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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2019

Leider nicht so gut, wie Band 2 der Reihe

Playing the Game
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Achtung: dieses Buch ist der dritte und letzte Teil einer dreiteiligen Reihe! Man kann das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen, allerdings, wenn man vor hat auch die anderen Teile zu lesen, sollte man mit ...

Achtung: dieses Buch ist der dritte und letzte Teil einer dreiteiligen Reihe! Man kann das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen, allerdings, wenn man vor hat auch die anderen Teile zu lesen, sollte man mit Band 1 anfangen, weil sonst alles verraten wird.

Lincoln Quinn, genannt Linc, ist ein lebendes wandelndes Klischee. Er ist gutaussehend, ein erfolgreicher Profi Rugby Spieler und ein Weiberheld. Em ist die beste Freundin von Harper, die in Band 2 mit Lincs Teamkollegen Dex zusammengekommen ist. Linc denkt nicht daran sich auf eine Frau festzulegen, er nimmt was er kriegen kann. Es dagegen hat keine Lust mehr auf unverbindliches. Daher lässt sie Linc auch regelmäßig abblitzen – er nennt das „gepanzertes Höschen“ – Ja, so unreif ist er wirklich. Und es kommt noch schlimmer. Seine Teamkollegen – bis auf Dex – und er wetten, wie lange er wohl dafür braucht um Em flachzulegen. Geht’s noch? Linc denkt sich noch, dass das vielleicht eine blöde Idee ist, macht aber trotzdem mit, es geht hier immerhin um Geld und sein Ego. Total unreif.
Em fand ich auch richtig blöd. Dieser „mein Körper ist ein Tempel“ und „ich bin mental wieder Jungfrau“-Kram kam mir einfach so kindisch vor. Dass man nach einer gescheiterten Beziehung erstmal keine Lust mehr auf Männer hat und vielleicht auch seinen Lebenswandel ändern will, kann ich ja noch verstehen, aber Ems pseudo spirituelles Getue hat mich einfach nur genervt. Sie ist 4 Monate abstinent und denkt das wäre so schrecklich lang? Da fällt mir einfach nichts mehr zu ein.
Beide wurden als Kind verlassen und das hat sie geprägt, allerdings reicht mir das nicht als Entschuldigung für ihr Verhalten.

Ich habe Band 2 damals vor Band 1 gelesen und war echt froh darüber, weil mir Band 2 so viel besser gefallen hatte, wie Band 1. Mit Band 3 geht es mir nun ähnlich. Ich fand er konnte es nicht mit Band 2 aufnehmen. Linc ist total unreif und wie auch Em geht er mir regelmäßig auf die Nerven. Schade! Ich hatte so gehofft Band 3 wäre so gut wie Band 2.

Fazit: Leider konnte mich der dritte Teil der Reihe nicht überzeugen. Wie in Band 1 konnte ich mit den Protagonisten nicht warm werden und auch die Story hat mich nicht gepackt. Ich habe mich abwechseln über deren Unreife geärgert oder gelangweilt.

Weder Band 3 hier, noch Band 1 konnten mich überzeugen, nur Band 2 – Playing it Cool – ist zu empfehlen.

Veröffentlicht am 01.06.2019

Da war Fifty Shades of Grey noch besser

His Dark Symphony
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Ivory ist 17 Jahre alt und eine hervorragende Pianistin. Wäre die Welt fair, hätte sie den Platz an ihrer Traum-Universität sicher. Doch die Welt ist nicht so, sie gehört den Reichen und Mächtigen und ...

Ivory ist 17 Jahre alt und eine hervorragende Pianistin. Wäre die Welt fair, hätte sie den Platz an ihrer Traum-Universität sicher. Doch die Welt ist nicht so, sie gehört den Reichen und Mächtigen und ebendiese wollen Ivory weder auf der Privatschule, auf die sie dank ihres verstorbenen Vaters geht, noch auf der Universität. Ihr Platz soll stattdessen an einen Sohn reicher Eltern gehen. Ivory hat es auch sonst in ihrem Leben nicht leicht. Sie wird regelmäßig seelisch und körperlich missbraucht. Zudem kann sie sich die Schulbücher und den restlichen Schulbedarf nur leisten, indem sie sich an ihre männlichen Mitschüler verkauft.
Ivorys Lieblingslehrerin und Führsprecherin ist gefeuert worden, weil sie ihr helfen wollte. Der neue Musiklehrer an der Schule hat einen Deal mit der Mutter des reichen Jungen, der ihren Platz an der Uni bekommen soll. Er wird Ivorys Chancen zunichte machen, wenn er seinen Job behalten will. Emeric erkennt in welcher Lage Ivory sich befindet und sieht sie als Beute. Einerseits will er ihre Umstände verbessern, andererseits will er sie als sein Eigentum. Von der moralischen Seite mal abgesehen – in den USA steht Gefängnis darauf als Lehrer mit einer Schülerin zu schlafen, ganz besonders dann wenn sie auch noch minderjährig ist – finde ich sein Verhalten echt fragwürdig.

Ich weiß, Emeric soll dominant sein und Ivory seine Sub werden, aber ich finde seine Art über sie – und andere Frauen – zu denken lange Zeit einfach widerlich. Er weiß, dass sie missbraucht wurde und denkt nur an seine eigenen Bedürfnisse. Er will sie und er will sie auf seine Art. Ob das bei ihr vielleicht noch mehr Schaden anrichtet ist ihm total egal. Ob sie ihn auch will, oder er sich nur in die lange Reihe all der Männer einreiht, die ihre Situation ausgenutzt und Ivory benutzt haben, schert ihn wenig. Gut, es stellt sich heraus, dass sie auch darauf steht, aber für mich geht er zu schnell zu weit. Ich hätte ihm an ihrer Stelle in mehreren Situationen eine geknallt – tut ihm vielleicht auch mal ganz gut und rückt das Hirn an die richtige Stelle zurück…

Ivory tut mir unglaublich leid. Ich hatte nach den ersten paar Kapiteln gehofft, Emeric könnte so etwas, wie Ivorys Ritter, Retter oder Anker werden, doch leider wurde meine Hoffnung lange enttäuscht. Emeric ist ein das halbe Buch über ein absoluter Mistkerl! Manchmal hat er seine guten Momente, aber insgesamt gesehen konnte er den schlechten Eindruck, den er gemacht hat nur mäßig revidieren.

Fazit: dieses Buch ist ein Sex-Buch. Es dreht sich größtenteils darum. Die Handlung, die am Anfang so viel versprechend wirkte, hat mich leider größtenteils enttäuscht. Ivory fand ich sehr sympathisch, Emeric war nicht wirklich mein Fall. Abgesehen von den vielen Sex-Szenen, hat es mich sehr gestört, wie er oft über Frauen und Ivory gedacht hat. Außerdem finde ich, hätte er mehr auf Ihre Bedürfnisse nach Zärtlichkeit und Sanftheit eingehen können. Christian Grey hat sich verändert, für die Frau, die er liebt, warum also nicht auch Emeric?

Wer ein Buch mit x-Sex-Szenen lesen will, das deutlich härter in den Praktiken ist als Fifty Shades of Grey ist hier richtig. Wer einen Liebesroman mit Herzklopfen lesen will, leider nicht.

Veröffentlicht am 01.06.2019

Schöner Liebesroman - aber mit Schwächen

Dirty Hearts - Liebe ohne Regeln
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Abby arbeitet als Lehrling in einer angesagten Bäckerei. Sie hat ihr altes Leben in Reichtum und Gefühlskälte hinter sich gelassen. Ihre Scheidung ist gerade durch als ihr Chef und guter Freund Remy einen ...

Abby arbeitet als Lehrling in einer angesagten Bäckerei. Sie hat ihr altes Leben in Reichtum und Gefühlskälte hinter sich gelassen. Ihre Scheidung ist gerade durch als ihr Chef und guter Freund Remy einen Unfall hat und für mehrere Wochen ausfällt. Er bittet seinen Bruder Tanner, der ein erfolgreicher Geschäftsmann ist um Hilfe. Tanner hat den emotionalen Missbrauch durch seinen Vater nie verarbeitet und hält sich immer noch für nicht gut genug, egal, wie viel Erfolg er auch hat. Diese Gefühle betäubt er mit Alkohol und One-Night Stands.
Zwischen Abby und Tanner funkt es von Anfang an gewaltig und so ist es wenig verwunderlich, dass sie im Bett landen. Doch beide wollen mehr voneinander, können es aber nicht zugeben.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Beide Protagonisten und die Nebencharaktere waren mir sehr sympathisch. Was mich gestört hat war vor allem Tanners teilweise unangebrachte Wortwahl – Sexmieze zum Beispiel. Gut, das könnte eventuell auch an der Übersetzung liegen, aber mich klang das oft herablassend.
Was mich ebenfalls gestört hat waren die Brüche im Verhalten. Tanner macht sich am Anfang Sorgen, dass Abby vielleicht mehr von ihm will, als er zu geben bereit ist. Als sie ihm aber eine Affäre ohne Verpflichtungen anbietet, regt er sich auf und redet sich ein, dass er für sie nur ein Mittel zum Zweck – nämlich Sex – ist und nicht gut genug für mehr. Wenn sie ihm gibt was er will, regt er sich auf, wenn sie andeutet mehr wollen zu können – oder es nur danach aussieht – will er sie wegstoßen, damit sie nicht auf falsche Ideen kommt. Das ist anstrengend.

Fazit: mir hat das Buch, trotz der Kritikpunkte sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist locker und flüssig, die Charaktere durch die Bank sympathisch und die Story und das Setting sehr interessant. Wer einfach mal Lust auf einen Liebesroman, mit vielen prickelnden Momenten hat, der ist hier genau richtig.

Veröffentlicht am 31.05.2019

Genauso gut, wie Band 1

Wild Souls - Mit dir für immer
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ACHTUNG: hierbei handelt es sich um Band 2 einer zweiteiligen Reihe! Bitte nur weiterlesen, wenn der Inhalt von Band 1 (Wild Hearts) bekannt ist, sonst wird gespoilert!


Zuallererst: Endlich! Endlich ...

ACHTUNG: hierbei handelt es sich um Band 2 einer zweiteiligen Reihe! Bitte nur weiterlesen, wenn der Inhalt von Band 1 (Wild Hearts) bekannt ist, sonst wird gespoilert!


Zuallererst: Endlich! Endlich kann ich Band 2 der Reihe lesen! Der Cliffhanger am Ende von Band 1 war nämlich echt fies. Ich habe das Buch in etwas unter 3 Stunden verschlungen und bin total begeistert! Ich habe „Wild Hearts“ geliebt. Sawyer, die so zart und süß und gleichzeitig stark und mutig ist. Finn, der zuerst langsam, später aber dann mit großen Schritten seine Trauer überwunden und ins Leben zurückgekehrt ist. Und diese beiden grundguten und so tief verletzten Menschen, die einander so viel Halt gegeben haben. Nicht zu vergessen auch die Bewohner der Kleinstadt, die alle mit so viel Liebe zum Detail gezeichnet werden, dass man das Gefühl hat, sie ewig zu kennen und am liebsten sofort die Koffer packen und dorthin ziehen würde.

Kurz zur Handlung:
Sawyers Mutter lebt! Sie hat sich nicht umgebracht, wie Sawyer dachte, sondern wurde von Critter und seinen Freunden gerettet. Auch Sawyer wollten sie retten, doch sie floh, bevor es dazu kommen konnte. Alles, was Sawyer über ihre Mutter und ihre Vergangenheit zu wissen glaubte, wird auf den Kopf gestellt. Aber Finn steht ihr bei. Und zusammen schaffen sie es, dass Sawyer mit all dem klar kommt und wieder eine Familie hat.
Allerdings hängt eine dunkle Wolke über ihrem Glück, ganz wie es vom Cover angedeutet wird, denn der Mann, den Sawyer „Vater“ nannte, weiß wo sie sich befindet und er schreckt vor nichts, wirklich gar nichts zurück um sie zurück zu bekommen – oder zu töten.
Ihre Freunde stehen hinter ihr und wollen sie beschützen, doch werden sie es schaffen gegen den Mann, den Critter „den Teufel persönlich“ nennt und seine Sekte zu bestehen?

Fazit: ich fand das Buch einfach ganz, ganz toll. Ich habe schon Band 1 der Reihe geliebt und „Wild Souls“ steht ihm in nichts nach.
Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass man von den übrigen Bewohnern der Stadt nichts mehr erfährt, in „Wild Hearts“ lernte man so viele Menschen aus dieser Kleinstadt kennen und jetzt, in „Wild Souls“ beschränkt sich die Handlung, mit ein paar Ausnahmen auf die Kernpersonen.
Ansonsten fand ich das Buch richtig, richtig gut. Ich kann es aus vollem Herzen empfehlen! Es ist romantisch, spannend, ergreifend und einfach sehr gut!

Veröffentlicht am 31.05.2019

Einfach nur schlecht

THINK - Sie wissen, was du denkst! - Folge 1
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Ein neues Programm ermöglicht es in die Köpfe von Verbrechern auf Bewährung zu schauen. Für Kathy "Think" Lipinski kommt es wie gerufen. Sie ist eigentlich Psychotherapeutin, doch bei ihrem letzten Patienten ...

Ein neues Programm ermöglicht es in die Köpfe von Verbrechern auf Bewährung zu schauen. Für Kathy "Think" Lipinski kommt es wie gerufen. Sie ist eigentlich Psychotherapeutin, doch bei ihrem letzten Patienten beging sie eine Fehleinschätzung. Jetzt arbeitet sie als Bewährungshelferin und kann dank Think die Gedanken der Straftäter hören. Einer ihrer Schützlinge ist Clay. Als seine Schwester, bei der er momentan lebt, ermordet aufgefunden wird, gerät er unter Verdacht. Kathy glaubt er sei unschuldig, immerhin hat sie keine Gedanken gehört, die etwas anderes nahelegen und wer kann schon einen Mord begehen, ohne daran zu denken?

Die Story selbst klingt total interessant. Ein Programm, dass es erlaubt die Gedanken von Menschen zu überwachen! Allerdings ist die Umsetzung wirklich grauenhaft. Der Schreibstil ist eine Zumutung. Ständig wechselt die Perspektive, oft grundlos und man erhält fast gar keine Hintergrundinfos, wie sich die Charaktere fühlen oder was sie über das Programm denken oder dergleichen. Teilweise geht es einfach nur um den Verlauf von Computerspielen – was soll das? Oft erkennt man die wörtliche Rede nicht, weil Anführungszeichen fehlen und irgendwann steigt man einfachster nicht mehr durch.

Ich konnte mich überhaupt nicht in die Charaktere oder die Geschichte einfühlen. Ich war einfach nur verwirrt und irgendwann genervt von diesem Schreibstil. Schade!

Fazit: die Idee ist sehr gut, die Umsetzung ist grauenhaft. Der Schreibstil ist nicht zu ertragen, die Handlung selbst unübersichtlich und langweilig. Ich musste mich wirklich zwingen das Buch fertig zu lesen. Es zählt definitiv zu den schlechtesten, die ich jemals gelesen habe.