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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2022

Vom kalten Krieg bis zum Jahr 2000

Duft nach Weiß
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DervRoman „Duft nach Weiß“ wird von der Schrifz#tstellerin Stefanie Gregg interessant und pointiert geschrieben.

Diese Geschichte führt uns nach Bulgarien in die Zeit des Kalten Krieges.
Anelia wächst ...



DervRoman „Duft nach Weiß“ wird von der Schrifz#tstellerin Stefanie Gregg interessant und pointiert geschrieben.

Diese Geschichte führt uns nach Bulgarien in die Zeit des Kalten Krieges.
Anelia wächst bei ihren Babas ärmlich aber geliebt auf. Ihre Mutter war nach Deutschland geflohen. Sie schreibt selten einen weißen Brief, auf den Anelia und ihre Großmutter und ihre Urgroßmutter immer sehnsüchtig warten.

Die politische Situatio in Bulgarien n hat die Autorin perfekt erfasst.

Das Buch ist so spannend, das ich es viel zu schnell verschlang.
Sehr lesenswert.


Veröffentlicht am 23.03.2022

Aufarbeitung eines Urteils

Ein Leben lang
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Von dem Schriftsteller Christoph Poschenrieder habe ich noch nichts gelesen, obwohl er schon einige geschrieben hat.

Der Roman „Ein Leben lang“ hat einen eigenwilligen Stil.
Es geht um einen Freundeskreis, ...



Von dem Schriftsteller Christoph Poschenrieder habe ich noch nichts gelesen, obwohl er schon einige geschrieben hat.

Der Roman „Ein Leben lang“ hat einen eigenwilligen Stil.
Es geht um einen Freundeskreis, in dem ein Freund einen Onkel umgebracht haben soll. Angelehnt ist die Geschichte an einen tatsächlichen Fall.
Nachdem die Freunde für die Unschuld ihres Freundes gekämpft haben, wird er schuldig gesprochen. Nach 15 Jahren rollt eine Journalistin den Fall über diese Freundschaft neu auf.

Die Emotionen werden abwechselnd in kleingeschriebenen erzählt. So kommt die Freundschaft zu Wort, auch leise Zweifel werden laut. Aber einige Freunde bleiben ihm treu.

Man musste etwas aufpassen um die einzelnen Figuren nicht durcheinander zu bekommen. Die Berichte sind manchmal nur kurz und dann ist schon wieder jemand anderer dran.

Der Roman ist dem Autor gut gelungen.










Veröffentlicht am 23.03.2022

Gute Literatur

Der große Fehler
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Der amerikanische Schriftsteller Jonathan Lee führt uns in seinem neuen Roman nach New York.J

„Der große Fehler“ fängt mit dem Mord an dem Andrew Haswell Green an. Das geschieht an einem Freitag dem ...



Der amerikanische Schriftsteller Jonathan Lee führt uns in seinem neuen Roman nach New York.J

„Der große Fehler“ fängt mit dem Mord an dem Andrew Haswell Green an. Das geschieht an einem Freitag dem 13. 11.1903, er war 83 Jahre alt.

Der Autor lässt Greens Geschichte von da an rückwärts lebendig werden. Andrew Haswell Green ist ein bekannter Politiker, der für New York arbeitete, den kannte ich bis jetzt nicht.
Der Roman ist interessant und spannend gemacht.
Man lernt den Andrew Haswell Green von der Jugend an kennen. Er hatte es nicht immer so leicht, aber er schafft es seine Vorschläge durch zu kämpfen. So wurde er ein großer Verfächter für New York.
Er hat auch den Centalpark geschaffen.
Das War mir alles so nicht bekannt. Man lernt doch nie aus.

Jonathan Lee schreibt gute Literatur, so macht das Lesen Freude. Da mag ich gerne weitere Romane von ihm lesen.






Veröffentlicht am 22.03.2022

Deutsch dänische Serie

Gezeitenmord
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Der dänische Schriftsteller Dennis Jürgensen beginnt mit dem Roman
„Gezeitenstrom“ eine neue Krimiserie.

Das interessante ist, das die Fälle auf der Grenze zwischen Deutschland und Dänemark geschehen.
Darum ...



Der dänische Schriftsteller Dennis Jürgensen beginnt mit dem Roman
„Gezeitenstrom“ eine neue Krimiserie.

Das interessante ist, das die Fälle auf der Grenze zwischen Deutschland und Dänemark geschehen.
Darum gibt es den deutschen Kommissar Rudi Lehmann und die dänische Kommissariatsleiterin Lyke Teit, die gemeinsam ermitteln.

Ein Lehrer ist mit seinem Schüler im Watt, in dem sie die Tiere beobachten. Da findet der Junge einen eingegrabenen Toten. Der Lehrer wird von einer dunklen Gestalt mit einer Kette geschlagen. Der Junge ist verschwunden.
Sofort ist die Angst da, denn es wurde in dem Ort schon ein paar Mädchen vermisst.


Die Geschichte ist einigermaßen interessant. Das Thema von den grenzübergreifenden Fällen hatte mich neugierig gemacht.

Die Personen sind ganz gut charakterisiert. Die beiden Kommissare sind ein gutes sympathisches Team.








Veröffentlicht am 20.03.2022

Gestörte Familie

Herkunft
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Der Roman „Herkunft“ von dem Schriftsteller Oskar Roehler fängt ganz gut an mit autobiografischen Zügen.
Er geht über drei Generationen.

Erich Freitag kommt aus der Gefangenschaft nach Hause. Die Ankunft ...


Der Roman „Herkunft“ von dem Schriftsteller Oskar Roehler fängt ganz gut an mit autobiografischen Zügen.
Er geht über drei Generationen.

Erich Freitag kommt aus der Gefangenschaft nach Hause. Die Ankunft ist zwar etwas eigenartig, aber der Teil gefiel mir am Besten.

Später erzählt der Enkel Robert sein Aufwachsen. Robert wächst erst bei den Großeltern auf. Mit sechs Jahren nimmt ihn sein Vater mit nach Berlin. Da wächst er ziemlich allein auf.
Sein Schicksal ist mir etwas überfrachtet. Er wächst in der Zeit auf, als die RAF tätig war und der Rauschgiftkonsum nimmt rapide zu.

Der Schreibstil des Aurors ist ungeschönt und schonungslos