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Veröffentlicht am 30.04.2024

Kein trockener Lehrstoff, sondern humorvolle, verständliche Geschichten

Die kleine Schnecke Monika Häuschen 5: Was machen die Tiere zu welcher Jahreszeit?
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In diesen vier Geschichten geht es um Tiere, die die Kinder fast alle aus den Gärten kennen. Das gefällt mir ausnehmend gut. Der Text wird immer wieder durch bunte Illustrationen von Barbara Fisinger aufgelockert. ...

In diesen vier Geschichten geht es um Tiere, die die Kinder fast alle aus den Gärten kennen. Das gefällt mir ausnehmend gut. Der Text wird immer wieder durch bunte Illustrationen von Barbara Fisinger aufgelockert. Aber auch kleine Einschübe mit lehrreichen Ergänzungen zu Tieren, ihrem Fressverhalten, Tabelle wer mit Winterschlaf, -ruhe oder –starre überlebt und so einiges mehr, finden wir zwischen den Seiten.
Der Text ist mit viel direkter Rede gestaltet. In meinen Augen macht das Geschichten noch lebhafter. Die drei Freunde erleben gemeinsam die Jahreszeiten, zumindest vom Erwachen im Frühling bis zum Eintreffen der Winterkälte.
Kati Naumann zeigt was für ein Tier überlebenswichtig ist, kann für ein anderes schädlich sein. Sie legt Wert auf Freundschaft und Hilfsbereitschaft. „Die kleine Schnecke Monika Häuschen“ ist nicht immer nur klein und langsam. Es gibt auch Dinge die nur sie kann.
Jede der vier Geschichten bezieht sich auf eine Jahreszeit und rückt ein weiteres Tier und ein Thema in den Vordergrund. Wobei ich beim Frühling nicht ganz glücklich bin. Hier wird vom Reh erzählt. Ich kann in meiner Kindergruppe diese Geschichte nicht wortgetreu übernehmen, da es um ein neues Geschwisterchen geht und die Rehmutter zum Schutz des neuen Babys das ältere Geschwisterchen für eine gewisse Zeit sich selbst überlässt. Ja, schon klar, das ist die Natur. Aber einem Kind, das gerade selbst ein Geschwisterchen bekommen hat, ist dies mit Sicherheit nicht hilfreich, eher beängstigend.
Der Winter ist etwas grenzwertig, da der Regenwurm mit seinem Verhalten die Freunde gefährdet. Zumindest kann man das noch mit Erfahrung sammeln und lernen, dass man manchmal auch auf Freunde hören soll, begründen.
Dafür gefallen mir der Sommer und der Herbst ausnehmend gut. Es geht um Freunden beistehen, gemeinsam etwas unternehmen, Freunden auch in schweren Zeiten helfen.
Im Großen und Ganzen sind die Geschichten durchaus für Volksschüler begreifbar geschrieben. Ich würde sie mit ihnen gemeinsam lesen um Fragen direkt beantworten zu können.

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Veröffentlicht am 27.04.2024

Klimaterror oder soll etwas anderes verschleiert werden, Thriller

Stummer Schrei
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Eine Bombenserie fordert mehrere Tote. Für die Ermittlerin Eva Nyman weisen die an sie adressierten Briefe auf eine bestimmte Person hin. Ist sie der Täter oder will es jemand nur so aussehen lassen.
Der ...

Eine Bombenserie fordert mehrere Tote. Für die Ermittlerin Eva Nyman weisen die an sie adressierten Briefe auf eine bestimmte Person hin. Ist sie der Täter oder will es jemand nur so aussehen lassen.
Der vom Täter ausgeübte Zeitdruck fördert nicht unbedingt die Lösung der Fälle. Können Eva und ihr Team NOVA trotzdem die größte Katastrophe verhindern und den richtigen Täter überführen?
Arne Dahl baut in seinem Krimi ein Geflecht aus Klima-Motiven und persönlichen Verstrickungen. Obwohl das Buch mit seinen über 450 Seiten zu den umfangreicheren gehört, liest es sich flüssig und der Spannungsbogen steigt immer wieder an. Das Team war mir schnell bekannt und blieb auch im Kopf. Hin und wieder hatte ich bei den Namen der Helfershelfer allerdings Zuordnungsprobleme. So wirklich wichtig fürs Verstehen der Geschichte war das nicht, aber mich irritiert das beim Lesen.
Der Titel „Stummer Schrei“ wird nach und nach, für mich allerdings erst gegen Ende, hin so wirklich greifbar. Das Cover finde ich passend mit der etwas düsteren Stimmung, aber vor allem der gelbe Buchschnitt hat es mir angetan.
Ich habe das Buch gerne gelesen, fand es fesselnd, die Handlung und das Vorgehen der Ermittler nachvollziehbar, großteils. Im Rückblick ist der Motivaufbau vielleicht etwas überzogen, da hätte die eine oder andere Bombe weggelassen werden können. Aber das ist rein subjektives Empfinden nach Beendigung des Lesens.


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Veröffentlicht am 20.04.2024

Spannend, fesselnd, mit der gewohnten Wendung am Schluss

Die Einladung
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Das Cover finde ich persönlich sehr ansprechend, es zieht sich durch bis auf die Rückseite des Buches und weist auf der Vorderseite kleine Erhebungen auf, sodass es auch gut in der Hand liegt.
Sebastian ...

Das Cover finde ich persönlich sehr ansprechend, es zieht sich durch bis auf die Rückseite des Buches und weist auf der Vorderseite kleine Erhebungen auf, sodass es auch gut in der Hand liegt.
Sebastian Fitzeks Psychothriller „Die Einladung“ lässt keine Wünsche offen. Der Charakter „Marla“ erzählt in der Ich- Perspektive. Nur in wenigen Kapiteln wechselt der Autor in eine andere Sichtweise, was aber gut beschrieben ist und den Lesefluss nicht stört.
Marla versucht, ihre tragischen Erlebnisse zu verarbeiten, es tauchen aber immer wieder neue Aspekte auf. Bis auf die letzten Seiten, die so nicht erahnt werden konnten.
Der Schreibstil des Autors ist wie in den Vorgängerbüchern und der Spannungsbogen sehr gut gearbeitet. Die Kapitel sind nicht zu lang, enden oftmals mit einem fiesen Cliffhanger und animieren zum weiterlesen.
Ich würde dieses Buch als Fazit allen Lesern empfehlen, die gern in Marlas Welt mitfiebern und mitraten wollen - mit dem gewohnten Fitzek-OHA Moment am Schluss.

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Veröffentlicht am 15.04.2024

All inclusive Urlaub der anderen, heißen Art

6 Tage Sexurlaub | Erotischer Roman
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Eine Woche Urlaub wird Valerie in einem luxuriösen Sexhotel verbringen. Ihre Erlebnisse und ihre anfänglichen Hemmungen beschreibt Skyler Red ebenso bildhalft, wie ihre Neugierde auf neue Praktiken und ...

Eine Woche Urlaub wird Valerie in einem luxuriösen Sexhotel verbringen. Ihre Erlebnisse und ihre anfänglichen Hemmungen beschreibt Skyler Red ebenso bildhalft, wie ihre Neugierde auf neue Praktiken und ihre Lust bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Das Ambiente vermittelt ein Wohlfühlerlebnis, das man durchaus erleben möchte.
Valerie genießt die Tage. Dennoch werden auch ihre Grenzen und Hemmungen, ihre Ängste und Gedanken übermittelt. Ob sie einfach im Speisesaal sitzt, einem zufällig aufeinandertreffenden Paar beim Sex zusieht, oder selbst aktiv wird und ihre geheimsten Wünsche zaghaft offenbart. Immer stehen Valerie und ihre Lust im Zentrum. Die weiteren Figuren sind eigentlich nur Nebendarsteller die sich um Valerie bemühen, selbst aber dabei durchaus auf ihre Kosten kommen. Die Szene sind erotisch, heiß, herrlich entspannend zu lesen und sich wegträumen.
Am Ende des Buches „6 Tage Sexurlaub“ könnte es durchaus sein, dass sich der oder die Leserin fragt, wo man denn jetzt buchen kann. Das wiederum wird als einziges Detail leider nicht verraten.

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Veröffentlicht am 11.04.2024

Eine angenehme Sprecherstimme, eine skurril anmutende Urlaubserfahrung

Urlaub, bis der Arzt kommt
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Wer will das schon, im Urlaub zu erkranken? Vielleicht schwingt da beim Lesen auch die kleine Freude mit, dass es einem nicht selbst erwischt hat und man nur darüber liest.
Ich hatte mit „Urlaub bis der ...

Wer will das schon, im Urlaub zu erkranken? Vielleicht schwingt da beim Lesen auch die kleine Freude mit, dass es einem nicht selbst erwischt hat und man nur darüber liest.
Ich hatte mit „Urlaub bis der Arzt kommt“ ein paar nette Stunden auf Korfu. Bernd Richard Knospe konnte mir die dortige Landschaft sofort wieder vor Augen holen. Das fand ich besonders reizvoll.
Die Situation der Eheleute Bluhm wird zunehmend ungemütlicher. Immer wieder bringt der Autor witzige Szenen und humorvolle Ansichten mit ein. Ganz verhindern kann er zwischendurch die eine oder andere kleine Länge nicht. Aber mit beinahe skurrilen Begebenheiten lockert er sie dann doch wieder auf.
Ich habe das Buch als Hörbuch bekommen. Daher natürlich auch ein paar Worte zum Sprecher Frank Stieren.
Seine Stimme war in meinen Ohren sehr angenehm zu hören. Ich konnte die einzelnen Personen schön unterscheiden und Emotionen wurden ebenfalls übermittelt.
Auch ist die Hördauer, von nicht ganz sieben Stunden, in einem für mich guten Rahmen.
Grundsätzlich habe ich die Geschichte der beinahe gestrandeten Eheleute gerne gehört.

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