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Veröffentlicht am 23.07.2025

Drei Mütter

Die Königin von Dirt Island
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Die Königin von Dirt Island ist ein interessanter Roman des Schriftstellers Donal Ryan.
Er versteht es gut, uns die Personen mit Poesie und feiner Beobachtung nahe zu bringen.

Eileen verliert ihren ...



Die Königin von Dirt Island ist ein interessanter Roman des Schriftstellers Donal Ryan.
Er versteht es gut, uns die Personen mit Poesie und feiner Beobachtung nahe zu bringen.

Eileen verliert ihren Mann gleich nach der Geburt ihrer Tochter.
Ihre Schwiegermutter ist ihr eine seelische Stütze.

Die Tochter wird auch früh Mutter, ohne verheiratet zu sein.
Der Autor schildert die Empfindungen der Frauen gut und Humorvoll. Er schildert die Kämpfe der Frauen eindrucksvoll.
Ich habe den Roman gerne gelesen.





Veröffentlicht am 23.07.2025

Von Kongo nach London

Wohin du auch gehst
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Wohin du auch gehst ist der erste Roman von Christina Fonthes.
Er führt uns von Kinshasa in Kongo über Paris nach London.
Es ist eine interessante Familiengeschichte.
Der Geruchssinn wird auch angesprochen. ...



Wohin du auch gehst ist der erste Roman von Christina Fonthes.
Er führt uns von Kinshasa in Kongo über Paris nach London.
Es ist eine interessante Familiengeschichte.
Der Geruchssinn wird auch angesprochen. Meistens waren es angenehme Düfte.
Es wird hauptsächlich von zwei Frauen erzählt. Ab den 1980er Jahren erfahren wir Miras Lebensgeschichte. Sie muss einiges Ertragen. Der Vater ist Politiker, da wird immer wieder betont, ja keine Schande über die Familie zu bringen. Dabei sollten andere darauf achten.
Dann kommt Bijoux, die nach London zu ihrer Tante Mira verfrachtet wird, ohne große Erklärungen. Mira ist jetzt in einer Sekte, ziemlich fragwürdig..
Die Autorin erzählt mit klarer Stimme und fesselnd diese Geschichte. Sie kann gut schreiben, da muss ich mir den Namen merken.
Ich war von Anfang bis Ende gefesselt.
Empfehlenswert.

Veröffentlicht am 22.07.2025

Gut gemacht

In Erwartung eines Glücks
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Sylvie Schenks Roman,In Erwartung eines Glücks, ist klug und humorvoll angelegt.
Ihre Protagonistin Iren ist Schriftstellerin.
Ihr Mann ist vor kurzem gestorben.
Da ich in ähnlicher Situation bin, konnte ...



Sylvie Schenks Roman,In Erwartung eines Glücks, ist klug und humorvoll angelegt.
Ihre Protagonistin Iren ist Schriftstellerin.
Ihr Mann ist vor kurzem gestorben.
Da ich in ähnlicher Situation bin, konnte ich sie gut verstehen.
Auch die Gedanken, die sie sich macht waren mir nicht fremd.
Die Sprache der Autorin ist angenehm. Sie erzählt klar und mit viel Gefühl
Ich möchte den Roman gerne weiter empfehlen, besonders für uns Ältere Leser ist es ein Genuss.




Veröffentlicht am 22.07.2025

Elefanten in Berlin

Das Geschenk
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Die flämische Schriftstellerin Gaea Schoeters besticht mit ihrem neuen Roman, Das Geschenk.
Es ist einesteils ein utopisches Buch, hat aber auch ein wenig Ernst.
Es geht viel um Politik.
Da schickt ...



Die flämische Schriftstellerin Gaea Schoeters besticht mit ihrem neuen Roman, Das Geschenk.
Es ist einesteils ein utopisches Buch, hat aber auch ein wenig Ernst.
Es geht viel um Politik.
Da schickt ein Präsident aus Botswana hunderte Elefanten nach Berlin, weil der deutsche Kanzler verbietet, elfanbein und ähnliches hier einzuführen. Damit will er Stimmen fangen. Die Tierschützer wollen das Leid der Tiere schützen.
Ich weiss nicht, ob damit auch die Emigranten gemeint sind.
Das hat die Autorin prima hinbekommen.




Veröffentlicht am 22.07.2025

Eine Japanerin in Deutschland

Onigiri
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Die Schriftstellerin Yuko Kuhn hat mit ihrem Roman, Onigiri, eine schöne deutsch japanische Familiengeschichte geschrieben.
Die Autorin hat einen ähnlichen Hintergrund wie ihre Protagonistin Aki.
Sie ...



Die Schriftstellerin Yuko Kuhn hat mit ihrem Roman, Onigiri, eine schöne deutsch japanische Familiengeschichte geschrieben.
Die Autorin hat einen ähnlichen Hintergrund wie ihre Protagonistin Aki.
Sie beschreibt authentisch die Demenzerkrankung Akis Mutter Keiko und wie man sich als Angehöriger fühlt, wenn immer wieder die gleichen Fragen gestellt werden. Es dauert meist lange, bis man den richtigen Dreh findet.
Wunderbar finde ich die Rückblicke, wie die japanische Mutter, als junge Frau, nach Deutschland kommt.
Man bekommt sogar einen Einblick in die japanische Küche. Schon im Titel sind es die Reisebällchen und in dem Roman werden sie immer wieder gegessen.
Erschreckend empfinde ich die vielen psychischen Probleme der Familie. Der Vater leidet schon früh an Depressionen und auch Aki und ihr Bruder brauchen psychologischen Beistand.
Das hat die Autorin mit viel Gefühl eingebracht. Es ist eine vielschichtige sensibel erzählte Geschichte.