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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2025

Im Widerstand

Wir dachten, das Leben kommt noch
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Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich mit interessanten Geschehnissen unterhalten und mich in eine vergangene Zeit katapultieren. Deshalb war ich sehr neugierig auf das Buch, als ich den Klappentext ...

Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich mit interessanten Geschehnissen unterhalten und mich in eine vergangene Zeit katapultieren. Deshalb war ich sehr neugierig auf das Buch, als ich den Klappentext dazu gelesen habe, denn ich habe bisher keinen Roman über dieses Thema gelesen und habe einiges Neues lernen dürfen.

Es geht in der Story um Pat, diese bekommt überraschend einen Anruf der BBC-Moderatorin Gwen, die sich für ihre Vergangenheit interessiert. Aber will sie darüber überhaupt reden? Nach so vielen Jahrzehnten, in denen sie kein Sterbenswort verraten durfte? Jahre, in denen sie dachte, das Leben kommt noch? Pats Vergangenheit führt tief hinein in ein unbekanntes Kapitel wagemutiger Frauen des Widerstands, die Sabotageakte verübten, geheime Funksprüche absetzten, lautlos töten mussten und beständig unterschätzt wurden. Gwen findet auf einer Recherchereise nach Paris nicht nur Erstaunliches über ihre verwegene Großmutter heraus, die dort in den Jahren der Okkupation lebte. Sie entdeckt auch jenen Schlüssel, der es Pat ermöglichen wird, sich der eigenen Erinnerung zu stellen.

Ich hatte anfangs meine Probleme, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil ist zwar schön bildlich und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, aber teilweise war es auch etwas verwirrend, so dass ich lange Zeit viele Fragezeichen im Kopf hatte da es anfangs ein bisschen viel hin-und her zwischen den Zeitebenen war. Nach und nach habe ich mich dann aber ganz in die Geschichte einfinden können und dann hat es auch richtig Spaß und Freude gemacht das Buch zu lesen und mehr über diese spannende und Interessante Zeit zu erfahren! Wie es war auf geheimer Mission zu sein und immer wieder bangen und in Furcht leben zu müssen ist wirklich authentisch und berührend rausgekommen in diesem Roman. Auch die gute Recherchearbeit der Autorin hat man immer wieder gemerkt. Deshalb fand ich eben auch das Nachwort der Autorin wirklich gelungen und sehr lesenswert, denn hier erfährt man nochmal wie es wirklich real gewesen ist.

Fazit: Dranbleiben lohnt sich, dann bekommt man einen sehr spannenden und interessanten Roman über das Thema geheime Missionen und Widerstand, das zu viel in Vergessenheit geraten ist. Eine Leseempfehlung und gute 4 Sterne erhält die Geschichte von mir.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Wissen spannend und mit Humor vermittelt

Cosmix
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Mein Sohn ist zu einer richtigen Leseratte geworden. Auf der Suche nach neuem Lesestoff sind wir auf dieses Buch mit dem Titel „Cosmix“ gestoßen. Da mein Sohn auch ein kleiner Erforscher ist, der immer ...

Mein Sohn ist zu einer richtigen Leseratte geworden. Auf der Suche nach neuem Lesestoff sind wir auf dieses Buch mit dem Titel „Cosmix“ gestoßen. Da mein Sohn auch ein kleiner Erforscher ist, der immer alles genau wissen möchte, war das Buch natürlich gleich doppelt interessant, da das Buch auch noch in einem coolen Comic-Stil gehalten ist. Unterhalten wurde er deshalb sehr gut von dem Buch und wir hoffen, dass es weitere Bände geben wird.

„Vom Urknall bis zum Menschen“ hier beantwortet Cosmix auf 224 Seiten im Graphic-Novel-Format die großen (und kleinen) Fragen über das Universum, das Leben und die Menschheit. Angefangen beim Urknall – dem Anfang von allem – entführt dieses Buch seine Leserinnen und Leser mit wunderschönen Illustrationen und unterhaltsamen Texten in die spannende Welt von Astronomie, Biologie und Physik, zeigt die aktuellen Grenzen der Wissenschaften auf und beantwortet humorvoll die komplexen Fragestellungen der Menschheit.

Das farbenfrohe Cover sticht auf jeden Fall direkt ins Auge. Die Illustrationen sind auch wirklich schön anzusehen und untertützen die Geschichte. Der Schreibstil selbst ist absolut altersgerecht und die Schriftart ist leicht zu lesen. Dass das Buch im Comic-Stil geschrieben ist, ist natürlich ein zusätzliches Highlight für meinen Sohn gewesen. Sehr gut hat ihm ausserdem gefallen, dass hier auf spannende und humorvolle und sehr interessante Art Wissen vermittelt wird und er noch einiges dazulernen konnte, auf eine Weise die richtig viel Spaß macht!

Das Buch selbst blieb die ganze Zeit unterhaltsam – mit einer ordentlichen Prise Humor. Hoffentlich wird es bald eine Fortsetzung geben denn Comix hat auf jeden Fall Potential für weitere Bände – und Erforschungen. Wir vergeben für das Buch ganz klar 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Wunderbare Hexengeschichte für junge Leser

Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel
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Nicht nur ich bin eine große Leseratte, sondern auch mein Sohn hat die Liebe zu Büchern entdeckt. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach gutem Lesestoff. Und auch wenn ich nicht in die direkte Zielgruppe ...

Nicht nur ich bin eine große Leseratte, sondern auch mein Sohn hat die Liebe zu Büchern entdeckt. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach gutem Lesestoff. Und auch wenn ich nicht in die direkte Zielgruppe passe, lese ich doch auch immer gerne auch Kinder- und Jugendbücher. Vor allem, wenn sie auch noch einen Schuss Fantasy enthalten. Deshalb sind wir gleich sehr gespannt auf dieses Buch gewesen.

Die Story dret sich um mächtige Hexen, diese schützen England vor den fantastischen Wesen aus dem Land Faerie. Doch hüte dich davor, den Wald zwischen den Reichen zu betreten! Cassandra Morgan hat es geahnt: Die Geschichten in ihren Büchern sind nicht nur Märchen. Was sie jedoch nicht wusste: Sie gehört einer Familie von Hexen an. Mit dem Umzug nach Hartwood Hall, in das Haus ihrer Tante, beginnt für Cassandra ein Leben voller Magie. Sie findet jedoch schnell heraus, dass sie das einzige Verbot, das ihre Tante ausgesprochen hat, übertreten muss, wenn sie ihre verschollene Mutter wiederfinden will: Sie muss in den gefährlichen Wald an der Grenze zum Land Faerie.

In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, passt zu der Zielgruppe und es ist ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Zudem ist der Schreibstil auch schön bildlich, so dass man sich direkt im Geschehen wiederfindet und sich alles gut vorstellen kann! Die einzelnen Personen sind sympathisch beschrieben, vor allem Cassandra hat meinem Sohn sehr gut gefallen, da sie sich so leicht nicht unterkriegen lässt und sich richtig in das Abenteuer stürzt, auch wenn es nicht gerade einfach für sie wird. Generell bleibt die Geschichte die ganze Zeit über spannend und man fiebert mit den Charakteren richtig mit – bis zum spannenden Showdown!

Wir wurden sehr gut von diesem tollen und magischen Buch unterhalten und würden uns total freuen, wenn es noch viele weitere Bände von Cassandra Morgan geben würde. Wir vergeben 5 von 5 Sternen und eine große Leseempfehlung für Klein und Groß.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Spannende Dystopie, wow!

Evermind. Sie kennt dich
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Ich lese Dystopien sehr sehr gerne – vor allem hat mich die „Die Tribute von Panem“-Reihe damals mehr als begeistert. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, da es hier ebenfalls ein dystopisches ...

Ich lese Dystopien sehr sehr gerne – vor allem hat mich die „Die Tribute von Panem“-Reihe damals mehr als begeistert. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, da es hier ebenfalls ein dystopisches Setting gibt und eine interessante Geschichte. Das Buch habe ich auch an nur zwei Tagen regelrecht verschlungen und konnte mit lesen gar nicht mehr aufhören!

Eigentlich sollte Livia das perfekte Leben führen. Schließlich wurde ihre Zukunft von MAM berechnet, einer Künstlichen Intelligenz, die die Menschheit vor 200 Jahren vor dem Untergang rettete und seither das Leben aller gestaltet. Ihre Freizeit verbringt Livia in den Sims, täuschend echten Simulationen, in denen die Welt vor der Klimakrise nachgestellt wird. Auch ihren Job als Krankenpflegerin verdankt sie MAM. Doch Livia beschleicht das Gefühl, dass MAM bei ihrer Berufswahl einen Fehler gemacht hat – und dass sich hinter der Fassade ihrer perfekten Gesellschaft ein dunkles Geheimnis verbirgt. Wieso erkennt ihre Freundin Anouk sie plötzlich nicht mehr? Warum will sich der mysteriöse Cassian immer wieder mit ihr treffen? Und wieso spielen ihre Gefühle jedes Mal verrückt, wenn er sie ansieht? Zu spät merkt Livia, dass es kaum etwas gibt, das MAM nicht erfährt.

In die Storyline habe ich wirklich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und schön bildlich. Genau so soll es sein. Überhaupt fand ich es faszinierend, wie die dystopische Welt beschrieben wurde. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die Spannungsschraube wird nach und nach immer weiter hochgeschraubt – bis zum Ende, das einige überraschende Wendungen bereithält. Ich bin nun total gespannt ob es eine Fortsetzung geben wird, denn Potential für eine größere Reihe wäre hier auf jeden Fall gegeben. Ich vergebe für dieses Buch auf jeden Fall sehr gute 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Wieder ein wunderbares Buch der Autorin!

Die Kastanienschwestern
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Ich liebe Bücher, die mich an andere Orte entführen, mit interessanten Personen unterhalten und nach und nach ein Familiengeheimnis enthüllen. Ich kannte die Autorin bereits von ihrem Roman "Die Magnolienfrauen", ...

Ich liebe Bücher, die mich an andere Orte entführen, mit interessanten Personen unterhalten und nach und nach ein Familiengeheimnis enthüllen. Ich kannte die Autorin bereits von ihrem Roman "Die Magnolienfrauen", welches mich restlos begeistern konnte, deshalb war ich sehr gespannt auf dieses neueste Buch der Autorin. Und ich muss auch sagen, dass ich mehr als begeistert von dem Roman bin. Ich habe ihn von Anfang bis zum Ende regelrecht verschlungen.

Inhaltlich dreht sich die Geschichte diesmal um Clara, diese ist Hobbyautorin, kann aber vom Schreiben allein nicht leben. Sie arbeitet zusätzlich als Fitnesstrainerin, um sich und ihre 13-jährige Tochter Lily so durchzuschlagen. Als ihr angeboten wird, die Geschichte eines traditionsreichen Weinguts in ihrem Heimatdorf Morcote aufzuschreiben, will Cara zunächst ablehnen. Zu tief sitzen die Schatten ihrer Vergangenheit: Ihre Schwester Neve kam dort vor zwanzig Jahren bei einem Unfall ums Leben. Zudem ist Cara mit Casimiro Casoli – dem Weinguterben und Vater ihrer Tochter – zerstritten. Doch für ihre Tochter wagt Cara den Schritt zurück in die Heimat. Zunächst läuft alles besser als erwartet, bis sie auf ein altes Rezeptbuch stößt, das auf ein Familiengeheimnis hindeutet. Hat es gar etwas mit Neves Tod zu tun? Und welche Rolle spielt die mysteriöse Einsiedlerin, die als »Kastanienfrau« bekannt ist?

Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil war einfach traumhaft: Locker-leicht, schön bildlich, so dass ich mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens wiedergefunden habe. Wie die Landschaft in Morcote beschrieben wurde, war einfach nur toll. Und zudem war ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen gelassen hat. Clara war mir von Anfang an schon sympathisch, aber manchmal hätte ich sie sehr gerne geschüttelt und ihr mehr Mut gemacht. Aber sie hat im Laufe der Geschichte eine tolle Entwicklung hingelegt, was ich absolut gerne verfolgt habe. Aber auch die anderen Personen wurden interessant beschrieben. Vor allem "die Kastanienfrau" hat sich in mein Herz geschlichen, aber auch die Geschichte von Neve fand ich sehr bewegend.

Ich wurde auf jeden Fall sehr gut von der Geschichte unterhalten. Ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Vor allem die überraschenden und auch sehr emotionalen Wendungen haben mich in ihren Bann gezogen. Ein wirklich tolles Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Ich vergebe dafür ganz klar von 5 von 5 Sternen.

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