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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2025

Zwei Geschichten in Einem.

Elf ist eine gerade Zahl
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Das Cover des Romans, Elf ist eine gerade Zahl, zieht einen durch den Fuchs und die gelbe Ziffer 11, gleich in seinen Bann.
Allerdings habe ich nach der Leseprobe lange gezögert, ob ich mir dieses Thema ...



Das Cover des Romans, Elf ist eine gerade Zahl, zieht einen durch den Fuchs und die gelbe Ziffer 11, gleich in seinen Bann.
Allerdings habe ich nach der Leseprobe lange gezögert, ob ich mir dieses Thema antun wollte.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man es als Mutter aushalten kann, sein Kind so leiden zu sehen und nicht zu wissen, ob es überlebt.
Martin Beyer hat die Seelenlage der Mutter gut hinbekommen. Ich dachte anfangs nicht, das ein Mann das so gut hinbekommt.
Katjas Tochter Paula ist schon das zweite Mal an Krebs erkrankt.
Katja verbringt die meiste Zeit am Krankenbett Paulas. Als die aus der Narkose aufgewacht ist leidet sie trotz aller Schmerzmittel an starken Schmerzen.
Da fängt Katja an, ihr eine Geschichte zu erzählen, damit sie abgelenkt. Wird.
So entwickelt sich noch eine zweite Geschichte. Sie ist fantasievoll angelegt.

Dieser Roman bekommt von mir eine unbedingte Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 19.11.2025

Etwas konstruiert

Königin Esther
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John Irving hat mit dem Roman Königin Esther wieder ein interessantes Werk geschaffen.
Als ich die Zeiten gesehen habe von denen er schreibt, dachte ich bei seinem James Winslow gleich an die Ähnlichkeiten ...



John Irving hat mit dem Roman Königin Esther wieder ein interessantes Werk geschaffen.
Als ich die Zeiten gesehen habe von denen er schreibt, dachte ich bei seinem James Winslow gleich an die Ähnlichkeiten mit dem Autor selber.
Die Familie Winslow ist schon etwas eigenartig, da kamen mir doch so einige komische abartige Gedanken.
Teilweise war ich in dem Roman gefangen, aber am Schluss war ich mir nicht mehr sicher. Es wurde alles etwas langatmig und unplausibel.
Die Figur Esther mochte ich nicht besonders. Ich weiß nicht warum sie nach Israel gegangen ist.
Irgendwie hat der Roman mich ratlos zurück gelassen.



Veröffentlicht am 13.11.2025

Hört ihr Leute

Mara und Aram
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Mara und Aram ist ein gut gemachtes Buch der Ursula Arn.
Es ist eine Liebesgeschichte, die bis zur Urgro0mutter der Protagonistin reicht.
Dann geht es auch mal in die Mythologie.
Raffiniert sind die ...



Mara und Aram ist ein gut gemachtes Buch der Ursula Arn.
Es ist eine Liebesgeschichte, die bis zur Urgro0mutter der Protagonistin reicht.
Dann geht es auch mal in die Mythologie.
Raffiniert sind die Überschriften in Art von früheren Stadtwächtern.
Hört ihr Leute lasst euch sagen, die Uhr hat geschlagen usw.
Die Liebesgeschichte von Mara und Aram, ist schon besonders.
Sonst hat Mara mit ihrem Ex ganz schön Ärger.
Der Roman liest sich wunderbar und ich gebe eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 10.11.2025

Hamburg im Aufbau

In den Scherben das Licht
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Die Schriftstellerin Carmen Korn schreibt gute Nachkriegsprosa.

In den Scherben das Licht, ist ein Roman, der die Situation in Hamburg. Das ist spannend gemacht. Ich kenne die Zeit aus Erzählungen meiner ...



Die Schriftstellerin Carmen Korn schreibt gute Nachkriegsprosa.

In den Scherben das Licht, ist ein Roman, der die Situation in Hamburg. Das ist spannend gemacht. Ich kenne die Zeit aus Erzählungen meiner Eltern und Gro0eltern.
N den Städten war das Wohnungsproblem besonders gro0, da viele Häuser schwere Schäden hatten. Da war die ehemalige Schauspielerin Frieda schon froh, das sie das Untergeschoss bewohnen konnte.
Im Keller hat sich der aus dem Osten geflohene Junge Gert eingerichtet. Dann purzelt Gisela durch das Fenster und er hat eine Mitbewohnerin.
Die Autorin versteht es besonders gut, die Zeit wieder lebendig werden zu lassen.
An die Radiosendungen, in denen Namen der heimkehrenden Gefangenen genannt werden, kann ich mich noch gut erinnern. Meine Oma hörte sich die Sendung immer an, wurde aber stets enttäuscht.
So wurde ich durch den Roman an meine Kindheit erinnert.
Es ist ein lesenswertes Buch, das ich genossen habe.


Veröffentlicht am 09.11.2025

Geht so

Was nicht gesagt werden kann
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David Szalay ist ein Autor mit ungarischen Wurzeln.
Mit dem Roman, Was nicht gesagt werden kann, wurde er zum Booker Price nominiert.

Er schildert das Leben seiner Figur Istvan, von der Jugend in Ungarn ...



David Szalay ist ein Autor mit ungarischen Wurzeln.
Mit dem Roman, Was nicht gesagt werden kann, wurde er zum Booker Price nominiert.

Er schildert das Leben seiner Figur Istvan, von der Jugend in Ungarn bis ins Alter, in England. Das geschieht in Episoden. Das machte es mir schwer zu lesen, denn es gab plötzliche Änderungen seines Lebens.
Der Schreibstil ist ganz gut.
Der Protagonist ist anfangs ganz in Ordnung, aber dann wird er mir doch immer unsympathischer.
Er fand sich als Mann so unwiderstehlich.
Es ist eine Geschichte des Aufstiegs und des Falls.