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Veröffentlicht am 11.04.2023

Eine interessante Geschichte

Wolfskinder
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Hoch in den Bergen liegt die Siedlung Jakobsleiter, abgeschieden von der modernen Welt. Jesse und den anderen Kindern von Jakobsleiter wurde eingetrichtert, dass alles Böse unten in der Stadt ...

Hoch in den Bergen liegt die Siedlung Jakobsleiter, abgeschieden von der modernen Welt. Jesse und den anderen Kindern von Jakobsleiter wurde eingetrichtert, dass alles Böse unten in der Stadt wohnt. Doch seine Freundin Rebekka glaubt nicht daran, sie will die Siedlung verlassen. Dann verschwindet Rebekka und sie ist nicht die Einzige. In der Bergregion werden immer wieder Frauen vermisst. Journalistin Smilla, die vor Jahren ihre Freundin Juli in der Gegend verloren hat, sieht einen Zusammenhang.

Der Schreibstil dieser Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Mitreißend und vorallem voller Atmosphäre wird das karge Leben von Jackobsleiter im Vergleich zum modernen Leben in der Stadt geschildert. Ausserdem war der Schreibstil bildhaft, sodass ich die Siedlung in den Bergen und die ganze Natur immer vor meinen Augen hatte.

In Der Geschichte kommen sehr viele unterschiedliche Personen vor, teils in der Siedlung und teils unten in der Stadt. Mit wenigen Worten schafft es die Autorin ihre Charaktere zu beschreiben und ihnen Leben einzuhauchen, selbst den Nebencharakteren, die nicht so oft in der Geschichte vorkommen. Die ganze Geschichte ist mitreißend und interessant erzählt, stellt für mich aber in der ersten Hälfte des Buches nicht wirklich einen Thriller dar. Hier geht es eher um das Leben und den Umgang von Dorf-und Stadtbewohnern miteinander. Vorallem die Kinder und eine Lehrerin sind hier im Fokus. Erst nach und nach wird die Geschichte düsterer und entwickelt sich hin zum Thriller.

Das Hörbuch wird von vielen verschiedenen Sprechern gelesen. Dies hat dem Hörbuch eine zusätzliche Portion Abwechslung gegeben und man konnte die Charaktere so auch besser auseinander halten. Alle Sprecher haben einen guten Job gemacht.

Das Buch konnte mich zwar einerseits von sich überzeugen und ich habe es gern gehört, aber ich denke man hätte noch mehr rausholen können. Gerade das Motiv am Ende konnte mich irgendwie nicht so recht überzeugen und man hätte daraus mehr Gänsehautfeeling machen können.

Fazit: Eine sehr interessante Geschichte, die sich aber zum Thriller nach und nach entwickeln muss.

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Veröffentlicht am 11.04.2023

Viel Cosy- wenig Crime

Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Genuss
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Der ehemalige Polizist Arie, Maddie, Jack, Jan und Elin gründen eine Detektei für Fälle, auf die die Polizei keine Lust hat. An Deck genießen sie die Amsterdamer Grachtenidylle im Liegestuhl oder schauen ...

Der ehemalige Polizist Arie, Maddie, Jack, Jan und Elin gründen eine Detektei für Fälle, auf die die Polizei keine Lust hat. An Deck genießen sie die Amsterdamer Grachtenidylle im Liegestuhl oder schauen zusammen alte Miss Marple-Filme.Der erste Fall führt sie in die Gastro-Szene der Stadt, wo ein Wettstreit zwischen zwei Sterneköchen entbrannt ist. Die Detektei soll ein Rezept ausspionieren, als plötzlich eine Leiche gefunden wird, die des berühmten Sommelier Henk Perenboom. Ob und wie hängen diese Personen zusammen?

Der Schreibstil wirklich sehr gut und angenehm lesbar, ausserdem auf Humor ausgerichtet. Das Leben auf dem Hausboot wird schön beschrieben und hier kam auch ein gewisses Amsterdamer Flair auf. Sehr gut gefallen haben mir die skurrilen Persönlichkeiten der Detektei. Jeder ist in irgendeiner Art besonders und hat eine ganz eigene Art. Besonders gefallen hat mir hier Maddie, die sich um ihre beeinträchtigte Schwester kümmert und Jan, der früher mal eine Frau war und damit teilweise immer noch zu kämpfen hat.

In der Geschichte selbst geht es sehr gemütlich zu. Sehr langsam werden erst alle Personen eingeführt und in jedem Kapitel kommt ein anderer Protagonist zu Wort, so erfährt man auch etwas über die Gedanken und Gefühle der beiden Sterneköche. Das Buch ist sehr auf Gemütlichkeit und Humor ausgelegt, der Krimianteil kommt in meinen Augen sehr kurz und ist auch, zumindest teilweise für mich, sehr vorhersehbar. Ich muss aber dazu sagen dass ich viele Krimis und Thriller lese und mir deshalb auch einige Kniffe und Tricks bekannt sind.

Wer einen sehr gemütlichen Krimi lesen möchte, mit Humor, tollen Charakteren und einem kleinen Krimianteil für etwas Spannung, der ist hier genau richtig und wird sich auch bestens unterhalten fühlen. Für mich war das Buch etwas zu viel Cosy und zu wenig Crime.

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Veröffentlicht am 10.04.2023

Ein Herz für (alte) Tiere!

Emma und die Fürchterlichen Fünf
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Emma staunt sie nicht schlecht, als eines Tages ein sprechendes Pony vor ihrer Haustür steht. Dem Pony Klara geht es schlecht, denn der Bauer, bei dem sie lebt, will sie und vier andere alte ...

Emma staunt sie nicht schlecht, als eines Tages ein sprechendes Pony vor ihrer Haustür steht. Dem Pony Klara geht es schlecht, denn der Bauer, bei dem sie lebt, will sie und vier andere alte Hofbewohner (eine Katze, einen Hund, ein Schaf und einen müffelnden Ziegenbock) in einem Altersheim für Tiere loswerden. Emma ist entsetzt und gemeinsam mit ihrem Bruder Hugo schmiedet sie einen Plan!

Dieses Kinderbuch ist wirklich perfekt für alle kleinen Leseratten die Tiere mögen! Der Schreibstil ist kindgerecht und einfach verständlich ohne schwierige Worte. Auf vielen Seiten gibt es ausserdem schöne Bilder von Emma und den Tieren, die ganz hervorragend zum Inhalt passen und das Gelesene unterstützen.

Emma ist ein eigensinniges Mädchen, dass das Herz am rechten Fleck hat. Sie liebt Tiere und möchte in diesem Notfall unbedingt helfen. Deshalb wird sie auch dem Leser schnell sympathisch obwohl sie und ihr Bruder recht unkonventionelle Lösungen haben. Natürlich sind einige fantastische Elemente in der Geschichte wie sprechende Tiere und ein Pony im Kinderzimmer. Aber wenn man den Kindern erklärt das dies kein Lebensraum für ein Pony ist, stellt dies auch kein Problem dar.

Fazit: Mich hat die Geschichte überzeugen können denn sie war humorvoll, es ging um Tierliebe, Freundschaft und Zusammenhalt. Gern empfehle ich das Buch weiter!

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Veröffentlicht am 10.04.2023

Spannend und wissenswert!

Früher war mehr Verbrechen
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4.5 Sterne

In diesem Hörbuch geht es um eine Reihe realer, historischer Kriminalfälle, die erzählt werden und spekuliert wird wie diese geschehen sein könnten. Zum Beispiel werden die Opfer von Jack the ...

4.5 Sterne

In diesem Hörbuch geht es um eine Reihe realer, historischer Kriminalfälle, die erzählt werden und spekuliert wird wie diese geschehen sein könnten. Zum Beispiel werden die Opfer von Jack the Ripper näher beleuchtet, der Prozess der letzten "Hexe" wird angesehen und die Taten einer Giftmischerin werden neu aufgerollt.

Das Hörbuch war leicht verständlich und so konnte man sich genau auf die einzelnen Fälle konzentrieren. Ich fand es eine sehr gelungene Mischung aus spannenden, wissenswerten Fakten der damaligen Zeit und ein wenig Gänsehautfeeling bei den ungelösten Fällen. Man hat sich oft gefragt wie diese Verbrechen tatsächlich stattgefunden haben, den in vielen stecken rätselhafte Lücken, die man nie mit Wissen wird füllen können.

Natürlich gab es den ein oder anderen Fall der mir nicht so zugesagt hat, aber insgesamt waren die allermeisten wirklich spannend, hörenswert und man konnte durch Hintergrundinfos wissenswertes mitnehmen.

Den einzigen Kritikpunkt den ich habe war die Sprecherin. Die Stimme war angenehm aber irgendwie hatte ich das Gefühl sie würde abgehakt lesen und manches einfach (für mich) falsch betonen. Dies ist aber natürlich auch immer persönlicher Geschmack und wie man es selbst lesen würde.

Fazit: Ein interessantes und spannendes Hörbuch über alte, reale Verbrechen. Ich kann es sehr empfehlen!


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Veröffentlicht am 30.03.2023

liebevolle und naturverbundene geschichte

Willodeen
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Die elfjährige Willodeen lebt seit einem tragischen Unfall bei ihren Zieheltern in Purchance. Sie liebt Tiere, vor allem aber die hässlichen und scheuen Kreischer. Wegen des Geschreies und ihres ...

Die elfjährige Willodeen lebt seit einem tragischen Unfall bei ihren Zieheltern in Purchance. Sie liebt Tiere, vor allem aber die hässlichen und scheuen Kreischer. Wegen des Geschreies und ihres Aussehens sind sie aber bei den Dorfbewohnern unbeliebt und fast ausgerottet. Doch im Jahr danach bleiben plötzlich auch die allseits beliebten und niedlichen Summbärchen weg und sind nicht aufzufinden. Hängt alles miteinander zusammen?

Dies ist wirklich eine wunderschöne und sehr naturnahe Geschichte, die mich wirklich überzeugen konnte! Der Schreibstil ist kindgerecht und leicht verständlich, besitzt aber dennoch eine Sprachkraft und Tiefe! Ausserdem schreibt die Autorin sehr bildhaft, sodass ich mir die Wesen im Dorf sehr gut vorstellen konnte.

Das Mädchen Willodeen war mir von Beginn an sympathisch, gerade wegen ihrer Liebe zu Tieren und zur Natur. Sie wächst über sich hinaus und kämpft und steht für das ein was sie liebt! Ein sehr schön gezeichneter Charakter, der aber erst über sich hinaus wachsen muss!

Die ganze Geschichte ist wirklich wunderschön geschrieben und zugleich spannend, sowie sehr liebevoll. Es geht um Freundschaft, die Natur und Tiere, es wird ein wenig magisch und auf jeden Fall sehr berührend! Ich habe es unglaublich genossen mit Willodeen gerade für die Wesen aufzustehen, die im ersten Augenblick nicht süss sind sondern nervig und unansehnlich. Aber auch sie haben einen Platz auf dieser Welt verdient.

Die beiden Sprecher und vorallem die Sprecherin, die den Hauptanteil übernommen hat, haben ihre Sache sehr gut gemacht. Sie konnten mich mitnehmen und hatten angenehme Stimmen. Gerne empfehle ich deswegen das Hörbuch an Interessierte weiter!

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