch, hab mein Ende ob es mir gefällt oder nicht und das war’s. Durch die Rezension lasse ich meine Gedanken und Gefühle heraus und kann emotional mit dem Buch abschließen. Doch dieses halboffene Ende lässt mich nicht. Es lässt mich unruhig zurück und mit einem unguten Gefühl in der Magengegend. Es lässt mich an allem zweifeln, was vorher war und sowas ärgert mich. Bei einem Krimi ist das ganz nett, aber nicht bei einem Liebesroman.


Fazit: Ich bin ehrlich gesagt zwiegespalten. Einerseits gefiel mir das Buch wirklich gut, ich fand es toll, wie Vandal und Tabi miteinander umgingen und versuchten einander zu helfen, weil sie wussten, wie sich der jeweils andere mit seiner Trauer fühlt.
Gut, mir persönlich ging das mit der Unterwerfung teilweise zu weit, aber das ist einfach mein Geschmack und kein richtiger Kritikpunkt.
Das halboffene Ende dafür schon. Ich finde es schade, wie es einen alles hinterfragen lässt, was vorher war. Plötzlich ist da diese dunkle Wolke, die alles überschattet. Irgendwie macht mich das total unruhig. Ich würde bei dem Ende einen zweiten Band erwarten. Soweit ich das aber beim englischsprachigen Original sehen kann, ist da aber nichts geplant.
Bis auf das Ende hat mir das Buch echt gut gefallen. Ja, es ist relativ absehbar, was in der Handlung geschehen wird, alles, bis auf das halboffene Ende.

Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 12.02.2020

Nicht ganz so gut, wie Band 1, aber bis auf eine Logiklücke in der Auflösung trotzdem schön

Crown & Passion - Alles, was du begehrst
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Achtung: Band 2 einer Reihe! Wer Band 1 noch nicht gelesen hat, bitte nicht weiterlesen!


Adelines Welt liegt in Trümmern. Ihr Vater und ihr ältester Bruder John sind tot und Adeline gibt sich die Schuld ...

Achtung: Band 2 einer Reihe! Wer Band 1 noch nicht gelesen hat, bitte nicht weiterlesen!


Adelines Welt liegt in Trümmern. Ihr Vater und ihr ältester Bruder John sind tot und Adeline gibt sich die Schuld daran, weil sie weggelaufen ist. Edward ist illegitim und das ungeborene Kind von John auch, somit ist Adeline nun Königin von England. Nicht nur wird damit ihr größter Albtraum war, er verlangt auch von ihr das einzige aufzugeben, dass ihr Leben lebenswert gemacht hat: Josh. Die Königin von England darf nicht mit einem Hollywood Schauspieler liiert sein. Selbst dann nicht, wenn es ihr das Herz bricht.
Aber Josh ist ebenso klar, dass es für ihn nur Adeline geben wird und keine andere Frau ihren Platz in seinem Herzen einnehmen kann. Also ist er bereit zu kämpfen, gegen die ganze Welt, wenn es sein muss.


Adeline tat mir total leid. Nicht nur, bricht gerade ihre gesamte Welt zusammen, mehr noch, sie gibt sich selbst die Schuld daran, weil sie sich allem widersetzt hat und mit Josh durchbrennen wollte. Sie denkt, sie hat kein Recht auf Glück. Als wäre es nicht schon schlimm genug, platzt eine Bombe nach der anderen und Adeline ist plötzlich die Königin von England. Ihr schlimmster Albtraum.

Verzweifelt versucht sie alles richtig zu machen, während von allen Seiten Druck auf sie ausgeübt wird. Sie soll einen Mann heiraten, den sie nicht will und je mehr sie sich wehrt, desto mehr, versucht man sie in die Ecke zu drängen, sogar mit der Presse. Doch Adeline will nur Josh.

Josh weigert sich aufzugeben. Adeline ist die Eine und er weiß, dass er auch der Eine für sie ist. Egal, wie sehr man ihm auch zusetzt, er will nicht aufgeben. Allerdings ahnt er noch nicht, wozu „die“ wirklich fähig sind.

Es gibt ein langes Hin und Her in diesem Buch. Zum Glück ist die Chemie zwischen den Protagonisten so gut, dass es nicht nervig wird. Man merkt, dass es, bis auf einmal, keine künstlichen Dramen sind, sondern einfach zwei Menschen, die versuchen ihren Weg aus dem Chaos und zueinander zu finden.

Einen Kritikpunkt habe ich aber, strenggenommen sogar zwei. Erstens fand ich die Wendung bzw. Verwicklung nach ¾ des Buches blöd. Nicht, dass es sie gab, sondern, dass sie funktioniert hat. Ich habe Adeline echt für klüger gehalten. Schon bevor sie sich in dem Zimmer befand war klar, was los war, eindeutiger ging es echt nicht mehr, aber nö, sie glaubt das tatsächlich und benimmt sich von Seite zu Seite dämlicher.
Die zweite Wendung ganz kurz vor Schluss bzw. die Auflösung fand ich zwar einerseits interessant, weil ich den „Bösen“ so nicht auf dem Plan hatte und das gefiel mir sehr, vor allem, weil es durchaus Sinn machte, andererseits jedoch hatte die Auflösung in meinen Augen auch deutliche Schwächen und haute für mich nicht ganz hin. Ich hätte es besser gefunden, wenn nicht gleich alles in der Art implodiert wäre, sondern nur ein Teil davon. So war es etwas sehr dick aufgetragen und hatte, wie gesagt, für mich Logiklücken.


Fazit: Trotz meiner Kritik gefiel mir das Buch sehr. Es hat mich mitgerissen und gefesselt und war zudem auch interessant. Die Protagonisten waren mir total sympathisch und die Chemie zwischen ihnen ist einfach ganz toll.
Aber Band 1 fand ich besser. Das lag vor allem daran, dass Adeline hier diesen Aussetzer hatte, den ich wirklich dämlich fand und die Logiklücken, die einen Schatten über das ansonsten wirklich tolle Buch werfen. Am Schluss wurde in meinen Augen zu viel gewollt. Es wirkte auf mich, als sollte einfach alles in Flammen aufgehen und nur Asche übrigbleiben. Ich hätte eine etwas besser durchdachte Auflösung vorgezogen.

Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 12.02.2020

Wer keine Probleme mit härteren Sex-Szenen hat und auf die Royals steht, ist hier genau richtig!

Crown & Passion - Alles, wonach du dich sehnst
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Achtung: Band 1 einer Reihe!

Achtung: Cliffhanger!


Adeline ist eine Prinzessin von England. Platz 3 in der Thronfolge. Doch sie hat keine Lust auf die strengen Regeln der Monarchie, sie will nur ein ...

Achtung: Band 1 einer Reihe!

Achtung: Cliffhanger!


Adeline ist eine Prinzessin von England. Platz 3 in der Thronfolge. Doch sie hat keine Lust auf die strengen Regeln der Monarchie, sie will nur ein selbstbestimmtes Leben führen. An ihren 30. Geburtstag, als ihr der Großteil der Familie wieder einmal klar macht, dass sie ersten eine Enttäuschung und zweitens nur deren Schachfigur ist, begegnet sie dem berühmten Hollywood Schauspieler Josh. Es funkt gewaltig, doch seine dominante Art jagt Adeline Angst ein. Es gefällt ihr, was er mit ihr macht, aber sie hat Angst sich in ihm zu verlieren. Denn bis jetzt wurde ihr jeder Mann genommen, den sie zu nah an sich heranließ. Aber Josh gibt nicht auf und Adeline schafft es nicht, sich ihm zu verwehren. Niemand darf davon erfahren, wenn ihre Familie es doch erfährt, werden sie Josh vernichten.


Wow. Adeline und Josh haben eine richtig tolle Chemie. Es geht sehr heiß zu und ich habe an den Seiten geklebt.

Adeline und Josh waren mir direkt sympathisch. Ihren Vater habe ich dafür sofort verachtet und ihren Bruder John und dessen Frau Helen ebenso – es gibt noch weitere verachtenswerte Charaktere in diesem Buch, aber ich zähle nicht alle auf, sonst dauert das hier länger.
Adeline tut mir so leid. Ich meine jedes Mädchen träumt irgendwann in ihrem Leben einmal davon eine Prinzessin zu sein, durch Adeline erfahren wir, wie es in Wirklichkeit läuft. Du bist ein schmückendes Beiwerk und sollst möglichst gewinnbringend an den Mann gebracht werden. Was du willst, ist dabei selbstverständlich vollkommen irrelevant. Ich hätte immer wieder so gern ein paar Köpfe für sie eingeschlagen!
Josh ist bewundernswert in dieser ganzen Sache. Er ist Adelines Ruhepol, ihr sicherer Hafen. Er sieht sie, wie sie wirklich ist. Er sieht sie, wie sie niemand sieht, nicht einmal sie selbst, denn Adeline weiß schon längt nicht mehr, wer sie ist, wenn sie keine Rolle spielt.

Was wirklich übel ist, ist Adelines Familie. Die erfüllen wirklich alle Klischees und sind unglaublich kalt. Adelines Glück ist nicht von Bedeutung, sie hat zu funktionieren. Bis auf ihren Lieblingsonkel, anfangs ihren Bruder Eddie, ihre Lieblingscousine und ihre Mutter behandeln sie alle vollkommen respektlos und verletzend. Ihre Mutter kann ich nicht wirklich einschätzen. Einerseits ist sie sehr kühl und wirkt manchmal, als stünde sie auf Adelines und manchmal als stünde sie auf der anderen Seite. Wer weiß, was wirklich der Fall ist.

Die Sex-Szenen sind teilweise ziemlich heftig, aber nicht eklig oder irgendwie verstörend, nur eben härter. Aber man merkt, dass es nicht nur um Unterwerfung oder Macht geht. Beide wollen es und beide werden respektiert, darauf kommt es an.

Aber Achtung: Der Cliffhanger ist echt fies!


Fazit: Mir gefiel das Buch richtig, richtig gut. Ja, es trotzt vor Klischees, aber die beziehen sich auf die königliche Familie und nur bedingt auf die Handlung. Ich fand die Protagonisten direkt sympathisch und die Chemie zwischen ihnen lädt zum Träumen ein.
Es ist echt heftig, wie Adeline von ihrer Familie behandelt wird. Nur ihre Bediensteten und einige wenige Verwandte halten zu ihr und auch die teilweise nur bedingt.
Das Buch wird von den Protagonisten und der vielleicht nicht unbedingt originellen, aber nichts desto weniger toll geschriebenen und spannenden Handlung getragen. Die Klischees haben mich überhaupt nicht gestört. Allerdings habe ich den ein oder anderen Wutanfall bestimmte Charaktere betreffend bekommen, damit müsst ihr also auch rechnen, wenn ihr, wie ich, eine sehr tiefe Bindung zu den Protagonisten eingeht.
Der Cliffhanger ist richtig fies! Also am besten besorgt ihr euch auch direkt Band 2, dann müsst ihr nicht ganz so lange leiden.

Absolute Leseempfehlung!

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