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Veröffentlicht am 06.03.2023

Fantasy-Highlight

Prison Healer (Band 1) - Die Schattenheilerin
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Seit ihrer Kindheit lebt die Protagonistin Kiva in Zalindov, einem brutalen Gefängnis. Dort übt sie den Beruf einer Heilerin aus, nachdem ihr Vater früh gestorben ist, und kümmert sich um die Insassen. ...

Seit ihrer Kindheit lebt die Protagonistin Kiva in Zalindov, einem brutalen Gefängnis. Dort übt sie den Beruf einer Heilerin aus, nachdem ihr Vater früh gestorben ist, und kümmert sich um die Insassen. Eines Tages gerät die Rebellenkönigin in Gefangenschaft und muss sich einem Elementarurteil unterziehen. Doch die Rebellin liegt Ohnmächtig darnieder und wird es keinesfalls schaffen auch nur eine der vier Aufgaben zu lösen. Was soll Kiva tun? Und als wäre dies nicht schon genug erkranken immer mehr Insassen an einer mysteriösen Krankheit bei der Kiva verzweifelt versucht ein Gegenmittel zu finden...

Was für ein tolles Abenteuer, das für mich ganz klar ein Highlight im Bereich Fantasy darstellt! Der Schreibstil ist unheimlich fesselnd und mitreissend mir wurde nicht auch nur einmal langweilig! Ich mochte auch die Lokation der Handlung sehr gern! Ein Gefängnis ist mal etwas ganz anderes und hebt sich deshalb schon von anderen Geschichten des Genres ab. Ausserdem wirkt alles dadurch kühler, düsterer und hoffnungsloser. Mir hat auch sehr gefallen wie der Beruf der Heilerin immer wieder ein wichtiger Punkt für die Geschichte ist und fand es spannend Kiva bei ihrem Tun zu begleiten!

Die verschiedenen Charaktere habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen und konnte mit ihnen mitfiebern. Vorallem die taffe Protagonistin und ihr kleiner Freund "Kipp" hatten es mir sehr angetan!

Wer einmal in eine düstere Fantasywelt entfliehen möchte, in der der Gefängnisalltag, harte Arbeit, Krankheit und Folter aber anderseits auch Freundschaft, Heilkunst und Magie an der Tagesordnung stehen, der sollte hier unbedingt einen Blick riskieren!

Fazit: Für mich definitiv ein Highlight im Fantasybereich mit einem starken Ende das nach mehr schreit! Wer keine zu schwachen Nerven besitzt, dem empfehle ich dieses Buch gerne weiter!

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Veröffentlicht am 06.03.2023

Das andere Indien..

Das Mädchen mit dem Drachen
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Am Golf von Bengalen in Indien möchte die Lehrerin Lena ihr Leben in Frankreich vergessen und auf andere Gedanken kommen. Sie beobachtet am Strand ein kleines Mädchen mit einem Drachen, dass sie eines ...

Am Golf von Bengalen in Indien möchte die Lehrerin Lena ihr Leben in Frankreich vergessen und auf andere Gedanken kommen. Sie beobachtet am Strand ein kleines Mädchen mit einem Drachen, dass sie eines Tages aus einer Notlage rettet! Sie erfährt, dass das Mädchen Lalita heißt und bei Onkel und Tante in ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Lena will dem Mädchen für ihre Rettung danken und merkt bald wie wissbegierig Lalita ist. Lena fängt an dem Mädchen das lesen und schreiben in Englisch zu lehren. Was sie damit für eine Lawine lostritt, für ihre eigenes Leben aber auch das der Dorfbewohner und Kinder kann sie anfangs noch nicht ahnen....

Wenn ich vorher an Indien gedacht habe, dann habe ich das märchenhafte Taj Mahal, bunte Seidensari, Bollywood und den Duft von Gewürzen in der Luft gesehen. In diesem Buch habe ich eine ganz andere traurige und bedrückende Seite Indiens erleben müssen. Die Kinder der armen Bevölkerung sind nur ihre billige Arbeitskraft wert, keiner interessiert sich für sie, eine schnelle Heirat und viele Kinder drehen den Teufelskreis der ärmlichen indischen Bevölkerung immer weiter hinab. Dagegen steht Lena mit den Werten der westlichen Welt, die den Kindern helfen möchte und doch immer wieder einsehen muss dass manches zum scheitern verurteilt ist...

Die Geschichte hat mich in Teilen sehr traurig und betroffen gemacht, ich hatte auch mal Tränen in den Augen ob der Ungerechtigkeit die diese Kinder erfahren. Obwohl das Buch nicht sehr dick ist, fängt die Autorin das Leben Indiens sehr intensiv ein und trotz weniger Worte sind die Erlebnisse teils sehr emotional und zu Herzen gehend!

Einen halben Stern ziehe ich lediglich ab, da mir Lena etwas zu blass beschrieben war für eine Protagonistin. Ich wäre ihr gern noch näher gekommen und hätte mehr über diese starke Frau erfahren.

Fazit: Eine sehr intensive und teils emotionale, bedrückende Geschichte über das andere Indien, dass man so nicht kennt. Dennoch ist das Thema dieses Buchs so wichtig und muss immer wieder behandelt werden, sodass ein Umdenken stattfinden kann! Ich empfehle das Buch gern weiter, es ist jedoch nichts für depressive Menschen oder solchen mit einem schwächeren Nervenkostüm.

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Veröffentlicht am 06.03.2023

Liebesmärchen zum träumen

Das geheime Leben des Albert Entwistle
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Triggerwarnung: Trotz Feel-good-Geschichte: Tod eines Haustieres, Tod eines Kindes

Albert Entwistle trägt leidenschaftlich gerne Briefe aus und liebt seinen Job als Postbote, doch wenn er in die Postfiliale ...

Triggerwarnung: Trotz Feel-good-Geschichte: Tod eines Haustieres, Tod eines Kindes

Albert Entwistle trägt leidenschaftlich gerne Briefe aus und liebt seinen Job als Postbote, doch wenn er in die Postfiliale kommt ist ihm das sehr unangenehm-denn Albert hat eine Phobie gegen Menschen. Sein ganzes Leben stellt sich auf den Kopf, als er erfährt, dass er bald in Rente muss-er nimmt dies als Anlass um über sein geheimes Leben und seine längst vergangene Liebe nachzudenken...oder besteht auch in seinem hohen Alter noch die Chance seine damalige Liebe wiederzufinden?!

Was für ein herzerwärmendes, gefühlvolles und wunderbares Buch! Es hat mich sehr mitreißen können und da Albert so ein herzensguter Mensch ist, muss man einfach mit ihm mitfiebern und ihm die Daumen drücken!

Albert ist ein ungewöhnlicher, Protagonist. Anfangs denkt man sich, er ist halt ein Eigenbrödler der gern alleine ist, aber nach und nach löst sich diese Fasade auf und enthüllt einen ganz wundervollen Menschen, der einfach nur seine Angst aus der Vergangenheit in die Gegenwart transportiert hat und dem er schwer fällt diese loszulassen. Aber auch die anderen Personen die man nach und nach kennen lernt sind super gezeichnet worden und man steckt tatsächlich mehr und mehr in einer richtigen "Feel-good-Geschichte" voller symphatischer Charaktere.

Die Liebesgeschichte ist sehr berührend, da ist einerseits das Alter von Albert, aber auch sein ganz persönliches Geheimnis und sein Umgang damit haben mich sehr berührt. Es gab Momente, da hätte ich ihn gern in den Arm genommen.

Natürlich wird es spätens ab der Hälfte des Buches relativ offensichtlich wie das ganze ausgehen wird, aber ich fand den Weg dahin einfach sehr lesenswert und nie kam bei mir Langeweile auf, auch wenn ich das Ende schon voraussehen konnte.


Fazit: Eine Geschichte die zu Herzen geht und die ich nur weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 06.03.2023

Spannend, mit unerwarteten Wendungen

Die Totenärztin: Wiener Blut
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In Wien 1908 verbringt die schüchterne Fanny ihre Zeit am liebsten mit dem sezieren von Toten in der forensischen Medizin, obwohl sie eher als Handlanger der männlichen Kollegen fungiert, da sie ja als ...

In Wien 1908 verbringt die schüchterne Fanny ihre Zeit am liebsten mit dem sezieren von Toten in der forensischen Medizin, obwohl sie eher als Handlanger der männlichen Kollegen fungiert, da sie ja als Frau mehr den Status einer Krankenschwetser als einer Medizinerin inne hat. Als die Leiche eines Mannes in die Forensik kommt, der in Bettlerkleidung gehüllt ist, kommt Fanny der Tod nicht natürlich vor und so beginnt sie den Leichnam eines Nachts allein zu öffnen. Bald stößt sie auf den mysteriösen Max und beide beginnen zu ermitteln, ein Fall der bis zur Kaiserin Sissi führt.

Mit diesem Buch kann man sehr schön ins historische Wien eintauchen, man hört die Pferde-Fiaker über die Steine rollen, hat den Klang des Liedes "Wiener Blut" in den Ohren und taucht mit Fanny ein, in eine Welt zwischen toten Leichen, die ihre Geheimnisse zu erzählen haben, aber auch in die Welt der Theater und Bordelle. Eine virtuose Mischung, die sich zu einem interessanten Krimi mischt!

Der Schreibstil des Autors ist lebendig und bildhaft und hat mir gut gefallen. Es gab nur selten Passagen die etwas langatmig wirkten, insgesamt war das Buch stets spannend und lehrreich. Mit am besten gefallen haben mir die Passagen, in denen die Leichen seziert wurden, alles wurde sehr ausführlich und detailreich beschrieben, das ist nichts für schwache Nerven aber sehr interessant zu lesen!

Der Fall ist spannend erzählt und führt sogar auf die Spuren der berühmten Kaiserin Elisabeth. Bis zuletzt bin ich nicht auf den Täter gekommen, aber ich empfand die Auflösung als nachvollziehbar und gut gelöst! Dann allerdings wurde es mir am Ende etwas zu viel des Dramas und ich bin mir auch nicht sicher, ob eine im Buch angewandte Methode im Buch wirklich schon zu dieser Zeit bekannt und erprobt war. Da wäre mir etwas weniger mehr gewesen. Das Buch endet mit einem kleinen Cliffhanger, der Fall an sich ist aber mit diesem Buch abgeschlossen.

Fazit: Der Autor verwebt hier das historische Wien mit einem interessanten Kriminalfall. Auch das sezieren der Leichen war spannend zu verfolgen, ist aber natürlich nichts für ganz schwache Nerven. Ich spreche hier gern eine Empfehlung aus.

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Veröffentlicht am 06.03.2023

Berührender Fall und starke Frauen

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein ewiger Traum
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Im Auftakt der Trilogie begleitet man 1920 die verwitwete Magda von einer Kleinstadt nach Berlin. Sie nimmt eine Stelle als Polizeiärztin an und sieht gleich zu Beginn ihrer Karriere viel Elend und Armut ...

Im Auftakt der Trilogie begleitet man 1920 die verwitwete Magda von einer Kleinstadt nach Berlin. Sie nimmt eine Stelle als Polizeiärztin an und sieht gleich zu Beginn ihrer Karriere viel Elend und Armut in der großen Stadt. Ausserdem nimmt sie ein Fall sehr mit, indem es um Kinder geht die auf mysteriöse Weise verschwinden, sie beginnt daraufhin zu ermitteln. Gleichzeitig versucht sich Celia aus einer unglücklichen Ehe zu befreien, Doris träumt davon berühmt zu werden und Erika versucht sich als Polizeireporterin. Immer wieder treffen die Frauen in der Handlung aufeinander.

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen und gefesselt! Der Schreibstil ist sehr bildhaft und berührend, die Grundspannung ist während der gesamten Geschichte auf einem hohen Level, sodass es niemals langweilig wird. Die Autorin versteht es einen mit ins Berlin der 20er Jahre zu nehmen, aber nicht in den goldenen Glanz der Cafés und Tanzlokale sondern in die dreckigen Hinterhöfe der Armenviertel in denen Hunger, Elend und große Verzweiflung herrschen.

Magda war mir mit ihrem Tatendrang und Mitgefühl von Anfang an sehr sympathisch. Sie sieht nicht weg, sondern versucht gerade den Kindern zu helfen und alles möglich zu machen was in ihrer Macht steht. Trotzdem setzt sie sich aber auch in gewisser Weise in der Männerdomäne der Polizei durch und macht ihr eigenes Ding! Der erste Fall für Magda geht unter die Haut! Gerade als Mutter musste ich oft schwer schlucken und mit dem Leid und Elend muss man auch erst mal umgehen können. Nichts für Zartbesaitete mit schwachen Nerven.

Mit Celia musste ich erst warm werden. Ich fand sie nicht immer sympathisch und konnte sie nicht immer ganz verstehen, mit der Zeit wurde es aber besser. Super finde ich, dass jeder der Frauen ihren ganz eigenen Charakter mitbringt, manche kann man mehr leiden, manche weniger.

Fazit: Ein absolut fesselnder Auftakt, mit einer sehr sympathischen Protagonistin und einem Fall der unter die Haut geht!

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