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Veröffentlicht am 04.07.2025

„Als die Freiheit starb – Resignation“ von Dania Dicken – Wenn Freiheit zum Privileg wird

Als die Freiheit starb – Resignation
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Heute, am 4. Juli erscheint mit „Als die Freiheit starb – Resignation“ der Auftakt zu einer neuen dystopischen Romanreihe von Dania Dicken. Dass der Erscheinungstermin ausgerechnet auf den amerikanischen ...

Heute, am 4. Juli erscheint mit „Als die Freiheit starb – Resignation“ der Auftakt zu einer neuen dystopischen Romanreihe von Dania Dicken. Dass der Erscheinungstermin ausgerechnet auf den amerikanischen Independence Day fällt, ist sicher kein Zufall – schließlich geht es inhaltlich genau um das Gegenteil: den Verlust von Freiheit.

Im Zentrum steht Adriana Cabello, eine Latinofrau, die als Dozentin für Sozialpsychologie an einer Universität arbeitet. Verheiratet ist sie mit dem Weißen Eric, was ihr immerhin eine blaue ID-Karte einbringt – ein Mittelfeld in der neuen Klassengesellschaft, die die Regierung nach einem radikalen Umbruch einführt.

Denn mit der Machtübernahme der neuen Regierung verändert sich alles: Bürger erhalten fortan eine farblich codierte ID-Karte, die über nahezu alle Lebensbereiche bestimmt. Gesundheitskarten, Kreditkarten und Personalausweise werden abgeschafft – alles wird über die neue ID-Karte geregelt. Wer welcher Klasse zugeordnet wird, entscheidet über Reisefreiheit, medizinische Versorgung, Wohnort, Arbeitsplatz und soziale Stellung.

Eric, der eigentlich zum FBI wollte, findet sich in der neu gegründeten Security Agency of Republic (SAR) wieder – eine Organisation, die direkt dem Präsidenten untersteht und die neuen repressiven Gesetze durchsetzen soll. Abtreibungen sind verboten, Verhütungsmittel erhalten Frauen nur mit Zustimmung ihres Ehemannes. Wer gegen Regeln verstößt, riskiert den sozialen Abstieg oder gar den Verlust seiner ID – was faktisch die Auslöschung aus dem System bedeutet.

People of Color oder mit krimineller Vorgeschichte werden pauschal in untere Klassen eingeordnet, häufig in die rote oder schwarze. Adriana und Eric geraten zusätzlich unter Druck, da ihr Sohn Anthony autistische Züge zeigt. In der Schule kommt es immer wieder zu Problemen. Eine offizielle Diagnose scheuen sie, denn sie befürchten, dass Anthony dann in ein Heim abgeschoben wird – ein Risiko, das sie nicht eingehen wollen.

Während Adriana zunehmend über eine Flucht nach Kanada nachdenkt, formiert sich in der Bevölkerung der Widerstand. Die Freedom Fighters beginnen, aktiv gegen das System vorzugehen. Und gerade als Adriana glaubt, es könne nicht schlimmer kommen, überschlagen sich die Ereignisse – und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor.

Ich habe vor einiger Zeit eine Thrillerreihe der Autorin gelesen und war damals schon begeistert. Diesmal hat sich Dania Dicken für eine dystopische Trilogie entschieden. Ursprünglich wollte sie in ihrer Geschichte das Thema der Pandemie verarbeiten. Doch als sich in der Welt auch politisch immer stärker zeigte, wie brüchig sicher geglaubte Freiheiten sein können, entwickelte sie daraus die nun begonnene Reihe. Viele von uns haben während der Lockdowns gespürt, wie existenziell das Thema Freiheit ist – diese Erfahrung spiegelt sich in der Geschichte deutlich wider.

Zusätzlich verarbeitete die Autorin den plötzlichen Verlust ihres erst 37 Jahre alten Mannes. Diesen Schmerz hat sie auf einfühlsame Weise in ihren Figuren widergespiegelt. Die emotionale Tiefe, die sich daraus ergibt, verleiht dem Roman eine besondere Intensität und Glaubwürdigkeit.

Mir hat das Lesen des Buches viel Spaß bereitet und ich kann nur hoffen, dass die Geschichte eine Fiktion bleibt – zumal Teile davon bereits Realität sind. Von mir gibt es volle 5 Sterne und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung, die zu Weihnachten erscheinen soll.

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Duftsehen, Schokomagie und eine geheimnisvolle Akademie – Mila Kornblums Abenteuer geht weiter

Die Macht der Schokomagie (Schokomagie 3)
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Im dritten Band der Schokomagie-Reihe von Mareike Allnoch geht es für Mila Kornblum und ihre beste Freundin Liz erneut nach Paris – diesmal nicht zum Schüleraustausch, sondern zur Sommerakademie für Duftseher, ...

Im dritten Band der Schokomagie-Reihe von Mareike Allnoch geht es für Mila Kornblum und ihre beste Freundin Liz erneut nach Paris – diesmal nicht zum Schüleraustausch, sondern zur Sommerakademie für Duftseher, die im Élysée-Palast stattfindet. Die Einladung zur Akademie ist eine große Ehre, und zum Glück gelingt es Milas Mutter, auch die Eltern von Liz zu überzeugen.

Vor Ort erwarten die beiden Freundinnen gleich mehrere Überraschungen: Neben dem Wiedersehen mit Louis, dem Sohn des französischen Präsidenten, lernen sie neun weitere Jugendliche kennen, die ebenfalls über die seltene Gabe des Duftsehens verfügen. Gemeinsam sollen sie ihre Fähigkeiten trainieren und mehr über die Hintergründe der Schokomagie erfahren. Doch als ausgerechnet Ophelia, Milas alte Bekannte vom Schüleraustausch, plötzlich Teil der Gruppe ist, wirft das Fragen auf. Wieso ist sie ebenfalls eine Duftseherin – und warum hat sie sich bisher nicht zu erkennen gegeben?

Mila spürt schnell, dass hinter der Sommerakademie mehr steckt, als es zunächst den Anschein hat. Während sie versucht, ihre Gabe besser zu kontrollieren, gerät sie tiefer in die Machenschaften des Zirkels. Und auch ihre Verbindung zu Louis wird auf die Probe gestellt.

Mareike Allnoch führt die Geschichte um Mila, Liz und die Duftseher spannend und stimmungsvoll fort. Wie schon in den ersten beiden Bänden überzeugt der dritte Teil mit einer gelungenen Mischung aus Magie, Freundschaft, Spannung und einem Hauch von erster Liebe. Die Idee der Schokomagie wird weiterentwickelt, und neue Figuren bringen frischen Wind in die Handlung. Besonders schön ist, dass Mila reifer wirkt und zunehmend Verantwortung für ihre Gabe übernimmt.

Auch dieser Band richtet sich an Leserinnen und Leser ab 10 Jahren. Die Kapitel sind angenehm kurz, der Schreibstil bleibt leicht und gut lesbar – ideal auch zum Vorlesen oder gemeinsamen Lesen. Am Ende des Buches gibt es wieder zwei kreative Rezepte, nämlich für das Unglaubliche Überraschungsschokoei und die Erleuchtenden Erdbeercrispies – ausprobiert haben wir sie zwar nicht, aber sie klingen sehr lecker und passen wunderbar zur Geschichte.

Meiner Tochter (inzwischen 13) und mir hat auch „Die Macht der Schokomagie“ wieder richtig gut gefallen. Die Geschichte entwickelt sich spannend weiter, bleibt dabei aber stets altersgerecht. Wir vergeben auch für diesen Band sehr gerne 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Der verrückteste Reiseführer für Nord- und Ostsee – Kurios, kreativ und voller Überraschungen

Der verrückteste Reiseführer für Nord- und Ostsee
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Wer glaubt, an der Nord- und Ostsee gäbe es nur Sand, Deiche und Fischbrötchen, wird mit diesem Reiseführer eines Besseren belehrt. Moritz Wollert nimmt seine Leser mit auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise ...

Wer glaubt, an der Nord- und Ostsee gäbe es nur Sand, Deiche und Fischbrötchen, wird mit diesem Reiseführer eines Besseren belehrt. Moritz Wollert nimmt seine Leser mit auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise entlang der Küsten von gleich sechs europäischen Ländern – vollgepackt mit skurrilen, originellen und teils völlig verrückten Ausflugszielen.

Inhalt und Konzept

In „Der verrückteste Reiseführer für Nord- und Ostsee“ stellt der Autor 129 ungewöhnliche Orte vor – aufgeteilt nach Ländern:

43 Tipps für Deutschland
18 für Dänemark
13 für die Niederlande
14 für Norwegen
17 für Polen
24 für Schweden

Die Auswahl deckt eine bunte Mischung an Themen ab:
Geschichte hautnah, geniale Architektur, Gruseliges, Naturwunder, Ruinen und Lost Places sowie schräge Museen – hier ist für alle etwas dabei, die gern das Besondere entdecken. Ob ein verlassener Ort mit Gänsehautgarantie, eine skurrile Sammlung in einem kuriosen Museum oder ein beeindruckendes Bauwerk mitten in der Natur – dieser Reiseführer überrascht auf jeder Seite.

Die Texte sind kurzweilig, informativ und mit einer Prise Humor geschrieben. Viele Farbfotos und ein modernes, ansprechendes Layout runden das Gesamtbild ab und machen das Buch auch optisch zu einem echten Erlebnis.

Mein Eindruck

Ich war positiv überrascht, wie abwechslungsreich, informativ und dabei angenehm locker dieser Reiseführer gestaltet ist. Viele der vorgestellten Orte kannte ich bisher nicht – obwohl ich dachte, mich an Nord- und Ostsee gut auszukennen.

Bisher war ich vor allem an der deutschen Ostseeküste unterwegs, doch dieses Buch hat mir gezeigt, wie viel mehr es in den angrenzenden Ländern zu entdecken gibt. Besonders die thematische Vielfalt macht das Buch zu einer Fundgrube für neue Entdeckungen – und es weckt definitiv die Reiselust, auch einmal über die Grenzen hinaus zu blicken.

Die internationale Perspektive sorgt für frischen Wind – hier werden nicht nur deutsche Küstenregionen beleuchtet, sondern auch unsere nord- und osteuropäischen Nachbarn mit einbezogen. Das macht das Buch zu einer echten Inspirationsquelle für den nächsten Roadtrip oder Urlaub am Meer.

Fazit

Ein Reiseführer, der Spaß macht – anders, unterhaltsam und überraschend. Wer bei der Urlaubsplanung gern über den Tellerrand schaut, wird hier reich belohnt.
5 von 5 Sternen – ein inspirierender Begleiter für alle, die das Außergewöhnliche lieben.

Veröffentlicht am 11.06.2025

Mein erstes Naturbuch – Der Fuchs

Mein erstes Naturbuch - Der Fuchs
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Mit der Reihe „Mein erstes Naturbuch“ aus dem Loewe Verlag gelingt es, schon die Kleinsten für die Natur zu begeistern – kindgerecht, informativ und liebevoll illustriert. In diesem Band dreht sich alles ...

Mit der Reihe „Mein erstes Naturbuch“ aus dem Loewe Verlag gelingt es, schon die Kleinsten für die Natur zu begeistern – kindgerecht, informativ und liebevoll illustriert. In diesem Band dreht sich alles um ein heimisches Tier, das bei vielen Kindern ganz oben auf der Beliebtheitsskala steht: den Fuchs.

Auf festen Pappseiten erfahren Kinder ab ca. 2 Jahren erste spannende Dinge über den schlauen Waldbewohner. Wo lebt der Fuchs? Was frisst er? Wie zieht er seine Jungen groß? Sandra Grimm erklärt all das in kurzen, leicht verständlichen Sätzen. Unterstützt wird der Text von den einfühlsamen Illustrationen von Stefanie Reich, die den Fuchs in seinem natürlichen Lebensraum zeigen – mal schlafend in der Höhle, mal auf leiser Pfote unterwegs durch den Wald.

Die Illustrationen sind bewusst einfach gehalten und dabei wunderschön anzusehen – genau richtig für kleine Kinderaugen. Besonders positiv hervorzuheben ist die nachhaltige Produktion des Buches: Es wurde in Europa gedruckt, auf bis zu 90 % Recyclingpapier und mit Farben auf Pflanzenölbasis. Man merkt, dass hier nicht nur mit Blick auf die Zielgruppe, sondern auch mit Blick auf Umwelt und Zukunft gedacht wurde.

Was mir besonders gut gefällt: Das Buch verbindet Wissensvermittlung mit einer liebevollen Erzählweise. Es werden nicht einfach nur Fakten aneinandergereiht, sondern kleine Szenen aus dem Fuchsleben erzählt, die Kinder mitnehmen und ihre Neugier wecken. Die stabilen Seiten und das handliche Format machen das Buch ideal für kleine Kinderhände – perfekt für gemeinsame Entdeckungsrunden auf dem Sofa oder draußen in der Natur.

Ein schönes erstes Sachbuch für kleine Tierfreunde – informativ, altersgerecht, atmosphärisch gestaltet und nachhaltig produziert.

Fazit:

Ein tolles Naturbuch für die Kleinsten – liebevoll erzählt, wunderschön illustriert und voller erster Sachinformationen über den Fuchs. Ein Pluspunkt: die umweltfreundliche Herstellung! Von uns gibt es volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 04.06.2025

Ein warmherziges Bilderbuch über Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt

Pauli – Ein Garten für alle
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In diesem liebevoll illustrierten Kinderbuch aus dem NordSüd Verlag begegnet das neugierige Kaninchen Pauli der alten Frau Elise, die sich mit einer schweren Gießkanne abmüht. Sofort ist für Pauli klar: ...

In diesem liebevoll illustrierten Kinderbuch aus dem NordSüd Verlag begegnet das neugierige Kaninchen Pauli der alten Frau Elise, die sich mit einer schweren Gießkanne abmüht. Sofort ist für Pauli klar: Hier wird geholfen! Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg zu einem Garten, der allerdings völlig verwildert ist. Doch Pauli gibt nicht auf – er will Elise helfen, den Garten wieder zum Blühen zu bringen.

Was als kleine Hilfsaktion beginnt, entwickelt sich bald zu einem Gemeinschaftsprojekt: Nach und nach schließen sich Paulis Familie und Freunde an. Mit vereinten Kräften entsteht ein prächtiger Garten, der allen Freude bereitet – ein Garten für alle!

Die Geschichte ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet und wird durch die wunderschönen Zeichnungen von Eve Tharlet perfekt ergänzt. Die kindgerechten Illustrationen unterstreichen die positive Botschaft des Buches und machen das Vorlesen zu einem besonderen Erlebnis.

Besonders schön: Die Geschichte vermittelt nicht nur kindgerecht die Werte von Hilfsbereitschaft und Gemeinschaft, sondern regt auch Erwachsene zum Nachdenken an. Was bedeutet es eigentlich, füreinander da zu sein?

Unser Fazit:

„Pauli – Ein Garten für alle“ ist ein rundum gelungenes Bilderbuch, das nicht nur ins Herz trifft, sondern auch in jede Kita gehört. Von uns gibt es verdiente 5 Sterne.