Profilbild von DoraLupin

DoraLupin

Lesejury Star
offline

DoraLupin ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit DoraLupin über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2025

Düster und atmosphärisch

Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben
0

Ich höre immer wieder gerne Hörbücher, die für Kinder geschrieben worden sind, denn sie haben oft sehr gute Ideen und sind abwechslungsreich. Auch bei diesem Hörbuch wurde ich nicht enttäuscht, sondern ...

Ich höre immer wieder gerne Hörbücher, die für Kinder geschrieben worden sind, denn sie haben oft sehr gute Ideen und sind abwechslungsreich. Auch bei diesem Hörbuch wurde ich nicht enttäuscht, sondern hatte im Gegenteil ein paar richtig spannende und tolle Stunden!

Die Geschichte führt ins Jahr 1880 und im bitterkalten Stockholm lauert der Tod hinter jeder Ecke. Die zwölfjährige Waise Mika weiß, wie viele Menschen jeden Winter ums Überleben kämpfen müssen. Aber wenigstens ist der berüchtigte Serienmörder, der "Nachtrabe", endlich gefasst worden ... oder doch nicht? Gemeinsam mit Kriminalkommissar Hoff, dem Mikas außergewöhnliche Fähigkeit, kleinste Details wahrzunehmen, imponiert, soll Mika im jüngsten Mordfall ermitteln. Doch was hat das alles mit dem Baby zu tun, das eines Nachts von einem zu Tode verängstigen jungen Mann im Waisenhaus abgegeben wird? Eine Kette unvorhergesehener Ereignisse bringt Mika in größere Gefahr, als sie sich je hatte vorstellen können.

In die Geschichte habe ich sehr schnell hineingefunden, der Schreibstil war sehr angenehm und leicht und so konnte ich mich ganz auf die Geschichte konzentrieren. Ausserdem wurde Stockholm und das Leben um 1880 wirklich eindrücklich beschrieben und deshalb ist das Hörbuch auch nichts für schwache Nerven und ich würde die Altersempfehlung auch tatsächlich beachten! Ungeschönt wird das Leben im Waisenhaus beschrieben und wie sich Kinder auch in der bitteren Kälte damals durchschlagen mussten, immer auf der Hut vor den Erwachsenen und ihrem Unmut. Mika ist ein wirklich tolles Mädchen, dass ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Sie ist sehr mutig und setzt sich für andere ein, versucht die anderen Kinder im Waisenhaus immer wieder zum lachen zu bringen und hat das Herz am rechten Fleck. Ich bin mit ihr und Kommisar Hoff sehr gerne auf Spuren- und Tätersuche gegangen und der Kriminalfall war auch die ganze Zeit über wirklich spannend bis zum Schluss.

Die Sprecherin des Hörbuchs hatte eine angenehme und etwas dunkle Stimme, die hervorragend zur Geschichte gepasst hat. Ich habe gerne zugehört und die Sprecherin hat lebendig und emotional gelesen.

Fazit: Ein ziemlich düsterer Kinderkrimi, der nichts für schwache Nerven ist, der aber begeistern und mitreißen kann. Volle Punktzahl und eine Empfehlung für ältere Kinder und junggebliebene Erwachsene.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.08.2025

Düsterer, historischer Kinderkrimi

Mika Mysteries 1: Der Ruf des Nachtraben
0

Ich höre immer wieder gerne Hörbücher, die für Kinder geschrieben worden sind, denn sie haben oft sehr gute Ideen und sind abwechslungsreich. Auch bei diesem Hörbuch wurde ich nicht enttäuscht, sondern ...

Ich höre immer wieder gerne Hörbücher, die für Kinder geschrieben worden sind, denn sie haben oft sehr gute Ideen und sind abwechslungsreich. Auch bei diesem Hörbuch wurde ich nicht enttäuscht, sondern hatte im Gegenteil ein paar richtig spannende und tolle Stunden!

Die Geschichte führt ins Jahr 1880 und im bitterkalten Stockholm lauert der Tod hinter jeder Ecke. Die zwölfjährige Waise Mika weiß, wie viele Menschen jeden Winter ums Überleben kämpfen müssen. Aber wenigstens ist der berüchtigte Serienmörder, der "Nachtrabe", endlich gefasst worden ... oder doch nicht? Gemeinsam mit Kriminalkommissar Hoff, dem Mikas außergewöhnliche Fähigkeit, kleinste Details wahrzunehmen, imponiert, soll Mika im jüngsten Mordfall ermitteln. Doch was hat das alles mit dem Baby zu tun, das eines Nachts von einem zu Tode verängstigen jungen Mann im Waisenhaus abgegeben wird? Eine Kette unvorhergesehener Ereignisse bringt Mika in größere Gefahr, als sie sich je hatte vorstellen können.

In die Geschichte habe ich sehr schnell hineingefunden, der Schreibstil war sehr angenehm und leicht und so konnte ich mich ganz auf die Geschichte konzentrieren. Ausserdem wurde Stockholm und das Leben um 1880 wirklich eindrücklich beschrieben und deshalb ist das Hörbuch auch nichts für schwache Nerven und ich würde die Altersempfehlung auch tatsächlich beachten! Ungeschönt wird das Leben im Waisenhaus beschrieben und wie sich Kinder auch in der bitteren Kälte damals durchschlagen mussten, immer auf der Hut vor den Erwachsenen und ihrem Unmut. Mika ist ein wirklich tolles Mädchen, dass ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Sie ist sehr mutig und setzt sich für andere ein, versucht die anderen Kinder im Waisenhaus immer wieder zum lachen zu bringen und hat das Herz am rechten Fleck. Ich bin mit ihr und Kommisar Hoff sehr gerne auf Spuren- und Tätersuche gegangen und der Kriminalfall war auch die ganze Zeit über wirklich spannend bis zum Schluss.

Die Sprecherin des Hörbuchs hatte eine angenehme und etwas dunkle Stimme, die hervorragend zur Geschichte gepasst hat. Ich habe gerne zugehört und die Sprecherin hat lebendig und emotional gelesen.

Fazit: Ein ziemlich düsterer Kinderkrimi, der nichts für schwache Nerven ist, der aber begeistern und mitreißen kann. Volle Punktzahl und eine Empfehlung für ältere Kinder und junggebliebene Erwachsene.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.08.2025

Ich hatte etwas anderes erwartet

Immerland – Die Stadt der Ewigkeit
0

Ich lese immer wieder gerne Kinderbücher, auch wenn ich nicht zur direkten Zielgruppe gehöre. Dieses Buch klang sehr spannend und der Klappentext konnte mich schon faszinieren. Ich wollte also unbedingt ...

Ich lese immer wieder gerne Kinderbücher, auch wenn ich nicht zur direkten Zielgruppe gehöre. Dieses Buch klang sehr spannend und der Klappentext konnte mich schon faszinieren. Ich wollte also unbedingt wissen was dahinter steckt und habe mit jeder Menge Spaß und fantastischen Ideen gerechnet. Leider konnte mich die Geschichte aber nicht so abholen, wie ich mir das gewünscht hätte und war in Teilen etwas zäh zu lesen. Ausserdem haben mich die Themen teilweise nicht angesprochen.

Die Geschichte dreht sich um den des 12 5/6 Jahre alten Mika, der in den scheinbar ödesten Sommerferien aller Zeiten über sich hinauswachsen muss. Dass er dafür mit dem Auto durch die dunkle Nacht rast, um seine Oma zu retten – Kleinigkeit. Und mit einem Luftschiff in die fremde Stadt fährt? Geschenkt! Aber warum geht dort plötzlich alles in Erfüllung, was er sich wünscht? Wieso erledigen Affen das, worauf er keine Lust hat? Und weshalb findet er sogar im Club der großen Geister mit Leichtigkeit Freunde? Irgendetwas stimmt nicht, und Mika dämmert es langsam: Dies ist keine gewöhnliche Reise, sondern eine Frage von Leben und Tod! Eine rasante Geschichte voller unerwarteter Wendungen, die zeigt, was für ein großes, wildes Abenteuer es ist, erwachsen zu werden.

In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist sehr bildlich und leicht und locker zu lesen, deshalb sind auch die ersten Seiten nur so dahingeflogen und bis Mika mit seiner Oma Immerland erreicht fand ich die Geschichte auch richtig spannend und mitreißend. Im Laufe der Zeit hat sich dieser Zustand aber leider verflüchtigt. Zunächst wird Immerland noch wirklich sehr chaotisch und fantasievoll beschrieben und der Autor hat auf jeden Fall eine Menge Ideen im Kopf, die mir teils gefallen haben, teils weniger, aber es wurde mir dann mit der Zeit etwas "Zu viel" von allem und die Handlung hat sich im Mittelteil der gezogen in meinen Augen. Auch die Themen waren mir ein wenig zu technisch, ich dachte das Buch wird märchenhafter und geht in Richtung "Alice im Wunderland", das war aber nicht so. Stattdessen drückte Mika immer wieder die Grundstimmung. Der Junge war mir nicht unsympathisch aber wirklich warm bin ich mit ihm leider nicht geworden. Er hat in der Vergangenheit viele Probeme in der Schule und zu Hause, die immer wieder kurz angesprochen werden aber mir war das nicht tiefgründig genug erzählt. Gegen Ende wurde die Handlung wieder spannender und ich konnte sogar eine Zeit lang mitfiebern, aber dann kam eine Szene, die ich total brutal geschrieben gefunden habe und die ich in einem Kinderbuch keinesfalls gutheißen kann! SPOILER: da wird ein Wesen bis zum Tod gequält und das hat in einem Kinderbuch nichts verloren, in meinen Augen! SPOILER ENDE. Das Ende der Geschichte habe ich so ähnlich erwartet, auch wenn es für mich dann doch zu philosophisch wurde. Die Geschichte blieb zwar unterhaltsam, aber es gab auch leider langatmige Passagen – und mir hat mehr Spannung auch irgendwo gefehlt. Die Geschichte endet mit einem Cliffhanger, der aber nicht so überraschend und stark ist, das ich den Folgeband lesen muss. Somit werde ich den zweiten Teil wohl nicht mehr lesen und vergebe für das Auftaktbuch 3 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.08.2025

Starker Anfang, der leider nachlässt

Der Schlaf der Anderen
0

Bei diesem Buch hat mich schon der Klappentext sehr neugierig darauf gemacht. Deshalb wollte ich die Geschichte auch unbedingt abhören. Ausserdem arbeite ich selbst im medizinischen Bereich und fand das ...

Bei diesem Buch hat mich schon der Klappentext sehr neugierig darauf gemacht. Deshalb wollte ich die Geschichte auch unbedingt abhören. Ausserdem arbeite ich selbst im medizinischen Bereich und fand das Thema deshalb spannend. Doch leider wurde ich von der Handlung schlussendlich nicht so mitgerissen, wie ich mir das gewünscht hätte. Den Anfang der Geschichte fand ich noch richtig stark, aber leider hat die Handlung dann, in meinen Augen, nachgelassen.

Die Geschichte dreht sich um Janis, die als Nachtwache im Schlaflabor Fremde ins Bett bringt und ihnen beim Schlafen zuschaut. Der Tag-Nacht-Rhythmus, der anderen Menschen eine natürliche Struktur gibt, gilt für sie nicht. Janis arbeitet, wenn andere ruhen, sie lebt allein und hat sich mit sich selbst gut eingerichtet. Erst als Sina bei ihr auftaucht, erwacht in Janis wieder der Wunsch nach einem anderen Leben. Sina ist Lehrerin und hat einen geregelten Alltag. Doch allmählich entgleitet ihr die Kontrolle: über ihre Familie, ihre Arbeit, ihr ganzes Leben. Als sie Janis kennenlernt, lässt sie einmal die Krisen los, die zu Hause auf sie warten. Woher kommt die starke Verbindung, die beide Frauen spüren Langsam befreien sich Janis und Sina von dem Takt, den der Alltag ihnen vorgibt. Sie begeben sich auf eine Reise durch die Nacht, in der auf einmal alles auf dem Spiel steht – und nichts mehr bleibt, wie es war.

In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist sehr bildlich, locker und leicht, sodass ich mich ganz auf die Handlung konzentrieren konnte. Der Anfang war auch wirklich mitreißend und faszinierend geschrieben, sodass die Minuten regelrecht dahinfliegen und es hat sich ein schöner Fluss des Hörens ergeben.

Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von Janis und Sina erzählt, was ich gut finde, denn so kann man Beide besser kennenlernen, ihre Gedanken- und Gefühlswelt besser nachvollziehen und es sorgt für Abwechslung in der Geschichte. Doch leider hatte ich das Problem, dass mir beiden Protagonistinnen nicht richtig nahe gekommen sind und im Laufe der Lauf konnte ich ihre Handlungen auch nicht mehr ganz nachvollziehen. Je weiter die Geschichte dem Ende entgegen geht desto mehr hat die Handlung mich leider losgelassen und ich konnte nach dem wirklich starken Anfang nichts mehr mit dem Hörbuch anfangen.

Die Sprecherin hat die Geschichte aber wirklich schön gelesen und hatte eine sehr angenehme Stimme. Ich habe ihr gerne zugehört.

Fazit: Zusammengefasst war das Hörbuch nicht ganz mein Fall, auch wenn ich trotz allem recht gut unterhalten wurde. Ich kann aber leider nur 3 von 5 Sternen dafür vergeben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.08.2025

Mitreißende Liebesgeschichte in Schottland

Zeit der Pfingstrosen
0

Ich liebe Bücher, die mich an andere Orte entführen, mit interessanten Figuren unterhalten, nach und nach ein Familiengeheimnis enthüllen und die auf zwei Zeitebenen spielen. Deshalb war ich sehr gespannt ...

Ich liebe Bücher, die mich an andere Orte entführen, mit interessanten Figuren unterhalten, nach und nach ein Familiengeheimnis enthüllen und die auf zwei Zeitebenen spielen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „Zeit der Pfingstrosen“ von Claudia Romes, nachdem ich den Klappentext gelesen habe. Schlussendlich kann ich sagen, dass ich sehr begeistert von dem Roman bin. Ich habe ihn von Anfang bis zum Ende in wenigen Tagen regelrecht verschlungen.

Die Geschichte handelt von Kathy, die nach einer unglücklichen Ehe einen Neuanfang in der Blumenstadt Aberdeen wagt. Sie betreut den demenzkranken Jeff, den es immer wieder in den kleinen Blumenladen am Meer zieht. Zusammen mit seinem Neffen Aiden hilft ihm Katy hier, inmitten der Blüten, seinen Erinnerungen nachzuspüren. Dabei stoßen sie nicht nur auf eine tragische Liebesgeschichte, sondern entdecken auch ihre Gefühle füreinander. Gibt es eine Chance für diese unerwartete Liebe, und kann sich Jeff mit seiner Vergangenheit aussöhnen, bevor es zu spät ist?

Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil war sehr locker und leicht zu lesen, dabei aber auch schön bildlich, sodass ich mich inmitten des Geschehens wiedergefunden habe. Wie die von Schottland beschrieben wurde, war wirklich toll. Außerdem hat sich ein sehr schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt.

Katy, Aiden und Jeff waren mir von Anfang an sympathisch und haben sich in mein Herz geschlichen. Ich wurde auf jeden Fall sehr gut von der Geschichte unterhalten und konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Vor allem die überraschenden und auch sehr emotionalen Wendungen haben mich in ihren Bann gezogen. Ein wirklich tolles Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Ich vergebe dafür gerne die volle Punktzahl.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere