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Veröffentlicht am 24.07.2025

Wunderbare Sprecher, tolle Geschichte, man muss nicht alle Bände gelesen haben

Die Meerjungfrauen von Aberdeen (Die Flüsse-von-London-Reihe (Peter Grant) 10)
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Endlich wieder ein neues Buch von Ben Aaronovitch, dem Autor von River of London! Inzwischen ist es der zehnte Band der Reihe. Ich habe die letzten beiden Bände noch nicht gelesen, aber ich bin gut in ...

Endlich wieder ein neues Buch von Ben Aaronovitch, dem Autor von River of London! Inzwischen ist es der zehnte Band der Reihe. Ich habe die letzten beiden Bände noch nicht gelesen, aber ich bin gut in die Geschichte reingekommen.

Der aktuelle Band beginnt damit, dass Peter Grant sich mit Beverly, seinen Zwillingen, Abdul, seinen Eltern, Thomas Nightingale und Abigail auf den Weg nach Aberdeen macht. Mit dabei sind die sprechende Füchsin und die Jazzband des Vaters. Der Grund ist ein Panther in Schottland, der nicht von dieser Welt zu sein scheint. Die Abenteuer lassen nicht lange auf sich warten.

Peter Grant wird wieder von Dietmar Wunder gesprochen, dessen Stimme ich liebe. Er lässt den loyalen, erfinderischen und doch gutherzigen Polizisten zum Leben erwachen. Sei es, wenn er die Zwillinge hütet oder der schottischen Polizei bei abstrusem Zeug hilft. Es ist immer wieder eine Freude, die von viel Situationskomik und Urban Fantasy lebt. Allein die schottische Polizei und die Unterteilung zur MET/Polizei der britischen Krone sorgen für viele Lacher und den Wunsch, sofort nach Aberdeen zu reisen.

Eine wunderbare Abwechslung und Ergänzung ist Peters Cousine Abigail. Gelesen von Sarah Dorsel. Sie bekommt ihre eigenen Kapitel und eine kleine Liebesgeschichte mit einer Einheimischen. Durch Abigail erhält die Geschichte eine andere Tiefe, da sie zwar Thomas Nightingales Lehrling ist, aber nicht zur Polizei gehört. Ihre jugendliche Sichtweise mit den sprechenden Füchsen lockert die Geschichte auf und sorgt dafür, dass ich öfter mal schmunzeln musste.

Die Geschichte ist rund und erhält ein gutes Ende mit möglichen Handlungssträngen für das nächste Abenteuer. Jetzt warten noch mehr Geschichten mit Füchsen, Wyvern und auf jeden Fall dem Einhorn auf mich.

Die Welt um Peter Grant ist immer wieder eine Reise wert – vom Meister des Urban Fantasy.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Liebe, Familie und ein Hauch Mystik in der Stadt der Engel

When the Moon touches my Soul
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Die Autorin Maria Winter entführt die Leser nach L.A. in einen Club namens Nightwings. Skylar ist hier die Security-Chefin und bekommt einen neuen Mitarbeiter: Ryan. Ryan ist nach L.A. Zurückgekehrt, um ...

Die Autorin Maria Winter entführt die Leser nach L.A. in einen Club namens Nightwings. Skylar ist hier die Security-Chefin und bekommt einen neuen Mitarbeiter: Ryan. Ryan ist nach L.A. Zurückgekehrt, um einen schweren Schicksalsschlag abzuschließen und Rache zu nehmen. Zwischen Skylar und Ryan entspinnt sich eine zarte Romanze – aber wird sie diese überleben?

Die Geschichte ist in Los Angeles im heutigen Zeitalter. Sie spielt mit Werwölfen und Vampiren. Skylar lebt in L.A. Sie ist eine Partroulierte und sieht ihren Wolf als Freund und nicht als Monster.

Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Ryan entwickelt sich sehr langsam, und ich finde das richtig gut. Ich bin ein Freund von Slow Burn und den realistischen Gefühlen, Zweifeln und den im Grunde unausweichlichen spicy Liebesszenen. Hier ist es besonders, weil die "Enemy-to-Lovers"-Geschichte mal umgedreht ist. Diesmal darf die Frau die Böse sein. Das fand ich echt clever.

Die Geschichte beginnt mit einer grausam entstellten Frauenleiche und der Bitte der Alpha, dass Skyplar ermittelt. Die Handlung ist echt bis zum Schluss spannend und auch wenn man schnell eine Ahnung entwickelt, bleibt es bis zum Schluss packend. Mir persönlich fehlte nur die Tiefe des Alpha, des Rudels und auch des Bösewichts. Der Nachtclub hat mich mit der Liederauswahl manchmal zum Schmunzeln gebracht. Ich mag die Charaktere, aber es fehlte mir an Tiefe.

Das Ende ist echt gut gelungen. Es ist ein guter Abschluss, der den Leser ohne große Fragen zurücklässt.

Fazit:

Eine der wenigen Romantasy-Geschichten mit Schwerpunkten wie "Enemy to Lovers", "Slow Burn" und Werwolf/Vampir. Die Handlung dreht sich um einen Werwolf in L.A.


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Veröffentlicht am 05.07.2025

Wunderschöne Aquarellzeichnung mit Liebesgeschichte in Italien

My Italian Lovestory
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Entscheide in diesem Romance-Entscheidungsbuch in 25 Kapiteln die Handlung einer Sommer-Romanze auf Sizilien!

Emilia kehrt nach Jahren der Abwesenheit auf die Insel Sizilien zurück, da das Weingut ihres ...

Entscheide in diesem Romance-Entscheidungsbuch in 25 Kapiteln die Handlung einer Sommer-Romanze auf Sizilien!

Emilia kehrt nach Jahren der Abwesenheit auf die Insel Sizilien zurück, da das Weingut ihres Vaters in Gefahr ist. Dort werden ihre Gefühle für zwei Männer durcheinandergebracht. Vor lauter Verwicklungen fallen Entscheidungen nicht leicht. (Verkürzter Klappentext)

Zwei Lovestorys in einem. In Italien, will man mehr – wenn man nicht in Sommerurlaub fährt. Ich hatte die Onlineversion mir geholt und davon rate ich ab. Denn die Bilder im Buch sind jedes einzelne wunderschön, passend zum Kapitel und ich kann es mir gut vorstellen, als Eye-Catcher in einen Schrank zu dekorieren. Die Bilder gehen auch immer in den Text über. Jedes der 25 Kapitel beginnt auch mit einem passenden Bild.
Der Lesefluss und die Geschichte finde ich gut konzipiert und ich habe beide Geschichten innerhalb paar Tagen durchgelesen. Es sind zwei kurzweilige Geschichten mit unterschiedlichen Lesetempos – passend zu dem Charakter der Männer. Das schöne ist der Schluss, den mag ich wirklich mal und ich kann die Charaktere gut entlassen in ihr Leben, ohne dass ich das Gefühl habe etwas vergessen zu haben.
Die Entscheidungsmöglichkeiten sind an manchen Stellen echt schwer, weil ich mich ungern für den einen oder anderen Mann entscheiden wollte, aber es ist wie oft im Leben – man muss Kompromisse finden und das wurde im Buch toll beschrieben.

Einzige Wermutstropfen im Buch war nur, dass bei den Entscheidungen nur auf die Kapitel aber nicht auf die Seitenzahl verwiesen wurde. Online konnte ich das mit Suchfunktion schnell lösen. In Buchfassung hätte mich das gestört.

Fazit:

- Tolle unterschiedliche kurzweilige Storys und unterschiedliche Aspekte von Italien
- Das eine oder andere Rezept
- Wunderschöne Aquarellbilder, auch so zum Hinstellen
- Einziges Manko sind die fehlenden Seitenzahlen bei den Entscheidungskapiteln.

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Der Sprecher ist göttlich und Wien im 18 Jahrhundert - Eine Reise wert

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)
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Der vierte Band der ungewöhnlichen Krimireihe um Inspektor von Herzfeld und Totengräber Augustin führt die beiden in die Prater des 18. Jahrhunderts. Es war der erste Band, den ich hörte, und ...

Der vierte Band der ungewöhnlichen Krimireihe um Inspektor von Herzfeld und Totengräber Augustin führt die beiden in die Prater des 18. Jahrhunderts. Es war der erste Band, den ich hörte, und ich muss sagen: Eine wundervolle, gemütliche Kriminalgeschichte aus dem schönen Wien.
Die Geschichte beginnt mit dem tragischen Unglück bei einer Zaubershow des Zauberers Benett. Der Amerikaner führt einen neuen Zaubertrick auf. Schon nach den ersten Zeilen bin ich im Hörbuch drin. Dieser Zaubertrick ist eine alte Tapete, aber damals... Es wird angedeutet, dass es in der Zukunft großartige Möglichkeiten geben würde, die damals leider nicht bestanden.
Auch sind die Ermittlungsmethoden damals nicht mit CSI zu vergleichen, und trotzdem werden bestimmte Methoden als neu und modern dargestellt, sodass man der Geschichte mit einem Schmunzeln und Lächeln folgt. Spannend und toll finde ich auch, dass die Geschichte um wahre historische Begebenheiten gesponnen wurde und leider auch dem damaligen Antisemitismus Platz eingeräumt wird. Trotz allem muss ich sagen: Ich habe die Geschichte geliebt und der Sprecher ist ein Traum.

Er macht die Geschichte erst großartig, denn jeder Charakter hat eine eigene Stimmlage. Der Amerikaner klingt wie ein Deutscher mit amerikanischer Sprechmelodie, ein Protagonist sächselt kurz und meistens wird gewienert. Ach, herrlich!

Da bekam ich Lust, auch nach Wien zu fahren, durch die Stadt zu streunen und mir die einzelnen Locations anzusehen.


Fazit: Ein Hörbuch, in dem man in das Wien des 18. Jahrhunderts wegträumen kann. Es hat liebenswürdige Charaktere, eine gut durchdachte Hintergrundgeschichte und einen sehr wandelbaren Sprecher. Perfekt für die kurzen Momente, in denen man nicht verreisen kann.

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Veröffentlicht am 24.06.2025

was, wäre, wenn.... - gut recherchierter Thriller mit soliden Ende

Reset
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In diesem Roman wird die Idee gesponnen, was passieren könnte, wenn auf einmal jeder täuschend echte Deep Fakes erhalten würden und wie die Menschheit trotz allem noch gerettet werden könnte. Das ganze ...

In diesem Roman wird die Idee gesponnen, was passieren könnte, wenn auf einmal jeder täuschend echte Deep Fakes erhalten würden und wie die Menschheit trotz allem noch gerettet werden könnte. Das ganze Drama wird auf der Schulter einer neuen Task-Force durchgespielt. Und zwar in drei Akten.

Diese drei Akte sind gut durchdacht. Alles beginnt mit einer dramatischen Aktion am 3. Oktober 2024: Ein Flugzeug wird gekapert und fliegt direkt in einen Flughafen – oder doch nicht? Auf jeden Fall muss eine Entscheidung innerhalb kürzester Zeit her, und damit beginnt die Geschichte. Denn schnell wird klar, dass das, was man zu lesen und zu hören glaubte, so nicht stimmt. In diesem Zusammenhang werden einige der Hauptcharaktere in die Geschichte eingebunden und vor allem Spannung aufgebaut. Die mögliche Welt, die damit verbunden wird, finde ich doch sehr erschreckend, und man kommt schnell an den Punkt, an dem man sich fragt: Was wäre, wenn?

Glücklicherweise sind das Tempo und die Ortswechsel schnell und häufig, sodass man keine Zeit hat, in Panik zu verfallen. Schneller, als man denkt, ist man durch den ersten Akt hindurch. Im zweiten Akt folgt die Arbeit, um aus dem Chaos herauszukommen und den Einfallsreichtum der Menschheit zu nutzen, um am Ende im Showdown zu enden. Das Ende bzw. den Epilog finde ich etwas dürftig und ehrlich gesagt auch zu konstruiert. Aber ich mag in Thrillern nun mal keine Liebesgeschichten.

Vor allem den zweiten Akt finde ich hervorragend recherchiert, und es hat richtig viel Spaß gemacht, in diese Welten einzutauchen. Hier hätte ich mir noch mehr Tiefe gewünscht, aber man kann nicht alles haben. Alles in allem war es eine gute, solide Story.

Fazit: Ein netter Thriller mit Love-Story für zwischendurch. Es gibt klassische Hauptprotagonisten und ungewöhnliche, aber charmante wichtige Neben(haupt)charaktere. Es ist schön, dass es nicht immer die klassischen Helden sind, sondern der Mensch von nebenan.

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