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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.10.2018

Was wäre wenn

NSA - Nationales Sicherheits-Amt
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Das Cover

Das Cover gefällt mir gut. Es ist schlicht gehalten und sagt doch viel aus. Die Farbe Rot bedeutet in der Regel Achtung. Das Auge deutet an, dass man beobachtet wird. Beides sagt viel über das ...

Das Cover

Das Cover gefällt mir gut. Es ist schlicht gehalten und sagt doch viel aus. Die Farbe Rot bedeutet in der Regel Achtung. Das Auge deutet an, dass man beobachtet wird. Beides sagt viel über das NSA aus.

Zum Inhalt

Wir schreiben das Jahr 1942. Helene Bodenkamp arbeitet beim NSA, dem Nationalen Sicherheits-Amt in Weimar. Sie ist dort als Programmstrickerin tätig und wertet die Daten der Bürger des Deutschen Reiches aus. Das NSA überwacht bereits seit der Kaiserzeit die Aktivitäten im Weltnetz und die neue Regierung baut diese Überwachung weiter stetig aus.
Eines Tages steht ein Bekannter vor der Tür und braucht ihre Hilfe. Doch wie versteckt man in Zeiten der Überwachung einen Deserteur?

Meine Meinung

Andreas Eschbach erschafft in seinem Buch eine fiktive Welt. Er mischt den Fanatismus des dritten Reichs mit den technischen Möglichkeiten der heutigen Zeit.
Herausgekommen ist ein spannendes und erschreckendes Buch zugleich. Die Mischung ist ihm perfekt gelungen. Durch real existierende Personen, wie z.B. Anne Frank oder Dr. Mengele, bekommt die Geschichte eine gewisse Authentizität. Trotz der modernen Technik wirkt das Erzählte sehr realistisch.
Entgegen der historischen Geschichte gibt es im Buch bereits ein Weltnetz, Komputer, Mobiltelefone, soziale Medien, wie das deutsche Forum und elektronische Briefe. Die meisten Daten werden in riesigen Datensilos gespeichert. Diese Daten werden über intelligente Filter ausgewertet und an die Polizei und Regierungsstellen weitergeleitet.
Die Geschichte ist spannend erzählt. Gleichzeitig zeigt sie aber auch die Gefahren der globalen Digitalisierung auf. Selbst noch recht neue Themen wie die Abschaffung des Bargeldes oder der Gesichtserkennung sind in das Buch eingeflossen. Man erfährt auf erschreckende Art und Weise, was passieren kann, wenn die Masse an verfügbaren Daten zentral gesammelt und ausgewertet wird. Dann ist der Begriff vom gläsernen Menschen oder der totalen Überwachung traurige Realität.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ist mir 5 Sterne wert.

Veröffentlicht am 19.10.2018

Blick zu den Sternen

Erklär mir, was Sterne sind
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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Pappbuch mit Klappen für Kinder ab 3 Jahren. Auf 12 Seiten werden den Kindern folgende Fragen beantwortet:

Was sind STERNE?
Aber was SIND Sterne?
Kann ich zu den ...

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Pappbuch mit Klappen für Kinder ab 3 Jahren. Auf 12 Seiten werden den Kindern folgende Fragen beantwortet:

Was sind STERNE?
Aber was SIND Sterne?
Kann ich zu den Sternen REISEN?
Wie VIELE Sterne gibt es?
Welcher Stern ist uns am NÄCHSTEN?
Sind ALLE Sterne gleich?

Die Fragen werden mit einfachen Texten und sehr schönen Bildern beantwortet. Hinter vielen Klappen, die die Kinder selbst öffnen können, finden wir noch mehr Informationen.
Ich habe das Buch mit meiner Tochter (6 Jahre) gelesen und es hat ihr sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 13.10.2018

Ein Indienabenteuer

Tod am Taj Mahal
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Das Cover und der Titel

Das Cover gefällt mir sehr gut. Wir sehen den Ort des Geschehens, den Taj Mahal am Fluß Yamuna. Durch die tiefstehende Sonne wird die Szene in ein tolles Licht getaucht.
Der Titel ...

Das Cover und der Titel

Das Cover gefällt mir sehr gut. Wir sehen den Ort des Geschehens, den Taj Mahal am Fluß Yamuna. Durch die tiefstehende Sonne wird die Szene in ein tolles Licht getaucht.
Der Titel passt sehr gut zur erzählten Geschichte.

Zum Inhalt

Wir begleiten die deutsche Ingenieurin Cora Remy auf eine Reise nach Indien. Sie will sich dort mit einem ehemaligen Kommilitonen Ganesh treffen, der aus Mumbai stammt. Als er nicht wie vereinbart auftaucht, macht sie sich auf die Suche nach ihm. Doch wie soll sie ihn finden, in einem Land, in dem über 17 Prozent der Weltbevölkerung leben?
Wie es scheint steckt die indische Sandmafia hinter seinem Verschwinden.

Zum Autor

Dr. Manuel Vermeer ist der Sohn einer indischen Mutter und eines deutschen Vaters. Er hat u.a. in Deutschland studiert und ist viel in den Ländern Asiens unterwegs.

Meine Meinung

Das Buch Tod am Taj Mahal ist ein Thriller. Doch es ist mehr. Man könnte es auch als Reiseführer in Thrillerform beschreiben. Zum einen begleiten wir Cora bei ihrer Suche nach Ganesh. Dabei muss sie sich notgedrungener Weise auf ihr bis dato fremde Menschen verlassen. Doch wem kann sie trauen? Manuel Vermeer erzählt uns eine spannende Geschichte, mit teils unerwarteten Wendungen.
Sehr gut eingeflochten in die Erzählung erfahren wir viel über das große Land und seine Menschen, seine Religionen und Kultur.
Die Mischung ist dabei gut gelungen. Die Handlung bleibt durchweg interessant und es kommt keine Langeweile auf.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 13.10.2018

Am Abgrund seiner Seele

Am Abgrund seiner Seele
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Zum Inhalt

Andrea ist Psychologiestudentin in Norwich. Sie möchte später gern Profilerin werden. Auf dem Campus der Uni kommt es wiederholt zu Vergewaltigungen. Als Andrea den Täter eines Tages auf frischer ...

Zum Inhalt

Andrea ist Psychologiestudentin in Norwich. Sie möchte später gern Profilerin werden. Auf dem Campus der Uni kommt es wiederholt zu Vergewaltigungen. Als Andrea den Täter eines Tages auf frischer Tat erwischt und vertreibt, gerät sie plötzlich selbst in die Schusslinie des Täters. Ist sie bei ihrem neuen Freund in Sicherheit?

Meine Meinung

Dies ist das erste Buch, welches ich von Dana Dicken gelesen habe. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut. Man kommt schnell in die Geschichte rein und fiebert mit Andrea mit. Die Geschichte wird spannend erzählt. Die verschiedenen Protagonisten kommen authentisch herüber. Durch die sehr detaillierten Beschreibungen geht einem das Geschehen auf dem Campus sehr nahe. Man bekommt das Gefühl dabei zu sein und sollte daher entsprechend nervenstark sein.

Die Einstufung als Thriller sowie die Altersempfehlung von 16 Jahren ist hier auf jeden Fall zutreffend.

Das Buch ist aus meiner Sicht ein gelungener Auftakt einer Buchreihe um die Profilerin Andrea Jahnke.

Veröffentlicht am 13.10.2018

Karlas ziemlich fabelhafter Glücksplan

Karlas ziemlich fabelhafter Glücksplan
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Das Cover

Das Cover zeigt Karla mit ihrem Skateboard. Daneben sehen wir Sven, den Hund des Nachbarn und dessen Grinsekatze. An der Wand sind jede Menge Hasenzeichen zu sehen.
Das Cover passt gut zur Geschichte.

Zum ...

Das Cover

Das Cover zeigt Karla mit ihrem Skateboard. Daneben sehen wir Sven, den Hund des Nachbarn und dessen Grinsekatze. An der Wand sind jede Menge Hasenzeichen zu sehen.
Das Cover passt gut zur Geschichte.

Zum Inhalt

Karla ist 9 Jahre alt und lebt mit ihrem Bruder Jonas und ihrer Mutter in einem Mehrfamilienhaus. Ihr Papa ist gestorben als sie noch ganz klein war. Doch ihr Papa schickt ihr immer wieder Hasenzeichen. Diese können überall auftauchen. Ob nun als Wolke, als Schatten oder Tattoo, sie begleiten Karla fast überall hin.
Als Karla erfährt, dass ihr Bruder Jonas vom Miesen-fiesen-Finn und dessen Freunden geärgert wird, beschließt sie ihm zu helfen. Schließlich kann sie zaubern, aber nur wenn es einen magischen Moment gibt.
In der Geschichte begegnen wir Padautzern, aufgeplatzen Turnschuhen, Fünfgürtelbarben und einer Hamsterkatze.

Unsere Meinung

Die Geschichte von Karla und ihrer Freundin Nino hat uns sehr gut gefallen. Es gibt viele lustige Situationen und es kommt keine Langeweile auf. Von der Sprache ist die Geschichte für Kinder ab ca. 6 Jahren geeignet. Unsere Tochter hätte dem Buch daher 5 Sterne gegeben.
Leider muss ich aber einen Stern abziehen. Das Buch weist viele Schreibfehler auf. Mal sind es einzelne Buchstaben und manchmal auch ganze Wörter, die fehlen oder zu viel sind. Auf der Rückseite des Buches wird sogar behauptet, Karlas Bruder heiße Lukas, obwohl er im Buch immer Jonas genannt wird. Hier hat der Verlag wohl auf ein Korrektorat verzichtet oder ein sehr schlechtes beauftragt.