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Veröffentlicht am 17.01.2026

Ein neuer Fall für Cormoran Strike

Weißer Tod
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Dieser Roman von Robert Galbraith aka J.K. Rowling ist zugegebnermaßen mein erster Roman aus dieser Reihe, obwohl es eigentlich der vierte der Autorin ist. Und Leser meines Blogs wissen, dass meine Kollegin ...

Dieser Roman von Robert Galbraith aka J.K. Rowling ist zugegebnermaßen mein erster Roman aus dieser Reihe, obwohl es eigentlich der vierte der Autorin ist. Und Leser meines Blogs wissen, dass meine Kollegin Marion von Buchwelten alle Strike-Romane vorgestellt hat.

Ein verwirrter junger Mann, Billy Knight, sucht die Unterstützung des Privatdetektivs Cormoran Strike, um ein Verbrechen aufzuklären, das er – so ist er überzeugt – als Kind beobachtet hat. Strike fühlt sich unwohl: Billy hat offensichtlich mit psychischen Herausforderungen, wie die Ticks zu erkennen geben, zu kämpfen und kann sich nur an bruchstückhafte Erinnerungen halten, doch seine Aufrichtigkeit ist spürbar. Bevor Strike jedoch die Gelegenheit hat, tiefere Fragen zu stellen, läuft der Mann panisch davon. In seinem Kopf schwirrt der Begriff „Weisser Tod“, der mit der dunklen Vergangenheit verwoben ist.

Um das Geheimnis von Billys Geschichte zu lüften, begeben sich Cormoran Strike und Robin Ellacott – einst seine Assistentin und nun seine Geschäftspartnerin – auf eine komplexe Spurensuche. Diese führt sie durch die schattigen Gassen Londons, in die hohen politischen Kreise des Parlaments und schließlich zu einem prachtvollen, wenn auch unheimlichen Herrenhaus auf dem Land. Überraschenderweise bringt ihnen dieser Fall nicht nur einen neuen Auftrag für ihr Detektivbüro, sondern auch eine finanzielle Einnahmequelle, denn von Billy selbst können sie wenig finanzielle Unterstützung erwarten.

Gleichzeitig läuft Strikes Leben alles andere als nach Plan: Als Ermittler ist er berühmt geworden und kann sich nicht mehr unbemerkt im Hintergrund verstecken. Dazu kommt, dass das Verhältnis zu seiner ehemaligen Assistentin komplizierter ist als ein IKEA-Möbelstück ohne Anleitung – Robin ist zwar geschäftlich unverzichtbar, aber privat ist die Sache ein echtes Tohuwabohu!

Der Stil des Romans ist so facettenreich wie das Liebesleben von Strike und Ellacott – das heißt, man weiß oft nicht, ob man gerade einen Krimi liest oder in der nächsten Episode einer chaotischen Reality-Show gelandet ist. Während die beiden Protagonisten versuchen, ihre beruflichen Verpflichtungen mit ihren turbulenten Privatleben in Einklang zu bringen, fragt man sich, ob die echte Spannung nicht eher im Dating-Dschungel als im Verbrechen selbst zu finden ist. Hier gibt es mehr Herzschmerz als Leichenschau, und die einzige Leiche, die man findet, ist wahrscheinlich das Gefühl, das man hat, wenn man keinen Platz mehr auf dem Sofa hat für all die Beziehungsdramen. Ein voluminöser Roman, der einem das Lachen und das Mitgefühl gleichzeitig entlockt!

Spannung und Plot sind essenzielle Elemente eines fesselnden Krimis. Obwohl es bis zur ersten Leiche einige Zeit dauert, verspüren die Leser ständig den Drang, mehr über die Ermittler, deren Arbeit und das Leben der Charaktere zu erfahren. Das Miträtseln, wer hinter den Verbrechen steckt und wie alles zusammenhängt, wird zur aufregenden Herausforderung, da die faszinierenden Zusammenhänge und Wendungen des Falls oft unerwartet und komplex sind. Letztendlich bleibt dem Leser nichts anderes übrig, als den Roman bis zur letzten Seite zu genießen, um die Lösung des Rätsels zu entdecken.

Besonders schön fand ich die Klammer um die Erinnerung von Billy. Sie eröffnet den Roman und beendet ihn. Und dazwischen lieget der tatsächliche Kriminalfall. Schön gemacht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das umfangreiche Leseerlebnis seine Leser fesselt, auch wenn es bis zur ersten Leiche einige Zeit dauert. Der Drang, mehr über die komplexen Verstrickungen der beiden Geschäftspartenr und die Geheimnisse der Detektei zu erfahren, bleibt ungebrochen. Doch gerade die Komplexität des Kriminalfalls und das umfassende Universum rund um die Detektei macht es notwendig, den Roman bis zur letzten Seite zu lesen, um die vollständige Wahrheit zu enthüllen.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2026

Veröffentlicht am 20.12.2025

Treffen mit alten Bekannten

Robert Surcouf. Der Tiger des Indischen Ozeans
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Als mir dieser historische Roman von Mac P. Lorne zur Rezension angeboten wurde, zögerte ich nicht lange. Ich habe schon viele Empfehlungen für historische Romane ausgesprochen, aber einen mit Seefahrer-Abenteuern ...

Als mir dieser historische Roman von Mac P. Lorne zur Rezension angeboten wurde, zögerte ich nicht lange. Ich habe schon viele Empfehlungen für historische Romane ausgesprochen, aber einen mit Seefahrer-Abenteuern hatte ich bisher nicht auf dem Radar. Der Titel allein ließ jedoch die Erinnerung an meine Kindheit und Jugend lebendig werden.

Mir geht es ähnlich wie dem Autor Mac P. Lorne, denn auch ich habe die Geschichten über diesen Freibeuter und Korsaren bereits durch Alexandre Dumas und Karl May entdeckt. Ich war bereit für ein spannendes Leseabenteuer.

Die Geschichte spielt während der französischen Revolution im späten 18. Jahrhundert und schildert das Leben eines abenteuerlustigen Seemanns, der die Freiheit schätzt, von seiner Jugend bis zu seinem Ableben. Es ist wichtig zu erwähnen, dass es sich hierbei um einen fiktiven historischen Roman und nicht um eine Biografie handelt.

Natürlich sind viele faktische Ereignisse aus der Vergangenheit in die Handlung eingeflochten, aber die konkrete abenteuerliche und spannende Handlung ist Fiktion und vom Autor erfunden.

Das erste Abenteuer, welches der Held bestreiten muss, ist seine Flucht als Jugendlicher aus einer Jesuitenschule. Er konnte die Prügeleien und den Drill im Namen Gottes nie als christliche Angelegenheit akzeptieren und entwickelte seine tiefe Abneigung gegenüber der Kirche und dem Glauben. Aber er hatte nie etwas gegen das Beten, denn da sagte er sich: „Es kann ja nichts schaden.“

Da Robert Surcouf aus einer Korsaren-Familie stammte, fühlte er stark den Drang in sich, zur See zu gehen. Schnell schaffte er es vom Schiffsjungen zum Vollmatrosen und darüberhinaus zum Offizier und Kapitän. Während die französischen Häfen von den verfeindeten Briten blockert wurden, gelang ihm die Flucht und er konnte den Indischen Ozean erreichen.

Auch hier wurden die französischen Kolonien wie Mautitius und Reunnion von den Briten blockiert. Doch Surcouf fand immer wieder Wege, die Engländer auszutricksen, Schiffe mit Lebensmitteln und anderen Waren aufzubringen und die Bevölkerung in den blockierten Gebieten vor dem Verhungern zu retten. Und dies bei lokalen Machthabern, die ihn um seine Intelligenz beneideten.

Wie auch in anderen historischen Romanen folgt ein Abenteuer dem nächsten, es gibt immer wieder Rückschläge im Leben und auch die Liebe zu einem Mädchen lässt sich nicht in einem Durchmarsch bewerkstelligen, denn zunächst mussten ja auch deren Eltern überzeugt werden.

Der Autor Mac P. Lorne bringt viele historische Details in die Geschichte und spart nicht mit Informationen über die verschiedenen Schiffstypen, ihre Größe, ihre Besatzungsstärke und ihre Ausrüstum mit Waffen. Das ist mehr als interessant, zumal ich einige dieser Schiffe oder Nachbauten von Ihnen live in englischen Häfen betreten konnte.

Da mir die Seefahrerei nicht fremd ist, konnte ich auch den Drang zum Leben auf den Schiffen und die Freiheit auf den Meeren sehr gut nachvollziehen. Für mich persönlich war dieser Roman tatsächlich ein Schritt in meine eigene Vergangenheit.

Auch die starke Figur des Protagonisten hat mir imponiert und sein Verhalten gegenüber Napoleon Bonaparte, der den Freibeuter sehr protegiert hatte, obwohl der ihm sehr harte Kritik angedeihen ließ. Wenn Napoleon ihn um Rat fragte, konnte er beinahe sicher sein, dass Surcouf kein gutes Haar an dessen Ideen ließ. Das Zusammenspiel dieser beiden Figuren ist für sich genommen ist schon eine spannende Angelegenheit.

»Robert Surcouf« ist ein absolut fesselnder Roman, der uns auf eine aufregende Reise in die Vergangenheit mitnimmt. Die Begegnung mit Napoleon ist nicht nur spannend, sondern auch ein nostalgisches Wiedersehen mit einem Kindheitshelden. Die Vielzahl an Konflikten und Herausforderungen, die gemeistert werden müssen, hält die Geschichte lebendig und packend. Die Antagonisten sind willensstark und geben dem Abenteuer richtig Feuer.

Besonders gefallen hat mir, wie sympathisch die Figuren auf der Seite des Protagonisten gestaltet sind. Es macht Spaß, mit ihnen zu fiebern! Die Einbeziehung historischer Fakten verleiht der Geschichte eine authentische Note und die interessante Verknüpfung von Realität und Fiktion sorgt dafür, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Wer Abenteuer und Geschichte liebt, kommt hier voll auf seine Kosten!

© Detlef Knut, Düsseldorf 2025

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Kindheit bei den Zeugen Jehovas

Erlöse mich von dem Bösen
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In diesem Buch schildert Sophie Jones ihre erdrückende und kaum vorstellbare Kindheit bei den Zeugen Jehovas.

Obwohl man als Leser bereits einiges über diese christliche Sekte, deren Mitglieder an mancher ...

In diesem Buch schildert Sophie Jones ihre erdrückende und kaum vorstellbare Kindheit bei den Zeugen Jehovas.

Obwohl man als Leser bereits einiges über diese christliche Sekte, deren Mitglieder an mancher Straßenecke Zeitungen anbieten oder an der Haustür Leute für ihren Glauben bekehren wollen, weiß, kann dieses Buch doch aufklären. In vielen Details und mit Beispielen aus ihrem eigenen Leben gibt die Autorin Einblicke in den Verlauf ihrer Kindheit, Eine Kindheit, die sie sich nicht selbst ausgesucht hatte.

Es ist erschreckend, zu lesen, wie sie in ihren Gedanken und Entscheidungen stets hin- und hergerissen wurde zwischen dem Willen, es Gott und den Menschen der Gemeinde gerecht zu machen und dem Verlust der Freiheit, die sie im Leben außerhalb der Gemeinde, Kita, Schule, Arbeitsplatz, Kennenlernen durfte.

Ich habe mehr über die Zeugen Jehovas erfahren als ich ohe Hin schon wusste und es ließ sich gut und nachvollziehbar lesen.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2025

Veröffentlicht am 18.12.2025

Richard Russo beschreibt diesen Mikrokosmos genüsslich in vielen Details

Diese gottverdammten Träume
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Der Roman von Richard Russo beschreibt das Leben in einer Kleinstadt im Osten der USA, im Bundesstaat Maine. Es ist ein Mikrokosmos, der mit vielen Figuren angefüttert ist, wie sie in einer solch kleinen ...

Der Roman von Richard Russo beschreibt das Leben in einer Kleinstadt im Osten der USA, im Bundesstaat Maine. Es ist ein Mikrokosmos, der mit vielen Figuren angefüttert ist, wie sie in einer solch kleinen Stadt vorkommen.

In einer solch kleinen Stadt ist meist auch ein Pub der Dreh- und Angelpunkt zum Leben in diesem Ort. Hier gibt es Neuigkeiten, hier erfährt man, was los ist. Empire Falls ist solch eine kleine Stadt. Sie wurde im wesentlichen von einer Familie aufgebaut. Und die beinahe letzte Person, Mrs Whiting, besitzt immer noch die meisten Immobilien, sorgt für die meisten Arbeitsplätze, sponsert das gesellschaftliche Leben.

Ihr gehört auch der Empire Grill an der Empire Avenue. Zwar ist dies kein Pub, aber dieses Grillrestaurant ist das kulturelle Zentrum in der Stadt. Als Geschäftsführer ist Miles Roby hier tätig, der durchaus noch weiteres vorhat, denn er strebt eine Lizenz zum Alkoholausschank an. Miles Mutter hat jahrelang in der Textilfabrik der Whitings geschuftet. Als das nicht mehr ging, wurde sie die Haushälterin von Mrs Whiting. Diesem Zusammenspiel hat Miles wohl auch seinen Job zu verdanken. Gerne erinnert ihn sein Mitarbeiter auch daran, dass Mrs Whiting eine geborene Robydeaux ist und von irgendwoher muss ja auch der Nachname Roby kommen. Will heißen, Miles wäre bestimmt mit Mrs Whiting verwandt. Doch der will davon nichts wissen.

Im Empire Grill treffen die unterschiedlichsten Figuren aufeinander. Neben dem Geschäftsführer sind es die Angestellten, der Sheriff und die Cops, die Angehörigen dieser Leute, Ehefrauen, Töchter, Söhne, Verwandte und Freunde.

Richard Russo beschreibt in »Diese gottverdammten Träume« diesen Mikrokosmos genüsslich in so vielen Details und auf so angenehme Weise, dass man das Gefühl hat, mittendrin zu sein und den Großteil dieser Menschen zu kennen. Zumindest kennt jeder Leser in seinem Bekanntenkreis Leute, die ganz ähnlich ticken wie die Figuren in diesem Roman und ähnliche Eigenschaften aufweisen. Für mich immer wieder verblüffend, dass die nationale Herkunft dabei keine Rolle spielt. Überall auf der Welt verhalten sich Menschen in gleicher Weise.

Nacheinander, Schritt für Schritt, werden die wichtigen Leute beschrieben, die den Ort aufgebaut haben und jetzt immer noch das Sagen haben bzw. deren verbliebenen Erben.

Das geschieht teils in Rückblenden oder aus den Gedanken einzelner Figuren heraus. So schildert Russo die Lebensgeschichten anderer Figuren einfühlsam, nicht ohne Humor und durchaus unterhaltsam. Gleichzeitig lernt man die ursprüngliche Figur, in der die Gedanken über eine andere Figur herumschwirren, nur noch umso besser kennen.

Die Frage nach dem „Was kommt am Ende bei diesem Roman heraus?“ ergibt sich vordergründig in »Diese gottverdammten Träume« nicht. Jedoch beim Lesen und Kennenlernen der kleinen Stadt, die einst offenbar größer war und in der sich Tragödien abgespielt haben müssen erfährt man viel über die Menschen. Was wird aus ihnen? Was wird aus der Stadt, wenn die Fabriken woanders hingezogen sind? Wer ist für so manchen Unfall verantwortlich?

Es sind viele kleine einzelne Geschichten und Schicksale, die der Autor hier in einem großen Roman zusammengerührt hat. Und so mancher Einwohner von Empire Falls hat noch große Wünsche für sein Leben. Doch es sind vielleicht alles nur gottverdammte Träume.

Mit »Diese gottverdammten Träume« können sich Leser in die Welt einer amerikanischen Kleinstadt hineinversetzen und feststellen, dass die Menschen dort genau solche Gedanken und Probleme wie in Deutschland oder jeden anderen Flecken der Erde habe. Deshalb kann ich diesen Roman nur empfehlen.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2025

Veröffentlicht am 18.12.2025

Ist es der Lilienmörder oder ein Nachahmungstäter?

Lilienopfer. Dein Tod gehört mir
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Dies ist mein erster Thriller von Leo Born und ich wurde nicht enttäuscht von dem Figurenensemble und der dem Plot mit seiner Spannung.

In Frankfurt tauchen nacheinander grausam zugerichtete Frauenleichen ...

Dies ist mein erster Thriller von Leo Born und ich wurde nicht enttäuscht von dem Figurenensemble und der dem Plot mit seiner Spannung.

In Frankfurt tauchen nacheinander grausam zugerichtete Frauenleichen auf, die mit Lilien geschmückt sind. Diese macabren Funde erinnern stark an eine Mordserie aus den vergangenen Jahren. Doch es gibt ein großes Problem: Der Psychopath, der einst als Lilienmörder bekannt wurde, sitzt immer noch im Gefängnis und hat seine Strafe noch nicht verbüßt.

Der Emittler Kommissar Jack Diehl vom LKA Hessen, der aufgrund seines Erscheinungsbildes häufig als Cowboy bezeichnet wird, sieht sich jetzt mit der Frage konfrontiert, ob es sich bei den aktuellen Mordfällen um einen Nachahmungstäter handelt oder ob möglicherweise tatsächlich der falsche Täter bereits seit mehreren Jahren im Gefängnis sitzt. Die Ermittlungen nehmen eine spannende Wendung, als neue Indizien auftauchen, die die Unschuld des Lilienmörders in Frage stellen.

Profilerin Viola Hendrick hat das Gefühl, dass sie einem großen Geheimnis auf der Spur ist, das tief im Schatten der Justiz verborgen liegt. Gemeinsam mit seinem Team beginnt Jack, alte Akten und Zeugenaussagen zu überprüfen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Die Angst vor einem weiteren Mord treibt ihn an, während er gleichzeitig die Zweifel in seinem eigenen Kopf bekämpft. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn jeder Tag könnte der letzte für ein weiteres potenzielles Opfer sein.

Diese Frage wird zu einem handfesten Konflikt zwischen den Ermittlern und der hinzugezogenen und eigentlich zum Team gehörenden Profilerin Viola Hendrick, die auch schon an der Aufklärung der damaligen Lilienmord-Serie mitgewirkt hatte. Alleine dieser Konflikt sorgt dafür, dass ein Leser dranbleibt und das Buch kaum aus den Händen legen wird.

Ein bisschen Lokalkolorit von Frankfurt lässt den Thriller WLilienopfer – Dein Tod gehört mir« realistisch erscheinen.

Romantik zwischen den Teammitgliedern lassen es zusätzlich knistern und auch krachen. Und manchmal scheinen die Bösewichter auch in den höheren Chefetagen zu sitzen.

Ein rundum lesenswerter und spannender Thriller, den sich jeder Thrillerliebhaber auf seine Wunschliste schreiben sollte.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2025