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Veröffentlicht am 15.03.2021

Für mich leider viel zu verwirrend

Aus schwarzem Wasser
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Maja ist tot. Sie stirbt bei einem Autounfall, zusammen mit ihrer Mutter. Sie nimmt alles genau wahr, sie weiß, dass sie sterben wird, ertrinken, aber sie kann es nicht verhindern. Dann plötzlich erwacht ...

Maja ist tot. Sie stirbt bei einem Autounfall, zusammen mit ihrer Mutter. Sie nimmt alles genau wahr, sie weiß, dass sie sterben wird, ertrinken, aber sie kann es nicht verhindern. Dann plötzlich erwacht sie in einem Leichensack in der Leichenhalle. Wie kann das sein? Sie ist unverletzt und flieht. Was ist mit ihr passiert?
Nicht lange später sterben tausende Menschen beim Schwimmen im Meer auf der anderen Seite der Welt. Maja hat davon geträumt. Irgendetwas ist hier los, aber Maja hat keine Ahnung wann. Und dann waren da auch noch die letzten Worte ihrer Mutter: „traue niemandem, sie stecken alle mit drin.“ Wer „alle“? Und worin?


Ich fand die Idee total interessant und wollte das Buch unbedingt lesen. Aber leider hat es mich nicht fesseln können. Ich empfand es immer wieder als anstrengend und zum Ende hin als viel zu kompliziert und verschachtelt. Ich habe nicht mehr durchgeblickt.

Was hinter all dem steckt ist total interessant und faszinierend, aber man muss erstmal bis dahin durchhalten – mir wäre es beinahe nicht gelungen.

Das Buch springt ständig zwischen verschiedenen Charakteren, Zeiten und Orten hin und her. Mal ist man gerade bei Maja, dann bei Daniel, ihrem Freund, zur selben Zeit, dann wieder bei Maja fünf Minuten früher, dann bei Daniel eine Stunde früher oder später oder es kommt wieder jemand ganz anderes. Man fühlt sich bald wie eine Flipperkugel und ich hatte es echt schwer den Überblick zu behalten und irgendwann, habe ich das nicht mehr geschafft und wurde abgehängt. Ich habe zwar den Anschluss wiedergefunden, aber dann kam das Ende und es wurde alles nur noch verwirrender.

Ich glaube das Ziel war einen temporeichen Thriller vorzulegen, eine Mischung aus Science-Fiction und Politthriller. Leider verliert man aber durch die ständigen willkürlichen Sprüche total den Überblick. Man kann keiner Aussage trauen, Charaktere sind mal tot, dann wieder lebendig, dann wieder tot und so weiter.

Bei einigen Charakteren wird nicht klar, warum sie zu Wort kommen. Ist ihre Aufgabe einzig und allein, den Leser zu verwirren?

Mit Maja habe ich mich auch schwergetan, sie war so distanziert. Ich hatte nicht das Gefühl wirklich einen Zugang zu ihren Emotionen zu bekommen.

Die Grundidee ist mega, aber sie geht für mich in zu vielen Sprüngen und Twists unter und das Ende lässt mich unbefriedigt und extrem verwirrt zurück.


Fazit: Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, ich habe es mir zu Weihnachten gewünscht und aufgehoben und jetzt wollte ich es mir gönnen. Leider hatte es aber eher den gegenteiligen Effekt auf mich. Ich fand es anstrengend.
Die Grundidee finde ich wirklich richtig, richtig, richtig mega! Aber die ist für mich letztlich beinahe komplett untergegangen. Das Buch springt pausenlos zwischen verschiedenen Charakteren und Zeitebenen hin und her. Teilweise im Minutentakt, dann wieder Jahre in die Vergangenheit. Ich habe irgendwann den Überblick verloren und wurde abgehängt.
Die Protagonistin und ihre Geschichte und die Hintergründe finde ich interessant, aber ich habe es nicht geschafft einen Zugang zu Majas Emotionen zu finden. Sie war immer so distanziert.

Die Auflösung, was hinter all dem steckt fand ich wie gesagt mega, das Ende aber leider nicht. Das hat mich komplett verwirrt und lässt mich unbefriedigt zurück. Schade!

Von mir bekommt das Buch leider nur ganz knappe 2 Sterne. Die Idee ist mega aber es ist einfach viel zu kompliziert und verwirrend.

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Veröffentlicht am 14.03.2021

Ein Blick in eine unbekannte Welt, aber leider fehlte mir die Spannung

Unorthodox
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Die Erzählerin beschreibt ihr Leben in einer chassistischen jüdischen Gemeinschaft in Williamsburg, New York. Wir nennen die Mitglieder dieser Gemeinschaft orthodoxe Juden. Das Leben ist geprägt von strengen, ...

Die Erzählerin beschreibt ihr Leben in einer chassistischen jüdischen Gemeinschaft in Williamsburg, New York. Wir nennen die Mitglieder dieser Gemeinschaft orthodoxe Juden. Das Leben ist geprägt von strengen, sich ständig weiter verschärfenden Regeln, die die Rabbiner bestimmen und der Überwachung durch die anderen Mitglieder der Gemeinschaft. Entweder man akzeptiert die Regeln, oder lebt in Angst. Aber was, wenn der Geist nach Freiheit strebt?


Deborah Feldman hat dieses Buch als Biographie geschrieben. Es ist tatsächlich aber eine Mischung aus Biographie, mit einigen Anpassungen, um die Anonymität der anderen Beteiligten zu schützen, Enthüllungsbuch und Roman.

Es kommt bei diesem Buch sehr stark darauf an, wie man es liest, was für Erwartungen man hat. Es wird beworben als „mitreißend“ und dergleichen. Ich fand es interessant, aber mitgerissen hat es mich nicht.

Deborah Feldman bezeichnet die Gemeinschaft, in der sie gelebt hat, als Sekte, was meiner Meinung nach durchaus zutrifft. Einige klassische Anhaltspunkte sind gegeben.

Ich habe das Buch gelesen, weil ich die Miniserie gesehen habe, die mit dem Buch nur am Rande etwas zu tun hat. Die Serie ist um ein Vielfaches spannender.

Ich wollte mehr wissen. Also habe ich mir das Buch angeschafft. Einerseits finde ich es sehr interessant einen Einblick in diese Welt zu erhalten, die uns so fremd ist. Die strengen Regeln, wie willkürlich sie verändert werden, wie irrsinnig sie uns als Außenstehenden erscheinen und was für furchtbare Verbrechen geschehen und unter den Teppich gekehrt werden.

Die namenlose Protagonistin und Erzählerin beschreibt ihre Erfahrungen, die teilweise nicht ohne sind, vor allem aber zeigen, wie die Rollenverteilung in dieser Gemeinschaft ist: Die Frau ist rechtlos und immer schuld, egal woran. Sie muss eingeschränkt werden wo es nur geht, der Mann ist ihr König.
Die Erzählerin hat sich von klein auf gegen diese Regeln aufgelehnt, meist nur im Inneren. Aber dennoch. Sie stellt sich Fragen, sie denkt, sie will nicht einfach alles schlucken. Sie sieht die Fehler im System, die Unlogik und sie erkennt, dass es Dinge gibt, die einfach viel zu weit gehen und nicht ungestraft bleiben dürfen.

Das Problem an diesem Buch ist die Spannung. Sie ist nicht vorhanden. Es wird einfach erzählt, ohne Höhepunkte, ohne Spannung. Da ist es vielleicht einfach zu sehr Biographie. Zudem wird die Handlung nach der Heirat zu eindimensional. Es geht nur noch um Sex und wie der Erzählerin immer mehr die Freiheit genommen wird. Ja, das ist wichtig, aber es geht nur noch darum, wie sie versuchen Sex zu haben, was sie alles unternimmt, wie das mechanisch abläuft oder eben nicht und wie die Lösung darin gesucht wird, sie noch mehr zu unterdrücken, weil es ja ihr Fehler sein muss. Hier wäre so viel Luft nach oben gewesen, aber mir fehlte das Gefühl.


Fazit: Es ist interessant einen Blick in eine ganz andere Welt zu erhalten, die uns so absolut fremd ist. Allerdings ist für mich die Mischung aus Roman und Biographie nicht wirklich gelungen. Es fehlt zu oft am Gefühl. Es wird einfach „nur“ erzählt, aber man erlebt zu selten wirklich etwas mit der Protagonistin.
Das Ende kam mir persönlich viel zu abrupt und zu glatt. Auch hier fehlte die Spannung.

Wenn das, was hier geschildert wird stimmt, dann hat Deborah Feldman recht mit ihrer Einschätzung, die Gemeinschaft, in der sie aufgewachsen ist, gleiche einer Sekte. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch entweder eine klare Biographie ist, oder ein Roman. Mir hat einfach die Spannung gefehlt. Es gab ab und an mal „Schockmomente“, aber das war einfach nur dem Geschilderten geschuldet, weil das so unfassbar klang. Ich habe nicht mit ihr mitgefiebert oder an den Seiten geklebt, im Gegenteil. Leider hat mich das Buch meistens eher gelangweilt.

Von mit bekommt es 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.03.2021

Ich fand es leider überhaupt nicht spannend

Der Bewohner
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Thomas ist ein Serienmörder. Aktuell ist er auf der Flucht und ihm und der Stimme in seinem Kopf, die ihn bei seinen Taten wo es geht unterstützt und ihm Gesellschaft leistet, wird ein unerwartetes Geschenk ...

Thomas ist ein Serienmörder. Aktuell ist er auf der Flucht und ihm und der Stimme in seinem Kopf, die ihn bei seinen Taten wo es geht unterstützt und ihm Gesellschaft leistet, wird ein unerwartetes Geschenk zuteil: ein leerstehendes Reihenendhaus. Und es wird noch besser, denn alle Häuser sind miteinander verbunden. So kommt Thomas an Essen, kann Duschen und findet ein neues Objekt der Begierde: Colette. Sie ist perfekt und schon bald genießt Thomas seine Spielchen mit ihr.


Es ist eine gruselige Vorstellung. Du lebst dein Leben und wirst dabei beobachtet von einem Serienkiller auf deinem Dachboden. Du ahnst nicht, dass er da ist. Es häufen sich merkwürdige Vorkommnisse – wirst du verrückt? Gibt es etwa wirklich Geister? Du hältst es einfach nicht für möglich, dass so etwas wirklich geschieht und vor allem nicht dir. Aber was, wenn es das tut?

Ich fand die Idee total interessant. Eine Frau, die von einem Serienkiller beobachtet wird, der seine Spielchen mit ihr spielt. Es war auch interessant, bis es das nicht mehr war.

Anfangs ist es noch faszinierend und gruselig, wie Thomas mit der Person in seinem Kopf interagiert, wie sie sich unterhalten und sogar streiten. Aber irgendwann wurde es einfach zu viel. Es nahm so überhand, dass es mich irgendwann nur noch genervt hat.

Genauso wie mit seinen „Streichen“. Okay, manches kann ich noch verstehen, dass man da überlegt, wie mit dem Foto ganz am Anfang, aber recht bald denkt man sich nur noch: Hallo, in den Nachrichten wird ständig über diesen Serienkiller berichtet, bei dir passieren komische Dinge, du hast sogar mal Geräusche gehört und du kommst nicht auf die Idee mal 1 und 1 zusammenzuzählen?

Was mich richtig gestört hat sind Thomas Sex-Fantasien, die fand ich einfach nur abartig und eklig. Gut, das passt zu einem Serienkiller, aber trotzdem, ich will das nicht en detail lesen!

Anfangs fand ich das Buch noch spannend, nicht wegen dem, was tatsächlich passiert ist, sondern wegen dem, was ich mir ausgemalt habe: was wird wohl passieren? Leider ist diese Spannung bald verflogen und ich habe ernsthaft überlegt, ob ich das Buch überhaupt beenden soll.

Das Ende fand ich interessant, aber auch unlogisch und das in mehreren Punkten. Die kann ich euch leider nicht detailliert darlegen, ich will ja niemanden spoilern. Aber die Idee des Endes gefiel mir sehr, besser als der Großteil des Buches, aber die Details sind es, die das Ende in meinen Augen stolpern lassen. Es ergibt für mich teilweise nicht wirklich Sinn.


Fazit: Leider war das Buch nicht meins. Ich fand die Idee mega und habe mir am Anfang so viele Szenarien ausgemalt, was wohl passieren wird, aber leider konnte es mich in der Umsetzung nicht überzeugen.
Ja, der Protagonist ist Schizophren und redet mit der Stimme in seinem Kopf, okay, aber das Problem war, dass er das für mich zu oft gemacht hat, irgendwann hat das nur noch genervt.
Zudem fand ich seine Fantasien echt eklig und und abartig, da hätten es meiner Meinung nach mehr Andeutungen auch getan.
Das Verhalten der anderen Charaktere ergibt für mich nicht immer Sinn. In den Nachrichten wird immer wieder von dem flüchtigen Serienkiller berichtet, sie bemerkten merkwürdige Dinge, aber kommen nicht auf die Idee, dass der Killer etwas damit zu tun haben könnte? Nicht ein Gedanke?
Das Ende fand ich interessant, aber leider hatte es für mich ein paar logische Fehler.

Von mir bekommt das Buch 1,5 Sterne. Ich fand es ehrlich gesagt überwiegend langweilig.

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Veröffentlicht am 14.03.2021

Hektoliter Merlot und jede Menge Fragezeichen

Cloris
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Achtung: teilweise recht grausame Schilderungen en detail!


1986: Die 72-jährige Cloris ist die einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes. Sie kämpft nun in der Wildnis der Bitterroot Mountains ums ...

Achtung: teilweise recht grausame Schilderungen en detail!


1986: Die 72-jährige Cloris ist die einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes. Sie kämpft nun in der Wildnis der Bitterroot Mountains ums Überleben, während die Rangerin Debra Lewis nach ihr sucht und als einzige daran glaubt, dass die ältere Dame noch lebt. Doch das Gebiet ist groß – wird sie Cloris finden? Und wer ist der geheimnisvolle Unbekannte, der scheinbar seine schützende Hand über Cloris zu halten scheint? Existiert er wirklich, oder ist er bloß Einbildung?


Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Es klang total interessant und spannend. Leider führte die Lektüre bei mir vor allem zu jede Menge „hä?“s.

Der Anfang ist noch recht interessant, die Einführung der Charaktere, bei der man bereits merkt, dass sie ziemlich seltsam sind und dann der Flugzeugabsturz und Cloris, die plötzlich allein in der Wildnis überleben muss.

Ein Problem, das ich schon von Anfang an hatte war, dass die wörtliche Rede nicht gekennzeichnet ist. Es fehlen die An- und Abführungszeichen. Ich persönlich hasse das, weil ich so oft erst im Nachhinein herausfinde, dass das gerade eigentlich Teil eines Dialoges war, anstatt Gedanken.

Auch mit den Charakteren hatte ich meine Probleme. Ich fand sie durch die Bank ziemlich merkwürdig. Am ehesten konnte ich mich mit Cloris anfreunden, aber Debra mit ihrem krankhaften Alkoholkonsum, ihrer mehr als seltsamen Beziehung und dann noch ihre junge Helferin – ich hatte ständig Fragezeichen im Kopf und bin mehrmals einfach nicht mehr durchgestiegen.

Die Handlung hat es mir nicht immer leicht gemacht. Die Idee fand ich super, eine ältere Dame allein in der Wildnis, jemand, der scheinbar seine schützende Hand über sie hält und eine Rangerin, die als einzige daran glaubt, dass sie noch lebt und das alles in der Vor-Handy-Zeit.
Das Problem sind zum einen die teilweise grausamen Schilderungen, bei denen mir manchmal echt anders geworden ist, und zum anderen die Längen. Die Erzählung wechselt immer wieder zwischen Cloris und Debra und bei beiden gibt es deutliche Längen, zudem schweift Cloris gern ab. Gut, das passt zu einer älteren Dame, aber trotzdem! Bei Debra ist es ihre „Beziehung“ die mich sehr verwirrt und ihr Alkoholkonsum nervt – sie kippt ein Glas Merlot nach dem anderen, da wundert man sich irgendwann, dass sie überhaupt noch durch den Wald laufen kann.

Einiges bleibt offen und ich muss ehrlich sagen, irgendwann habe ich leider den Faden verloren.


Fazit: Das Buch war leider nicht meins. Ich fand die Grundidee total interessant und habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut, aber die Umsetzung hat mir dann doch rechte Probleme gemacht. Zum einen die fehlende Kennzeichnung der wörtlichen Rede, das hat mich immer wieder verwirrt, dann Debra, bei deren Handlungsstrang ich so oft den Faden verloren habe, unter anderem durch ihren heftigen Alkoholkonsum. Ich wusste irgendwann nicht mehr, was überhaupt noch wichtig ist. Cloris war durchaus sympathisch, auch wenn ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Aber sie ist oft abgeschweift und ich konnte ihr dadurch manchmal nicht mehr folgen.
Ich habe mich leider immer wieder gelangweilt, gerade weil die Protagonisten so oft Dinge erzählt haben, die auf den ersten, und manchmal auch auf zweiten Blick, die Handlung null vorangebracht haben und mich einfach nur verwirrten.
Ich fand es auch schade, dass regelmäßig grausame Dinge geschildert wurden und zwar so detailliert, dass mir ab und an ganz anders geworden ist.

Insgesamt war das Buch leider einfach nicht meins. Schade, denn die Story hätte wirklich viel Potential gehabt. So reicht es leider nur für ganz, ganz knappe 2 Sterne und die auch nur wegen der tollen Idee.

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Veröffentlicht am 13.03.2021

Ich habe die ursprüngliche Geschichte geliebt - diese Variante hat mich leider sehr enttäuscht

Bad Valentine
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Achtung: Band 1 einer Reihe!

Elliot ist verzweifelt. Ihre Schwester hat ihr den Verlobten ausgespannt und ihre Mutter droht die ganze Zeit damit, sie mit irgendeinem Typen aus ihrem Club zu verkuppeln ...

Achtung: Band 1 einer Reihe!

Elliot ist verzweifelt. Ihre Schwester hat ihr den Verlobten ausgespannt und ihre Mutter droht die ganze Zeit damit, sie mit irgendeinem Typen aus ihrem Club zu verkuppeln – bei ihrem Glück ist der dreimal geschieden und über 50! – also bleibt ihr nichts anderes übrig, als einen Freund zu erfinden. Jetzt steht aber der Valentinstag vor der Tür und ihre Mutter erwartet ein romantisches Date in der Öffentlichkeit – es ist das Lebensziel ihrer Mutter in der Presse aufzutauchen und wenn auch nur durch ihre Töchter – und es gibt nun mal keinen Freund. Was also soll sie tun? Ein Callboy muss her! Dumm nur, dass sie dabei an Asher gerät und der übernimmt nur spezielle Fälle – was auch immer das bedeuten soll …


Ich muss ehrlich sagen: ich bin enttäuscht. Ich habe damals die ursprüngliche Fassung von Asher gelesen (My Dark Valentine: Asher) und war so begeistert, ich habe ihn so geliebt! Ich habe diesem Buch so entgegengefiebert, weil Asher jetzt ein „richtiger“ Roman werden sollte, also länger und ich es kaum erwarten konnte, endlich mehr über ihn zu erfahren. Aber leider hat dieser Asher null mit „meinem“ Asher zu tun.

Der ursprüngliche Asher war ohne die inneren Monologe von ihm. Er war auch dominant und irgendwie gruselig, aber er war kein absolutes A… und er hatte echte Gefühle für Elliot. Dieser Asher hier denkt widerlich verächtliche Dinge über sie und die Art, wie er immer wieder in seinen Monologen über sie redet, löst in mir das Bedürfnis aus, ihn zu erwürgen.

Echt, ich könnte wirklich heulen, weil ich den ursprünglichen Asher so toll fand! Ich wollte wissen, wie Elliot mit ihm und seinen Neigungen wohl umgehen würde, ob sie es schaffen würden einen gemeinsamen Nenner zu finden, aber so? Was soll das?

Das Buch geht in eine komplett andere Richtung – an sich auch nicht uninteressant, aber ich habe Asher wirklich so richtig gehasst in diesem Buch und das tut echt weh. Und auch wie Elliot durch sein Verhalten dargestellt wird, finde ich so gemein. Sie ist verletzlich und ein netter Mensch und er sieht in ihr nur eins: ein Opfer.


Fazit: Ich muss leider sagen, dass ich total enttäuscht bin. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich den „original“ Asher so sehr geliebt habe, aber dieser Asher hat mit dem absolut nichts mehr gemein. Ich hasse ihn so sehr, er widert mich an. Ich könnte echt heulen, weil ich ihn damals so toll fand, so heiß, gruselig und einfach anders. Ich wollte so gern wissen, wie es mit den beiden weitergeht, stattdessen ist jetzt alles anders und für mich leider schlecht anders. Ich werde den zweiten Band nicht lesen.

Von mir bekommt das Buch leider nur 1 Stern.

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