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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2019

Blasse Charaktere und eine eher langweilige Geschichte

Die Runenmeisterin
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Eher unfreiwillig landen die Zwillinge Ayrin und baren beim Runenmeister Maberic vom Hagendorn. Sie ziehen mit ihm durchs Land, um die Magie der Runen zu erlernen. Doch schon bald stecken sie tief in einem ...

Eher unfreiwillig landen die Zwillinge Ayrin und baren beim Runenmeister Maberic vom Hagendorn. Sie ziehen mit ihm durchs Land, um die Magie der Runen zu erlernen. Doch schon bald stecken sie tief in einem Spiel der finsteren Mächte. Hexen, Drachen und die magische Urkraft selbst haben dabei ihre Finger im Spiel,

Das Cover ist mir bei diesem Buch schnell aufgefallen. Es zeigt eine Frau, die eine Kapuze trägt und in ihren Händen hält sie einen Ring, in dem Runen stehen. In dessen Mitte der Titel des Buches. Farblich ist es in blau und gold gehalten.

Der Einstieg in das Buch war für mich zunächst etwas holprig. Die Geschichte spielt wohl zur Zeit des Mittelalters und der Autor bedient sich an einigen zu der Zeit typischen Ausdrücken. Über Ausdrücke wie Ohm oder Muhme bin ich immer wieder gestolpert.

An den Schreibstil des Autors habe ich mich dann aber recht schnell gewöhnt. Dieser war nach kurzer Zeit gut zu lesen und ich hatte mich in die etwas mittelalterliche Sprache eingefunden.

Die Charaktere sind für mich leider ziemlich blass geblieben. Keiner ist mir wirklich näher gekommen oder richtig sympathisch geworden. Auch die Zwillinge Ayrin und Baren sind da leider keine Ausnahme. Interessant waren eher die Charaktere der dunklen Seite. Aber auch hier ging der Autor für meinen Geschmack viel zu wenig in die Tiefe.

Leider erging es mir mit der Geschichte ähnlich wie mit den Charakteren. Vom Klappentext her hat sie sich so toll angehört, mit so viel Potential. Alleine bei den worten Hexen, Runen, Drachen, kann ich mir so viel vorstellen, wird meine Phantasie regelrecht beflügelt.

Aber ich bin leider echt enttäuscht. Ich habe keinesfalls eine Geschichte voller Action und Spannung erwartet. Ein wenig mehr davon hätte aber ruhig sein können. Auch finde ich, dass die Runen einen viel zu geringen Platz eingenommen haben. Da hätte ich so gerne so viel mehr erfahren..

Für mich ist die Geschichte die meiste zeit regelrecht vor sich hin gedümpelt, ohne dass wirklich etwas passiert ist oder man etwas über die Runen erfahren hätte, um die es sich doch in diesem Buch auch drehen soll.

Was mich ebenfalls gestört hat, waren die sehr langen Kapitel. Zum Teil hat es mir in meinem Ebook-Reader Kapitellängen von annähernd 30 Minuten angezeigt. Das ist mir persönlich viel zu lang.

Ich denke, dass noch Stoff für einen zweiten oder auch noch mehr Bände da ist. Allerdings ist die Reihe für mich hier zuende.

Eine Leseempfehlung gibt es von mir nicht für dieses Buch, ich vergebe 2 Sterne.

Veröffentlicht am 18.03.2019

Zwischen Licht und Dunkelheit

Dark Age 1: Bedrohung
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Die Welt in der Liz lebt ist dunkel und bedrohlich. Als ein magisches Tor geöffnet wurde, sind dunkle Kreaturen und Schatten in unsere Welt gelangt. Nur die Hauptstadt gilt als einigermaßen sicher. Hier ...

Die Welt in der Liz lebt ist dunkel und bedrohlich. Als ein magisches Tor geöffnet wurde, sind dunkle Kreaturen und Schatten in unsere Welt gelangt. Nur die Hauptstadt gilt als einigermaßen sicher. Hier will Liz mit neuem Job und neuer Wohnung neu anfangen. Doch der Start mit ihrem Nachbarn gestaltet sich mehr als holprig. Dabei sieht Nick doch so unverschämt gut aus. Doch welche Rolle hat er im Kampf gegen die Schatten?

Als erstes möchte ich gerne auf das Cover des Buches eingehen. Dort zu sehen ist eine junge Frau, die in einen Umhang mit Kapuze gehüllt ist. Die typische Kleidung der Elite. Außer dem Titel ziert das Cover nur noch das Logo des Verlages. Mir gefällt allerdings dieses Schlichte, in Blautönen gehaltene Cover sehr gut. Es passt zur Geschichte und den Geheimnissen, die es zu ergründen gilt.

Bei „Dark Age 1 – Bedrohung“ handelt es sich um den ersten Teil einer Dilogie. Der zweite Teil erscheint bereits im April 2019.

Ich gebe zu, dass ich absoluter Fan der Autorin bin und mir jedes Buch von ihr blind kaufen würde. Das bedeutet, dass ich alle ihre Bücher gelesen habe. Es bedeutet jedoch nicht, dass ich nicht auch kritisch sein kann, wenn mir etwas nicht gefällt.

Der Schreibstil von Sabine Schulter konnte mich auch bei Dark Age sofort mitreissen. Sie hat eine Art zu schreiben, die mich immer packt und die mich dann dazu bringt, alles andere zu vergessen, alles stehen und liegen zu lassen und zu lesen. So habe ich auch dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, allen voran Nick und Liz. Wie immer sind die Charaktere sehr gut ausgearbeitet und haben ihre eigene Geschichte. Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen, erwähne ich auch bei diesem Buch der Autorin, dass es mir wahnsinnig gut gefällt, dass auch die Nebencharaktere ihre eigene Geschichte und somit Tiefe erhalten. Jeder ist für sich spannend und interessant, was dazu beiträgt, dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte.

Und nicht zu vergessen – ich habe mich unsterblich in Eremus verliebt. Wer das jedoch ist, müsst ihr selbst herausfinden.

Sabine Schulter hat mich wieder einmal in eine magisch-phantastische Welt entführt, die zugleich düster, aber auch unglaublich hell ist. Sie schafft es immer wieder, ein Gleichgewicht entstehen zu lassen, was mir ebenfalls sehr gut gefällt.

In mir sind während des Lesens so viele Fragen aufgetaucht, so viele Theorien in meinem Kopf entstanden, was hinter den Informationen, die ich bekommen habe, hinter dem Agieren der Charaktere stecken könnte.

Für mich war diese Geschichte absolut rund, es gibt nichts, das ich daran kritisieren könnte. Das Ende dieses ersten Bandes macht mich total neugierig auf den zweiten und finalen Band, es endet aber nicht mit einem fiesen Cliffhanger. Ich möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht und freue mich daher schon sehr auf den April 2019, wenn der zweite Teil der Geschichte um Liz und Nick erscheint.

Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus für jeden, der gerne Fantasy liest. Natürlich für jeden, der Sabines Bücher mag und für jeden, der ihre Geschichten gerne kennenlernen möchte. Von mir gibt es verdiente 5 Sterne.

Veröffentlicht am 16.03.2019

Guter Start in eine neue Thriller-Reihe

Dark Call - Du wirst mich nicht finden
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Holly arbeitet als Kriminalpsychologin und ist spezialisiert auf Serienmörder. Sie wird von DI Bishop zu einem Fall als Profilerin dazugerufen, bei dem die Leichen dramatisch in Szene gesetzt sind und ...

Holly arbeitet als Kriminalpsychologin und ist spezialisiert auf Serienmörder. Sie wird von DI Bishop zu einem Fall als Profilerin dazugerufen, bei dem die Leichen dramatisch in Szene gesetzt sind und außerdem grausam zugerichtet. Holly dringt eigentlich tief in die Psyche des Serienmörders ein, doch dieser hier ist anders. Und es wird Zeit für sie, sich ihrer Vergangenheit zu stellen.

„Dark Call. Du wirst mich nicht finden“ ist der erste Teil einer Thrillerserie rund um die forensische Psychiaterin Holly Wakefield. Gleichzeitig ist es das Debüt des Autors.

Zuerst fiel mir an dem Buch das Cover auf. Für mich sind bei Thrillern die Cover mit, auf den ersten Blick, wenig Details oft die Besten, die mich am neugierigsten machen. Die Fabgebung gefällt mir wirklich gut und darauf zu sehen ist abgesehen von Titel, Autor und Verlag, ein Stacheldraht, an dem ein kleines Glöckchen hängt. Sehr passend.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir relativ leicht, der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig zu lesen und ich hatte mich schnell in diesen eingefunden.

Holly ist sehr speziell, aber gerade das hat mir gut an ihr gefallen. Sie hat ihre ganz eigene Geschichte vom Autor erhalten und diese hat mich wirklich überrascht. DI Bishop bringt auch seine Geschichte mit, was ich gut fand. Das bringt mir die Charaktere in einem Buch grundsätzlich näher und ist auch wichtig für mich.

Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen. Faszinierend war das enorme Wissen von Holly über jeden einzelnen Serienmörder. Immer wenn einer erwähnt wird oder wenn etwas zu einem bekannten Serienmörder passte, konnte sie sofort die nötigen Informationen abrufen.

Gut fand ich auch, dass man immer wieder Ausschnitte bzw. Kapitel hatte, in denen Holly in der Anstalt war, in der sie eigentlich arbeitet. Das hat dem Buch noch eine andere Note gegeben. Ebenfalls gefallen hat mir, dass die Kapitel nicht immer aus derseben Sichtweise geschrieben waren. Mal war es DI Bishop, dann Holly, dann wieder eine andere Person.

Allerdings habe ich auch kleine Kritikpunkte. Für mich hatte die Geschichte leider auch hin und wieder ziemliche Längen. Mir ist klar, dass bei solchen Ermittlungen nicht immer alles reibungslos läuft bzw. zum großen Durchbruch führt, aber hier war es manchmal zu gemäßigt. Und ich hatte ziemlich schnell im Gefühl, wer der Täter ist. Soetwas finde ich immer schade. Ich tappe gerne bis zum Schluss im Dunkeln.

Da das letzte Drittel des Buches aber wirklich so richtig, richtig gut war, hat es das wieder etwas wett gemacht. Das Tempo war hier wirklich toll und es kommen so viele Infos, die spannend sind und auf deren Auflösung man entweder gewartet hat oder die man so nie erwartet hätte.

Mein Fazit: Ein guter Start in eine neue Thrillerreihe. Eine Empfehlung kann ich für jeden aussprechen, der gerne Thriller liest. Bleibt dran, auch wenn es sich hin und wieder etwas zieht, es lohnt sich.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen und freue mich auf den nächsten Band, denn dieser Reihe möchte ich eine Chance geben, auch wenn ich Kritikpunkte hatte.

Veröffentlicht am 14.03.2019

Die Herrscher über die Elemente

Windborn. Erbin von Asche und Sturm
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Die Erde ist von Sand bedeckt, seit die Skar kamen und Wasser ist nur schwer zu finden. Mitten in dieser Welt lebt Ashara, eine Wolkenstürmerin und somit Gebieterin über den Wind. Jeder Tag ist ein neuer ...

Die Erde ist von Sand bedeckt, seit die Skar kamen und Wasser ist nur schwer zu finden. Mitten in dieser Welt lebt Ashara, eine Wolkenstürmerin und somit Gebieterin über den Wind. Jeder Tag ist ein neuer Kampf ums Überleben und als sie von den Häschern der Skar gejagt wird, läuft sie dem unnahbaren Kiyan in die Arme. Wird es ihnen gelingen, die Menschheit zu befreien? Und wird es Ashara gelingen, Kiyan aus den Fängen der Skar zu befreien?

Das Buch ist mir, wie die meisten Bücher, die ich lese, zunächst aufgrund des Covers aufgefallen. Der Hintergrund ist in schwarz gehalten und es wurden alle vier Elemente dargestellt, auch wenn man nicht jedes auf den ersten Blick erkennt. Außerdem darauf zu sehen sind ein schwarzes und ein rotes Band. Im ersten Moment konnte ich damit nichts anfangen, doch als ich mir die Geschichte ins Gedächtnis gerufen habe, konnte ich mir vorstellen, was diese Bänder oder Fetzen von Stoff darstellen sollen.

Bei „Windborn – Erbin von Asche und Sturm“ handelt es sich um einen Einzelband. Die Geschichte ist abgeschlossen. Für mich ist es das erste Buch, welches ich von der Autorin lese.

Der Einstieg in das Buch ist mir gut gelungen. Der Schreibstil der Autorin ist für mich gut und flüssig zu lesen. Sie beschreibt die Welt sehr gut, in der wir uns hier befinden, was mir gut gefällt. Denn so konnte ich mit Ashara und auch Kiyan durch die Geschichte wandern und mir vorstellen, was sie sehen, es durch ihre Augen sehen.

Die Charaktere sind gut beschrieben und waren mir auch schnell vertraut durch ihre Art, ihre Tiefe, die die Autorin ihnen durch ihre eigenen Geschichten verliehen hat. Sowohl Ashara als auch Kiyan sind sehr starke Charaktere, die mir wirklich gut gefallen haben. Aber auch die anderen Charaktere waren gut durchdacht und ausgearbeitet. Sympathie oder Antipathie waren schnell da beim Lesen.

Im Buch wechseln sich Spannung und Tempo mit ruhigeren Phasen ab. Das hat mich aber in keiner Sekunde gestört, da es hier definitiv keine Längen gab. Auch wenn es ruhiger wurde in der Geschichte, war es doch immer sehr interessant, was gerade passiert ist und in keiner Sekunde langweilig oder eine Aneinanderreihung von Wiederholungen. Es hat gut zur Geschichte und zum aktuellen Leseabschnitt gepasst und es waren wichtige Infos, die ich als Leserin dort sammeln konnte.

Alles in allem hat mir die Geschichte echt gut gefallen und ich fand auch das Ende wirklich gelungen. Es lässt noch Raum offen, aber die Geschichte hier ist abgeschlossen.

Trotz all des Lobes, das ich hier in meiner Rezension von mir gebe, gibt es irgendetwas, das mir gefehlt hat, um dem Buch volle 5 Sterne zu vergeben. Vielleicht kann das ja der ein oder andere nachvollziehen, wenn man nicht genau benennen kann, was es ist. Genau so geht es mir mit diesem Buch. Es war toll, aber etwas hat mir gefehlt, ohne sagen zu können, was. Daher vergebe ich 4,5 Sterne und kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen für jeden, der gerne Fantasy liest.

Veröffentlicht am 08.03.2019

Nach nicht ganz der Hälfte abgebrochen

Tränen der Göttin
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Für Káyra stand immer fest, dass der Tag kommen würde – aber dass sie mitten in der Nacht von Semar, einem Priester, entführt und auf die Festung Lýdris verschleppt würde, hätte sie nicht gedacht. Dort ...

Für Káyra stand immer fest, dass der Tag kommen würde – aber dass sie mitten in der Nacht von Semar, einem Priester, entführt und auf die Festung Lýdris verschleppt würde, hätte sie nicht gedacht. Dort soll sie auf ihre Aufgabe als Auserwählte der Heiligen Göttin vorbereitet werden, doch was diese beinhaltet, vermag ihr keiner zu sagen. Nur eines ist sicher – ihr Überleben ist dabei nicht eingeplant.

Zuerst aufgefallen ist mir das wirklich tolle Cover dieses Buches. Gehalten in Lila- und Blautönen, rechts befindet sich ein leuchtend weißer Baum und im oberen Drittel ist ein Drache zu sehen. Das hat mich neugierig gemacht.

Noch neugieriger hat mich allerdings der Klappentext gemacht, der sich wirklich vielversprechend anhört. Leider konnte mich die Geschichte an sich dann aber nicht überzeugen, so dass ich das Buch nach 43 % abgebrochen habe.

Hier nun meine Gründe für den Abbruch:

Der Schreibstil der Autorin war zwar gut zu lesen, aber mich haben die vielen Sichtwechsel in einem Kapitel oft verwirrt. Eine klare Linie war hier für mich nicht zu erkennen.

Die Charaktere sind mir auch nach fast der Hälfte des Buches nicht näher gekommen. Sie blieben ohne Tiefe, unbeleuchtet und waren mir noch dazu viel zu wankelmütig. Für mich war es ein ewiges hin und her. Káyra wechselte von naiv zu pubertär, dann versuchte sie wieder total erwachsen zu sein, um im nächsten Moment zu zicken. Semar war verschlossen, wusste oft auch nicht, was er eigentlich will, so hatte ich das Gefühl.

Und dann diese Liebesgeschichte. Zack, war sie da. Da hat nix gekribbelt, es hat mein Herz nicht eine Sekunde berührt und für mich war das viel zu gewollt.

Ich habe Struktur vermisst, dass mir die Charaktere ans Herz wachsen, dass ich überrascht bin, gespannt, wie es weiter geht.

Stattdessen war ich mehr genervt und habe ständig die Augen verdreht. Wirkliche Gefühle, egal welcher Art sind nicht aufgekommen beim Lesen.

Am besten gefallen hat mir der Drache. Aber das hat nicht gereicht, um dieses Buch weiter zu lesen.

Daher kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen und vergebe nur einen Stern. Die Idee war zwar gut, aber die Umsetzung leider überhaupt nicht.