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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2026

Es geht weiter

Hellere Tage
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Hellere Tage, von Ulrich Woelk ist die Fortsetzung von Mittsommertage.
Ruth Lember ist Professorin der Philosophie.
In diesem Band erzählt sie, wie ihr Leben weiter geht.
Sie erfährt nach dem Tod ihres ...



Hellere Tage, von Ulrich Woelk ist die Fortsetzung von Mittsommertage.
Ruth Lember ist Professorin der Philosophie.
In diesem Band erzählt sie, wie ihr Leben weiter geht.
Sie erfährt nach dem Tod ihres Vaters, das er homosexuell veranlagt war. Sie ist da sehr bedrückt, aber ich meine , für sie hat sich da nichts geändert.
Der Autor beschreibt ihre Emotionen gekonnt.
Die politische Lage wird auch eingeflochten. Die Auseinandersetzungen mit ihrer Ziehtochter sind normal.

Der Roman lässt sich wie der Vorgänger, wieder gut lesen.

Veröffentlicht am 03.03.2026

Venedig im Winter

Die Gärtnerin von Venedig
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Jana Revedin ist Architektin und Schriftstellerin mit einer Liebe zu Venedig.
Der Roman, Die Gärtnerin von Venedig, führt uns erst mal in einem kalten Novembertag nach Venedig. Da lässt sie ihre Protagonistin, ...



Jana Revedin ist Architektin und Schriftstellerin mit einer Liebe zu Venedig.
Der Roman, Die Gärtnerin von Venedig, führt uns erst mal in einem kalten Novembertag nach Venedig. Da lässt sie ihre Protagonistin, die Gärtnerin Eri Jung die Suche zu ihrem neuen Arbeitsplatz ganz schön schwierig werden.
Es macht Spaß Eris Gedanken und Ansichten mit zu erleben.
Langsam lernt sie Venedig kennen und lieben.
Durch ihre neuen Bekanntschaften wird es etwas verworren, aber da kommt man dann gut mit klar.
Die Autorin versteht es gut die Atmosphäre einzufassen.
So konnte ich Eri gerne begleiten.
Es ist ein faszinierender Roman.


Veröffentlicht am 03.03.2026

Ende gut, alles gut

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
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Der Roman, Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers, von der Schriftstellern Gabriella Engelmenn spült wieder auf der Insel Sylt.
Die Autorin war selber Buchhändlerin und liebt die Insel ...



Der Roman, Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers, von der Schriftstellern Gabriella Engelmenn spült wieder auf der Insel Sylt.
Die Autorin war selber Buchhändlerin und liebt die Insel Sylt.
Man erfährt von Strandläufern, die in früheren Zeiten, ihr Unwesen trieben.
Der Roman ist ein Familienroman, ein Liebesroman und eine Heimatgeschichte.
Dieser Band ist die Fortsetzung von Der Gesang der Seeschwalben.
Man kommt allerdings auch gut in die Geschichte, wenn man ihn noch nicht gelesen hat.
Es ist eine großartige Geschichte über zwei sehr verschiedene Schwestern.
Martje Lorenzen sehnt sich in die weite Welt. Sie verliebt sich in einen Mann,, der sie mit Alkohol und Drogen verführt. Eines Nachts verschwindet Martje. Wir Leser erfahren, wie sie kentern und Martje gerettet wird. Da ihr Freund eine Straftat begangen hat, nimmt sie einen neuen Namen an und lässt ihre Familie im Ungewissen.
Fenja ist fünfundachtzig Jahre alt, als sie die Journalistin Anna März beauftragt nach ihrer Schwester zu suchen.

Die Autorin schildert alles sehr detailliert und so wird das Buch zu einem wunderbares Leseerlebnis.

Veröffentlicht am 02.03.2026

Auflösung nah 30 Jahren

Fünf Fremde
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Romy Fölcks Thriller, Fünf Fremde, hat zwei Zeitebenen. Einmal 1995 und dann 2025.
Der Schauplatz ist die Insel Neuwerk.
Es beginnt mir der Überfahrt mit der Fähre im Jahr 2025 bei Sturm. Da bekommt ...



Romy Fölcks Thriller, Fünf Fremde, hat zwei Zeitebenen. Einmal 1995 und dann 2025.
Der Schauplatz ist die Insel Neuwerk.
Es beginnt mir der Überfahrt mit der Fähre im Jahr 2025 bei Sturm. Da bekommt man die Witterung gleich hautnah mit.
Im Prolog erfährt man, das 1995 aus dem Schullandheim zwei Jugendliche verschwinden. Das Mädchen erscheint plötzlich wieder, spricht aber nicht. Der Junge bleibt verschwunden.
2025 geschehen eigenartige Dinge.
Die Polizistin Annika kommt aus Hamburg zurück auf die Insel. Sie ist in den Fall involviert.
Es beginnt eine fesselnde Geschichte, in der ich gefangen war.
Es ist ein lesenswerter Roman.

Veröffentlicht am 02.03.2026

Italienisches Jugoslawisches Grenzgebiet

Alma
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Alma ist ein interessantes Werk der italienischen Schriftstellerin Federica Manzon. Es ist ihr erster Roman, der auf deutsch übersetzt wurde.
Sie hat den Roman in Triest spielen lassen und in den Balkan.
Als ...



Alma ist ein interessantes Werk der italienischen Schriftstellerin Federica Manzon. Es ist ihr erster Roman, der auf deutsch übersetzt wurde.
Sie hat den Roman in Triest spielen lassen und in den Balkan.
Als Almas Vater stirbt, vermacht er ihr ein paar Unterlagen.
Da beginnen ihre Kindheitserinnerungen.
In der Schule wusste sie den Beruf des Vaters nicht und dessen Erklärungen waren lapidar. Da weiß man nicht, ist er ein Spion, oder warum verschwand er immer wieder. Da bringt er einmal den jungen Willi mit, der dann mit Alma aufwächst.
Alma erinnert sich an Fahrten mit dem Vater, bei denen sie Tito noch sah. Alma wird Journalistin und trifft viele dubiose Personen.
Man erfährt von mehreren Kriegen auf dem Balkan.
So erfährt man von den Grausamkeiten zwischen Kroaten und Serben.
Die Autorin lässt dieses Grenzgebiet spannend werden.
Es ist ein gutes Stück Zeitgeschichte.