Profilbild von DaveSp91

DaveSp91

Lesejury Star
offline

DaveSp91 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit DaveSp91 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2023

Essen wie bei Oma

Österreich express
0

Das Kochbuch "Österreich express" entführt die Leserinnen auf eine schmackhafte Reise durch die Vielfalt der österreichischen Küche. Verfasst von Katharina Seiser, ist dieses Buch eine große Sammlung österreichischer ...

Das Kochbuch "Österreich express" entführt die Leserinnen auf eine schmackhafte Reise durch die Vielfalt der österreichischen Küche. Verfasst von Katharina Seiser, ist dieses Buch eine große Sammlung österreichischer Klassiker.

Die Rezepte in "Österreich express" sind liebevoll ausgewählt und kommen aus jeder Region des Landes - hier findet man eine reiche Auswahl, die für jede kulinarische Vorliebe etwas bereithält. Die klaren Anweisungen und gut strukturierten Rezeptseiten machen das Nachkochen zu einem Vergnügen, auch die Tipps und Tricks sind hierbei sehr lesenswert und hält so einige Neuigkeiten für die Leser
innen parat.

Die visuelle Präsentation des Kochbuchs ist sehr gelungen. Die hochwertigen Fotos machen Lust auf mehr und laden zum Nachmachen ein. Ich habe sofort das Kaiserschnitzel mit Kapern und Zitrone kochen müssen, da ich das Rezept vorher nicht kannte.

Zusammenfassend ist "Österreich express" nicht nur ein Kochbuch, sondern eine Reise durch das Land und durch die Küche von Oma. Es regt dazu an, die Kochschürze anzulegen und alte Rezepte wieder zu entdecken.. Ob für Hobbyköche oder erfahrene Gourmetfreunde - dieses Buch ist eine Bereicherung für jede Küche.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2023

Klimt Meisterwerk

Die Dame in Gold
0

Klappentext:

Wien, 1903: Adele ist jung, unangepasst und neugierig. In ihrem Salon treffen sich die Künstler der Avantgarde, und hier begegnet sie zum ersten Mal Gustav Klimt. Sofort ist sie fasziniert, ...

Klappentext:

Wien, 1903: Adele ist jung, unangepasst und neugierig. In ihrem Salon treffen sich die Künstler der Avantgarde, und hier begegnet sie zum ersten Mal Gustav Klimt. Sofort ist sie fasziniert, von seinem Genie, aber auch seinem unangepassten Lebensstil. In den unzähligen Stunden, in denen Adele ihm in seinem Atelier Modell sitzt, entwickelt sich zwischen ihnen eine innige Liebe. Ihm hat sie zu verdanken, dass sie nach dem tragischen Tod ihres Sohnes wieder ins Leben findet. Für Gustav ist sie die Lebensliebe und die Muse, die sein Schaffen wie keine andere Frau geprägt hat.

"Die Dame in Gold" von Valérie Trierweiler ist eine bewegende und faszinierende Erzählung, die auf einer wahren Geschichte basiert und den Leserinnen einen tiefen Einblick in die Kunstwelt, die Geschichte und die menschliche Erfahrung bietet. Dieses Buch entfaltet sich wie ein Kunstwerk selbst, reich an Schichten, Emotionen und historischer Bedeutung.

Die Handlung dreht sich um das atemberaubende Leben der Adele Bloch-(Bauer), einer emanzipierten Frau aus dem Wien des frühen 20. Jahrhunderts. Adele ist jung und am Boden zerstört. Nach der zweiten Fehlgeburt trifft Adel auf den Künstler Gustav Klimt. Dieser beginnt mit der jungen Frau eine Freundschaft, welche voller Emotionen und Erotik endet. Adele muss sich entscheiden, wie sie als Damen in der Wiener Gesellschaft gesehen werden will oder ob sie ihren Emotionen freien Lauf lassen soll und die Liaison mit Klimt weiterführen soll. Es beginnt ein geschicktes Versteckspiel voller Selbstzweifel und Leidenschaft.

Die Autorin präsentiert die Geschichte mit einer meisterhaften Balance zwischen Fakten und emotionaler Tiefe. Die Charaktere, folgen stets einem "goldenen" Faden, der sich durch die ganze Geschichte zieht.

Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie "Die Dame in Gold" die Bedeutung von Kunst in den Mittelpunkt stellt. Das Gemälde von Gustav Klimt wird nicht nur als ein Kunstwerk betrachtet, sondern als Symbol für Liebe, Erinnerung und Leidenschaft. Die Beschreibungen des Lebens der Familie Bloch ist sehr detailreich und faszinierend und hat mich in so einigen Punkten überrascht. Vor Allem das Thema, wie es zu dem Familiennamen "Bloch-Bauer" kam, die Geschichte zu Schloss Jungfern Breschen und die Einstellung zur Einäscherung (Adele war Jüdin) waren für mich sehr interessant.

"Die Dame in Gold" ist nicht nur ein Buch für Kunstliebhaber, sondern für alle, die von fesselnden Biografien und historischen Romanen angezogen werden. Es vereint Kunst, Geschichte und persönliche Geschichten auf eine Weise, die den Leser
innen noch lange nach dem Zuschlagen des Buches in Erinnerung bleibt. Eine ergreifende Lektüre, die das Gesicht hinter dem Gemälde näher beleuchtet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2023

Mittelalter-Flair

Der Silberbaum. Die siebente Tugend
0

Klappentext:

Für Jutta von Thüringen steht alles auf dem Spiel, als ihr Mann, der Markgraf Dietrich von Meißen, überraschend stirbt: Ihr Sohn Heinrich ist erst drei Jahre alt, und ausgerechnet ihr Halbbruder ...

Klappentext:

Für Jutta von Thüringen steht alles auf dem Spiel, als ihr Mann, der Markgraf Dietrich von Meißen, überraschend stirbt: Ihr Sohn Heinrich ist erst drei Jahre alt, und ausgerechnet ihr Halbbruder Ludwig, dem sie nicht über den Weg traut, wird zu seinem Vormund ernannt.

In größter Sorge um das Leben ihres Sohnes ruft Jutta Lukas, den zweiten Ehemann der Hebamme Marthe, aus Freiberg zurück an den Hof. Lukas scharrt Getreue um sich, unter ihnen auch seinen Stiefsohn Thomas, der mit seinem jüngsten Sohn Christian aus dem Heiligen Land nach Meißen eilt. Als sich der Konflikt zwischen Jutta und Ludwig zu einem offenen Krieg verschärft, müssen sie alle das Schlimmste befürchten.

Währenddessen hat Marthes Enkelin Änne eine verstörende Begegnung mit Ludwigs Frau, der ungarischen Königstochter Elisabeth, und mit deren erbarmungslosem Beichtvater, dem fanatischen Kreuzzugsprediger und Ketzerverfolger Konrad von Marburg …



"Der Silberbaum" von Sabine Ebert entführt die Leserinnen in eine faszinierende Welt voller Ritter, Intrigen und mittelalterlichem Flair. Diese epische Reise durch vergangene Zeiten zieht einen mitreißend in den Bann, während die Kreuzzüge, Elisabeth von Thüringen und die angehenden Hexenprozesse die Kulisse für eine Geschichte bilden, die von Tapferkeit, Verrat und einer Prise Romantik geprägt ist.

Die Autorin hat es meisterhaft geschafft, die Atmosphäre des Mittelalters zum Leben zu erwecken. Die detaillierten Beschreibungen des Alltagslebens in Meißen und auf der Wartburg versetzen die Leser
innen direkt in diese längst vergangene Ära. Die historischen Elemente sind sorgfältig recherchiert und integriert, was dem Roman eine authentische Note verleiht.

Die Charaktere in "Der Silberbaum" sind vielschichtig und gut ausgearbeitet. Der junge Fürst Heinrich durchläuft eine beeindruckende Entwicklung. Die Beziehungen zwischen den Charakteren, sei es Freundschaft, Liebe oder politische Allianzen, sind geschickt miteinander verflochten und tragen dazu bei, die Handlung voranzutreiben. Vor Allem die Person um Elisabeth von Thüringen fand ich interessant ausgearbeitet und hat einen anderen Blick auf die Heilige gegeben. Auch der Kampf von Jutta um ihren Sohn und um die Macht der Familie zu erhalten und zu stärken fand ich sehr interessant.

Ein weiterer Höhepunkt des Romans ist die Liebe zum Detail. Die Fülle an recherchierten Ereignissen und Orten fand ich grandios.. Dies trägt dazu bei, dass die Welt des Mittelalters nicht nur als Kulisse, sondern als lebendiger Charakter im Buch erscheint.

"Der Silberbaum" ist ein Muss für alle Liebhaberinnen von Mittelalterromanen, die eine fesselnde Kombination aus historischem Realismus und mitreißenden Charakteren schätzen. Diese Reise in eine vergangene Ära wird Leserinnen aller Generationen gleichermaßen ansprechen und mit ihrem Charme und ihrer Tiefe begeistern. Eine packender erster Teil einer neuen Saga.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2023

TeaTime in Russland

Mord zur Teatime - Der goldene Samovar
0

Klappentext:

Unterschätzen Sie niemals eine Bibliothekarin ...

Shona McMonagle ist auf einer Mission: Die resolute schottische Bibliothekarin hat die ehrenvolle Aufgabe, in der Zeit zurückzureisen und ...

Klappentext:

Unterschätzen Sie niemals eine Bibliothekarin ...

Shona McMonagle ist auf einer Mission: Die resolute schottische Bibliothekarin hat die ehrenvolle Aufgabe, in der Zeit zurückzureisen und den Lauf der Geschichte zu verändern. Im Moskau des 19. Jahrhunderts soll Shona die schüchterne, aber sehr wohlhabende, Waise Lidia Ivanovna mit Sasha zusammenbringen - einem hinreißenden jungen Mann mit ungeklärter Herkunft. Doch irgendetwas stimmt hier nicht ... Denn ständig sterben Menschen auf seltsame Art und Weise. Hat Shona den Auftrag vielleicht falsch verstanden? Und wird es ihr gelingen, rechtzeitig herauszufinden, wer der wahre Schurke und für die Morde verantwortlich ist?

Gönnen Sie sich eine Tasse Tee - oder einen eiskalten Schluck Wodka - und tauchen Sie ein in die Welt dieser außergewöhnlichen Bibliothekarin. Denn eins ist sicher: Mit Shona McMonagle wird es garantiert nie langweilig! Beste britische Cosy Crime trifft auf charmanten Time-Travel-Plot. Von der Autorin der beliebten Krimi-Serie »Bunburry - Ein Idyll zum Sterben«.

Heute bewerte ich das Buch "Mord zur Teatime - der goldene Samovar" von Olga Wojtas aus dem beThrilled Verlag.

"Mord zur Teatime - der goldene Samovar" entführt die Leserinnen in die charmante Welt des Cosy Crime, wo Spannung auf Humor und das Reich der russischen Zaren trifft. Dieses Buch ist wie eine Tasse warmen Tees an einem verregneten Nachmittag – gemütlich, einladend und mit einer Prise rätselhafter Mysterien gewürzt.

Die Autorinhat einen fabelhaften Job gemacht, eine atmosphärische russische Stadt zu schaffen, in der scheinbar harmlose Charaktere in ein Netz von Intrigen und unerwarteten Ereignissen verwickelt werden. Die Hauptfigur, oft eine amüsante Bibliothekarin, bringt nicht nur fehlende Ermittlungsfähigkeiten, sondern auch eine Portion trockenen Humors mit. Es war sehr amüsant zu wissen, dass die Leser
innen schon einige Schritte weiter als Shona McMonagle waren.

Die Spannung wird auf angenehme Weise aufgebaut, und die Auflösung ist für die Leserinne zwar nicht sehr überraschend, aber war zufriedenstellend. "Mord zur Teatime" beweist, dass ein Krimi nicht zwangsläufig düster sein muss, um packend zu sein.

Die Nebenfiguren fügen dem Buch eine weitere Ebene hinzu, sei es die schrullige Nanny, die Zofer von Lidia oder der alte Watruschkin. Diese Figuren verleihen der Geschichte Tiefe und tragen dazu bei, dass sich die Leser
innen mit der Gemeinschaft verbunden fühlen.

Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist die sorgfältige Beschreibung der Umgebung, auch wenn man sich nie sicher sein kann, wo dieser Roman spielt, da die Städte und Dörfer mit den Anfangsbuchstaben abgekürzt waren.

"Mord zur Teatime" ist eine gelungene Mischung aus Krimi und Gemütlichkeit, perfekt für Leser*innen, die nach einer unterhaltsamen, aber nicht übermäßig aufregenden Leseerfahrung suchen. Ein Buch, das einen in eine heimelige Welt entführt und gleichzeitig das Gehirn zum Grübeln anregt. Eine klare Empfehlung für Fans von Cosy Crime!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2023

Es ist nicht alles Gold was glänzt

The Darkest Gold – Die Gefangene
1

Klappentext:
Ein goldener Käfig ist immer noch ein Käfig …

Dunkel, herzzerreißend, atemberaubend spannend – endlich gibt es die Fantasy-Erfolgsserie, inspiriert vom König-Midas-Mythos, auch auf Deutsch.

Gold. ...

Klappentext:
Ein goldener Käfig ist immer noch ein Käfig …

Dunkel, herzzerreißend, atemberaubend spannend – endlich gibt es die Fantasy-Erfolgsserie, inspiriert vom König-Midas-Mythos, auch auf Deutsch.

Gold. Goldene Böden, goldene Wände, goldene Möbel, goldene Kleider. Im Schloss von Hohenläuten ist alles aus Gold.

Selbst ich.

König Midas hat mich aus der Gosse gerettet und in dieses gefrorene Land gebracht. Er nennt mich seinen Schatz, seine Favoritin. Ich bin das lebende Symbol seiner Macht, alles in Gold zu verwandeln, was er berührt. Er hat mir Sicherheit versprochen, und ich gab ihm dafür mein Herz. Und obwohl ich meine Freiheit opfern musste, bin ich sicher – bis Krieg und Verrat unser goldenes Schloss erreichen. Bis mein Vertrauen in Midas erschüttert wird. Bis ich die Monster kennenlerne, vor denen mich mein Käfig schützen sollte …

Heute bewerte ich The Dankest Gold Band 1 von der Autorin Raven Kennedy.
Das Buch ist in der Ich-Perspektive, ausschließlich aus Sicht der Hauptfigur Auren geschrieben.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch für mich das Highlight des Jahres. Die Charaktere sind wahnsinnig authentisch, vor allem Auren. Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin und der durchdachtenGeschichte ist der rote Faden klar zu erkennen. Das Buch strotzt vor Leidenschaft, Magie und Intrigen.
Ich hatte zu erst bedenken, als ich die harten Rezensionen über den Schreibstil und die Ausdrucksweise gelesen habe. Jedoch muss ich sagen, dass es zu dem Buch und dem Inhalt definitiv passt.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere