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Veröffentlicht am 24.02.2026

Ein Mord in Venedig

Das Borgia-Porträt
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Mit „Das Borgiaporträt“ von David Hewson entführt uns der Autor in ein geheimnisvolles, schattenreiches Venedig, in dem Vergangenheit und Gegenwart unheilvoll ineinandergreifen. Zwischen bröckelndem Putz, ...

Mit „Das Borgiaporträt“ von David Hewson entführt uns der Autor in ein geheimnisvolles, schattenreiches Venedig, in dem Vergangenheit und Gegenwart unheilvoll ineinandergreifen. Zwischen bröckelndem Putz, verborgenen Gruften und flüsternden Legenden entfaltet sich ein atmosphärischer Spannungsroman voller Kunst, Intrigen und dunkler Familiengeheimnisse.

Im Zentrum steht Lizzie Hawker, die überraschend den heruntergekommenen Palazzo »Ca’ Scacchi« im Stadtteil Dorsoduro erbt. Unterstützung erhält sie vom pensionierten Archivar Arnold Clover – eine ungewöhnliche, aber reizvolle Konstellation. Was zunächst nach einer komplizierten Erbschaftsangelegenheit klingt, entwickelt sich rasch zu einer gefährlichen Schatzsuche. Ein Skelett in einer Gruft, ein rätselhaftes Dokument, das angeblich von Giacomo Casanovaverfasst wurde, und Hinweise auf ein verschollenes Porträt der berüchtigten Lucrezia Borgia ziehen Lizzie und Arnold immer tiefer in ein Netz aus Lügen und historischen Mythen.

Hewson versteht es meisterhaft, Venedig selbst zur Hauptfigur zu machen. Die engen Gassen, die labyrinthischen Kanäle und die morbide Schönheit der Lagunenstadt erzeugen eine dichte, beinahe greifbare Atmosphäre. Dabei verbindet der Roman kunsthistorische Rätsel mit einer spannenden Schatzsuche und einer Prise Erotik, die dem Mythos um Lucrezia Borgia zusätzliche Schärfe verleiht.

Besonders gelungen ist das Zusammenspiel der Figuren: Lizzies persönliche Vergangenheit verleiht der Handlung emotionale Tiefe, während Arnolds ruhige, analytische Art einen spannenden Kontrast bildet. „Das Borgiaporträt“ ist ein intelligenter, stimmungsvoller Thriller über Gier, Verrat und die Macht der Legenden – perfekt für alle, die historische Geheimnisse und venezianisches Flair lieben.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Hochaktueller Thriller

Das Signal
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Mit „Das Signal“ von Ursula Poznanski liefert die Bestsellerautorin einen hochaktuellen Psychothriller, der digitale Möglichkeiten mit einer beklemmenden Atmosphäre verbindet. Was zunächst wie eine technische ...

Mit „Das Signal“ von Ursula Poznanski liefert die Bestsellerautorin einen hochaktuellen Psychothriller, der digitale Möglichkeiten mit einer beklemmenden Atmosphäre verbindet. Was zunächst wie eine technische Spielerei wirkt – ein GPS-Tracker zur besseren Organisation – entwickelt sich zu einem nervenaufreibenden Katz-und-Maus-Spiel zwischen Misstrauen, Kontrolle und möglichem Wahnsinn.

Nach einem Unfall verliert die Innenarchitektin Viola Decker ein Bein und ist fortan in ihrem abgelegenen Haus gefangen. Ihr Mann Adam kümmert sich scheinbar liebevoll um sie, doch der dringend nötige barrierefreie Umbau kommt nicht voran. Viola bleibt im Erdgeschoss zurück, abhängig von einer wortkargen Pflegerin und zunehmend isoliert. Als immer wieder Gegenstände verschwinden, beginnt sie, diese mit Trackern auszustatten – und schließlich auch ihren Mann. Was sie entdeckt, sind Muster aus Lügen und Heimlichkeiten, die ihr den Boden unter den Füßen wegziehen.

Poznanski schafft es meisterhaft, eine klaustrophobische Atmosphäre aufzubauen. Man spürt Violas Hilflosigkeit, ihre Wut, ihre Zweifel – und fragt sich unweigerlich: Wird sie manipuliert oder verliert sie langsam den Verstand? Gerade diese Unsicherheit macht den Reiz des Romans aus. Die Autorin spielt raffiniert mit moderner Technologie und zeigt, wie schnell digitale Kontrolle zur Obsession werden kann.

„Das Signal“ ist ein psychologisch dichter, spannungsgeladener Thriller mit Hitchcock’scher Intensität und einer glaubwürdigen, verletzlichen Protagonistin. Wer intelligente Spannung und raffinierte Twists liebt, wird dieses Buch kaum aus der Hand legen können.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Einfach magisch

The Ordeals
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Mit „The Ordeals“ von Rachel Greenlaw erwartet Leser*innen eine düstere, atmosphärische Romantasy voller tödlicher Prüfungen, gefährlicher Allianzen und intensiver Gefühle. Schon die limitierte Erstauflage ...

Mit „The Ordeals“ von Rachel Greenlaw erwartet Leser*innen eine düstere, atmosphärische Romantasy voller tödlicher Prüfungen, gefährlicher Allianzen und intensiver Gefühle. Schon die limitierte Erstauflage ist ein echtes Schmuckstück: luxuriös geprägte Buchdecke, kunstvoll gestalteter Vor- und Nachsatz, rundum veredelter Farbschnitt und goldschimmernder Druck auf dem Schutzumschlag machen das Buch auch optisch zu einem Highlight.

Im Zentrum steht Sophia De Winter, die durch einen grausamen Blutsbund an ihren Onkel, den „Sammler“, gebunden ist. Ihre einzige Hoffnung auf Freiheit liegt in der Aufnahme an der magischen Elite-Akademie Killmarth. Doch um dort bestehen zu können, muss sie die „Ordeals“ überleben – brutale Prüfungen, in denen Illusionisten, Maskierer, Botaniker und Alchemisten gegeneinander antreten. Nur die Stärksten überleben.

Das Magiesystem ist vielschichtig und originell, die Prüfungen sind spannend und fordernd. Besonders überzeugt Sophia als Protagonistin: verletzlich, zweifelnd und dennoch entschlossen, über sich hinauszuwachsen. Die Dynamik zwischen ihr und dem charismatischen Botaniker Alden Locke sorgt für eine intensive Slow-Burn-Romance, die sich glaubwürdig entwickelt und emotional berührt.

Rachel Greenlaw erschafft mit dichtem, bildgewaltigem Schreibstil eine Welt voller Bedrohung und Magie. „The Ordeals“ verbindet Dark-Academia-Atmosphäre mit High-Stakes-Fantasy und einer starken Heldin – ein fesselnder Auftakt für alle, die gefährliche Akademien und gefühlvolle Spannung lieben.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Einfach magisch

Lightfall 1: Das verlorene Licht
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Mit "Lightfall" erschafft Tim Probert ein episches Fantasy-Comic-Abenteuer, das junge Leser*innen ab 10 Jahren ebenso begeistert wie Erwachsene mit einer Schwäche für magische Welten, große Gefühle und ...

Mit "Lightfall" erschafft Tim Probert ein episches Fantasy-Comic-Abenteuer, das junge Leser*innen ab 10 Jahren ebenso begeistert wie Erwachsene mit einer Schwäche für magische Welten, große Gefühle und außergewöhnliche Illustrationen.

Im Mittelpunkt steht Bea, die gemeinsam mit ihrem Großvater – einem weisen Zauber-Eber – tief im Inneren des fantastischen Planeten Irpa lebt. Als Hüter der „Ewigen Flamme“ bewahren sie das Gleichgewicht einer Welt, die langsam im Dunkel zu versinken droht. Doch eines Tages verschwindet der Eber spurlos. Zurück bleiben nur die Flamme und eine geheimnisvolle Nachricht. Für Bea ist klar: Sie muss handeln. Auf ihrer Reise trifft sie Cad, einen neugierigen und mutigen Galdurier, der hofft, mithilfe des Zauber-Ebers sein verschollenes Volk wiederzufinden. Gemeinsam begeben sie sich auf eine gefährliche Quest durch ein zersplittertes Irpa voller Magie, Rätsel und lauernder Bedrohungen.

Was "Lightfall" so besonders macht, ist die perfekte Balance aus Spannung, Emotion und Hoffnung. Die Freundschaft zwischen Bea und Cad entwickelt sich behutsam und glaubwürdig, getragen von gegenseitigem Vertrauen, Mut und dem gemeinsamen Wunsch, das Richtige zu tun – selbst dann, wenn die Welt immer dunkler wird. Die Geschichte behandelt große Themen wie Verlust, Verantwortung und Hoffnung, ohne dabei jemals überfordernd zu wirken.

Ein absolutes Highlight sind die preisgekrönten Illustrationen: detailreich, stimmungsvoll und voller visueller Magie. Jede Seite lädt zum Verweilen ein, entdeckt neue Details und verleiht Irpa eine Tiefe, die man selten in Comics findet. Die Rätsel, Legenden und Andeutungen einer Prophezeiung sorgen zusätzlich für Neugier und echten Abenteuergeist.

"Lightfal"l ist ein warmherziges, mitreißendes Fantasy-Comic-Abenteuer über Freundschaft und den Glauben daran, dass selbst im tiefsten Dunkel ein Licht entzündet werden kann.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Spicy

Define the Relationship 01
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Mit "The Define Relationship" präsentiert Flona eine intelligente, ruhige und überraschend reflektierte Omegaverse-Geschichte, die bewusst mit Genre-Erwartungen bricht. Statt reiner Instinktdramatik oder ...

Mit "The Define Relationship" präsentiert Flona eine intelligente, ruhige und überraschend reflektierte Omegaverse-Geschichte, die bewusst mit Genre-Erwartungen bricht. Statt reiner Instinktdramatik oder klassischer Machtverhältnisse rückt hier eine Frage in den Mittelpunkt, die selten so ernsthaft gestellt wird: Wie definiert man eine Beziehung, wenn es dafür eigentlich kein passendes Label gibt?

Die Welt des Omegaverse scheint klar geregelt: Alphas begehren Omegas, Omegas ordnen sich unter. Doch Karlyle passt nicht in dieses Schema. Als Alpha empfindet er kein instinktives Verlangen nach Omegas – ein Umstand, der gesellschaftlich problematisch ist und den Ruf seiner Familie gefährdet. Der pragmatische, beinahe absurde Vorschlag seines Arztes, es doch mit einem anderen Alpha zu versuchen, wirkt zunächst wie ein schlechter Scherz.

Bis Ash in Karlyles Leben tritt. Was sich zwischen den beiden entwickelt, ist keine explosive Romance, sondern eine leise, vielschichtige Annäherung. Sie sind mehr als Freunde, aber auch keine klassischen Liebhaber. Genau diese Unbestimmtheit macht den Reiz der Geschichte aus. The Define Relationship lebt von Blicken, Gesprächen, unausgesprochenen Gefühlen und der stetigen Frage, was Nähe eigentlich bedeutet – besonders in einer Welt, die Menschen auf biologische Rollen reduziert.

Karlyle ist ein zurückhaltender, kontrollierter Protagonist, dessen innere Konflikte greifbar und glaubwürdig sind. Ash bildet dazu einen spannenden Kontrast: offener, direkter, aber keineswegs eindimensional. Ihre Dynamik ist von Respekt, Unsicherheit und vorsichtigem Vertrauen geprägt – angenehm erwachsen und frei von unnötigem Drama.

Auch visuell überzeugt der Webtoon durch einen klaren, eleganten Zeichenstil, der Emotionen subtil transportiert. Mimik, Körpersprache und ruhige Panelaufteilungen unterstreichen den introspektiven Ton der Geschichte.

The Define Relationship ist ein Omegaverse-Webtoon für Leser*innen, die weniger an Hitzezyklen und mehr an Charakterentwicklung, Identitätsfragen und emotionaler Nähe interessiert sind.

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