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Veröffentlicht am 11.05.2021

Gemächliche Sommerlektüre

Möwensommer
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Unsere Protagonistin Lina ist hin und hergerissen zwischen ihrer heimlichen Liebe, sowie Jungendfreund Mattis und dem neuen Inselbewohner Bent, der ihr sogleich den Hof macht. Und das scheint an Mattis ...

Unsere Protagonistin Lina ist hin und hergerissen zwischen ihrer heimlichen Liebe, sowie Jungendfreund Mattis und dem neuen Inselbewohner Bent, der ihr sogleich den Hof macht. Und das scheint an Mattis wiederum nicht spurlos vorbei zu gehen. Als Kulisse bietet sich uns der wunderbare Strand Norderneys und eine richtige Insel-Leben Atmosphäre.

Die Geschichte und Entwicklung wirkt auf mich bereits auf den ersten Seiten tendentiell vorhersehbar, die Entwicklung der Romanze fließt entspannt dahin. Im Mittelteil habe ich das Gefühl etwas durchzuhängen, es zieht sich etwas, das zum Ende jedoch wieder etwas mehr Fahrt aufnimmt. Ich schätze, hier hätte mir etwas mehr Action gut gefallen.

Der tragende Aspekt dieses Buchs ist für mich tatsächlich nicht die Romanze, sondern vielmehr das Inselgefühl, das vermittelt wird. Jeder Mensch schient eine Geschichte zu haben, die "Blühende Fantasie" wird zu einem Ort, den man gerne in Gedanken besucht.

Fazit: Gemächlich plätschernder Sommerroman für Inselliebhaber

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Veröffentlicht am 12.04.2021

Der Spagat

Johanna spielt das Leben
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Die Geschichte rund um Johannas Spagat zwischen Karriere und Kind in vergangenen Zeiten hat mich nicht begeistert, ist jedoch durchweg qualitativ hochwertige Literatur. Wie komme ich zu nun zu meiner ...


Die Geschichte rund um Johannas Spagat zwischen Karriere und Kind in vergangenen Zeiten hat mich nicht begeistert, ist jedoch durchweg qualitativ hochwertige Literatur. Wie komme ich zu nun zu meiner 5 Sterne - Einschätzung? Nun, ich habe meine Symathie zu Johanna und ihrem Leben nicht als Maßstab genommen. Oft werden für mich Geschichten über mein Mitfiebern mit Protagonisten lesenswert. Das ist hier anders. Ich habe es eher als Gesellschaftsbuch gelesen. Und so fand ich viel Kritik an der Rolle der Frau damaliger Zeiten, teils Anstöße, die man auch heute noch findet. Ich war schwer hin und her gerissen zwischen Verständnis für Johannas Wunsch ihrer Schauspielerei weiter nachzugehen und tiefem Mitgefühl für die arme Lore, die ja nun wirklich was anderes verdient hätte als abgeschoben und vollgestopft zu werden. Somit fand ich in dem Buch zwar wirklich niemanden Sympathisch, doch der Einblick in die Schuhe der Emanzipation und den Konflikten, in die Frau dort gestoßen wurde, fantastisch.

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Veröffentlicht am 12.04.2021

Das Leben der geheimen Rose

Die Roseninsel
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Die Roseninsel war eine wirklich niedliche, berührende und ruhige Geschichte. Sie lies sich genüsslich im Grünen und an ersten warmen Frühlingstagen verspeisen und erinnerte mich an ein sanft über einen ...

Die Roseninsel war eine wirklich niedliche, berührende und ruhige Geschichte. Sie lies sich genüsslich im Grünen und an ersten warmen Frühlingstagen verspeisen und erinnerte mich an ein sanft über einen See gleitendes Boot, dass Stück für Stück näher an sein Ziel rauscht. So erfahren wir stetig immer ein klein wenig mehr aus dem Leben der beiden Frauen, verbunden durch ein geheimes Tagebuch - von einer geschrieben, von einer gelesen. Ich muss schon sagen, dass es mich sehr überrascht hat, dass die junge Dame das Buch nicht gleich nach dem Fund wieder abgegeben hat, aber hey, wo wäre da der Spaß geblieben. Besonders freue ich mich über das letzte Viertel. Da wird nochmal richtig losgelegt, offene Fäden finden ein Ende, letzte Fragen werden geklärt. Auch die zart beseiteten, romantischen unter uns werden hier ihre Freude dran haben. Dieses Buch eignet sich besten um selber einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

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Veröffentlicht am 16.03.2021

Viel Luft nach oben

Hush (Band 1) - Verbotene Worte
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Das Cover hat sofort meine Neugierde geweckt und auch die Grundidee der Welt, in der eine Tintnekrankheit herrscht, Barden die einzigen sind, die die Magie der Worte erlernen dürfen etc. hat mich wirklich ...

Das Cover hat sofort meine Neugierde geweckt und auch die Grundidee der Welt, in der eine Tintnekrankheit herrscht, Barden die einzigen sind, die die Magie der Worte erlernen dürfen etc. hat mich wirklich gecatcht. Da hat sich jemand Gedanken gemacht und ein tolles Konzept entworfen, das merkt man. Woran es für mich leider sehr hapert ist die Atmosphäre. Ich bin in den Szenen nicht warm geworden. Oft wirkte es zu hektisch, die Ereignisse rasten. Das war auf der einen Seite klasse, auf der anderen wurde mir aber auch das Gefühl gegeben, in den Situationen immer nur an der Oberfläche zu schwimmen. Ich wäre gerne tiefer eingetaucht. Auch die Charaktere konnten mich nicht wirklich begeistern. Die Protagonistin trägt großes Leid mit sich und einen echten Kämpfergeist, das finde ich sympathisch. Doch wirklich alle anderen riefen bei mir aufgrund der ein oder anderen Handlung oder Wesenszuges Abneigung hervor, was für mich eigentlich echt untypisch ist.
Es bleibt auf jeden Fall noch Luft nach oben und da es sich hier um ein Erstlingswerk handelt bin ich gespannt, was die Autorin auf diesem Werk aufbauend noch weiter entwickelt.

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Veröffentlicht am 16.03.2021

vorsicht ansteckend!

Rosarotes Glück
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In dem Buch von Susan Sideropoulos beschreibt die Schauspielerin ihren ganz persönlichen Weg zum Glück - aber vorsicht, der ist ansteckend! Das Werk bewegt sich für mich irgendwo zwischen Biografie und ...

In dem Buch von Susan Sideropoulos beschreibt die Schauspielerin ihren ganz persönlichen Weg zum Glück - aber vorsicht, der ist ansteckend! Das Werk bewegt sich für mich irgendwo zwischen Biografie und Lebens-Ratgeber, und genau das macht es für mich so spannend. Der Schreibstil ist flüssig und locker leicht, ich kann den Optimismus durch die Zeilen spüren und ertappe mich immer wieder bei dem Gefühl, als würde ich mit der Autorin im Cafe sitzen und bei einem guten Gläschen Storys austauschen, echt und lustig und aus dem Leben. Und das Schöne: Auch sie kennt die Schattenseiten des Lebens. Das so offen zu kommunizieren erfordert Mut. Selbst eine eher emotionale Herz- Natur konnte ich bei vielem wirklich tief mitfühlen und eine ganze Menge aus ihren Erfahrungen mitnehmen. Allein beim Lesen kommt man schon in gute Vibes. Und als Sozialpädagogin bin ich von dem "Brillen"- Ansatz sowieso begeistert
Fazit: Ein tolles Buch und danke Susan, für deinen Mut, mit uns all die dunklen und die leuchtenden Momente zu Teilen, Danke, für die Rosarote Brille.

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