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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.09.2025

365 Episoden

Wie die Welt weiterging
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Das Buch, Wie die Welt weitergeht , ist kein Roman, sondern 365 kleine Gedankensprünge aus der Feder Monika Helfer Manche Texte sind sehr kurz. Für mich sind sie zu kurz, gut ich lese auch Kurzgeschichten ...



Das Buch, Wie die Welt weitergeht , ist kein Roman, sondern 365 kleine Gedankensprünge aus der Feder Monika Helfer Manche Texte sind sehr kurz. Für mich sind sie zu kurz, gut ich lese auch Kurzgeschichten nicht so gerne, ich will immer wissen wie es weitergeht.
Zum Beispiel gibt es die ukrainische Familie im Zug Die Mutter geht mit dem jüngsten Kind angeblich zur Toilette und kommt nicht wieder. Warum ist sie verschwunden und lässt ihr anderes Kind mit dem Vater allein.
Trotzdem bin ich mit Monika Helfers Schreibstil wieder sehr zufrieden. Sie ist eine Wortkünstlerin.

Veröffentlicht am 17.09.2025

Bedrückend

Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt
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Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt, ist ein interessanter Roman der Schriftstellerin Jegana Dschabbarowa Schreiben
Der Roman zeigt eine
Asabaidanische Minderheit ...



Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt, ist ein interessanter Roman der Schriftstellerin Jegana Dschabbarowa Schreiben
Der Roman zeigt eine
Asabaidanische Minderheit in Russland.

Die Erzählerin Olga Grasnova erzählt von den Sitten und Gebräuchen.
Unverheiratete Mädchen und Frauen dürfen ihre Augenbrauen nicht zupfen. Die sind bei den Mädchen sehr dicht.
Olga erzählt, das die Männer das Sagen haben. Frauen müssen verheiratet werden.
Dann kommt noch eine schwere Krankheit Olgas dazu. Das Martyrium wird gut beschrieben.
Der Roman ist gut geschrieben, ist aber doch ziemlich bedrückend.

Veröffentlicht am 17.09.2025

Das Testament

Wilder Honig
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Caryl Lewis schreibt ruhig und poetisch den Roman, Wilder Honig.

Dia walisische Dorfidylle wird schön geschildert. Da gibt es Hannahs Obstgarten und Johns Bienenstücke.
John ist nach langer Ehe mit ...



Caryl Lewis schreibt ruhig und poetisch den Roman, Wilder Honig.

Dia walisische Dorfidylle wird schön geschildert. Da gibt es Hannahs Obstgarten und Johns Bienenstücke.
John ist nach langer Ehe mit Hannah gestorben. Sie dachte es wäre eine gute Ehe gewesen, aber da kommt plötzlich seine uneheliche Tochter ins Bild.
Die Autorin schildert anmutig Hannahs Verletztheit.
John hat ihr elf Briefe hinterlassen. Der hat sich das ja leicht gemacht, typisch.
Die Geschichte über das Leben und Überleben der Bienen ist interessant.
Der Roman liest sich gut und ich kann eine klare Leseempfehlung geben.

Veröffentlicht am 17.09.2025

Liebe mit Hindernissen.

Blaue Romanze
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Blaue Romanze, wird von der Schriftstellerin Nora Haddada
kluge und mit einer gewissen Ironie geschrieben.
Die Politik, beschreibt sie, wie sie im kleinen erlebt wird
Es ist ein Liebesroman, in denen ...



Blaue Romanze, wird von der Schriftstellerin Nora Haddada
kluge und mit einer gewissen Ironie geschrieben.
Die Politik, beschreibt sie, wie sie im kleinen erlebt wird
Es ist ein Liebesroman, in denen die Figuren politisch mich richtig passen, so ist eben die Liebe.
Julian und seine Freunde sind Journalisten, die nach dem 6. Oktober über andersdenkende schreibt.
Myriam lehrt an der Uni in Berlin. Ihre Mitbewohnerin wird von der Presse schlecht gemacht. Die gräbt alte Sprüche und Lieder aus, um sie in ein bestimmtes Bild zu setzen.
Die Autorin hat einen dynamischen Stil. Nur das Ende ist ziemlich krass.
Ich wurde gut unterhalten.

Veröffentlicht am 17.09.2025

Eindrucksvoll

Wo das Eis niemals schmilzt
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Die Autorin und Umweltwissenschaftlerin Inkeri Markkula befasst sich in ihrem Roman, Wo das Eis niemals schmilzt, auch mit ihrer Wissenschaft.

Sie lässt ihre Protagonistin die Finnin Unni Gletscherforscherin ...



Die Autorin und Umweltwissenschaftlerin Inkeri Markkula befasst sich in ihrem Roman, Wo das Eis niemals schmilzt, auch mit ihrer Wissenschaft.

Sie lässt ihre Protagonistin die Finnin Unni Gletscherforscherin werden.
Sie trifft John, der in Kanada adoptiert wurde und als Kind nach Dänemark kam.
John wurde als Neugeborener Same, seinen Eltern weggenommen und zur Adoption freigegeben. Seine Andersartigkeit macht ihm sehr zu schaffen.
Die Autorin befasst sich auch mit diesem Thema.
Unnis Kindheit wird gut dargestellt. Der finnische Winter hat es in sich.
Die Autorin versteht es wunderbar alle Themen gut zu erfassen und uns Nahe zu bringen.
Es ist ein Roman, der mich sehr gefesselt hat,, besonders Lesenswert.