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Dark_Rose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2019

Leider für mich zu wenig Handlung - der Fokus liegt nur auf Sex

Best Man
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Nat lebt allein mit ihrer 15-jährigen Stieftochter, nachdem deren Vater – Nats mittlerweile Ex-Mann – im Gefängnis gelandet war. Ihr Ex versucht noch immer Nat an sich zu binden und zu manipulieren, aber ...

Nat lebt allein mit ihrer 15-jährigen Stieftochter, nachdem deren Vater – Nats mittlerweile Ex-Mann – im Gefängnis gelandet war. Ihr Ex versucht noch immer Nat an sich zu binden und zu manipulieren, aber sie hat keine andere Wahl als ihn im Gefängnis zu besuchen, denn ohne sie darf Izzy ihren Vater nicht sehen. Die weiß das aber so gar nicht zu schätzen und gibt Nat die Schuld an allem.

Auf der Hochzeit ihrer besten Freundin lernt sie Hunter kennen, der alles daran setzt Nat mit seinem Charme ins Bett zu kriegen. Als es in betrunkenem Zustand dazu kommt, gibt Nat ihm am nächsten Morgen eine falsche Handynummer und macht sich aus dem Staub. Sie will nie wieder mit einem gutaussehenden, charmanten und scheinbar erfolgreichen Mann zusammen sein, nicht nach ihren Erfahrungen mit ihrem Ex. Doch Hunter ist hartnäckig und gibt nicht so schnell auf.



Ich fand die Chemie zwischen Hunter und Nat unglaublich toll. Das Prickeln konnte man richtig spüren! Aber leider konnte mich das nicht dauerhaft über die Schwächen des Buches hinwegtrösten.


Ich fand es bescheuert wie Nat Hunter dauernd abblockt nur um dann betrunken mit ihm im Bett zu landen. Am nächsten Morgen hat sie einen Filmriss und wundert sich ernsthaft, wie es nur sein kann, dass sie sich an nichts erinnern kann – vielleicht weil sie extrem viel getrunken hat? Nur mal so als Vorschlag...

Ich kann Nats Verhalten nur bedingt nachvollziehen. Eigentlich ist sie mir sympathisch, aber es geht mir auf die Nerven, wie sie auf die Anziehungskraft von Hunter reagiert. Hunter ist mir da anfangs deutlich sympathischer (später gibt es auch einen Grund aus dem er mich nervt). Er weiß, was er will, aber er ist auch einfühlsam und nett und unglaublich charmant.

Was mich an Nat zudem gestört hat, war, dass sie andauernd nur Sex-Gedanken hatte, sobald Hunter in der Nähe war (und auch immer wieder, wenn er nicht da war). Ab einem gewissen Punkt geht es im Buch nur noch um Sex. Ich glaube, würde man die ganzen Sexgedanken, -gespräche und -szenen streichen, wäre das Buch nur noch knappe 100 Seiten dick oder weniger.



Davon abgesehen nervt mich die Wortwahl. Es wird alles mögliche an Sex-bezogenem Vokabular verwendet, ganz besonders häufig das F-Wort und seine Verwandten und das V-Wort. Ich habe nichts dagegen, wenn diese Worte auftauchen und auch die anderen, die sich in dem Buch finden, aber hier war es mir einfach zu oft. Zudem mag ich die M-Worte für das weibliche Geschlechtsorgan nicht.



Das Buch ist überwiegend aus der Sicht von Natalia erzählt, immer wieder unterbrochen von Rückblenden aus Hunters Sicht, erst kurz vor Schluss gibt es auch Kapitel in der Gegenwart aus seiner Sicht.



Die Wendung / Überraschung war leider auch nicht wirklich mein Fall. Kurz davor gehen mir beide schon extrem auf den Nerv, aber als dann die Wendung kommt, wollte ich nur mit dem Kopf auf den Tisch hauen.



Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört. Ich fand die Sprecher gut, aber sie gehören nicht zu meinen Lieblingssprechern. Ich empfand den männlichen Sprecher, Oliver Kube, als relativ kühl. Bei ihm kamen bei mir die Gefühle irgendwie nicht an. Bei Sandrine Mittelstädt war das schon besser, aber auch sie konnte mich nicht zu 100% überzeugen.



Fazit: Anfangs hat mich das Buch total begeistert. Ich war hin und weg von der Chemie zwischen Nat und Hunter. Aber irgendwann ging es leider nur noch um Sex. Beide denken nur an Sex, reden nur über Sex und geben sich Fantasien hin. Ich konnte ab einem gewissen Punkt nur noch mit den Augenrollen. Das Buch erinnert mich in der Hinsicht an „Fifty Shades“. Leider drehte sich die Handlung nur noch darum, dass sie am liebsten ununterbrochen miteinander ins Bett gehen wollen aber bloß keine Beziehung möchten. Auch die Wendung konnte mich nicht versöhnen, sondern hat für mich alles schlimmer gemacht.

Leider hat mich das Buch enttäuscht.



Das Buch bekommt von mir daher nur 2 Sterne.

Veröffentlicht am 01.10.2019

Sehr starker Beginn, aber dann hat es stark nachgelassen

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Achtung: stellenweise sehr verstörend! Es gibt auch Verstümmlungsopfer, deren Verletzungen beschrieben werden!





Eine Frau wird von einer Stimme aus dem Schlaf gerissen, die ihren Namen flüstert. ...

Achtung: stellenweise sehr verstörend! Es gibt auch Verstümmlungsopfer, deren Verletzungen beschrieben werden!





Eine Frau wird von einer Stimme aus dem Schlaf gerissen, die ihren Namen flüstert. Zuerst denkt sie, ihr Freund habe sie zu ihrem Geburtstag überrascht, doch die Stimme kommt nicht von ihm, sondern aus ihrem Smart Speaker. Plötzlich verändert sich die Stimme und droht ihr mit dem Tod. Die Frau zerstört den Speaker und will mit ihrem Smartphone die Polizei anrufen, als die Stimme plötzlich auch dort zu hören ist. Was ist da los? Wer bedroht sie?



Ortswechsel: Eine Gruppe erfolgreicher Geschäftsleute tritt eine Reise an. Es geht darum während des Urlaubs „offline“ zu sein, also müssen alle ihre Smartphones etc. abgeben. Wohnen werden sie 5 Tage lang in einem noch nicht vollständig renovierten Bergsteigerhotel. Alles scheint, bis auf Entzugserscheinungen, soweit normal. Doch dann verschwindet einer der Teilnehmer spurlos. Man findet nur sein Firmen-Smartphone mit gesprungenem Display. Als er schließlich gefunden wird, sind seine Augen verbrannt und das ist nicht seine einzige Verletzung. Er bleibt auch nicht das einzige Opfer und bald schon stellt sich die Frage, wem man überhaupt noch vertrauen kann...



Ich hatte direkt von Anfang an Angst und Gänsehaut. Als die Szenerie zu den Geschäftsleuten wechselte konnte ich mich wieder beruhigen, bis auch dort dann der Horror begann, der mich allerdings nicht so verängstigt hat, wie die Szene am Anfang.

Das Buch fängt die Atmosphäre der Angst und Paranoia gut ein und man weiß als Leser nicht, wem man vertrauen kann. Es gibt zu viele Verdächtige und zu wenig Hinweise und so könnte es wirklich jeder sein. Allerdings habe ich mit den Geschäftsleuten wenig mitgefiebert. Ich wollte zwar wissen, wer der Täter ist, aber ich habe nicht an den Seiten geklebt, wie am Anfang.



Ich fand das Buch am Anfang wirklich super. Allerdings war mir das mit der Folter und Verstümmlung zu viel. Ich finde, das Buch hätte auch gruselig sein können, ohne diese Extreme. Ich persönlich mag das einfach nicht.



Aus den Charakteren wurde ich nicht schlau. Man lernt sie nicht kennen. Über einige erfährt man zwar ein paar Einzelheiten, die von anderen enthüllt werden, um die jeweilige Person verdächtig zu machen, aber man bekommt nicht die Gelegenheit sich tiefer gehend mit den einzelnen Charakteren auseinanderzusetzen. Man erfährt am meisten über Anna und Jenny aber sonst bleiben alle Charaktere oberflächlich und auch bei den beiden geht es nicht wirklich in die Tiefe. Ich vermute, das soll die Spannung erhöhen und alle verdächtiger machen, aber ich mag es lieber, wenn ich die Charaktere kennenlerne. Ich möchte sie mögen oder hassen oder zumindest eine Verbindung aufbauen können.



Fazit: Ich fand das Buch nicht schlecht. Aber nach dem Hammer Anfang hatte ich irgendwie mit etwas ähnlichem im weiteren Verlauf gerechnet. Die Szene zu Beginn, ließ mich zittern, ich fand das so gruselig! Aber der Rest des Buches war für mich nicht das gleiche Kaliber. Ich fand die Verstümmlung eklig und grausam, aber das hat mir keine Angst gemacht. Ich war eher damit beschäftigt Mitleid mit den Opfern zu haben, als Angst um die anderen Charaktere. Irgendwie kam bei mir nur noch selten Spannung auf. Zwischendrin hat sich das Buch auch gezogen, weil immer nur Beschuldigungen ohne Begründung hin und her geflogen sind und es immer darum ging Pläne zu schmieden.



Das Buch bekommt von mir 2,5 Sterne.

Veröffentlicht am 30.09.2019

Viel besser als Band 1 - ich bin total begeistert!

Dirty Rich – Verbotenes Verlangen
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Achtung: Band 2 einer Reihe! Wer Band 1 noch nicht kennt wird in diesem Buch gespoilert!


Lori gestattet es sich niemals die Kontrolle zu verlieren, zu groß ist das Risiko alles zu verlieren und zu nah ...

Achtung: Band 2 einer Reihe! Wer Band 1 noch nicht kennt wird in diesem Buch gespoilert!


Lori gestattet es sich niemals die Kontrolle zu verlieren, zu groß ist das Risiko alles zu verlieren und zu nah hat sie bereits am Abgrund gestanden. Das würde sie nie wieder zulassen.
Zufällig begegnet sie Cole, der unverschämt gut aussieht und sehr charmant und hartnäckig ist. Seinen ersten Avancen entzieht sich Lori noch, gibt ihm contra und sorgt dadurch unbewusst dafür, dass seine Faszination für sie sich nur noch steigert. Als sie durch einen weiteren Zufall erneut aufeinandertreffen, gibt es kein zurück. Aber Lori stellt Bedingungen: nur diese eine Nacht, keine Telefonnummern, keine Nachnamen.
Cole weiß schon längst, dass er Lori nicht aufgeben wird, dennoch stimmt er zu und nach dieser Nacht ist klar, dass diese Anziehungskraft zwischen ihnen nicht verschwinden wird. Als dann auch noch das Schicksal dafür sorgt, dass Cole ihr neuer Chef wird, ist für Lori klar, dass das mit ihnen vorbei sein muss. Und Cole, der es gewohnt ist immer zu gewinnen, wird nicht aufgeben, bis er auch Lori für sich gewonnen hat, egal, was für Hindernisse ihm auch im Weg liegen mögen.


Ich fand Lori von Anfang an sehr sympathisch, vor allem ihre schlagfertige Art. Ich mag es, wenn die Protagonistin dem Protagonisten nicht gleich beim ersten Lächeln hechelnd, rotwerdend und sabbernd zu Füßen liegt. Ja ich übertreibe etwas, aber ich mag es wirklich lieber, wenn eine Protagonistin contra gibt.
Cole ist total arrogant, aber heiß und sehr charmant. Ich finde es toll, wie er so schnell feststellt, dass Lori mehr für ihn ist, als nur ein One-Night-Stand und sich auch nicht davon abschrecken lässt, dass sie ihn auf Abstand hält. Dabei ist Cole kein dominanter Mistkerl, der Lori zu etwas zwingt, sondern er versucht einfach mit seinem Charme und der Anziehungskraft zwischen ihnen Lori zu überzeugen.
Beide haben einiges in ihrer Vergangenheit durchgemacht und bei beiden hat das Spuren hinterlassen, auch wenn sich Loris Verletzungen deutlicher zeigen und auch zu einigen Schwierigkeiten führen. Ich kann aber ihr Verhalten sehr gut nachvollziehen und sie wirkt auf mich glaubwürdig.


Ich fand das Buch wirklich unglaublich gut! Ich konnte es nur unter Zwang weglegen, freiwillig hätte ich das Lesen nicht unterbrochen! Die Chemie zwischen Lori und Cole ist unglaublich, aber damit meine ich nicht nur sie sexuelle Anziehungskraft, sondern alles. Die beiden passen einfach perfekt zueinander und das Lesen macht einfach nur Spaß.


Fazit: Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich kann es nur aus vollem Herzen weiterempfehlen. Ich habe auch Band 1 der Reihe gelesen, aber Band 2 gefällt mir nochmal viel besser. Ich konnte mich so gut in Lori und Cole hineinfühlen und habe ihnen die ganze Zeit die Daumen gedrückt. Lori hat mich sehr beeindruckt mit ihrer Art nicht nur Cole contra zu geben, statt sich ihm zu Füßen zu werfen, sondern auch, sich ihr Leben selbst aufzubauen und ihren Erfolg zu erarbeiten. Sie ist eine starke moderne Frau und das gefiel mir sehr.

Ich kann das Buch aus vollem Herzen empfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2019

Absolute Leseempfehlung! Extrem spannend und sehr einfühlsam

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Tessa hat eine Angststörung. Sie traut sich nicht aus dem Haus, nicht einmal das Fenster zu öffnen, aus Angst, jemand könnte sie sehen. Doch woher kommt diese Angst? Erst spät im Roman erfährt man, was ...

Tessa hat eine Angststörung. Sie traut sich nicht aus dem Haus, nicht einmal das Fenster zu öffnen, aus Angst, jemand könnte sie sehen. Doch woher kommt diese Angst? Erst spät im Roman erfährt man, was dem zugrunde liegt, aber da ist es schon fast zu spät.
Tessa versucht ihre Ängste mit Hilfe ihrer Therapeutin in den Griff zu kriegen. Eine ihrer Bewältigungsmechanismen ist die Fixierung auf den Pop-Star Eric Thorne. Sie benutzt seine Musik als Mittel gegen ihre Panikattacken. Allein der Gedanke an ihn beruhigt sie schon.
Seit sie einen # erfunden hat ist sie bei Twitter ziemlich schnell bekannt geworden in der Fangemeinde und auch Eric ist sie aufgefallen, allerdings nicht im positiven Sinne.
Eric ist sehr erfolgreich, aber er ist auch der Sklave seiner Plattenfirma. Die Firma bestimmt, wie er sich präsentieren muss, was er sagen und schreiben, wen er lieben darf. Seit ein anderer Prominenter von einem Stalker umgebracht wurde, hat Eric Todesangst vor seinen Fans. Er befürchtet, dass ihm das gleiche Schicksal wiederfahren könnte. Sein Manager nimmt ihn nicht ernst. Und als er ängstlich und wütend die Entwicklung auf Twitter verfolgt, beschließt er aktiv zu werden und dem Mädchen, das mit allem angefangen hat, die Meinung zu sagen. Nicht ahnend, dass aus diesen Gesprächen mehr wird und vielleicht sogar echte Gefühle entstehen.
Doch eine Bedrohung lauert in den Schatten, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.

Das Buch ist abwechselnd aus Tessas und Erics Sicht geschrieben, unterbrochen immer wieder durch Vernehmungsprotokolle. Durch diese bekommt man Hinweise darauf, was passiert ist, aber sie nehmen nicht etwa die Spannung, sondern verstärken sie.

Ich fand Tessa und Eric beide sehr sympathisch. Sie taten mir beide sehr leid. Sie sind jeder auf seine Art Gefangene und ihr Umfeld macht alles nur noch schlimmer, da ihre Ängste ins Lächerliche gezogen werden. Tessas Mutter macht ihr Vorwürfe. Gut, sie hatte eben noch eine gesunde, glückliche Tochter und dann kommt es zu dem Vorfall im Sommercamp über den ihre Mutter scheinbar auch nichts weiß und plötzlich traut sich Tessa nicht einmal mehr die Treppe runter. Aber es ist nicht hilfreich, wenn sie ihr wegen dieser Ängste mit Verachtung begegnet und ihr noch mehr das Gefühl gibt eine Enttäuschung zu sein, als sie es sowieso schon denkt.
Erics Manager zieht auch Erics Angst ins lächerliche und zwingt ihn den Wahn auf Twitter noch weiter zu befeuern. Er scheint Eric nur noch als Geldmaschine zu sehen. Er weigert sich die Security Maßnahmen anzupassen und zu verschärfen, nicht einmal, nachdem es zu einem Zwischenfall kommt.
Mir taten die beiden sehr leid. Ich finde es schrecklich, wie sie beide behandelt werden. Umso interessanter erscheint mir in diesem Zusammenhang ihre Beziehung zueinander. Tessa weiß nicht, dass sie mit Eric Nachrichten austauscht und Erics Hassgefühle vom Anfang verwandeln sich zunehmend.

Ich kann aber Tessas Fangirl-sein nicht nachvollziehen. Ich meine, dass es ihr hilft steht außer Frage und darüber freue ich mich sehr. Aber ich war nie so „Fan“ von einem Musiker oder Schauspieler oder dergleichen. Ich habe nie deren Leben verfolgt oder kreischend ein Konzert besucht. In dieser Hinsicht kann ich ihr Verhalten nicht wirklich nachvollziehen.

Das Buch ist sehr, sehr spannend. Man spürt von Anfang an eine unterschwellige Bedrohung, die immer gegenwärtiger wird.
Achtung: es kommt der Punkt, ab dem man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann! Also nur lesen, wenn man wirklich Zeit hat und nicht kurz vor dem Schlafen gehen!

Ich habe aber auch Kritik, allerdings kann ich die nicht offen äußern, das würde Spoilern. Ich sage nur so viel, es gibt ganz am Schluss noch ein Polizei Protokoll, dass für mich „nachgeschoben“ oder „drangehängt“ wirkt und meiner Meinung nach krampfhaft einen Cliffhanger konstruieren soll. Ich finde das schade. Ich hätte Band 2 auch gelesen, ohne diesen künstlichen Cliffhanger. Er war für mich vollkommen unnötig, überflüssig und passte auch nicht zur Stimmung. Bei mir hat er auch nicht für Spannung gesorgt, sondern mich nur genervt.


Fazit: Ich kann das Buch aus vollem Herzen empfehlen! Ich habe es sehr gern gelesen und werde es bestimmt auch nochmal lesen. Ich fand es sehr spannend, einfühlsam, interessant und gruselig.
Die Protagonisten sind sehr sympathisch und haben mir beide auch sehr leid getan. Die Wendung habe ich zwar vorausgesehen und die Auflösung ebenso teilweise, aber das hat bei mir der Spannung keinen Abbruch getan.

Absolute Leseempfehlung! Und auch für nicht- oder neu Twitter-User verständlich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Gefühl
Veröffentlicht am 29.09.2019

Viel mehr als "nur" ein Liebesroman!

Love to share – Liebe ist die halbe Miete
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ACHTUNG: Trigger-Warnung: psychische Misshandlung und Manipulation!



Es heißt nicht umsonst: Not macht erfinderisch. Und gerade heut zu Tage mit den Mietpreisen die in die Höhe schnellen und das überall ...

ACHTUNG: Trigger-Warnung: psychische Misshandlung und Manipulation!



Es heißt nicht umsonst: Not macht erfinderisch. Und gerade heut zu Tage mit den Mietpreisen die in die Höhe schnellen und das überall auf der Welt, ist die Not groß. So auch bei Tiffy, die dringend eine Wohnung in London braucht, um bei ihrem A... Ex ausziehen zu können. Leon braucht das Geld und so vermietet er seine Wohnung für die Zeit, in der er Nachtschicht hat. Die beiden würden sich nie begegnen, da er nur in der Wohnung wäre, wenn Tiffy arbeitet und umgekehrt. Sie teilen alles, Bad, Küche, Bett – eine WG der anderen Art, aber in der Not frisst der Teufel fliegen und beide haben keine andere Wahl, also lassen sie sich auf das Arrangement ein. Sie kommunizieren über Klebezettel und irgendwann kommt der Punkt, an dem sich ihre Gefühle zu verändern scheinen. Aber kann man sich wirklich in Klebezettel-Nachrichten verlieben?





Mir waren Tiffy und Leon sofort sympathisch. Tiffy ist chaotisch, bunt, optimistisch und einfach total witzig. Leon ist ein Einsiedler, der für seinen Job als Krankenpfleger in einem Hospiz brennt und Veränderungen hasst. Was man aber recht schnell merkt, ist, dass Leon ein sehr, sehr großes Herz hat.

Natürlich ist Leons Freundin Kay ein egoistisches Biest – was auch sonst? Wenn in einem Roman einer von beiden bei denen es funken soll in einer Beziehung ist, dann mit einem egoistischen Biest oder einem A...



Ich fand die Wendung mit Tiffys Vergangenheit wirklich richtig gut. Dieser locker leichte Liebesroman wurde dadurch vielschichtiger. Ich kann nicht verraten, worum es genau geht, nur, dass ich wirklich mitgefiebert habe und das Buch vor Spannung nicht mehr weglegen konnte. Ich finde die Ausarbeitung von Tiffys Trauma und Ängsten wirklich ganz toll, das wirkte auf mich sehr glaubhaft.



Mein heimlicher Liebling ist aber Richie. Wer das ist oder was es mit ihm auf sich hat, kann ich nicht verraten, aber auf mich wirkt er wie ein großer Teddybär mit sehr viel Witz und Charme.





Fazit: Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Ich konnte es kaum weglegen. Die Klebezettel haben mich oft zum Lachen gebracht und ich fand es wirklich toll, dass die Charaktere so „echt“ gewirkt haben, mit Stärken und Schwächen, Eigenarten und Macken. Die Wendung und das leichte Thriller-Element (ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben könnte, ohne zu spoilern) gefielen mir sehr gut. Sie verliehen dem Roman Tiefgang und ich würde das Buch am liebsten an alle Frauen verteilen und ihnen sagen: darauf müsst ihr achten, damit euch das nicht auch passiert!



Ich bin wirklich froh, dass ich das Buch gelesen habe und kann es aus vollem Herzen weiterempfehlen!