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Dirk74

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2019

Damit du nie vergisst

Damit du nie vergisst
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Zum Inhalt

Andrea Thornton kehrt aus London nach Norwich zurück. Kaum ist sie zurück, tauchen Mordopfer auf, die sehr stark an den Campus Rapist erinnern, doch der ist seit 5 Jahren tot. Aber woher kennt ...

Zum Inhalt

Andrea Thornton kehrt aus London nach Norwich zurück. Kaum ist sie zurück, tauchen Mordopfer auf, die sehr stark an den Campus Rapist erinnern, doch der ist seit 5 Jahren tot. Aber woher kennt ein Nachahmer so viele Details? Ist es womöglich ein Polizist? Die Polizei zieht Andrea zu ihren Ermittlungen hinzu und die Jagd geht erneut los...

Meine Meinung

Die Fortsetzung der Buchreihe Die Profilerin gefällt mir sehr gut. Sie baut auf die beiden ersten Teile auf. Die Erzählung um Andrea und Greg ist erneut sehr spannend. Lange bleibt offen, um wen es sich beim neuen Täter handelt. Am Ende ist aber alles sehr schlüssig.

Sowohl Andrea als auch Greg werden stark mit der Vergangenheit konfrontiert. Ihre Nerven werden dabei bis an die Grenzen strapaziert. Auch ihre kleine Tochter Julie wird Teil des Geschehens und schwebt in großer Gefahr.

Dania Dicken ist es gelungen, einen fesselnden Thriller zu schreiben, der einen in seinen Bann zieht. Wenn ich die nötige Zeit gehabt hätte, hätte ich ihn in einem Zug durchgelesen. Ich bin auch sehr gespannt, womit es im vierten Teil der Buchreihe weitergeht.

Fazit

Wem die beiden ersten Teile gut gefallen haben, der sollte unbedingt auch dieses Buch lesen. Spannung ist auf jeden Fall garantiert.

Veröffentlicht am 21.01.2019

Warum der Elefant einen Rüssel hat

Warum der Elefant einen Rüssel hat
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Rudyard Kipling lebte von 1865 bis 1936. Er wurde in Indien geboren und schrieb viele Bücher. Dazu zählen auch seine Just So Stories aus dem Jahre 1902. Diese hat Elli Woollard nun in Reimform nacherzählt. ...

Rudyard Kipling lebte von 1865 bis 1936. Er wurde in Indien geboren und schrieb viele Bücher. Dazu zählen auch seine Just So Stories aus dem Jahre 1902. Diese hat Elli Woollard nun in Reimform nacherzählt.


Doch das Kamel, mit vollem Mund,
sprach: "Nö, och nööö", und gähnte laut.
Die Arbeit tat der kleine Hund,
Kamel lag auf der faulen Haut.


Das Buch fühlt sich in der Hand sehr gut an. Die Vorderseite hat einen Prägedruck und das Buch hat eine strukturierte Oberfläche.

Erzählt werden fünf Geschichten. Dabei werden folgende Fragen beantwortet:
Warum der Wal einen engen Hals hat
Warum das Kamel einen Höcker hat
Warum das Nashorn ein Dickhäuter ist
Warum der Elefant einen Rüssel hat
Warum die Katze ihre eigenen Wege geht

Die Geschichten werden kindgerecht in Form von Reimen erzählt. Dazu ist das Buch durchgängig farbig von Marta Altés illustriert. Beim Lesen der lustigen und nicht ganz ernst gemeinten Erzählungen merkt man nicht, dass diese ihren Ursprung vor über 100 Jahren haben.

Wir hatten viel Spaß mit dem Buch und haben es im Wechsel vorgelesen. Auf die Frage an unsere Tochter Luise (6), wie ihr das Buch gefallen hat, sagte sie: "Ich gebe ihm 100 Sterne." Damit hat das Buch auf jeden Fall das Prädikat Lesenswert verdient.

Veröffentlicht am 21.01.2019

Eine traurige Weihnachtsgeschichte über Verlust und Freundschaft

Die Schneeschwester
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Zum Inhalt

Julian freut sich jedes Jahr auf Weihnachten. Er liebt den Weihnachtsduft und das Flackern der Kerzen sowie die vielen leckeren Sachen. Außerdem hat er am heiligen Abend Geburtstag. Doch dieses ...

Zum Inhalt

Julian freut sich jedes Jahr auf Weihnachten. Er liebt den Weihnachtsduft und das Flackern der Kerzen sowie die vielen leckeren Sachen. Außerdem hat er am heiligen Abend Geburtstag. Doch dieses Jahr ist alles anders, denn seine große Schwester Juni ist gestorben und Julian hat das Gefühl, dass Weihnachten dieses Jahr ausfällt.
Doch dann trifft er Hedvig, die nur so vor Freude sprüht und gar nicht wieder mit Reden aufhört, wenn sie erstmal angefangen hat.

Meine Meinung

Maja Lunde erzählt uns eine Weihnachtsgeschichte in 24 Kapiteln. Damit eignet sie sich auch als Adventskalender. Ich habe mich für das Hörbuch entschieden. Es wird stimmungsvoll von Axel Milberg gelesen.
Das Buch erzählt von der Trauer einer Familie um die verlorene Tochter und Schwester, aber auch über die Freundschaft. Es spielt in Norwegen und ist sowohl für Kinder ab 10 Jahren als auch für Erwachsene geeignet.
Insgesamt ist es eine traurige Geschichte mit einem glücklichen Ende. Obwohl sie mir gut gefällt, müsste ich sie nicht unbedingt in der Vorweihnachtszeit anhören.

Veröffentlicht am 16.01.2019

Das Gutshaus 2

Das Gutshaus - Stürmische Zeiten
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Zum Inhalt

Auf Gut Dranitz wird weiter fleißig gebaut. Auch sonst ist viel los. Franziska und Jenny kümmern sich um die Sanierung des Gutshofs, doch auch in der Nachbarschaft wird gebaut. Außerdem gibt ...

Zum Inhalt

Auf Gut Dranitz wird weiter fleißig gebaut. Auch sonst ist viel los. Franziska und Jenny kümmern sich um die Sanierung des Gutshofs, doch auch in der Nachbarschaft wird gebaut. Außerdem gibt es plötzlich ein reges Interesse an den ehemaligen Wiesen und Wäldern des Gutshofes.
In Sachen Liebe gibt es auch eine Menge Wirbel, egal ob bei Jenny, Franziska oder Mücke.

Meine Meinung

Anne Jacobs setzt die Geschichte um Franziska und Jenny direkt fort. Man hat förmlich das Gefühl, sofort wieder mitten im Geschehen zu sein. Die wirren Jahre in der Nachwendezeit werden am Beispiel des Dorfes Dranitz gut dargestellt.
Aber auch die alten Zeiten des Gutshofes werden weiter beleuchtet. Mine schreibt ein Tagebuch und regt damit auch die Erinnerungen der alten Leute in ihrem Umfeld an. Vieles aus dem ersten Teil wird weiter vertieft.

Mir gefällt die Fortsetzung der Gutshaus-Saga sehr gut. Die ruhige Stimme von Daniela Hoffmann versetzt den Hörer in die richtige Stimmung. Ich bin schon auf die Fortführung der Familiengeschichte gespannt und vergebe für den zweiten Teil volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 08.01.2019

Spannung vom Anfang bis zum Ende

Sieben minus eins
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Das Cover von Arne Dahls Auftaktroman zur neuen Reihe gefällt mir überhaupt nicht. Ich mag es nicht, wenn der Name des Autors über 50% der Seite einnimmt. Der Titel des Buches wird damit zur Nebensache. ...

Das Cover von Arne Dahls Auftaktroman zur neuen Reihe gefällt mir überhaupt nicht. Ich mag es nicht, wenn der Name des Autors über 50% der Seite einnimmt. Der Titel des Buches wird damit zur Nebensache. Der Titel "Sieben minus Eins" sollte aus meiner Sicht mehr in den Vordergrund rücken.

Zum Inhalt:

Sam Berger ist Kriminalkommissar und verfolgt einen Serienmörder. Das glaubt er zumindest. Sein Chef ist da ganz anderer Meinung, denn in Schweden gibt es keine Serienmörder und daher will er das Wort auch nicht hören.

Bildet sich Sam da etwas ein oder gibt es wirklich einen
Zusammenhang zwischen den verschwundenen 15-jährigen Mädchen? An Hand von Tatortfotos kommt Sam einer Frau auf die Spur, doch ist sie die Täterin oder seine Gehilfin? Als Sam versucht, das herauszufinden, bewegt er sich plötzlich auf sehr dünnem Eis und ist auf einmal selbst der Verdächtige.

Der Schreibstil:

Arne Dahl ist es gelungen, einen Kriminalroman zu schreiben, der meines Erachtens auch als Psychothriller eingestuft werden kann. Die Geschichte ist durchweg spannend erzählt und wenn man glaubt der Fall sei gleich geklärt, ergibt sich wie aus dem nichts eine starke Wendung und die Lösung rückt wieder in weite Ferne.

Für mich als Nichtschwede war es etwas schwer die Orts- und Straßennamen zu lesen, aber wenn eine Story realistisch wirken soll, gehören diese Namen nun einmal dazu

Das Ende des Buches lässt einige Fragen offen. Da es sich hier um den Beginn einer Buchreihe handelt, denke ich, dass die Fragen im nächsten Buch geklärt werden. Der Schluss erinnert mich an das Ende des Films "Ratten" als die Ratten vernichtet wurden und man beim Abspann doch noch eine Ratte durch das Bild laufen sieht.

Fazit:

Anhand der Leseprobe hatte ich mit einem guten Buch gerechnet, aber das komplette Buch hat mich dann doch positiv überrascht. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass so spannend geschrieben ist, dass man es am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte.