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Veröffentlicht am 14.04.2025

eine Faszinierende Reise durch Magie und Geheimnisse

The Wren in the Holly Library – Der Kuss des Zaunkönigs
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„The Wren in the Holly Library – Der Kuss des Zaunkönigs“ von K. A. Linde hat mich gleich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Ich meine, wer kann einer starken Frau, einer geheimnisvollen Bibliothek ...

„The Wren in the Holly Library – Der Kuss des Zaunkönigs“ von K. A. Linde hat mich gleich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Ich meine, wer kann einer starken Frau, einer geheimnisvollen Bibliothek und magischen Wesen widerstehen? Schon nach den ersten zwanzig Seiten war mir klar: Dieses Buch ist ein echtes Highlight.

Kierse, unsere Protagonistin, ist eine Diebin – und keine gewöhnliche, sondern die beste ihres Fachs. Sie weiß das, und wir als Leser spüren es auf jeder Seite. Ihre Geheimnisse und die Häppchen ihrer Vergangenheit, die uns die Autorin gönnt, machen sie nur umso faszinierender. Und dann ist da Graves, ein magisches Wesen, dessen wahre Natur sich erst nach und nach offenbart. Die Dynamik zwischen den beiden ist elektrisierend, voller spritziger Dialoge und ungeahnter Wendungen.

Es ist fast so, als ob die Seiten lebendig würden, wenn man die beiden beobachtet. Und wer liebt nicht eine gute Wortgefecht? Es ist, als ob man in einen Strudel aus Geheimnissen, Action und schlagfertigen Antworten gezogen wird. Hab ich schon erwähnt, dass die Atmosphäre des Buches mich völlig gefangen genommen hat? Es ist magisch und märchenhaft, aber auch düster an den richtigen Stellen. Ein bisschen wie ein Märchen für Erwachsene, das einen immer wieder überrascht.

Die Emotionen sind stark und fast greifbar, und das Knistern zwischen Kierse und Graves ist unübersehbar. Ich finde mich dabei, wie ich nach dem Lesen noch stundenlang über die Geschichte nachdenke und mich frage, was als Nächstes passieren wird. Wird sich alles aufklären? Welche Geheimnisse bleiben verborgen? Ich kann es kaum erwarten, Band zwei in die Hände zu bekommen. Es ist diese Art von Buch, das man einfach nicht aus der Hand legen möchte, weil es einen so sehr fesselt. Ein wahrer Genuss für alle, die das Magische im Alltäglichen suchen.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Anderes, muss man erleben

Our Infinite Fates
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Manchmal stößt man auf ein Buch, das einen nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern einen regelrecht auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitnimmt. So erging es mir mit Our Infinite Fates von Laura Steven. ...

Manchmal stößt man auf ein Buch, das einen nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern einen regelrecht auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitnimmt. So erging es mir mit Our Infinite Fates von Laura Steven. Schon als ich es auf meine Highlightliste für 2025 setzte, wusste ich, dass es etwas Besonderes sein würde, aber die Reise, die ich mit Evelyn und Arden unternahm, war weit mehr als das.

Kennst du das Gefühl, wenn du ein Buch in die Hand nimmst und es dich sofort in seinen Bann zieht, obwohl die Handlung selbst nicht von wilder Action geprägt ist? Genau das passiert hier. Stattdessen sind es die Rückblicke in die Vergangenheit der Protagonistinnen, die eine subtile, aber kraftvolle Spannung aufbauen. Diese Rückblenden sind wie kleine Puzzlestücke, die nach und nach ein größeres Bild ergeben. Natürlich, wenn du kein Fan von Rückblicken bist, könnte dies eine Herausforderung sein. Aber für mich war es genau das, was die Geschichte so einzigartig machte.

Es gab diese Momente, in denen ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Die Twists und Wendungen waren wie unerwartete Weggabelungen auf einem vertrauten Pfad, und jedes Mal fragte ich mich: "Wohin führt das alles?" Und dann, der Schluss – dieser unglaubliche Twist – hat mich völlig überrascht. Das sind die Augenblicke, die ich am meisten liebe; wenn ein Buch es schafft, meine Erwartungen zu übertreffen und mich sprachlos zurücklässt.

Ein Wort der Warnung: Dieses Buch wird nicht jedem gefallen. Es ist speziell und anders, und genau das macht seinen Reiz aus. Wenn du bereit bist, dich auf eine ungewöhnliche Reise einzulassen, die dich zum Nachdenken bringt und deine Emotionen herausfordert, dann ist Our Infinite Fates definitiv etwas für dich. Vielleicht wirst du, wie ich, am Ende das Gefühl haben, etwas ganz Besonderes erlebt zu haben.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Eine fesselnde Reise voller Geheimnisse und Leidenschaft mit vier verfluchten Fae-Prinzen

Bonded by Thorns – Dornengeküsst
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Wenn ich an "Bonded by Thorns – Dornengeküsst" zurückdenke, erfüllt mich ein Funken Aufregung. Du kennst das Gefühl, wenn man ein Buch in die Hand nimmt und sich die Welt um einen herum aufzulösen scheint? ...

Wenn ich an "Bonded by Thorns – Dornengeküsst" zurückdenke, erfüllt mich ein Funken Aufregung. Du kennst das Gefühl, wenn man ein Buch in die Hand nimmt und sich die Welt um einen herum aufzulösen scheint? Genau das passiert hier. Wir tauchen ein in Rosalinas Welt, die alles andere als gewöhnlich ist. Ihr Vater, der als der Verrückte der Stadt bekannt ist, hat eine Besessenheit mit den Fae. Klingt zunächst ein wenig abgedreht, oder? Aber genau das macht den Reiz aus!

Rosalinas Abenteuer beginnt, als sie sich mit vier Fae Prinzen einlässt – und ja, sie sind alle so schillernd und faszinierend, wie man es sich nur vorstellen kann. Jeder von ihnen trägt seinen eigenen Fluch, was die Spannung auf die Spitze treibt. Die Anleihen an „Die Schöne und das Biest“ sind unübersehbar und ehrlich gesagt, ich habe es geliebt. Wer könnte dem Charme dieser geheimnisvollen, verfluchten Prinzen widerstehen?

Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es gibt eine Szene, die mich regelrecht umgehauen hat. Du weißt schon, eine dieser Szenen, die man immer und immer wieder lesen möchte, einfach weil sie so perfekt ist. Und die Leidenschaft! Lass uns über die Leidenschaft sprechen. Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven, aber der „Spice“ ist auf eine Weise integriert, die einfach... gut ist. Es ergänzt die Handlung, ohne sie zu dominieren.

Während die Seiten nur so dahinfliegen, findet man sich am Ende des ersten Bandes mit mehr Fragen als Antworten wieder. Ist das nicht der beste Cliffhanger? Die Spannung, die Geheimnisse, die Intrigen – all das hat mich völlig gefesselt. Ich kann es kaum erwarten, in die Fortsetzungen einzutauchen. Also, was meinst du? Bist du bereit, Rosalina und die Prinzen kennenzulernen?

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Veröffentlicht am 04.04.2025

toller Auftakt

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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Ich muss sagen, als ich "A Fate Inked in Blood" von Danielle L. Jensen in die Hand nahm, war ich voller Vorfreude. Der Anfang versprach ein echtes Highlight, und ich war bereit, mich in die Welt der Wikinger ...

Ich muss sagen, als ich "A Fate Inked in Blood" von Danielle L. Jensen in die Hand nahm, war ich voller Vorfreude. Der Anfang versprach ein echtes Highlight, und ich war bereit, mich in die Welt der Wikinger zu stürzen. Freya, unsere Protagonistin, wird als eine knallharte Frau eingeführt, die ihrer Zeit voraus ist, indem sie ihre Meinung mutig und offen kundtut. Wer liebt nicht eine solche Figur? Aber dann, oh je, warum musste sie so weichlich werden?

Zu Beginn war Freya eine Figur, die man einfach bewundern musste. Sie kämpft sich durch eine Welt, die von Männern dominiert wird, und das mit einer Entschlossenheit, die man nur selten sieht. Doch dann, im Laufe der Geschichte, verändert sie sich. Sie wird schwächer, fast weinerlich, und das hat mich ehrlich gesagt enttäuscht. Ich wollte die starke Freya zurück, die mit erhobenem Haupt jeder Herausforderung trotzt.

Und dann ist da noch Freyas Ehemann, der einem von Anfang an unsympathisch ist. Als er sie an einen Fürsten „verkauft“, konnte ich meine Empörung kaum zurückhalten. Aber hey, es sind Wikinger, da erwartet man schon eine gewisse Brutalität, oder?

Das erste Aufeinandertreffen von Freya und Bjorn war jedoch ein Highlight. Die Spannung zwischen den beiden ist greifbar, und man fragt sich unwillkürlich, wie sich diese Anziehungskraft entwickeln wird. Dass Freya ausgerechnet Bjorns Vater heiraten soll, verleiht der Geschichte eine zusätzliche Würze.

Die Geschichte selbst ist spannend, voller Action und Intrigen. Einige Wendungen sind vorhersehbar, andere haben mich wirklich überrascht. Doch als das Ende näher rückte, blieb ein Gefühl der Enttäuschung. Freyas Entwicklung war nicht das, was ich erwartet hatte. Ich wollte, dass sie stark bleibt, trotzig und kämpferisch, statt weinerlich.

Aber vielleicht ist das ja der Punkt? Vielleicht will die Autorin uns zeigen, dass selbst die Stärksten manchmal schwach wirken dürfen. Was denkst du, ist das eine akzeptable Entwicklung? Oder sollte eine Heldin immer stark bleiben? Ich bin gespannt, wohin uns die nächste Etappe der Skaland-Saga führen wird.

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Veröffentlicht am 07.03.2025

abgebrochen

Aequipondium: Die Entdeckung des Gegengewicht-Kontinents
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Manchmal stößt man auf ein Buch, das einfach nicht zündet, und genau das war mein Erlebnis mit "Aequipondium: Die Entdeckung des Gegengewicht-Kontinents" von Ima Ahorn. Ich habe es versucht, wirklich – ...

Manchmal stößt man auf ein Buch, das einfach nicht zündet, und genau das war mein Erlebnis mit "Aequipondium: Die Entdeckung des Gegengewicht-Kontinents" von Ima Ahorn. Ich habe es versucht, wirklich – ich habe den Anfang durchgearbeitet, der sich wie eine trockene Beschreibung Londons im Nebel anfühlte. Passt ja zum britischen Setting, dachte ich. Aber irgendwie blieb dieser Stil so... na ja, trocken. Kennst du das Gefühl, wenn du ein Buch liest und dich einfach nicht in die Geschichte hineinversetzen kannst?

Die Hauptfigur, Siegbald Sockenloch, klingt schon vom Namen her, als könnte er ein interessanter Typ sein. Doch egal, wie sehr ich es wollte, sein Abenteuer hat mich nicht gepackt. Ich habe mich bis zu dem Punkt durchgekämpft, an dem er endlich auf der Insel landet. Klar, da waren ein paar witzige Szenen – ich musste ein-, zweimal schmunzeln. Aber der Humor hat für mich einfach nicht gezündet. Vielleicht bin ich zu anspruchsvoll, was Komik angeht, oder vielleicht lag es einfach daran, dass der Rest der Geschichte mich nicht bei der Stange halten konnte.

Ich frage mich, ob andere Leser das anders sehen? Vielleicht gibt es ja jemanden, dem gerade dieser trockene britische Humor zusagt. Aber für mich war es eine Qual, weiterzulesen. Es fühlte sich an wie eine Pflichtlektüre in der Schule – und das ist nie ein gutes Zeichen für ein Buch, das man in seiner Freizeit liest. Manchmal muss man einfach akzeptieren, dass ein Buch nicht zu einem passt, und das ist okay. Hat jemand von euch schon mal ein Buch abgebrochen und sich danach besser gefühlt? Manchmal ist es befreiend, loszulassen, was einem nicht gut tut, auch wenn es nur ein Buch ist.

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