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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2023

Mitreißende Fortsetzung der Reihe

The Atlas Paradox
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Da ich bereits den ersten Band der Reihe lesen durfte und davon gut unterhalte wurde, war ich natürlich total gespannt auf die Fortsetzung. Anfangs musste die Handlung etwas Fahrt aufnehmen, aber vor allem ...

Da ich bereits den ersten Band der Reihe lesen durfte und davon gut unterhalte wurde, war ich natürlich total gespannt auf die Fortsetzung. Anfangs musste die Handlung etwas Fahrt aufnehmen, aber vor allem das Ende hat mich überrascht zurückgelassen. Auch einige offene Fragen vom ersten Band wurden in diesem Teil beantwortet.

Im zweiten Teil der Reihe werden Herzen gebrochen, Allianzen geschmiedet und wieder zerbrochen, und die Alexandrinische Gesellschaft wird als das enthüllt, was sie ist: eine mächtige Organisation, die von einem Mann geführt wird, der unsere Welt revolutionieren möchte. Doch die Gesellschaft verfügt auch über mächtige Feinde, die von sich behaupten, eine bessere Alternative zu sein. Die Magier*innen werden sich für eine der beiden Seiten entscheiden müssen. Und allen ist klar: Von dieser Entscheidung hängt nicht nur ihr eigenes Schicksal ab.

Der erste Band ist jetzt schon einige Zeit her, deshalb musste ich erst wieder richtig in die Geschichte hineinfinden. Aber das ging recht schnell und auch der Schreibstil ist wieder genau mein Ding, leicht zu lesen und die Seiten fliegen wieder dahin, so dass ich das Buch regelrecht verschlungen habe.

In diesem zweiten Band wurden einige offene Fragen beantwortet, die im ersten Teil aufkamen. Zwar gab es hin und wieder ein paar Längen und manche Verhaltensweisen der beiden Hauptfiguren waren für mich nicht ganz greifbar, aber vor allem zum Ende hin wurde die Spannungsschraube wieder mächtig angezogen. Ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Teil und fiebere diesem entgegen. Von mir erhält der zweite Teil 4,5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 26.06.2023

Eine starke Persönlichkeit

Désirée – Im Herzen der Revolution, im Herzen Napoleons
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Ich mag die Reihe "Außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe" sehr gerne und habe bereits einige Romane davon verschlungen. Der Name Napoleon war mir natürlich bereits ein Begriff, aber bei Desiree ...

Ich mag die Reihe "Außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe" sehr gerne und habe bereits einige Romane davon verschlungen. Der Name Napoleon war mir natürlich bereits ein Begriff, aber bei Desiree war mein Wissen sehr begrenzt. Nachdem ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich sehr gespannt darauf die Geliebte an Napoleons Seite besser kennenzulernen.

In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden, da der Schreibstil mir sehr gefallen hat. Dieser passt sehr gut zum Genre und liest sich sehr flüssig. Das hat auch dazu geführt, dass die Seiten nur so dahingeflogen sind. Sehrt bildhaft und lebendig wird über die Zeit Napoleons berichtet und ich habe voll Interesse die Handlung verfolgt.

Desiree war eine starke Frau, die mich fasziniert hat. Ihren Lebensweg zu verfolgen, hat mich berühren und faszinieren können. Nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich mich noch weiter über sie informiert und über ihr Leben gegoogelt.

Die Geschichte wurde sehr authentisch erzählt und auch die historischen Infos, die eingeflossen sind, waren sehr interessant und bildlich dargestellt. Ein tolles Buch, das man gelesen haben sollte – vor allem, wenn man sich für Napoleon und dessen Leben interessiert. Ich vergebe für das Buch sehr gerne 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 26.06.2023

Mitreißende griechische Geschichte

Wir Töchter von Sparta
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Helena und Klytämnestra sind durch ihre Schönheit und ihren Stand nichts als Überfluss gewohnt, ganz Griechenland liegt ihnen zu Füßen: Sie sind die Prinzessinnen von Sparta. Doch dieses Privileg hat seinen ...

Helena und Klytämnestra sind durch ihre Schönheit und ihren Stand nichts als Überfluss gewohnt, ganz Griechenland liegt ihnen zu Füßen: Sie sind die Prinzessinnen von Sparta. Doch dieses Privileg hat seinen Preis. Noch als Mädchen werden die Schwestern getrennt und verheiratet - mit dem mächtigen Agamemnon und seinem Bruder Menelaos von Troja. Als Königinnen wird von ihnen nur zweierlei erwartet: die Geburt eines Erben und die Verkörperung der sanftmütigen, sittsamen Natur einer Frau. Bald wiegen die Vernachlässigung und die Grausamkeit ihrer Ehemänner schwer auf ihnen. Und somit finden sie sich an dem Punkt wieder, an dem sie gegen die Zwänge ihres Geschlechts aufbegehren müssen, um sich selbst ein neues Leben aufzubauen – und damit die Geschichte für immer zu verändern.

Ich bin immer wieder auf der Suche nach schönen mystischen Geschichten und Sagen der Griechen und so ist mir auch dieses besondere Buch in die Hände gefallen. Schon das Cover versetzt einen ins alte Griechenland und lädt zum Träumen ein, die Geschichte dahinter ist absolut mitreißend erzählt!

Ich mag es immer besonders gerne, wenn die griechischen Mythen und Sagen nicht von den männlichen Helden erzählt werden, sondern wenn so wie in dieser Geschichte, einmal die Frauen das Wort haben und ihre Sicht der Dinge erzählen dürfen! Sehr mitreißend wird im Buch darüber erzählt wie die beiden unterschiedlichen Mädchen aufwachsen und wie das weitere Leben verläuft. Ich habe zu jeder Zeit mit den beiden Protagonistinnen mitfiebern können und sie sind mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen. Ihre Gedanken und Gefühle waren für mich immer nachvollziehbar beschrieben.

Die Geschichte wurde so bildhaft und lebendig beschrieben, dass ich zeitweise das Gefühl hatte ein Film liefe vor meinen Augen ab. Ich wollte einmal mit dem Buch angefangen gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören und so sind die Seiten nur so dahin geflogen. Ich wurde sehr von der Geschichte und dem Schreibstil mitgerissen, sodass ich dem Buch nur eine Leseempfehlung und die vollen 5 Sterne geben kann!

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Veröffentlicht am 26.06.2023

Sehr fantasievoll und schön geschrieben!

Das grüne Königreich
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Die zwölfjährige Caspia muss den gesamten Sommer mit ihren Eltern in Brooklyn verbringen. Dabei hasst sie Großstädte, allen voran New York. Zu viele Menschen, zu laut, zu schmutzig. In dem Kinderzimmer ...

Die zwölfjährige Caspia muss den gesamten Sommer mit ihren Eltern in Brooklyn verbringen. Dabei hasst sie Großstädte, allen voran New York. Zu viele Menschen, zu laut, zu schmutzig. In dem Kinderzimmer des Apartments, das die Familie gemietet hat, steht eine Kommode, in der Caspia Briefe von einem blinden Mädchen entdeckt, das an der Seite ihres Botaniker-Vaters in den 50er und 60er Jahren die Welt bereiste und Pflanzen auf ihre ganz eigene Art beschrieb. Jeder Brief wird mit einem Pflanzenrätsel eröffnet. Und so macht Caspia sich auf die Suche, um die Rätsel zu lösen, und kommt dabei den unterschiedlichsten Pflanzen auf die Spur: Rose, Zimt, Löwenzahn, Bambus und vielen weiteren. Ganz nebenbei lernt sie die Orte und Menschen in ihrer neuen Nachbarschaft kennen ... und schlägt nach und nach Wurzeln an einem Ort, von dem sie es nie vermutet hätte.

Ich bin immer wieder auf der Suche nach einer schönen Fantasygeschichte und lese sehr gerne Middelegradebücher, deshalb ist mir dieses Buch und das Cover sofort ins Auge gefallen. Ich mag Cornelia Funke als Autorin außerdem sehr gerne und musste ihr neuestes Buch einfach lesen.

In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist schön bildlich, absolut altersgerecht und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich war wieder absolut begeister was die Autorin diesmal wieder geschafft hat-sehr fantasievoll und einfach schön geschrieben!

Die einzelnen Figuren sind interessant beschrieben und Caspia ist mir als Protagonistin schnell richtig ans Herz gewachsen. Die Geschichte selbst blieb die ganze Zeit über auch absolut spannend und macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Ich spreche gerne eine Leseempfehliung aus und gebe dem Buch die vollen 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 26.06.2023

Vorhersehbar, aber dennoch spannend und düster

Diabolisch
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Das Buch wird in zwei Erzählsträngen erzählt, in der Vergangenheit begleitet der Leser die beiden Geschwister Alex und Lotte, die sich alleine auf den Heimweg machen, denn ihre Eltern kommen nicht um sie ...

Das Buch wird in zwei Erzählsträngen erzählt, in der Vergangenheit begleitet der Leser die beiden Geschwister Alex und Lotte, die sich alleine auf den Heimweg machen, denn ihre Eltern kommen nicht um sie anzuholen. Irgendwann später am Abend trifft Lotte allein im Dorf auf, ihr Bruder ist nicht bei ihr.

Siebenundzwanzig Jahre später geschieht in diesem Dorf eine Reihe blutiger Verbrechen. Ein Bewohner nach dem anderen muss auf grausame Weise sein Leben lassen. Oberkommissarin Larissa Flaucher beginnt zu ermitteln und stößt auf Geheimnisse.

Ich lese sehr gerne Thriller und war deshalb auf dieses Buch gespannt. Der Schreibstil hat mir gleich gut gefallen, denn er war temporeich und spannend. Dadurch das Kapitelweise von Vergangenheit und Gegenwart gewechselt wird, bleibt es ausserdem sehr abwechslungsreich.

Gerade den Strang in der Vergangenheit fand ich unheimlich atmosphärisch und dicht beschrieben. Hier hatte ich ganz klar auch Momente, an denen ich überlegt habe ob ich weiter lesen möchte, denn es war schon sehr harter Tobak, der in diesem Strang teilweise passiert ist und mir wurde auch mal schlecht. Dabei waren aber alle Dorfbewohner und auch die Situaton etwas überzeichnet, denn das die Situation genau so passiert ist wäre in meinen Augen eher unrealistisch, vorallem dass die Kinder von keinem Erwachsenen mitgenommen werden.

Ich hatte in diesem Buch keine Person, die ich sehr sympathisch fand, aber dies war absichtlich so und hat mich deshalb auch nicht weiter gestört. Mit Spannung habe ich verfolgt wer in der Gegenwart umgebracht wird und wie das mit der Vergangenheit zusammen hängt. Auch wenn das Ende vorhersehbar war und es keine grpßen Überraschungen gab, so war der Thriller dennoch sehr brutal, schonungslos und düster. Ich kann das Buch empfehlen und gebe ihm 4 Sterne mit einer Empfehlung an Fans des Genres.

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