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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2024

detailreich und fesselnd

Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzunge, Bd. 1)
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Bei dem vorliegenden Buch taucht der Leser bzw. die Leserin in eine mittelalterliche Fantasy-Welt ein. Die Geschichte wird in Form eines Ich-Erzählers dargelegt und man schlüpft in die Rolle des Charakters ...

Bei dem vorliegenden Buch taucht der Leser bzw. die Leserin in eine mittelalterliche Fantasy-Welt ein. Die Geschichte wird in Form eines Ich-Erzählers dargelegt und man schlüpft in die Rolle des Charakters Kinsch Na Schannack, eines glücklosen Diebes.
Durch einen Spezialauftrag seiner Gilde begegnet er der Ritterin Galva und die Ereignisse nehmen ihren Lauf, welche über das Schicksal dieser Fantasy-Welt entscheiden werden.

Alle Charakter sind sehr authentisch dargestellt und man fiebert direkt mit ihnen mit. Auch alle anderen Aspekte werden überaus detailreich erzählt und durch den kurzweiligen Schreibstil fiel das Lesen sehr leicht.

Zu den Kritikpunkten:
Es tauchen eine Vielzahl von Eigennamen und Stadt- bzw. Landbezeichnungen auf, der Aussprache nicht ersichtlich ist, allein auf Grundlage der Schreibweise. Hier wären ein paar Anmerkungen dazu angebracht.

Das Ende der Geschichte findet sehr abrupt und der weitere Verlauf der Geschichte bleibt offen. Ist wird zumindest ein Happy-End angedeutet.
Hier wird viel Freiraum für eine mögliche Fortsetzung gelassen.

Insgesamt ist dieses Buch für Fantasy-Fans absolut zu empfehlen. 5/5 Sternen

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Veröffentlicht am 15.04.2024

vielversprechend und am Ende doch enttäuschend

Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit
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Vorab muss ich das grandios gestaltete Cover dieses Buches erwähnen, welches ein totaler Hingucker ist. Auch der Titel steht dem in nichts nach und hat in Kombination mit dem Klappentext das Potential ...

Vorab muss ich das grandios gestaltete Cover dieses Buches erwähnen, welches ein totaler Hingucker ist. Auch der Titel steht dem in nichts nach und hat in Kombination mit dem Klappentext das Potential einer wunderbaren Geschichte.

Jedoch währte dieser Ersteindruck bei mir nicht lange. Bereits auf den ersten 100 Seiten verliert sich die Handlung in gesellschaftlichen Belangen aus dem englischen bzw. französischen Bereich des 18./19. Jahrhunderts. Viele Facetten aus jener Zeit werden so detailreich geschildert, dass die eigentliche Handlung nahezu zum Erliegen kommt.

Auch die verschiedenen Charakter wirken sehr blass und unpersönlich. Im Verlauf der Geschichte konnte ich sie kaum noch auseinander halten.

Bei den Kapitelwechseln verändert sich oftmals Ort und Zeitpunkt der Handlung, was sehr komplex wirkt und schwer greifbar ist. Teilweise hatte ich dadurch den Faden der Handlung komplett verloren und musste mich auf den ersten Seiten mancher Kapitel erstmal neu orientieren.

Gegen Ende des Buches nimmt das Thema Zeitreisen und welche Konsequenzen Veränderungen in der Gegenwart auf die Zukunft haben nochmal richtig Fahrt auf. Das Ende ließ jedoch für mich viele Fragen offen.

Insgesamt nur zwei von fünf Sternen von mir.

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Veröffentlicht am 14.04.2024

enttäuschend

Die Crew: Die Rückkehr zum 9. Planeten
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Mein Interesse für das Buch wurde geweckt, da man die Geschichte zu zweit erleben kann, indem man sich gegenseitig vorließt. Dies war für uns etwas völlig Neues und anfangs auch recht spannend.
Hier wird ...

Mein Interesse für das Buch wurde geweckt, da man die Geschichte zu zweit erleben kann, indem man sich gegenseitig vorließt. Dies war für uns etwas völlig Neues und anfangs auch recht spannend.
Hier wird das Potential aber in keinster Weise ausgeschöpft.
Die Handlung schafft es nicht den oder die Leser zu fesseln, da sie fast nur aus Smalltalk besteht und sich in Belanglosigkeiten verliert.
Im Rahmen der Handlung müssen die Charakter Entscheidungen treffen, die den weiteren Verlauf bestimmen. Hier gibt es meist nur einen richtigen Weg, ansonsten endet die Geschichte abrupt und man wird an den Punkt der Entscheidung zurückgeführt. Diese Entscheidungssequenzen wirken willkürlich und nicht nachvollziehbar, daher probiert man sich durch die Wahlmöglichkeiten, bis man zufälligerweise die richtige Auswahl getroffen hat.
Ab der ca. der Hälfte des Buches wurde abgebrochen, da keinerlei Unterhaltungswert vorhanden war.
Daher nur 1 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.04.2024

äußerst unterhaltsam

Der Paria
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Der Auftaktroman „Der Paria“ dreht sich um die Geschichte von Alwyn dem Gesetzlosen und Überlebenskünstler.
Die Geschichte spielt in einer fiktiven und mittelalterlichen Welt, wobei die Fantasyanteile ...


Der Auftaktroman „Der Paria“ dreht sich um die Geschichte von Alwyn dem Gesetzlosen und Überlebenskünstler.
Die Geschichte spielt in einer fiktiven und mittelalterlichen Welt, wobei die Fantasyanteile überschaubar sind. Darunter leidet der Reiz der Handlung jedoch nicht.
Diese ist kurzweilig und flüssig erzählt und nicht unnötig in die Länge gezogen. Ganz dem Mittelalter angemessen, ist die Geschichte durch Gewalt und einen rauen Umgang geprägt.
Mit dem Hauptcharakter Alwyn kann man sich von Anfang an identifizieren. Auch seine Begleiter und Freunde, welche ihm im Laufe seiner Reise über den Weg laufen, wirken sehr lebendig und hinter jedem Charakter verbergen sich individuelle Eigenheiten und eine spannende Geschichte.

Dieses Buch war für mich rundum ein gelungenes Leseerlebnis und ich freue mich auf die Fortsetzung der Reihe.
Gleichzeitig war dies auch mein erstes Buch von Anthony Ryan. Mein Interesse für seine anderen Werke ist auf jeden Fall geweckt.

Dieses Buch ist für alle zu empfehlen, die sich gerne in eine mittelalterliche Welt entführen lassen.

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Veröffentlicht am 14.04.2024

Heldinnen der etwas anderen Art

Die Prinzessinnen: Fünf gegen die Finsternis
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Der geneigte Leser bzw. die Leserin findet sich hier in einer durchs Mittelalter inspirierten Fantasywelt wieder. Hierbei werden die jeweiligen Geschichten der besagten fünf Prinzessinnen erzählt, welche ...

Der geneigte Leser bzw. die Leserin findet sich hier in einer durchs Mittelalter inspirierten Fantasywelt wieder. Hierbei werden die jeweiligen Geschichten der besagten fünf Prinzessinnen erzählt, welche dem goldenen Käfig, der bis dato ihr Leben geprägt hat, entsagen. Jede Geschichte ist dabei grundverschieden.

Die Erzählweise teilt sich auf in Kapitel aus der Gegenwart, in denen Narvila, das neueste Mitglied der Truppe, den Mittelpunkt darstellt und in Kapitel aus der Vergangenheit. Hierbei werden die anderen Prinzessinnen näher beleuchtet sowie bestimmte Schlüsselerlebnisse.

Der Erzählstil bedient sich teil einer sehr direkten und vulgären Sprache. Auch die Kämpfe sind sehr detailliert und blutig beschrieben. Dies alles passt gut in die mittelalterlich angehauchte Welt und bildet ein stimmiges Gesamtbild.

Insgesamt wird hier ein spannendes Abenteuer geboten mit starken weiblichen Charakteren, die sich in einer rauen Umgebung behaupten und ihre jeweilige Bestimmung suchen.
Das Finale war für meinen Geschmack etwas zu abenteuerlich und phantastisch. Daher 4/5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

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