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Veröffentlicht am 16.03.2021

Ein Herz für Hühner

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Dieses ansehnliche Werk besticht mit großen Fotografien und direkter, ehrlicher Ansprache. Die Autorin kommt persönlich, menschlich und symptathisch rüber. Sie erreicht mich mit ihren Erzählungen und nimmt ...

Dieses ansehnliche Werk besticht mit großen Fotografien und direkter, ehrlicher Ansprache. Die Autorin kommt persönlich, menschlich und symptathisch rüber. Sie erreicht mich mit ihren Erzählungen und nimmt mich mit durch ihren Erfahrungsschatz im Aufbau eines Gartens.

Eine große Stärke des Buches ist die angesprochene Vielfalt. So findet sich nicht nur eine Beschreibung für den Anbau von Gemüse, sondern auch Obst, Hühner, Ernte, Marmelade und andere Rezepte werden angesprochen. Das macht das Werk bunt. Gleichzeitig sehe ich hier auch die größte Schwachstelle. Denn wer sich tatsächlich mit dem Anbau von Pflanzen beschäftigen will, findet hier eher weniger Informationen als in anderen, vergleichbaren Werken.

Ein absoluter Pluspunkt ist für mich aber, auch wenn es nicht ganz in die Garten Geschichte für mich hineinpasst, das Kapitel über Hühner. Ich glaube, ich habe Dinge über diese Tierchen erfahren, die ich so nie erwartet hätte und fühle mich nun fast, wie ein Hühnchen-Profi. Auch wenn ich eigentlich nicht viel mit den kleinen TRex Nachfahren anfangangen kann- bei den Geschichten kann man sie nur ins Herz schließen!

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Veröffentlicht am 27.02.2021

Eine Reise zwischen Geheimnissen und Zärtlichkeit

Das Reich der Schatten, Band 1: Her Wish So Dark (High Romantasy von der SPIEGEL-Bestsellerautorin von "One True Queen")
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"Er verleiht Mut, dieser Nebel" [...]
"Er macht dumm." widersprach Laire. (S.322)

Einfach nur Wow! Dieser Auftakt zur Duologie "Reich der Schatten" hat es definitiv in sich und ich habe wirklich jede ...

"Er verleiht Mut, dieser Nebel" [...]
"Er macht dumm." widersprach Laire. (S.322)

Einfach nur Wow! Dieser Auftakt zur Duologie "Reich der Schatten" hat es definitiv in sich und ich habe wirklich jede einzelne Seite genossen und bis zum Ende aufgeregt mitgefiebert. Mit Laire, Vika und Jero. Mit Alaric. Mit Desmond. Der Welt. Selbst dem Daemalord. Mit allen. Und auch nach Zuschlagen des Buches habe ich noch viele fette Fragezeichen im Kopf und tausend wirre Theroien, wieso/ warum/ weshalb und - What next?! - Denn das Ende ist ein absolut krasser, (etwas gemeiner) Cliffhanger, den ich als sogar noch etwas intensiver als beim Ende der Queen 1 erlebt habe.

Ja, das Wiedersehen mit der Welt Lyaskys, oder in diesem Fall einem Nachbarreich, Nemija und Alsjana Daema (Schattenreich) war schön. Neben bekannten Aspekten dieser atemberaubend schönen (und gefährlichen) Welt lernen wir noch mehr von den unterschiedlichen Kulturen kennen und auch die neue Ebene, ein Reich voller "Wünsche" wir farbenfroh, detailbar und für mich als Leserin einfach gut greifbar und miterlebbar beschrieben.

Im Unterschied zu dem Vorgängerwerk, der Queen, habe ich hier für mich einen wesentlich höheren Fantasy-Anteil erlebt, was wohl an der für mich emotionalen Verbindung über die lange, lange, laaaange Reise mit dem Werk "Herr der Ringe" lag. Das fand ich sehr schön. Denn gleichzeitig spiegelte sich für mich durch die Reise im Außen auch die Reise im inneren wieder. Jeder Landstrich brauchte neue Gesichter und auch neue Entwicklungen innerhalb der Gruppe und viel zwischenmenschliches mit sich. Mehr als einmal saß ich über Kapiteln mit einem riesigen "WTF?!" im Kopf.

Wir lesen die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven: Laire, Desmond und Alaric. Dabei rutscht Laire durch die geschriebene Ich-Perspektive etwas näher heran. Besonders kunstvoll in den Text gewoben sind kursive Vergangenheitsszenen, die das heute genauer erklären und als Erinnerungsflashbacks mit Bedeutung für den Moment vorbeiwehen. Diese Aufteilung fand ich sehr geschickt und es hat für mich die Spannung ungemein erhöht.

Nun, zu den Protagonisten und Gefährten einzeln kann ich hier leider nicht viel sagen und schreiben, ohne Gefahr zu laufen, mich in einen Spoiler zu verstricken. Nur soviel: Sie haben sich alle, jeder auf seine Art in mein Herz geschlichen. Ich mag es, wenn sie Ecken und Kanten, Geheimnisse, und eben auch eine Vergangenheit haben. Und damit ragen sie wirklich alle heraus. Jeder einzelne von Ihnen. Diese Gruppe an Charakteren ist vielschichtig und lebendig und ihre Dynamik miteinander einfach köstlich. Es entsteht eine knisternde Atmosphäre in der Fragen zu Vertrauen, der Bedeutung von Freundschaft und Liebe, Schuld, Geheimnissen, Lügen, Wahrheiten, Bedauern, und schwerwiegende Entscheidungen eine tragende Rolle spielen.

Und als romantische Natur haben mich natürlich ganz besonders jene Momente voller Dramatik und Zärtlichkeit berührt, die sich immer wieder durch die Seiten ziehen.

Fazit: Ein absolutes Fantaszhighlight - ich würde am liebsten gestern weiterlesen und kanns kaum abwarten wieder die erste Seite aufzuschlagen!!!

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Veröffentlicht am 07.02.2021

Wo das Glück wohnt

Die Kannenbäckerin
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Bereits die Leseprobe der Kannenbäckerin hatte mich gecatchet und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit dem rasanten Lebenswandel Johannas weiterging, die nach dem Pest-und Kriegstot ihrer gesamten ...


Bereits die Leseprobe der Kannenbäckerin hatte mich gecatchet und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit dem rasanten Lebenswandel Johannas weiterging, die nach dem Pest-und Kriegstot ihrer gesamten Familie als Junge losgeschickt wurde um bei ihrem Onkel unterzukommen. Und hier - ersteinmal vergaß zu erwähnen, dass sie eigentlich ein Mädchen ist, somit die einmalige Gelegenheit erhielt, Teile des Lebens kennenzulernen, die ihr sonst verschlossen geblieben wären.
Ich war wirklich tief berührt und beeindruckt von der Detailgenauigkeit und Lebendigkeit, mit der diese Geschichte erzählt wurde. Der Sprachstil traf genau meinen Nerv, flüssig und geschmeidig mit genügend Beschreibung um sich ein Bild zu machen, was gerade geschieht und frei genug, um zu Träumen und eigener Fantasie zu ergänzen. Ich habe gemerkt, dass die Autorin sich eindeutig mit dem alten Handwerk beschäftigt hat und sogar noch was dabei gelernt! Das gilt auch für die Atmosphäre der Kriegsbedrohung, die allgegenwärtig lauerte. Generell finde ich es schön, ein Werk zu lesen, das mal in Deutschland spielt, ich kenne den Westerwald selbst zwar nur von Urlauben, aber ich kann mir das kleine Dorf früher darin direkt vorstellen.
Auch die Storyline war genial. Ein stetes Auf und Ab zwischen Spannung und Entspannung, langsam wurde ein Highlight nach dem nächsten aufeinander aufgebaut, am Ende geht alles herrlich ineinander auf! Danke für das tolle Buch!

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Veröffentlicht am 07.02.2021

Girls Club im Fantasy Setting?

Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler (Fesselnde Gestaltwandler-Romantasy)
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Quinn ist Adoptivkind, lebt bei ihrer Schwester in Vancouver um einen Neuanfang am College zu starten und trägt im Nacken ein Geheimnisvolles Tattoo. Doch an der Universität läuft längst nicht alles so ...


Quinn ist Adoptivkind, lebt bei ihrer Schwester in Vancouver um einen Neuanfang am College zu starten und trägt im Nacken ein Geheimnisvolles Tattoo. Doch an der Universität läuft längst nicht alles so normal wie gedacht. Es gibt Hierarchien, die nicht gerade einen Hehl daraus machen, dass sie auf unterschiedlichen Seiten stehen und Quinn, die sich eigentlich aus Schwierigkeiten heraushalten möchte, quasi damit überfallen. Und dann ist da natürlich noch der gutaussehende Nathan, der unserer jungen Studentin unverschämterweise direkt den Job vor der Nase wegschnappt. Aber vorsicht, auch er verbirgt etwas. Schließlich sind da noch Quinns Visionen.
Hört sich wie ein typischer Einstieg in eine fantastische New Adult Geschichte an, liest sich aber leider im Buch viel zu gewöhnlich. Viele angeschnittenen Themen bleiben oft an der Oberfläche und eingespeiste Dynamik wird früh ausgebremst, was vielleicht Spannung wecken soll, bei mir aber in die Gegenrichtung wirkt. So ist das, was thematisch wirklich oft im Mittelpunkt steht der Streit zwischen den unterschiedlichen Gruppierungen an der Uni. Als Leserin bin ich doch eher ein wenig an Girls Club erinnert.
Ich konnte keinen wirklichen Charakterbezug zu den Protagonisten aufbauen. Quinn bleibt flach und verharrt in ihrer Rolle, sowie alle anderen auch. Generell wird zwar an vielen Stellen bereits zu Begin angedeutet, dass auch Mystik und Spannung ins Spiel kommen wird, doch diese braucht viel zu lange um mich zu packen, mag einfach nicht so richtig ins Rollen kommen. Für mich leider ein Flop.

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Veröffentlicht am 07.02.2021

Das verborgene Reich

Nordstern – Der Ruf der freien Pferde
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Als Erla 1949 mit ihrer Mutter die Heimat verlassen und nach Island auswandern muss, landet die 14jährige durch ein Missgeschick an einem unterschiedlichen Hof als beabsichtigt. Fern von ihrer Mutter muss ...

Als Erla 1949 mit ihrer Mutter die Heimat verlassen und nach Island auswandern muss, landet die 14jährige durch ein Missgeschick an einem unterschiedlichen Hof als beabsichtigt. Fern von ihrer Mutter muss sie sich von nun an mit rüden Hausbesitzern, die sie lieber nicht dort hätten und viel Arbeit herumplagen. Ihr Lichtblick: Die schönen Stunden auf Schimmelstute Drifa. Und dann birgt Erla schließlich auch noch ein Geheimnis: Sie kann die Verborgenen sehen, das unsichtbare Folk. Und schon bald schließt sich Freundschaft mit Floki, einem verborgenen Jungen und gerät in eine Reihe sich überschlagender Ereignisse.

Ich muss sagen, dieses Kinderbuch hatte es absolut in sich. Mehr in sich, als erwartet. Vom Cover, Klappentext und erstem Eindruck her hätte ich sofort auf ein Buch für absolute Pferdemädchen getippt. Nun, auch die kommen hier sicherlich auf ihre Kosten, doch im Zentrum der Geschichte stehen die Pferde nun eigentlich nicht. Da wurden meine Erwartungen zwar enttäuscht, aber durchaus zum Positiven. Denn ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, noch ein kleiner Klax mehr und wir würden uns in einer wunderbaren Fantasy Geschichte wiederfinden, die fast schon ins New Adult hineinragen kann. Von daher würde ich die Empfehlung für das Lesealter schon etwas höher setzen, bei normaler Leserattengeschwindigkeit so um die 10 J+, das wird auch durch das Alter dar Protagonistin klar.

Was mich überrascht hat war das rapide Ende der Geschichte. Es schreit förmlich nach einem zweiten Teil. Das halte ich persönlich bei Kindergeschichten für ungeeignet. Doch sonst war ich alles in allem sehr zufrieden

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