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Veröffentlicht am 18.05.2022

Leben und Tod gehören zusammen

Unzertrennlich
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Beim Lesen dieses Buches, habe ich mehr als nur einmal geweint. Marilyn Yalom wollte ein Projekt mit ihrem Mann Irvin Yalom zusammen machen, ein Buch zusammen schreiben. Die ersten Kapitel sind noch abwechselnd ...

Beim Lesen dieses Buches, habe ich mehr als nur einmal geweint. Marilyn Yalom wollte ein Projekt mit ihrem Mann Irvin Yalom zusammen machen, ein Buch zusammen schreiben. Die ersten Kapitel sind noch abwechselnd geschrieben, mal Marilyn, mal Irvin. Dabei erfährt man mehr über den Leidensweg von Marilyn, die an Krebs und deren Nebenwirkungen von den Behandlungen, leidet. Aber auch Irvin kämpft mit gesundheitlichen Problemen. Im Buch erfährt man viel über die Arbeit von Irvin als Psychotherapeut und besonders in Sachen der Trauerbewältigung. Irgendwann will Marilyn die ganzen Schmerzen nicht mehr und wählt den Freitod. Nun steht Irvin alleine da und kann sich einfach nicht daran gewöhnen, nach über 70 Jahre Beziehung, das einsame Leben zu fristen. Das einzige, was ihm hilft: Das Schreiben. Deshalb beendet er das Buch und gibt zu, sich selber nicht helfen zu können, obwohl er so vielen Leuten mit Schwerpunkt "Tod" im Leben helfen konnte. Dieses Buch will uns zeigen, die Zeit, die wir noch haben mit unseren Liebsten, zu nutzen. Unser Leben ist leider nur befristet. Jedoch ist der Tod auch ein Thema, über das gesprochen werden muss, weil er dazugehört. Trotz vieler Tränen, gibt dieses Buch so viel für mich mit und kriegt seine

10/10 ⭐ von mir.

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Veröffentlicht am 15.05.2022

Verwirrende Story

RABBITS. Spiel um dein Leben
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Man kann zurecht sagen: Was war das denn für eine abgefahrene Story? Der Einstieg war ein bisschen zäh, jedoch nahm es nach kurzem rasant zu und ich war total verwirrt. Der Schreibstil macht es einfach, ...

Man kann zurecht sagen: Was war das denn für eine abgefahrene Story? Der Einstieg war ein bisschen zäh, jedoch nahm es nach kurzem rasant zu und ich war total verwirrt. Der Schreibstil macht es einfach, das Buch schnell zu lesen. Es waren auch keine unnötigen Beschreibungen dabei, die meinen Lesefluss gebremst hätten. Zwischenzeitlich dachte ich sogar, dass das Buch in Richtung "Fantasy" abrutscht, aber hierzu möchte ich nicht mehr sagen, weil man das selber lesen muss. Auf dieses Buch muss man sich voll einlassen, es hat mich sogar nachts in meinen Träumen verfolgt. Das ist so eine Geschichte, die bleibenden Eindruck hinterlässt. Es wurde auch ein paar Mal mit physikalischen Begriffen herumgeschmissen, bei denen ich ab und zu im Internet nachschauen musste 😅 Physik war nicht gerade mein Lieblingsfach. Das war jedoch nicht so schlimm und sogar sehr interessant. Für den zähen Einstieg und das ein bisschen verwirrende Ende kriegt das Buch von mir

9/10 ⭐ und eine große Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.05.2022

Mittelaltersitten in China

Wütendes Feuer
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Die ganze Zeit über beim Lesen, habe ich mich gefragt, wann denn diese Geschichte überhaupt spielt? Die Jahreszahl kam erst auf der letzten Seite, das hat aber auch einen Grund. Dieser Roman hat mich ziemlich ...

Die ganze Zeit über beim Lesen, habe ich mich gefragt, wann denn diese Geschichte überhaupt spielt? Die Jahreszahl kam erst auf der letzten Seite, das hat aber auch einen Grund. Dieser Roman hat mich ziemlich geschockt, denn die Autorin schreibt Stories auf Tatsachen, die wirklich so passiert sind oder immer noch passieren. Besonders, als ich die Jahreszahl am Schluss sah, war ich noch mehr geschockt. Während wir uns hier im Westen in Sachen Politik, Wirtschaft und Emanzipation weiterentwickelt haben, blieb die Zeit für China anscheinend stehen. Frauen haben immer noch nicht so viele Rechte, auf dem Lande werden sie zwangsverheiratet und müssen schuften, während Manner auf ihrem A... sitzen, saufen und spielen gehen. In der Stadt läuft es nicht sehr viel besser, Frauen bekommen immer noch nicht die Chance auf alle Berufe und kriegen in den gleichen viel weniger Einkommen. Dieser Roman will uns die Augen öffnen, dass es da draußen auf der Welt sehr viel Ungerechtigkeit gibt, auch im demografischen Bereich. Ich habe mit der Protagonistin mit gelitten und mich immer die ganze Zeit über die Unfairness aufgeregt.

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Veröffentlicht am 09.05.2022

Viele Fremdwörter ohne Glossar

Monster auf der Couch
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Meine Besprechung zu diesem Buch wird wohl etwas länger, als gedacht. Fangen wir erstmal bei dem superschönen Cover an, was Doktor Frankensteins Akte zeigt. Weiterhin gibt es viele Illustrationen innerhalb ...

Meine Besprechung zu diesem Buch wird wohl etwas länger, als gedacht. Fangen wir erstmal bei dem superschönen Cover an, was Doktor Frankensteins Akte zeigt. Weiterhin gibt es viele Illustrationen innerhalb des Buches, siehe die Personen mit mir auf dem Bild: Dorian Gray, Carmilla und Laura, Frankensteins Monster und Dr. Jekyll. Denn genau um diese Persönlichkeiten, dreht sich das Buch. Diese kommen alle in die Sitzungen der Psychologin, um ihre "Probleme" zu klären. Dabei sind die Gespräche wie ein Protokoll aufgebaut in "Ich", was die Psychologin sagt, und "Platzhalter", welcher Patient gerade redet. Dabei werden sehr interessante Themen der Psychologie behandelt, wie: Persönlichkeitsstörung/Instanzenmodell Freud: Es, Ich, Über-Ich
Homosexualität/Fremdgehen
Vernachlässigung der Schutzbefohlenen/Emotionslosigkeit/Angststörungen/Depressionen/Narzissmus/Oberflächlichkeit.
In den ganzen Sitzungen bekommt die Psychologin nach und nach das Gefühl, dass die wahren Monster nicht die auf der Couch sind, sondern der Mensch selber. Ich fand besonders die Erwähnung von Freud super spannend, da dies auch Teil in meiner Fachhochschulreife war. Das Ende hatte es nochmal in sich, wodurch ich das Genre "Fantasy" alleine, nicht unterstreichen kann. Für mich ist es eher ein Psychothriller mit Fantasy-Elementen. Ein kleines Manko gab es trotzdem: Viele Begriffe, die ich nicht kannte, haben meinen Lesefluss gebremst, weil ich das nachschlagen musste. Da hätte ich mir irgendwie eine Art Fußnote oder Glossar gewünscht. Dieses Buch ist sehr speziell und garantiert nicht für jeden was. Mir hat es sehr gut gefallen und kriegt von mir

9/10 ⭐.

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Veröffentlicht am 06.05.2022

Ein paar Seiten mehr

Eine verdächtig wahre Geschichte
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Das Cover hat es mir angetan. Es erinnert mich ein wenig an "Die Mitternachtsbibliothek" von Matt Haig, deshalb dachte ich, dass dieses Buch was fürs Herz sein muss. Und ich wurde nicht enttäuscht. Zuerst ...

Das Cover hat es mir angetan. Es erinnert mich ein wenig an "Die Mitternachtsbibliothek" von Matt Haig, deshalb dachte ich, dass dieses Buch was fürs Herz sein muss. Und ich wurde nicht enttäuscht. Zuerst fand ich die Protagonistin Violaine ziemlich unsympathisch, jedoch erfährt man nach und nach etwas über ihre Vergangenheit und versteht sie besser. Am Schluss gibt es sogar einen kleinen Pageturner. Am Anfang habe ich ein wenig Zeit gebraucht reinzukommen, weil man einfach in die Geschichte geschmissen wird. Die Mischung Krimi und Schicksalroman ist perfekt. Trotzdem hätten es ruhig ein paar Seiten mehr sein können, weil ich gerade zum Ende hin die Protagonistin mehr lieb gewonnen habe.

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