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Veröffentlicht am 12.06.2024

Ich fand das Buch richtig gut - ich habe nur einen Kritikpunkt

Jane und die Geheimnisse von Branwell Hall
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Jane hat einen Plan: Sie wird während sie sich als Au-Pair um ein kleines Mädchen kümmert, das Geld, das sie verdienen wird dafür ausgeben, das kleine Cottage ihrer Großmutter tief im Wald zu renovieren. ...

Jane hat einen Plan: Sie wird während sie sich als Au-Pair um ein kleines Mädchen kümmert, das Geld, das sie verdienen wird dafür ausgeben, das kleine Cottage ihrer Großmutter tief im Wald zu renovieren. Das letzte richtige Zuhause, das sie hatte, bevor ihr Leben sich für immer veränderte. Doch das Haus ist mehr als nur baufällig und die Dorfbewohner halten es für gefährlich und den Aufenthaltsort von Fae. Jane glaubt allerdings nicht an so etwas. Ihre Arbeitgeber sind dafür eine positive Überraschung, denn Jane wird während ihres Aufenthaltes in einem echten Schloss leben! Doch dann häufen sich merkwürdige Vorkommnisse und Jane muss sich ernsthaft fragen, ob sie vielleicht zu vorschnell war mit ihrem Urteil darüber, was real ist und was nicht.


Jane Eyre zählt seit ich 13 war zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, also ist es nur logisch, dass ich dieses Buch, das als Jane Eyre Retelling beworben wird, lesen musste.

Das Problem bei Retellings ist oft, dass sich das Buch entweder zu stark oder zu wenig am Originalstoff orientiert. Bei diesem Buch ist die Mischung finde ich, sehr gut geglückt.

Jane Bell ist als Au-Pair nach Thornefield – hier trägt das Dorf diesen Namen, nicht das Anwesen – gekommen und hat auch vor, sich im Ort – streng genommen etwas außerhalb im Cottage ihrer Großmutter – dauerhaft niederzulassen. Janes Leben war zuvor nicht wirklich vom Glück gesegnet, aber sie lässt sich nicht unterkriegen. Bald nach ihrer Ankunft hat sie eine Freundin gefunden und auch die Arbeit auf dem Anwesen gefällt ihr.

Liam hat schon einiges von Rochester, er kann ebenso ein unsensibler A… sein, allerdings sind sie sich vom Alter deutlich näher. Was ich hier toll fand, war, dass der Grund für sein Verhalten ein ganz anderer war, als in der Vorlage.


Fazit: Ja, man kann dieses Buch durchaus als Jane Eyre Retelling bezeichnen, allerdings wurde hier nicht einfach nur Jane Eyre in die heutige Zeit verlegt, sondern durch den Handlungsstrang rund um die Fae bekommt das Buch eine ganz andere Richtung. Ich persönlich fand das echt toll und total interessant und spannend.
Dadurch fallen aber einige Teile der Originalhandlung komplett weg. Als Fan des Originals tut das natürlich weh, aber dieses Buch ist so gut verwoben mit dem Fae-Handlungsstrang, dass mir dahingehend nichts gefehlt hat.

Eine Sache jedoch hat mich etwas gestört. Zum Ende hin ging mir einiges zu schnell, ich kam da teilweise nicht ganz mit. Da passierte plötzlich so viel, dass ich gefühlt nicht wusste, wo ich „hinschauen“ sollte. Ich hätte mir zudem einen Epilog gewünscht, weil für mich noch einiges offen blieb hinsichtlich der Frage, wie es denn jetzt weitergeht.

Von mir bekommt das Buch 4 Sterne. Ich fand es wirklich schön zu lesen und bis auf meinen Kritikpunkt hat es mir echt gut gefallen.

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Veröffentlicht am 10.06.2024

Mir war das Buch zu Teenie und zu viel Drama

Easton High 1: Dear Love I Hate You
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Achtung: Band 1 einer Reihe, aber unabhängig lesbar! (Band 2 und 3 hängen aber zusammen)

Triggerwarnung: Substanzmissbrauch, versuchter sexueller Übergriff.

Aveena ist es gewohnt praktisch unsichtbar ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber unabhängig lesbar! (Band 2 und 3 hängen aber zusammen)

Triggerwarnung: Substanzmissbrauch, versuchter sexueller Übergriff.

Aveena ist es gewohnt praktisch unsichtbar zu sein. Seit ihre beste Freundin beliebt geworden ist, ist sie allerdings für ihren Geschmack etwas zu sichtbar geworden und das könnte ihr jetzt zum Verhängnis werden, wenn jemand ihren Wutbrief lesen sollte, den sie in der Bibliothek vergessen hat und in dem sie mit ihrer Meinung über eine ihrer Lehrerinnen ziemlich deutlich wurde. Doch zu ihrer großen Überraschung hat sie der Finder nicht verraten, sondern ihr geantwortet – allerdings ist er wohl ein ziemlicher A…! Oder doch nicht?
Aveena fällt aus allen Wolken, als sie herausfindet, wer der geheimnisvolle Briefeschreiber wirklich ist: Emery, Star der Basketballmannschaft, Tyrann ihrer Kindheit und jetzt ihr keine-Ahnung-was. Nur eines ist sicher: noch nie hat sie sich mit jemandem so gut verstanden.


Wie in vielen Jugend- und Young Adult-Romanen sind auch hier viele der Charaktere sehr überspitzt gezeichnet, vor allem die Eltern der Protagonisten. Aveenas Mutter zum Beispiel ist schrecklich zu ihr. Sie interessiert sich nur für ihre jüngere Schwester und wenn die mal nicht perfekt ist, ist es Aveenas schuld. Diese ist nur dazu da, ihre Schwester hierhin oder dorthin zu fahren oder abzuholen und soll eben einfach funktionieren.

Allgemein empfand ich fast alle Charaktere als sehr flach, nicht nur die Eltern. Es dauert eine ganze Weile, bis sie aus ihren „Rollen“ ausbrechen und Tiefgang beweisen oder eine deutliche Veränderung zeigen.

Bis zur Wendung mochte ich das Buch selbst aber eigentlich recht gern. Doch dann wurde es mir viel zu viel mit dem Drama. Da wird der Regler mal eben von null auf hundert gedreht.

Wie zu erwarten und bei Young Adult weit verbreitet, gibt es einen „Moment“ zwischen Aveena, ihrer Schwester und ihrer Mutter samt krasser Kehrtwendung, die aber schon zwei Seiten später wieder komplett vergessen ist – so etwas hasse ich! Das ist mir zu typisch amerikanisch mit dem Vergeben und Vergessen, was aber auf Dauer nichts bringt, weil sich der andere eben doch nicht ändert.

Das eigentliche Drama entsteht aber durch einen Nebencharakter, bei dem mir von Anfang an klar war, dass sie so etwas tun würde. Von jetzt auf gleich befindet man sich mitten in einem Dramasturm, der einfach nicht mehr enden will. Es wird nur immer schlimmer und schlimmer und mir fehlte es da einfach an der Nachvollziehbarkeit, vor allem in Verbindung mit dem Ende.


Fazit: Bis zur Wendung fand ich das Buch gut – es war von Anfang an ein wenig sehr „Teenie“ und ein bisschen zu sehr „Young“ Adult für mich, aber es war gut. Dann kam die Wendung und ich habe ernsthaft überlegt, ob ich das Buch abbrechen soll. Das Drama wurde von jetzt auf gleich auf Anschlag gedreht und ich fand es einfach so krass übertrieben, dass mir die Lust auf die weiteren Bände der Reihe komplett verging.

Das Ende kommt recht abrupt – und hier habe ich auch wieder ein Logik-Problem, das ich bei Büchern mit extremem Drama immer habe.

Mich konnte das Buch leider nicht vom Hocker hauen. Als dann das Drama noch obendrauf kam, wurde es mir einfach zu krass und weit hergeholt. Von mir bekommt das Buch ganz knappe 2 Sterne, weil es vor dem Drama durchaus wichtige Themen gut behandelte.

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Veröffentlicht am 10.06.2024

Leider wurde es mir gegen Ende zu überdramatisch und klischeehaft

An Optimist's Guide to Heartbreak
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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Lucy ist ein Sonnenschein. Sie begegnet allem und allen mit einem breiten Lächeln, auch ihrem ehemals besten Freund Cal, den es anscheinend nur noch in grummelig ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Lucy ist ein Sonnenschein. Sie begegnet allem und allen mit einem breiten Lächeln, auch ihrem ehemals besten Freund Cal, den es anscheinend nur noch in grummelig gibt. Doch so sehr Cal auch versucht, Lucy auf Abstand zu halten, es funktioniert einfach nicht. Sie erkämpft sich mit ihrer sonnigen Art einen Platz in seiner Werkstatt und seinem Leben, ob er nun will oder nicht.
Doch so sehr Lucy auch versucht immer positiv zu sein, manche Dinge, kann ein Lächeln nicht kurieren.


Ich fand Lucy mega sympathisch. Sie ist ein Sonnenschein und versucht immer alles positiv zu sehen, selbst einen Wasserschaden im Wohnzimmer. Sie will keinen einzigen Tag mit Pessimismus verschwenden und umarmt lieber das Leben und ihre Fell-Kinder – zwei Corgis.
Jahrelang hat sie sich gefragt, was aus Cal geworden ist und jetzt, wo sie ihn wiedergefunden hat, wird sie ihn nicht einfach wieder aufgeben, egal wie grummelig und fies er manchmal ist.

Cal ist geprägt von dem Ereignis, das ihn und Lucy einst trennte. Er schottet sich ab von der Welt und den Menschen um ihn herum, will niemanden an sich heranlassen, aber Lucy kann man einfach nicht auf Abstand halten.

Die Andeutungen im Buch sind alles andere als subtil, es ist also schon relativ früh klar, worauf es hinauslaufen würde – also was der Cliffhanger werden wird und was damals geschah (nicht im Detail, aber die ungefähre Richtung). Das hat mich auch nicht gestört. Ich mochte Lucy so gern, dass ich das Buch trotzdem sehr genießen konnte.

Was mich gestört hat, waren vor allem Cals Reaktionen. Einmal auf ihre Enthüllung und vor allem kurz vor Schluss die „Verwicklung“. Das fand ich so schrecklich klischeehaft, dass mich das echt heftig aufgeregt hat. Ich fand das so schade! Davor hatte mir das Buch so gut gefallen und dann das!


Fazit: Mir gefiel das Buch bis zu einem bestimmten Punkt echt gut. Ja, Cals Stimmungsschwankungen und seine übergriffige Art haben genervt, aber Lucy konnte das noch gut ausgleichen. Aber ab diesem Punkt hat mich Cals Verhalten so extrem genervt. Das war so klischeehaft und eine so typische New Adult Wendung! Ich mag es nicht, wenn alles gegen Ende eines ersten Bandes plötzlich mit Gewalt gegen die Wand gefahren wird, damit es nur ja möglichst viel Drama gibt. Teilweise kann man Cals Ängste nachvollziehen, sein Verhalten aber oft genug leider auch nicht und gerade da war es so extrem übertrieben.

Leider hat mir das die Lust auf Band 2 komplett genommen. Ich werde die Dilogie also nicht beenden.

Von mir bekommt das Buch ganz knappe 3,5 Sterne, weil mir das Buch bis zur Wendung sehr gut gefallen hatte.

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Veröffentlicht am 10.06.2024

Es hat definitiv was, aber mich konnte es nicht so mitreißen, wie gehofft

Divine Rivals
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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Seit ihr Bruder an der Front vermisst wird, ist nichts in Iris’ Leben mehr so, wie es war. Nicht nur, dass sie ihren Bruder schmerzlich vermisst, sie musste ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Seit ihr Bruder an der Front vermisst wird, ist nichts in Iris’ Leben mehr so, wie es war. Nicht nur, dass sie ihren Bruder schmerzlich vermisst, sie musste auch ihre Träume aufgeben und ihr Versprechen an ihn brechen, indem sie die Schule abbrach und einen Job bei einer Zeitung annahm. Denn ihre Mutter ist zu nichts mehr zu gebrauchen. Während sie sich dem Alkohol hingibt, muss die 18-jährige Iris sehen, wie sie die Miete zusammenkratzt und sie beide am Leben erhält, obwohl alles durch den Krieg immer teurer wird.
Und dann ist da auch noch ihr Kollege Roman, der ihr die dringend benötigte Beförderung streitig macht und sich offensichtlich für etwas Besseres hält, bloß weil seine Familie stinkreich und einflussreich ist und er sich nie Sorgen um Geld machen musste. Wie kann er es wagen auf sie herabzusehen?!
Seit neuestem gibt es aber einen kleinen Lichtblick in Iris’ Leben. Sie hat einen Brieffreund, mit dem sie Briefe über ihren Kleiderschrank austauscht. Und seine Worte schenken ihr Freude inmitten all des Leids. Sie ahnt nicht, wer er wirklich ist.


Mir tat Iris so leid. Sie versucht niemanden sehen zu lassen, wie schlimm ihr Leben ist. Wie arm sie wirklich ist und wie sehr sie die Situation mit ihrem vermissten Bruder und ihrer alkoholsüchtigen Mutter belastet. Iris versucht stark zu sein, weiter zu machen und es zu etwas zu bringen. Doch das Leben scheint es irgendwie auf sie abgesehen zu haben, denn abgesehen von den Briefen ihres Brieffreundes, scheint sich alles andere gegen sie zu verschwören.

Obwohl Roman wirklich aus einer reichen Familie stammt, bedeutet das aber noch lange nicht, sein Leben wäre frei von Problemen. Da wären zum Beispiel die Briefe, die wie aus dem Nichts plötzlich bei ihm auftauchen und sein Vater, der ihn unbedingt an eine völlig Unbekannte verheiraten will, weil es gut für die Familie wäre. Romans Meinung zählt nicht.

Ich finde es sehr interessant, wie der sehr reale Erste Weltkrieg hier mit Fantasy vermischt zu einem Krieg der Götter wurde. Es gibt viele sehr toll integrierte Elemente, die mir sehr gut gefielen und für Spannung sorgten. Mir fehlten allerdings stellenweise ein wenig die Erklärungen dazu. Das wurde oft sehr schnell abgehandelt und da tat ich mich schwer.

Ich fand auch die Geschichte zwischen Iris und Roman interessant, vor allem weil die ja auf zwei Ebenen ablief. Was ich allerdings weniger glaubwürdig fand, war, wie Iris ganz plötzlich eine Kehrtwende hinlegte, als Roman mal offen nett zu ihr war. Das ging mir dann alles zu schnell von ihrer Seite aus und auch mit der Liebesgeschichte.


Fazit: Ich fand die Idee echt interessant und die Umsetzung in vielen Teilen ebenfalls. Allerdings konnte mich das Buch nicht so mitreißen wie gehofft. Manches war mir zu verwirrend und mir fehlten Erklärungen. Einiges ging mir zu schnell und wieder anderes zog sich ein wenig.

Ich fand das Buch aber spannend, wenn es auch gegen Ende mir zu dramatisch wurde. Leider spricht mich der Klappentext von Band 2 so gar nicht an und Band 1 hat mich auch nicht so mitgerissen, dass ich unbedingt wissen muss, wie es weitergeht, daher werde ich Band 2 bis auf Weiteres nicht lesen, außer ich finde ihn mal in der Bibliothek.

Von mir bekommt das Buch ganz knappe 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.06.2024

Der Anfang war mega, danach ließ es leider stark nach

Wendy, Darling – Dunkles Nimmerland (mit gestaltetem Farbschnitt)
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Triggerwarnung: Folter, Gewalt.

Wendy ist erwachsen geworden und hat jetzt eine eigene Familie und eine Tochter. Doch sie musste für die Zeit in Nimmerland einen hohen Preis bezahlen. Im Gegensatz zu ...

Triggerwarnung: Folter, Gewalt.

Wendy ist erwachsen geworden und hat jetzt eine eigene Familie und eine Tochter. Doch sie musste für die Zeit in Nimmerland einen hohen Preis bezahlen. Im Gegensatz zu ihren Brüdern hat sie Nimmerland, die verloren Jungen und Peter Pan nie vergessen. Und sie hat immer gewusst, dass es noch nicht vorbei ist.
Als Peter im Schlafzimmer ihrer Tochter auftaucht, hofft Wendy, ihn von ihr ablenken zu können, doch vergeblich. Er nimmt Jane mit und nennt sie fortan Wendy. Sie soll den Platz ihrer Mutter einnehmen, während diese alles tut, um ihre Tochter zurückzuholen – auch wenn das bedeutet, dass sie sich ihren größten Ängsten stellen muss.


Ich persönlich fand die Geschichte von Peter Pan schon immer faszinierend. Er war jetzt nicht unbedingt mein Liebling, aber ich fand ihn interessant. Ich persönlich liebe aber vor allem Uminterpretationen von bekanntem Stoff. Wie eben hier – es geht nicht um die ursprüngliche Geschichte der Darling-Geschwister, sondern um das, was danach passiert ist. Wie es weiterging, nachdem sie aus Nimmerland zurückkehrten und dieses Danach ist verdammt düster – vor allem für Wendy. Denn sie musste einen hohen Preis für ihre Weigerung, die Geschehnisse einfach zu vergessen, bezahlen. Ihr ältester Bruder ließ sie nach dem Tod der Eltern einweisen und dort war sie Grausamkeit, Folter und Gewalt ausgesetzt.
In all der Zeit kam Peter nicht, um sie zu retten, aber jetzt ist er aufgetaucht und entführt ihre Tochter. Und der Peter hier ist keineswegs einer von den Guten, das merkt man schon direkt zu Beginn.

Dieses Buch erzählt eine düstere Version der Geschichte – eine düstere Fortsetzung, die aber gerade deswegen auf mich einen sehr großen Reiz ausgeübt hat.
Leider hatte ich aber beim Lesen immer wieder meine Probleme. Die Grundidee fand ich mega und auch den Anfang fand ich sehr gut. Bald darauf fängt das Buch aber an sich zu ziehen. Es gibt zahlreiche Wiederholungen und mir war es auch immer wieder zu brutal. Mir fehlt hier definitiv eine Triggerwarnung!

Mir blieben die Charaktere zu blass, gerade nach dem starken Anfang hatte ich hier deutlich mehr erwartet. Auch die Spannung verschwand irgendwie einfach. Die ersten Seiten klebte ich richtig am Buch, ich war so gespannt, wie Wendy mit all dem umgehen würde, vor allem wenn man weiß, was ihr angetan wurde, aber die Umsetzung hat mich dann doch eher enttäuscht.


Fazit: Leider konnte der Rest des Buches mit dem sehr starken Anfang nicht mithalten. Der Anfang war total spannend und emotional und aufregend. Ich konnte kaum erwarten, mehr zu erfahren, aber das alles verpuffte irgendwie und ging unter in ewigen Wiederholungen. Mir zog es sich zu sehr und vor allem, wenn man bedenkt, wie das Buch letztlich endet. Das Ende fand ich total enttäuschend und viel zu abrupt.

Von mir bekommt das Buch ganz, ganz knappe 3 Sterne, weil ich einige Elemente gut eingearbeitet fand, aber insgesamt war es schade, dass das Buch nicht mit dem starken Anfang mithalten konnte.

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