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Der_Blaue_Mond

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2022

erhellend

Das Zeitalter der Unschärfe
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Wenn ich so ein Buch bereits in der Schulzeit in die Finger bekommen hätte! Dann wäre Physik sicherlich nicht mein Hassfach gewesen.
Der Autor stellt die großen Themen wie die Entdeckung der Radioaktivität, ...

Wenn ich so ein Buch bereits in der Schulzeit in die Finger bekommen hätte! Dann wäre Physik sicherlich nicht mein Hassfach gewesen.
Der Autor stellt die großen Themen wie die Entdeckung der Radioaktivität, die Relativitätstheorie bis hin zur Quantentheorie und Atombombe chronologisch dar. Nur eben nicht langweilig. In knappen Kapiteln springt man oft zwischen den Physikern und deren Wirkungsstätten hin und her. Das besondere für mich war die Beschreibung der einzelnen Personen mit allen Eigenarten und die Verknüpfungen der Wissenschaftler untereinander. Das alle gemeinsam über Länder hinweg an einem Strang ziehen, um das Rätsel gemeinsam zu lösen und auszudiskutieren, vermisse ich heutzutage.
Auch das Netzwerk und die Unterstützung in den Kriegsjahren ist wunderbar geschildert.
Ob alles wirklich so gewesen ist, vermag ich nicht einzuschätzen. Aber das Buch ist etwas besonderes und man kann vieles mitnehmen.
Sowohl für Physikmuffel als auch -interessierte geeignet!

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Veröffentlicht am 14.01.2022

Männer, Western und Krieg

Die tristen Tage von Coney Island
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Aus der Zeit gefallen. Mir suggerierte das Cover eine völlig andere Richtung. Statt Freude auf dem Rummel sind diese short stories eher düster und traurig.
Und immer stehen Männer im Fokus. Und Western ...

Aus der Zeit gefallen. Mir suggerierte das Cover eine völlig andere Richtung. Statt Freude auf dem Rummel sind diese short stories eher düster und traurig.
Und immer stehen Männer im Fokus. Und Western und Krieg und das Meer. Also ehrlich gesagt habe ich keinen wirklichen Zugang gefunden. War aber trotzdem immer neugierig auf die nächste Geschichte.
Toll ist das Nachwort indem man einiges erfährt, der Autor ist nur 28 Jahre alt geworden und verstarb 1900 an den Folgen seiner Tuberkoloseerkrankung.
Für das Alter und diese Zeit war Stephen Crane definitiv seiner Zeit voraus. Die Texte sind gespickt mit kreativen Metaphern und man spürt die Experimentierfreude am Schreiben zwischen den Zeilen. Außerdem verfügte er über eine ordentliche Portion Humor, gepaart mit einigen skurillen Situationen wirkt das manchmal sehr erhellend. Für mich war das blaue Hotel die beste Geschichte.
Schade, dass ihm nicht weitere Lebensjahre gegönnt waren.

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Veröffentlicht am 14.01.2022

ein Meisterwerk

Zum Paradies
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Die fast 900 Seiten sind fesselnd, tief, zeitintensiv und doch bedauere ich es, keine weiteren Seiten mehr in meinen Händen zu halten.
Es sind drei Epochen 1893, 1993 und die Zukunft im Jahre 2093, die ...

Die fast 900 Seiten sind fesselnd, tief, zeitintensiv und doch bedauere ich es, keine weiteren Seiten mehr in meinen Händen zu halten.
Es sind drei Epochen 1893, 1993 und die Zukunft im Jahre 2093, die den zeitlichen Rahmen für die drei unterschiedlichen Erzählungen bilden. Alle spielen an einem Ort, in NY. Die Autorin hat einen besonderen Schreibstil, alles wirkt realistisch trotz anderer Tatsachen und die Geschichten sind nicht nur durch gleiche Namen der Protagonisten verbunden.
Es geht um zwischenmenschliche Beziehungen, Liebe, die nicht immer erfüllt wird. Aber auch darum, dass jeder eine Chance hat und diese ergreifen muss. Besonders nachhaltig beeindruckt hat mich der letzte Teil, ein Ausblick in eine Zukunft, die man so nicht haben möchte, aber spätestens seit Corona ein Szenario ist. Erinnert in vielen Dingen an Orwells Roman 1984, kombiniert mit Umweltproblemen und Krankheiten.
Die Hauptfiguren werden intensiv dargestellt und man kommt nicht umhin mitzufühlen. Das schaffen nicht viele Autoren, zumindest nicht in dieser Tiefe, daher ist es für mich ein Meisterwerk.

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Veröffentlicht am 28.11.2021

bunt und fröhlich

Resilienz für dich
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Bunt und ein ideales Geschenk für Freunde, die sich gerade in einer Sackgasse befinden.
Die Seiten sind durch nette Zitate und Ideen gespickt. Nach der Theorie kommt die Praxis und man kann direkt seine ...

Bunt und ein ideales Geschenk für Freunde, die sich gerade in einer Sackgasse befinden.
Die Seiten sind durch nette Zitate und Ideen gespickt. Nach der Theorie kommt die Praxis und man kann direkt seine Gedanken in extra dafür vorgesehene leere Seiten niederschreiben.
Es ist ein Basis Werk, das sich für jeden eignet. Tiefe wissenschaftliche Verknüpfungen sucht man vergebens. Es bleibt an der Oberfläche. Erinnert mich an die Zeitschriften, wie Flow, Hygge oder Happinez. Wer die mag, ist hier bestens aufgehoben.
Das Buch kann durchaus aus der Sackgasse helfen. Dabei ist es locker leicht und bunt verpackt. Für mich ein schönes kleines Mitbringsel für kritische und unzufriedene Zeitgenossen.

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Veröffentlicht am 28.11.2021

energiegeladen

Karma
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Baue ich durch die Lektüre eigentlich Karma ab?
Nun, man muss das Thema mögen um durch das Buch zu steigen und sich bis zur letzten Seite zu begeistern. Der Schreibstil ist einfach, aber mit vielen indischen ...

Baue ich durch die Lektüre eigentlich Karma ab?
Nun, man muss das Thema mögen um durch das Buch zu steigen und sich bis zur letzten Seite zu begeistern. Der Schreibstil ist einfach, aber mit vielen indischen Fachwörtern bestückt, diese werden im Anhang noch einmal entschlüsselt.
Gut hat mir gefallen, dass das Werk zum Nachdenken anregt. Über sich, das Leben und die Zusammenhänge des Lebens. Teilweise bin ich absolut einer Meinung, aber manchmal war es mir zu abgehoben esoterisch. Was zählt ist einzig alleine der Moment, weder die Vergangenheit noch die Zukunft. Wenn man danach lebt, ist schon viel gewonnen.
Was mich gestört hat, waren die vielen Hinweise auf seine Kurse, in den man lernen kann, wie man z.b. negatives Karma abbaut. Das ist für mich reines Marketing und in der Häufigkeit deplatziert. Viele Theorien sind mir außerdem fremd, aber trotzdem ist das Buch lesenswert für alle, die sich mit Buddhismus wohlfühlen und tiefer eintauchen möchten.

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