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Veröffentlicht am 06.11.2025

Thrill für Leseratten in Eiseskälte

Knochenkälte
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Dieser "kalte" Roman von Simon Beckett ist ein neuer Thriller, der die Geschichte des forensischen Anthropologen fortsetzt und bei Rowohlt veröffentlicht wurde. Es war eine Freude, nach so langer Zeit ...

Dieser "kalte" Roman von Simon Beckett ist ein neuer Thriller, der die Geschichte des forensischen Anthropologen fortsetzt und bei Rowohlt veröffentlicht wurde. Es war eine Freude, nach so langer Zeit wieder in die Welt von David Hunter einzutauchen, da ich ihn nach dem dritten Band ein wenig aus den Augen verloren hatte.

Es wurde die Hilfe von Hunter angefordert und er ist auf dem Weg dorthin nach Carlisle. Dabei hat er sich gegen die Bahn entschieden und sitzt jetzt am Lenkrad seines Autos. Dies hätte er besser nicht tun sollen.
KnochenkälteKnochenkälte

Denn bei der Eiseskälte und dem schlechten Wetter versucht er zwischen dem Hin und Her der Scheibenwischer auf der Straße zu bleiben. Plötzlich taucht ein Schaf vor ihm, es versperrte die Straße. Wegen des immer mieser werden Wetters und einem Stau auf der Autobahn war er auf eine Landstraße ausgewichen. Zwar wollte er wieder auf die Autobahn zurück, aber das Navi führte ihn in die Irre.

Dann entschied sich Hunter, sich eine Herberge zu suchen und am morgigen Tag bei besserem Wetter seine Fahrt fortzusetzen.

Doch es sollte anders kommen, Er blieb im Wintersturm in einem der abgelegensten Dörfer stecken, ohne Strom, bei weggebrochen er Straße, ohne Mobilnetz. Er konnte keinem, vor allem auch nicht bei der Polizei in Carlisle, Bescheid geben, warum er nicht kam und wo er war.

Und zu allem Überfluss findet er bei allen unfreundlichen Menschen gegenüber Fremden schließlich ein Skelett unter einem umgestürzten Baum. Und damit gerät er in einen Strudel von Ermittlungen und zwischen die Fronten verfeindeten Familien des kleinen Ortes.

Die gesamte Geschichte »Knochenkälte« wird bis auf die Rückblenden aus der Sicht des Protagonisten Dr. David Hunter erzählt. Das ist sehr gut gemacht, denn es ist das Erleben dieser Zeit ausschließlich von ihm. Leser erleben, was Hunter macht, was ihm passiert und was er darüber denkt. Es gibt keine polizeilichen Ermittlungen, wegen der Abgeschnittenheit beim Wintersturm und Schneegestöber.

Der aufregende rote Faden zieht sich durch die Enthüllung des Toten. Wer war eigentlich der Verstorbene? Ist es tatsächlich derjenige, den die Familie für tot hält? Und wird Hunter bald aus seinem Martyrium befreit? Doch bis es so weit ist, steht uns ein spannender und steiniger Weg bevor. Er ist gespickt mit unerwarteten Überraschungen und Wendungen, während wir immer wieder zwanzig Jahre in die Vergangenheit reisen, zu dem Zeitpunkt, als das Leben des Toten endete. Schritt für Schritt werden die Familiengeheimnisse, umhüllt von Knochenkälte, ans Licht gebracht.

In kenntlich gemachten Rückblenden wird das Geschehen von damals geschickt eingeflochten, damit die Leser das Geschehen verfolgen können. Allerdings werden diese Rückblenden natürlich nicht von Hunter selbst erzählt.

Die Feindseligkeit der Dorfbewohner ist ein nicht zu unterschätzender Spannungsfaktor und als Thrillerleser kann man stets damit rechnen, dass Hunter noch viel stärkeres Ungemach zu erwarten hat. Zwar gibt es auch freundliche Begegnungen, aber daran knüpfen sich dann auch die Hoffnungen der Leser, dass alles gut werden wird.

Der Grundton in »Knochenkälte« ist von Anbeginn sehr beklemmend. Das liegt zunächst am schlechten Wetter, dem Sturm und der Abgeschiedenheit dieses Ortes, in welchem der Protagonist zwangsläufig festsitzt. David Hunter fühlt sich sehr unwohl und das scheint aufgrund des Schreibstils durchaus auf den Leser abzufärnen.

Wenn du also bereit ist, dich auf feindselige Figuren, beißende Knochenkälte und die Spannung eines Thrillers ohne Internetverbindung einzulassen, dann solltest du dir dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen!

© Detlef Knut, Düsseldorf 2025

Veröffentlicht am 05.11.2025

Spannende Einblicke in das Leben der Maori

6 Tote
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Dieser Thriller von Michael Bennett hat mich eine Welt erleben lassen, die ich mit solchemn Details bislang noch nicht kannte. Und als Mittel hat er dabei einen fiktionalen Thriller gewählt. Extrem informativ ...

Dieser Thriller von Michael Bennett hat mich eine Welt erleben lassen, die ich mit solchemn Details bislang noch nicht kannte. Und als Mittel hat er dabei einen fiktionalen Thriller gewählt. Extrem informativ und spannend!

Die Polizistin Hana Westerman lebt in Aukland und ist alleinerziehende Mutter eine Teenie-Tochter. Anonym bekommt sie den Hinweis auf einen Toten. Kurz darauf der Hinweis auf einen weiteren Toten. Doch warum bekommt gerade sie diese Hinweise? Und warum sind die Hinwiese so schwer zu interpretieren? Warum sollte sie sofort gewusst haben, dass sich nach Entschlüsselung der Botschaft ein Opfer oder gar noch eine potentielles Opfer dahinter verbirgt? Doch mit der zweiten Botschaft und dem zweiten Opfer mag keiner mehr daran glauben, dfass es keinen Zusammenhang gibt. – Hana bekommt es mit dem ersten Serienkiller Neuseelands zu tun.

Hana ist selbst Maori, jedoch hat sie kein gutes Standing in der Gemeinde der Ureinwohner. Bei einer Konfronation mit den Menschen ihrer Familie wird sie daran erinnert, dass sie vor vielen Jahren bereits daran mitgewirkt hatte, als Polzistin eine Demonstration der Maori blutig niedergeschlagen zu haben. Sie selbst hat sich lange Zeit damit entschuldigt, dass sie Polizist war und im Sinne des Staates agieren musste. Doch ihre Maori-Familie hat sie ausgestoßen, weil sie auf der falschen Seiute stand. Doch warum soll heute ihre Tochter unter ihrem loyalen Verhalten gegenüber den Behörden leiden?

Bei der Jagd nach dem Killer, kommen ihm die willensstarke Ermittlerin Hana und ihre Kollegen immer näher. Doch irgendwann kommt sie an die Stelle, wo sie befürchten müssen, dass er völlig irrational anders agieren wird.

Michael Bennett gibt in diesem Thriller außergewöhnliche Einblicke in das Leben der Maori, der ursprünglichen Bewohner Neuseelands. Natürlich wird die Geschichte hinzugezogen, die Kolonialisiertuing, die Versklavung, die Ausbeutung. Diese Historie und das Geschehen in der Vergangenheit sind dafür verantwortlich, dass die Maori auch heute noch zur untrerswten Schicht der Bewohner Neuseelands zählen. Wie auch in anderen Regionen der Welt, gibt es unter den Maoris die meisten Verbrechen, die ärmsten Menschen, die meiste Arbeitslosigkeit. Trort aller Vergangenheit spielt die Handlung im heutigen Neuseeland.

Das macht der Autor auf verschiedene Weise. Eine davon ist die Sprache der Maori. Die Einbindung dieser Sprache, bei der allerdings jedes Wort genau erläutert wird, damit kein Verständnis bei den Lesern verloren geht, hat mir sehr gut gefallen und die beiden Übersetzer haben offenbar Schwerstarbeit dabei geleistet, das alles auch noch ins Deutsche zu übertragen.

Eine andere Methode sind die Rückblicke auf Ereignisse, die erst 160 Jahre zurückliegen. Die Wunden aus diesen Verbrechen der englischen Kolonialisten sind auch heute noch nicht verheilt. Denn abseits der Werbetaflen für Touristen und der Hochglanzbilder in den sozialen Medien ist die Vulkanerde tief von Blut getränkt. Die Wunden der Kolonialisierung werden auch heute immer wieder aufgerissen und sind frisch und unverheilt. Mit dem Thriller »6 Tote«, der diese Wunden offen darstellt, setzt der Autor ein Statement, um die Taten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

In »6 Tote« von Michael Bennett wird der Leser sofort in einen packenden Thriller hineingezogen, der nicht nur spannende Krimielemente bietet, sondern auch die außergewöhnliche Kultur Neuseelands lebendig werden lässt. Die Geschichte entfaltet sich vor der faszinierenden Kulisse der Maori-Kultur, während wir der sympathischen Ermittlerin, die selbst Maori-Wurzeln hat, auf ihrer verzweifelten Jagd nach einem Serienkiller folgen.

Bennett gelingt es, tief in die Geschichte und die aktuellen Herausforderungen der Maori einzutauchen, was dem Buch eine zusätzliche Dimension verleiht. Jeder Wendepunkt in der Jagd ist mit den extravaganten und verworrenen Motiven des Täters verflochten, die die Spannung bis zur letzten Seite aufrechterhalten.

Für Leser, die einen fesselnden Thriller mit informativem Hintergrund suchen, ist »6 Tote« eine wunderbare Wahl. Die Kombination aus packender Handlung und kulturellem Einblick macht dieses Buch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2025

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  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 04.11.2025

Unterhaltsam und Aktuell mit Pariser Flair

Der Raub im Tunnel
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Dies ist der mittlerweile achte Kriminalroman in der Serie über den Pariser Richter Jacques Ricou und seine Freundin, die Journalistin Margeaux, die von dem Autor Ulrich Wickert vor vielen Jahren geschaffen ...

Dies ist der mittlerweile achte Kriminalroman in der Serie über den Pariser Richter Jacques Ricou und seine Freundin, die Journalistin Margeaux, die von dem Autor Ulrich Wickert vor vielen Jahren geschaffen wurde.

In diesem neuen Fall müssen Ricou und Margeaux gemeinsam die Geheimnisse eines verworrenen Raubüberfalls aufdecken, der während der Renovierung eines alten Tunnels in Paris geschah. Die Ermittlungen führen sie durch die Schatten der Stadt, wo sie auf ein Netzwerk von Kriminellen stoßen, das bis in die höchsten gesellschaftlichen und politischen Kreise reicht. Währenddessen denkt der Richter an einen Heiratsantrag, der allerdings dann wegen der sich überschlagenden Ereignisse zerschläögt. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Margeaux erhält immer mehr Ansehen in der Rolle der investigativen Journalistin. Gemeinsam setzen sie alles daran, die Wahrheit ans Licht zu bringen, bevor es zu spät ist.

»Der Raub im Tunnel« von Ulrich Wickert ist ein wunderbar kriminalistisches Werk, das politische Nachforschungen mit dem zauberhaften Flair des französischen Lebensstils mischt. Die lebendige Schilderung von Paris, samt seiner charmanten Bistros, zieht den Leser sofort in den Bann – als würde er selbst einen Café au Lait an der Seine genießen. Wickert hat aufgrund seines eigenen Lebens in Paris ein Talent dafür, zahlreiche kleine Details über Straßen, Viertel, Plätze und Gebäude einzuflechten, die glatt über das Wissen aus einem Reiseführer hinausgehen. Die spannende Schilderung der kniffligen Beziehungen zwischen Geheimdiensten und der französischen Regierung ist ein echter Seitendreher, während das ständige Hin und Her zwischen Richtern, Polizei und Medien für ordentlich Schwung sorgt. Wer braucht schon einen Krimi, wenn man ein ganzes Politspiel hat?

Besonders gefallen hat mir die Aktualität um solche Figuren wie Elon Musk, Donald Trump und Emmanuel Marcon und deren Beziehungsgeflecht.

Abschließend lässt sich sagen, dass lesenswerte Kriminalromane im heutigen Paris nicht nur durch ihre fesselnde Handlung bestechen, sondern auch das einzigartige Lebensgefühl der Stadt einfangen. Die Mischung aus geheimnisvollen Verwicklungen und der pulsierenden Atmosphäre der Metropole macht jeden Roman zu einem Erlebnis, das zum Mitfühlen und Nachdenken anregt. Egal, ob Sie ein eingefleischter Krimiliebhaber sind oder einfach nur neugierig auf das Pariser Flair, diese Geschichten laden dazu ein, in eine Welt voller Rätsel und Emotionen einzutauchen. Tauchen Sie ein, und lassen Sie sich von der Magie Paris’ und seinen faszinierenden Kriminalfällen verzaubern.

»Der Raub im Tunnel« von Ulrich Wickert ist ein fesselnder Krimi, der den Leser mit Pariser Flair und aktuellen politischen Bezügen begeistert. Wickert gelingt es, die Themen Korruption in Ministerien und den Einfluss neuer Technologien spannend zu verweben. Die sympathischen Figuren rund um den Protagonisten Ricou bringen zusätzliche Tiefe in die Geschichte, während rätselhafte Verbrechen und brenzlige Situationen für ihn den Nervenkitzel erhöhen. Besonders hervorzuheben ist die mysteriöse Leiche, die dem Plot eine unerwartete zusätzliche Notegeben. Ein unterhaltsames Lesevergnügen für Krimifans und alle, die sich für die Verbindung von Politik und Verbrechen interessieren!

© Detlef Knut, Düsseldorf 2025

Veröffentlicht am 25.10.2025

Bermuda und seine Vergangenheit

Lost Place Eifel
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Diese Krimikommödie von Ralf Kramp ist ein weiterer Fall für Herbert „Herbie“ Feldmann und seinem alter Ego Julius in der Eifel. Es ist ein Eifelkrimi mit viel Humor und einigen kriminalistischen Rätseln. ...

Diese Krimikommödie von Ralf Kramp ist ein weiterer Fall für Herbert „Herbie“ Feldmann und seinem alter Ego Julius in der Eifel. Es ist ein Eifelkrimi mit viel Humor und einigen kriminalistischen Rätseln. Dieses Mal mit an Bord: die Hamburger Gang mit Bermuda, Max und Mustermann.

Herbie wurde zu einer Arbeit verdonnert, die ihm eigentlich ein Greuel ist. Aber wenn Tante Hettie befiehlt, dann gibt es kein Drücken. Er soll für den Major a.D. erinen Wanderweg beschildern. Der hat einen neuen Wanderweg von einem Kohlemeiler zum anderen in der Eifel entwickelt und will damit in die Wander-Medien. Selbst eine bekannte Wander-Autorin hat sich zur Eröffnung beim Major angekündigt.

Doch wie es so oft ist: Es kommt anders als gedacht. Denn während Herbie zusammen mit Julius durch die verschlungenen Eifelwege irrt, hört er plötzlich Schüsse, und dann auch Hilferufe. Er lässt die Schilder Schilder sein und macht sich auf die Suche nach dem, der da um Hilfe gerufen hat. Er findet einen Mann, der an der rechten Schulter angeschossen wurde. Der Mann stellt sich als Bermuda vor und ist hocherfreut über die Hilfe. Kumpelhaft bittet er Herbie sofort um Hilfe bei der Suche nach dem Schützen.

Ohne die Schilder tatsächlich zu vergessen, ist er bemüht, seinen neuen Freund aus Hamburg zu unterstützen. Mühelos überlässt der ihm das Fahren des gelben Lamborghinis. Außerdem soll Herbie Hilfe holen, aber keinesfalls dabei die Polizei rufen. Es wird alles ein bisschen chaotisch für Herbert. Er wundert sich aber dann doch, dass offenbar alle Welt hier den Touristen aus Hamburg kennt. Da ihm Tante Hettie und auch der Majort ständig auf den Senkel geh3en, schafft Bermuda Abhilfe: Seine beiden Bodygards, die inzwischen ebenfalls aus Hamburg sind, werden beauftragt, den Wanderweg weiter mit den Schildern auszustatten. Somit kann sich Gerbie ganz der Suche nach dem Schützen widmen.

Ralf Kramp hat in dieser Eifelkrimi-Reihe mit diesem ungewöhnlichen Ermittlerpaar eine amüsante Art entdeckt, besondere Situationskomik und überraschende Dialoge zu erzeugen. Die Gedanken der Hauptfigur Herbie hat der Autor in eine imaginäre Figur namens Julius transferiert. Nur Herbie ist in der Lage, Julius zu sehen und mit ihm zu kommunizieren. Oftmals gibt Julius ihm ordentlich Feuer. Nur wenige sind über Julius informiert, sodass viele einen Herbie Feldmann mit zahlreichen Selbstgesprächen erleben.

Das bunte Ensemble aus skurrilen und lebensfrohen Charakteren bildet eine aufregende Truppe, die der humorvolle Autor für diesen Roman ins Leben gerufen hat. Jede Figur ist auf ihre Weise einzigartig und charmant, und keine gleicht der anderen. Zudem sorgt jede Figur immer wieder für überraschende Wendungen in ihrem Wesen. Leider kann ich nicht näher auf diese Wendungen eingehen, da sie äußerst amüsant sind und ich sonst spoilern würde, was das Lesevergnügen beeinträchtigen könnte. Taucht ein in die Geschichte, und ihr werdet verstehen, was ich meine.

Die humorvollen Dialoge sorgen dafür, dass man beim Lesen immer wieder schmunzeln muss und mit Freude von Seite zu Seite blättert. Gleichzeitig entführt die Geschichte den Leser in die malerische Berglandschaft der Eifel. Wer nach dem Lesen des Romans nicht den Wunsch hat, dort einmal Urlaub zu verbringen, könnte überlegen, das Buch noch einmal zu lesen. Es macht auf jeden Fall Spaß. Die spannende Krimihandlung erinnert an die charmanten Cosy-Crime-Romane.

„Lost Place Eifel“ begeistert mit einem ungewöhnlichen Ermittlerpaar, das die Leser auf eine spannende Suche nach Tätern mitnimmt. Die Reise in die faszinierende Eifel und ihre Lost Places ist nicht nur fesselnd, sondern bietet auch einen interessanten Einblick in die Region. Besonders hervorzuheben ist die humorvolle Unterstützung durch die Hamburger Kollegen, die für gelungene Leichtigkeit sorgt. Dieses Buch ist ein Muss für alle Krimifans und Reisende, die das Außergewöhnliche lieben. Ein authentisches Leseerlebnis, das sowohl Spannung als auch Empathie weckt!

© Detlef Knut, Düsseldorf 2025

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Weihnachtskrimi: Rache vom Montmartre!

Die bittersüße Rache vom Montmartre
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Dieser gerade erschienene Roman von René Laffite ist eine spannende Kriminalkömödie, der in die düstere Unterwelt Frankreichs entführt. Leser folgen hierin bereits zum vierten Mal der Kommissarin Geneviève ...

Dieser gerade erschienene Roman von René Laffite ist eine spannende Kriminalkömödie, der in die düstere Unterwelt Frankreichs entführt. Leser folgen hierin bereits zum vierten Mal der Kommissarin Geneviève Morel aus Paris, die aus einer berüchtigten Einbrecherfamilie stammt und entschlossen ist, Weihnachten in Cannes mit ihrer Familie zu verbringen. Doch ein unerwartetes Ereignis zwingt sie, ihre Pläne zu ändern: Ihr Bruder Frédéric ist verschwunden.

Die Suche nach ihm führt die Kommissarin auf eine gefährliche Spur, die sie nach Paris lockt, wo sie mit einem skrupellosen Entführer konfrontiert wird. Um ihren Bruder zu retten, muss sie ein wertvolles Gemälde stehlen – eine Herausforderung, die ihre Fähigkeiten und Loyalitäten auf die Probe stellt. Hilfe bekommt sie dabei von Olivier, den Leiter einer Ermittlungseinheit der Pariser Kriminalpolizei, mit dessen Team. Damit stehen der Kommissarin technische Ressourcen zur Verfügung, die wie rein zufällig das Blett wenden können.

René Laffite schaft zwar ein gewisses Flair von Paris, bleibt aber zu sehr an den simplen Wegbeschreibungen hängen. Diese Fahrten und Wege sind für mich etwas zu viel des Guten gewesen. Andererseits hat der Roman alles, was eine Krimikommödie ausmacht: Das ist eine höchst eigenwillige Familie, die ein dunkles Geheimis hütet. Und da ist ein Sprössling, der auf der Seite der Strafverfolgung tätig ist und eigentlich nichts von der Familie wiessen darf. Schließlich gibt es alte Freunde, die zur Hilfe kommen und auch gerne als Liebhaber zur Verfühgung stehen. Verwirrung und seltsames Verhalten der agiuerenden Firguren ist vorprogrammiert.

Die Rache vom Montmartre verbindet spannende Krimi-Elemente mit humorvollen Konflikten und bietet einen packenden Einblick in die Schattenseiten des Verbrechens. Werden Sie die Geheimnisse aufdecken und die Rache der Montparnasse überstehen? Tauchen Sie ein in diesen mitreißenden Thriller und lassen Sie sich von der Geschichte mitreißen!

„Die bittersüße Rache vom Montmartre“ kommt mit einem ansprechenden Cover daher und ist durchaus ein angenehmer Lesegenuss für Zwischendurch, der mit einem humorvollen Augenzwinkern die skurrile Entführungsgeschichte erzählt. Während die Protagonistin in den romantischen Straßen von Cannes und dem schneebedeckten Paris die Freiheit ihres Bruders erreichen möchte, werden die Leser nebenbei auch Zeugen von amourösen Abenteuern und einem möglichen Dreiecksverhältnis, das einem Liebesfilm entsprungen scheint. Die Ablenkungen und Zusatzaufgaben, die der Entführer den Jägern einstreut, machen die Jagd spannend und unterhaltsam.

Allerdings könnte man dem Buch den Vorwurf machen, dass der Zufall in entscheidenden Wendungen etwas zu oft als Drehbuchautor auftritt. Außerdem sind die zahlreichen Straßen- und Wegbeschreibungen mehr als nur ein kleiner Umweg, sie wirken häufig irrelevant und ziehen von der eigentlichen Handlung ab.

Trotz dieser kleinen Mängel sorgt das Buch für viel schmunzeln und entführt uns in eine zauberhafte Weihnachtsatmosphäre. Ein Spaß für alle, die eine humorvolle Mischung aus Abenteuer und Romantik schätzen!

© Detlef Knut, Düsseldorf 2025

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