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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.08.2019

Für mich driftet das Buch gegen Ende zu sehr ins Klischee ab

Mein Licht in der Dunkelheit
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Mia ist alleinerziehende Mutter und liebt ihre Tochter Lani über alles. Doch ihr Leben steht Kopf seit bei Lani der Verdacht einer Autismus-Spektrum-Störung im Raum steht. Um sie abzulenken schleppt ihre ...

Mia ist alleinerziehende Mutter und liebt ihre Tochter Lani über alles. Doch ihr Leben steht Kopf seit bei Lani der Verdacht einer Autismus-Spektrum-Störung im Raum steht. Um sie abzulenken schleppt ihre beste Freundin Amelia Mia mit auf ein Konzert-Wochenende. Dort lernt sie Maddox kennen, der sie nach einem Anfangs holprigen Start relativ schnell umhaut. Es funkt gewaltig zwischen ihnen, doch sie verbringen die Nacht damit zu reden und einfach die Nähe des anderen zu genießen. Was Mia nicht ahnt ist, dass Maddox nicht nur ein Kinderstar war, sondern auch der Frontmann der aktuell erfolgreichsten Band überhaupt – deren Konzert ist es auch, dass sie mit Amelia besucht. Allerdings erkennt sie Maddox nicht, da er auf der Bühne immer eine Maske trägt, um nicht erkannt zu werden. Zu lange wurde sein Privatleben von der Öffentlichkeit mit Füßen getreten.
Maddox fühlt sich unheimlich zu Mia hingezogen und möchte mehr Zeit mit ihr verbringen. Doch sein Geheimnis wirft einen bedrohlichen Schatten auf ihre Beziehung, ebenso wie eine atemberaubende Enthüllung aus Mias Vergangenheit, die zur denkbar schlechtesten Zeit kommt.

Mir waren Mia und Maddox sofort sympathisch. Sie haben beide viel durchgemacht. Mias Verlobter Tom verschwand von einem auf den anderen Tag spurlos und gilt als tot. Es belastet sie noch immer nichts über seinen Verbleib zu wissen. Maddox hatte eine lieblose Kindheit, die vom Ehrgeiz und der Gier seiner Eltern überschattet wurde. Er bedeutete ihnen nichts, er war lediglich ihre Einkommensquelle, ihr Goldesel. Er fühlt sich zum ersten Mal wie ein normaler Mann und das nur Dank Mia.
Mir taten beide sehr leid. Mia hat mit der Verdachtsdiagnose ihrer Tochter schwer zu kämpfen. Doch sie gibt nicht auf und versucht alles, um ihrer Tochter eine schöne Kindheit zu ermöglichen.
Ich fand es schrecklich, wie alle immer an Maddox gezerrt haben. Jeder wollte ein Stück von seinem Ruhm und seinem Geld abhaben und einige sind bereit wirklich alles dafür zu tun und das ist wirklich erschreckend.

Ich habe aber auch Kritik. (ACHTUNG ab hier könnte es unbeabsichtigt zu Spoilern kommen)


Ich fand, dass Mia bei der Enthüllung von Maddox Identität total überreagiert hat. Ja, sie muss ihr Kind beschützten und die Reporter sind wirklich schrecklich, aber sie verdammt Maddox, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, warum er nichts gesagt hat. Gleichzeitig regt mich ihr Verhalten am Ende mindestens genauso sehr auf, ebenso wie die übergangslose Verwandlung eines skrupellosen A... hin zu einem fast schon netten Kerl. Das war für mich leider total unglaubwürdig, vor allem, weil es absolut ohne Vorwarnung oder Entwicklung geschah. Mir ist das Ende zu Klischee behaftet. Es ist einfach zu dick aufgetragen – eine Nummer kleiner hätte auch absolut gereicht.
Dazu kommen noch die Sex-Szenen. Leider gab es bei jeder etwas, das mich persönlich gestört hat. Es waren Sex-Szenen, wie man sie schon tausend Mal gelesen hat, mit genau den gleichen stereotypen Handlungen und Männerfantasien. Leider kam da für mich nichts besonderes rüber.


Fazit: Mir gefiel das Buch anfangs total gut. Ich fand es so schön wie sensibel und einfühlsam die beiden miteinander umgegangen sind. Man konnte die Verbindung zwischen ihnen beinahe mit Händen greifen. Allerdings war Mias Verhalten später zu extrem, zu dramatisch. Das war für mich total überzogen und hat mich erstmals aus der Geschichte geworfen. Die große Enthüllung fand ich super und auch sehr schockierend. Allerdings hat mich Mias Verhalten kurz vor Schluss wieder aufgeregt. Erst hat sie sich total auf ihre Meinung versteift, dann kommt die Erklärung, die sie durch ein einfaches Telefongespräch auch hätte bekommen können, ohne all das Drama und sofort 180 Grad Wendung. Das ging mir wieder zu abrupt. Oder anders ausgedrückt: ich mag dieses sture Beharren auf einer Meinung oder einem Standpunkt nicht, vor allem dann nicht, wenn der andere nicht zu Wort kommen darf nur um dann alles über den Haufen zu schmeißen, wenn er sich doch endlich erklären darf, nach einer gefühlten Ewigkeit. Das Ende war für mich zu sehr Klischee, vor allem die Wendung ganz zum Schluss empfand ich als total übertrieben und übergangslos.

Hätte das Buch an einigen Stellen das Drama und den Kitsch zurückgefahren, hätte es mir richtig gut gefallen. So hat es für mich leider zunehmend verloren bis es zu einem 08/15 Liebesroman verkommen ist.

Veröffentlicht am 18.08.2019

Ich bin bekehrt - ab sofort mehr Kurzgeschichten für mich!

Das Dunkel ist nicht leer
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Ich war nie ein großer Kurzgeschichten Fan, allerdings hat mich „Das Fehlen des Flüsterns im Wind“, das ich vor einiger Zeit gelesen habe erstmals zum Nachdenken gebracht. Als ich dann auf „Das Dunkel ...

Ich war nie ein großer Kurzgeschichten Fan, allerdings hat mich „Das Fehlen des Flüsterns im Wind“, das ich vor einiger Zeit gelesen habe erstmals zum Nachdenken gebracht. Als ich dann auf „Das Dunkel ist nicht leer“ stieß, dachte ich mir: warum eigentlich nicht? Und hier bin ich jetzt: bekehrt! Ich werde in Zukunft definitiv häufiger Kurzgeschichten lesen.

Es handelt sich hier um 17 Kurzgeschichten auf 148 Seiten. Sie sind ganz unterschiedlich lang und beschäftigen sich mit den verschiedensten Themen, alle im Fantasybereich angesiedelt. Es sind düstere und mystische Geschichten vertreten, ebenso, wie Märchen und Fabeln. Es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Eine Geschichte, handelt von den griechischen Göttern. Ich fand es wirklich gut, wie Mythologie mit unserer Welt verwoben wurde, wie Götter menschliche Bedürfnisse zeigten und die Geschichte zwischen moderner Erzählung und beinahe schon einer antiken Sage hin und her wechselte – und das alles auf so wenigen Seiten!
Eine andere Kurzgeschichte, die ich richtig umwerfend fand ist „Drei Winter“, die wie ein Märchen aufgebaut ist. Sie ist besonders kurz, aber war für mich umso fesselnder. Trotz der wenigen Seiten, hatte ich das Gefühl, den Protagonisten wirklich kennen zu lernen und die Enthüllung am Schluss hat mich sprachlos gemacht.

Meine Lieblings-Kurzgeschichten sind: „Drei Winter“, „Prinz Egbert und die Hoffnung“. Was aber nicht bedeuten soll, dass mir die anderen Geschichten nicht gefallen hätten. Ich fand fast alle wirklich super.
Die Kurzgeschichten sind teilweise recht hart, so hart, dass einem bei mancher Auflösung ein Schauer über den Rücken läuft – und genau das finde ich faszinierend. So kurz die Geschichten auch sind, aber trotzdem gehen sie einem nahe.


Fazit: Ich kann dieses Buch aus vollem Herzen empfehlen. Nicht nur Kurzgeschichten-Fans werden hier auf ihre Kosten kommen, sondern auch alle anderen, die gern Geschichten lesen, die aus dem Rahmen fallen. Ich selbst war bis vor kurzem alles andere, als ein Kurzgeschichten-Fan, aber dieses Buch hat mich endgültig bekehrt! Ich werde von nun an häufiger Kurzgeschichten lesen, ich hoffe nur, dass sie auch so gut sind, wie die in diesem Buch!

Veröffentlicht am 17.08.2019

Ein spannender Thriller über Politik und Mafia

Hauch der Hydra
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Sara ist Dolmetscherin aus Leidenschaft. Sie liebt ihren Job und geht darin auf. Eines Tages hört sie zufällig ein Gespräch mit an, in dem es um ein Mordkomplott an einem italienischen Politiker geht. ...

Sara ist Dolmetscherin aus Leidenschaft. Sie liebt ihren Job und geht darin auf. Eines Tages hört sie zufällig ein Gespräch mit an, in dem es um ein Mordkomplott an einem italienischen Politiker geht. Wenig später wird Sara fast von einem Auto überfahren – Zufall? Oder weiß jemand, was Sara gehört hat? Steht nun auch sie auf der Abschussliste? Bald schon droht Sara von allen Seiten Gefahr – wem kann sie noch trauen?

Mir war Sara gleich sympathisch. Man erlebt mit ihr eine ganz andere Welt. Sie reist von Ort zu Ort, von Konferenz zu Konferenz um zu Dolmetschen und spricht sehr viele Sprachen. Und dann gibt es da auch noch den einen besonderen Mann, mit dem es gewaltig funkt.
Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum sie nicht zur Polizei geht mit dem, was sie gehört hat, es geht schließlich um einen geplanten Mord! Oder wenigstens zu den Medien, wenn sie der Polizei nicht vertraut. Außerdem hat gerade jemand versucht sie zu überfahren und sie steigt einfach in den Zug?

Die Geschichte wird aus mehreren Sichtweisen erzählt, aus Saras, Joachims (das ist der Mann, mit dem es funkt) und der der korrupten Politiker / Mafiosi. Das Buch hat durchaus Tempo und Spannung, doch gerade durch die Sichtweise der Politiker entstehen auch Längen, allerdings erfährt man dadurch auch deutlich mehr über die Hintergründe.
Das Buch wirkt, bis auf Saras für mich unverständliche Reaktion am Anfang und ein paar späteren Dummheiten durchaus realistisch. Man hört ja immer wieder von korrupten Politikern und Mafia Verbindungen, gerade in Italien, wobei einiges davon möglicherweise auch Vorurteile sein könnten – wer weiß das schon.
Das Buch wird stetig spannender und je weiter man liest, desto mehr macht der Titel mit der Hydra Sinn, obwohl ich meine, dass immer vom Haupt der Hydra gesprochen wird – schlägt man einen Kopf ab, wächst sofort der nächste nach – so scheint es auch mit korrupten Politikern oder Mafiosi der Fall zu sein.

Was ich aber noch einmal extra positiv hervorheben möchte, ist die augenscheinlich sehr gute Recherche. Das Buch wirkt sehr realistisch!


Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, allerdings war mir Saras Verhalten oft nicht schlüssig. Sie hört ein Mordkomplott mit an, aber wendet sich weder an die Polizei noch die Medien, bis der Mord tatsächlich passiert ist? Sie ist selbst in Lebensgefahr und geht trotzdem diverse Risiken ein, einfach weil ihr langweilig ist und ihr die Decke auf den Kopf fällt? Das macht für mich keinen Sinn.
Andererseits ist es spannend, wie sich nach und nach die Handlung verdichtet und die Gefahr allgegenwärtig wird. Wem kann man noch trauen, wenn so viele Menschen scheinbar mit der Mafia unter einer Decke stecken?
Was ich schade fand, war das Ende, aber dazu kann ich nichts sagen, sonst würde ich spoilern. Ich sage nur: Windmühlen!

Veröffentlicht am 15.08.2019

Ein gute Laune Buch für Regentage

Mit Schirm, Charme und Keksen
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Vorweg ein paar Worte zur Gestaltung des Buches. Das Cover ist sehr auffällig und ungewöhnlich, aber ich finde es passt perfekt zum Buch. Es gibt einen Punkt im Buch, an dem alle Elemente des Covers eine ...

Vorweg ein paar Worte zur Gestaltung des Buches. Das Cover ist sehr auffällig und ungewöhnlich, aber ich finde es passt perfekt zum Buch. Es gibt einen Punkt im Buch, an dem alle Elemente des Covers eine Bedeutung bekommen und das finde ich richtig cool!
Was mir an der Gestaltung des Buches aber ganz besonders gefällt, ist der breite Rand innen an den Seiten. Dadurch lässt sich das Buch ohne Leseknicke bequem lesen, da die Schrift auch mitten im Buch genug Abstand nach innen hat. Das ist mir bis jetzt noch nie bei einem Buch untergekommen und allein dafür verdient der SchriftStella Verlag ein ganz dickes Lob! Hinzu kommt dann noch die angenehme Schriftgröße, sowie das allgemein angenehme Schriftbild und die relativ glatten Seiten, die allerdings nicht rutschig glatt sind, sondern einfach glatter als normalerweise bei Taschenbüchern. All das macht das Lesen unabhängig vom Inhalt schon einmal sehr angenehm.


Felicity wünscht sich endlich ihr Leben so leben zu können, wie sie es möchte. Sie möchte ihre Träume verwirklichen und die Liebe finden. Aber es sieht nicht danach aus, als würde das bald passieren, im Gegenteil: an der Dating-Front läuft es bescheiden und jetzt zieht auch noch ihre beste Freundin Josie nach New York! Nach einer weiteren großen Enttäuschung macht sich Felicity auf die Suche nach ihrem Vater: in den Highlands. Vielleicht liegt der Schlüssel zu ihrem Glück ja in der Vergangenheit?


Mir war Felicity direkt sympathisch. Sie ist nett, freundlich, chaotisch und absolut „normal“. Sie ist keine Supermodelschönheit, aber auch nicht hässlich wie die Nacht. Sie hat Fehler wie jeder von uns und sie kämpft sich tapfer durch den Dating Dschungel, auch wenn eine Katastrophe, die nächste jagt und sie eigentlich nur endlich ihren „Ben“ finden will – so heißt der Protagonist in ihrem Lieblingsliebesroman.
Sie lässt sich anfangs von Cole, dem Bruder ihrer besten Freundin, mitreißen, von seinem Lifestyle und seinem Charme. Doch sie lässt sich nichts gefallen und dafür hat sie meine Bewunderung.
Ich finde es toll, dass sie auf eigene Faust ihren Vater sucht – zudem bin ich absoluter Highland Fan! Mein heimlicher Liebling ist natürlich Johnny, das schielende Hochlandrind! Aber auch die anderen, menschlichen Schotten, die Felicity kennen lernt finde ich richtig sympathisch – natürlich bis auf die Oberzicke Pam. Da packt mich gleich das Fernweh!


Fazit: Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Es ist ein locker leichter Liebesroman, mit tollen Charakteren und einer sympathischen, wenn auch immer wieder mal recht chaotischen und fettnäpfenanfälligen Protagonistin. Das Buch ist witzig und macht einfach gute Laune. Ich freue mich wirklich sehr dieses Buch gelesen zu haben und ich habe mir direkt das Erstlingswerk von Betty Buttersky bestellt.

Für jeden der locker leichte Liebesromane liebt genau richtig!

Veröffentlicht am 13.08.2019

Ich bin maßlos enttäuscht von diesem Buch

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Achtung: dieses Buch enthält wirklich schlimme Szenen von Gewalt!

Selten hat mich ein Buch so fertig gemacht. Ich liebe die Protagonisten Jasmine und Elliott am Anfang, aber ich hasse die Welt, in der ...

Achtung: dieses Buch enthält wirklich schlimme Szenen von Gewalt!

Selten hat mich ein Buch so fertig gemacht. Ich liebe die Protagonisten Jasmine und Elliott am Anfang, aber ich hasse die Welt, in der sie leben. Beide, Jazz und Eli leben für die Musik. Sie ist beliebt, er der Punchingball der beliebten Jungs. Sie hört ihn einmal zufällig spielen und verliebt sich erst in seine Musik und dann in ihn. Sie bandeln langsam an, doch die Welt ist gegen sie. Jazz Mutter ist die schrecklichste Mutter, die man sich vorstellen kann. Sie will, dass Jazz ein Star wird aber nicht für Jazz, sondern für sich selbst. Ihre Tochter bedeutet ihr nichts, sie ist nur eine Investition. Die einzige Person, der sie wirklich etwas bedeutet ist Ray, ihr Stiefvater und später Eli. Ihre Mutter gönnt es Jazz aber nicht glücklich zu werden, Glück ist irrelevant, nur Erfolg zählt. Also verlässt sie Ray und zwingt Jazz mit ihr zu gehen. Jeden Tag stirbt Jazz ein wenig mehr, bis sie sich endlich befreit.
Eli ist zwischenzeitlich durch die Hölle gegangen, in jedweder Hinsicht und ist nicht mehr derselbe wie früher. Er hat den Kontakt mit Jazz abgebrochen, als etwas schreckliches in seinem Leben geschah und er einfach nicht mehr fähig war, mit ihr zu reden. Als sie einander schließlich wieder treffen, sind sie beide gebrochen. Hat ihre Liebe noch eine Chance oder ist einfach zu viel passiert?

Ich liebe Jazz und Eli. Sie haben mich mehr als einmal zu Tränen gerührt. Jazz ist so schrecklich einsam und Eli auch, aber er hat wenigstens seine Familie. Eine schreckliche Gewalttat nimmt ihm auch diese und nichts ist mehr wie zuvor. Ich finde es schrecklich, dass diese beiden so netten Menschen einfach immer und immer wieder eins reingewürgt bekommen und dass es in diesem Buch so viele abgrundtief böse Menschen gibt!

Leider wird mir dieses „Böse“ zu weit getrieben, für mich sprengt es alle Grenzen. Ich bin einfach nur unendlich traurig darüber, was den beiden alles widerfährt. Das Buch hätte eine wunderschöne Liebesgeschichte werden können, aber mich konnte sie nicht mehr aufmuntern oder mit diesem Buch versöhnen. Es war einfach zu extrem für mich. Zudem war für mich die Handlung 6 Jahre später unglaubwürdig. Die Entwicklung der beiden Charaktere passt für mich nicht. Ich fand sie beide so süß und unschuldig und jetzt sind sie so ganz anders. Der Verlauf der Zeit in London für Jasmine ist für mich total unglaubwürdig und unrealistisch. Das passt einfach nicht. Die Veränderungen, die Eli durchlaufen hat machen teilweise Sinn, aber teilweise leider absolut überhaupt nicht. Außerdem ist nichts mehr von der Verbindung der beiden zu spüren, die am Anfang allgegenwärtig war. Ich bin einfach maßlos enttäuscht!


Fazit: selten hat mich ein Buch so wütend gemacht. Für mich war der Anfang einfach ganz toll nur um dann in eine Horrorversion umzuschlagen. Ich finde es einfach furchtbar, was passiert ist und ich finde es schade, dass nach Jasmines Rückkehr nicht die alte Magie zwischen ihr und Eli aufgeflammt ist, sondern ihre Beziehung in keiner Weise mehr der vom Anfang gleicht. Zum Schluss hin verwandelt sich das Buch, von dem ich ganz am Anfang dachte, es könnte zu einem neuen Lieblingsbuch werden, in einen flachen 08/15 Liebesroman ohne Herz und Seele, obwohl sie am Anfang im Übermaß vorhanden waren. Ich bin so enttäuscht von diesem Buch! Am Anfang war das Buch philosophisch, wie die Musik beschrieben wurde und die Liebe dazu war spürbar. Nach dem Zeitsprung spielte die Musik praktisch gar keine Rolle mehr. Es war einfach zum heulen. Ich glaube, mich hat noch nie ein Buch so enttäuscht, wie dieses.

Von mir gibt es 1 Stern, aber nur wegen des tollen Anfangs, sonst wären es nur 0,5 geworden.