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Veröffentlicht am 20.08.2024

Die Welt der Bibliomantik

Die Spur der Bücher
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Das war das erste Buch von Kai Meyer mit dem ich mich beschäftigt habe.

Die Hörbuch-Version war genial! Ein Sprecher und so viele Stimmen, das war beeindruckend! Es war zwischendurch so facettenreich, ...

Das war das erste Buch von Kai Meyer mit dem ich mich beschäftigt habe.

Die Hörbuch-Version war genial! Ein Sprecher und so viele Stimmen, das war beeindruckend! Es war zwischendurch so facettenreich, der Sprecher verdient hier wirklich einen Orden!

Es geht in dem Buch um die zentrale Figur Mercy Amberdale. Sie wächst bei ihrem Ziehvater Valentine auf, der einen Buchladen besitzt und viel von Bibliomantik versteht, dem Talent, das einige besitzen und u. a. auch Mercy. „Bibliomantik, die: Das Vermögen, mittels eines Buches Magie auszuüben. Dies geschieht, indem der Bibliomant (Buchmagier) ein Seitenherz seines Seelenbuches spaltet.“

Die Story beginnt als Mercy gemeinsam mit Freunden bei der sogenannten Madame Xu einbricht. Sie hat einen Auftraggeber, der er ihr viel Geld bezahlt, das sie wiederum benötigt um ihrem Ziehvater Valentine Medikamente zu besorgen, da dieser sonst stirbt. Bei dem Einbruch müssen ihre Freunde und sie viel erleiden und ihr Freund Grover, zu dem sie sich offenbar hingezogen fühlte, stirbt. Danach gibt sie sich die Schuld an seinem Tod und schwört der Bibliomantik ab, immerhin konnte ihre Gabe das Schlimmste nicht verhindern. Zwei Jahre später ist sie nach wie vor eine Diebin und beschafft für ihre vermögenden Auftraggeber seltene Buchausgaben. Als sie von einem Mord an einem Buchhändler erfährt, der in seinem eigenen Laden verbrannt wurde, ohne dass auch nur ein einziges Stück Papier um ihn herum Feuer fing, ist ihr persönliches Interesse geweckt und sie versucht den Fall zu lösen .Verwickelt sind u. a. auch ihre Freunde Tempest, Philander und seine Schwester Jess.

Das Ganze wird eine ziemliche Verstrickung, sodass man nicht weiß wem man trauen kann und wer hinter den Morden steckt, die nach und nach ausgeübt werden. Mercy muss erkennen, dass sie der Bibliomantik nicht entfliehen kann und sie erfährt wo sie herkommt, wer ihre Mutter ist und wer Valentine wirklich auf dem Gewissen hat.

Mercy selbst ist stur, dickköpfig und vorlaut. Außerdem lässt sie niemanden an sich heran, aber ich fand, dass sie durch ihre alten Freunde Valentine und Philander wieder etwas weicher wird und den Wert der Freundschaft wieder erfährt.

Ich habe es nicht gelesen, sondern gehört und daher möchte ich eine klare Empfehlung für das Hörbuch abgeben, denn es ist so sagenhaft gut gesprochen. Es ist eine Detektivgeschichte, ähnlich wie ein Krimi mit Fantasyelementen und Büchern.

Ich persönlich freue mich auf Teil 2. Das einzige was mich gestört hat, war die Erzählperspektive. Aus der Ich-Perspektive hätte mir die Geschichte besser gefallen, denn so wäre es persönlicher geworden und man hätte mehr Bezug zu den Charakteren gehabt, vor allem zu Mercy selbst.

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Veröffentlicht am 12.08.2024

Noahs Reise durch Europa

You are my Light
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Das Buch ist eine Novelle zur eigentlichen Story "The light ins us" und sie ist so solide wie der Vorgänger.

Die Geschichte beginnt damit, dass Noah im Krankenhaus ist aufgrund seiner häufigen Migräne-Anfälle. ...

Das Buch ist eine Novelle zur eigentlichen Story "The light ins us" und sie ist so solide wie der Vorgänger.

Die Geschichte beginnt damit, dass Noah im Krankenhaus ist aufgrund seiner häufigen Migräne-Anfälle. Da Charlotte endlich wissen will was in Europa passiert ist als Noah ihr allein von Land zu Land gefolgt ist um an ihrer Tournee teilzunehmen. Sie findet in seiner Tasche auf seinem Laptop ein Manuskript und liest es. Das Manuskript thematisiert seinen Leidensweg mit der Blindheit, sein Kennenlernen mit Charlotte und wie sie sich ineinander verlieben. Ebenso beschreibt Noah die Erfahrungen jeder einzelnen Stadt auf seiner Reise durch Europa. Auch hier liest man bereits, dass er oft einen Migräne-Anfall erleidet.

Noah beschreibt sehr gut wie schwierig es für einen Blinden ist sich zurechtzufinden. Allein Flughäfen bereiten schon Schwierigkeiten und der Leser ist immer voller Mitgefühl für ihn. Viele Menschen bieten ihm Hilfe an oder aber er fragt sogar danach. In Amsterdam widerfährt ihm leider nichts Gutes. Er wird leichtsinnig und ist gutgläubig auf Leute zugegangen um auch mal neue Bekanntschaften auf seiner Reise zu schließen und wird dabei übel abgezockt und betrogen. Als ihm dann Margrit hilft, schlöpft Noah aber wieder Hoffnung und diese Begegnung war für den Leser echt schön, weil Noah es wirklich verdiente, dass ihm jemand hilft.

Alles in allem war es wie der Vorgänger nett zu hören, emotional, traurig, aber auch wieder extrem klischeehaft. Die Spice-Szene im Hotel mit der Reaktion der Zimmernachbarn war völliger Schwachsinn und das Happy End war auch wieder etwas drüber.

Der Schreibstil von Emma ist immer wunderbar, aber ich frage mich, ob sie es als Autorin nicht erträgt, wenn ihre Protagonisten am Ende einfach nur zufrieden sind und nicht übertrieben glücklich mit einem Happy End nach dem anderen. Für meinen persönlichen Geschmack ist das immer ein bisschen zu viel.

Wer "The light in us" gelesen hat, sollte sich die dazugehörige Novelle auf jeden Fall einverleiben, da man hier aus Noahs Sicht alles über seine Reise erfährt.

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Veröffentlicht am 09.08.2024

Noah & Charlotte

The Light in Us
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Ich habe sehr viele Emma Scott Bücher gelesen und sie ist eine meiner liebsten Autorinnen, weil ich sie sprachlich herausragend finde. Wahrscheinlich würde ich ihre Geschichten erkennen, selbst wenn ich ...

Ich habe sehr viele Emma Scott Bücher gelesen und sie ist eine meiner liebsten Autorinnen, weil ich sie sprachlich herausragend finde. Wahrscheinlich würde ich ihre Geschichten erkennen, selbst wenn ich nicht wüsste, dass sie sie geschrieben hat.

Sprachlich ist auch diese Story wieder sehr gut, ohne Zweifel. Anfangs war ich von der Idee der Geschichte begeistert, weil sie mich an "Ziemlich beste Freunde" erinnerte. Es beginnt mit dem Prolog, in dem der Journalist und Adrenalinjunkie Noah einen Albtraum hat, der ihn an seinen Unfall erinnert. Er hat für Planet X geschrieben, einem Magazin, das über Extremsportarten berichtet. Um sie besser beschreiben zu können, hat Noah diese Sportarten selbst ausgeübt bis er eines Tages beim Klippenspringen ein schlechtes Timing hatte und auf einen Felsen aufschlug. 12 Tage Koma, anfangs ein kaputtes Bein, unzählige OP´s und zeitweise Sprachverlust später konnte er genesen - nur sein Augenlicht verlor er für immer. Seither muss er leben als Blinder zu leben. Seine Familie versucht ihn zu unterstützen, jedoch vergebens. Er lässt niemanden an sich ran, wird schnell grob und wütend. Der Finanzberater der Familie (Lucien) versucht ihm zu helfen und stellt Assistenten ein, die Noah im Alltag unterstützen sollen, doch er vergrault jeden oder kündigt sie sogar selbst. Irgendwann ist Lucien in einem Café und trifft dort Charlotte, die in einer lauten WG lebt und nicht genug Geld für Miete trotz 2 Jobs aufbringen kann.

Er erkennt, dass sie ein freundlicher und gütiger Mensch ist und bietet ihr die Assistenstelle bei Noah an, nachdem sie ihm erzählt, dass sie Konzertviolinistin ist. Zumindest ist sie außerordentlich talentiert als Geigerin und hat ihr Studium an der Juilliard erfolgreich abgeschlossen, aber als ihr Bruder Chris stirbt, zu dem sie eine enge Bindung hat, kann sie sich nicht mehr aufraffen zu Probespielen zu gehen. Da das Gehalt, das Lucien ihr anbietet, verlockend ist und sie dringend Einkommen benötigt, nimmt sie die Stelle unter der Voraussetzung dort wohnen zu dürfen, an. Auch zu ihr ist Noah ungehobelt und abweisend, aber Charlotte ist stark und direkt, lässt sich nichts gefallen und ist imstande ihre Meinung zu sagen. Noah ist Konter nicht gewohnt und fängt an sie zu respektieren, besonders als er sie Geige spielen hört. Seine Krankheit hat u. a. zur Folge, dass er gelegentlich starke Migräne-Anfälle bekommt. Er benötigt dann starke Medikamente, da es schlimme Folgen nehmen kann. Charlotte hilft ihm als er so einen Anfall erleidet und sie verlieben sich ineinander.

Bis hierhin fand ich alles sehr sehr gut, aber dann wurde es für mich zu vorhersehbar, zu unspektakulär, zu klischeehaft. Ein ungehobelter alter Freund von Noah taucht auf und es ist so offensichtlich was passiert. Das hat mich sehr gestört, ebenso wie das typisch klischeehafte Ende des Buchs.

Aber Lucien war ein Grund weshalb das Buch schön war, ebenso wie Charlotte - ihr starker Charakter hat mir sehr gut gefallen genauso wie Luciens liebevolle Art. Es war schön über eine talentierte Geigerin zu lesen, die an Konzerttourneen teilnehmen soll, weil sie so begabt ist.

Wer sich nicht an Klischee-Lovestories stört und etwas über ausgefallene talentierte, tiefgründige Charaktere lesen will, ist (wie immer bei Emma Scott) ist hier wieder genau richtig. Die Geschichte ist wirklich schön, künstlerisch und mit Worten gemalt. Mich hat auch der Spice gestört, weil es völlig übertrieben dargestellt wurde.

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Veröffentlicht am 03.08.2024

Wenn zwei Welten aufeinanderprallen und sich gegenseitig retten

Weit weg und ganz nah
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Ich hatte fast vergessen wie verdammt wunderbar die Bücher von Jojo Moyes sind, egal ob man sie liest oder hört.

An dieser Geschichte habe ich alles geliebt. ich habe gelacht, schrecklich geweint und ...

Ich hatte fast vergessen wie verdammt wunderbar die Bücher von Jojo Moyes sind, egal ob man sie liest oder hört.

An dieser Geschichte habe ich alles geliebt. ich habe gelacht, schrecklich geweint und bin sehr dankbar für eine Geschichte, die mitten aus dem Leben berichtet.

Es handelt sich hier einerseits um den erfolgreichen Unternehmer Ed, der mit einem Freund eine Softwarefirma gegründet hat, aber aufgrund von Insider-Handels angeklagt und vor Gericht gebracht wird. Gleichzeitig liegt sein kranker Vater im Sterben und er will ihm nicht unter die Augen treten, weil er denkt, ihn zu enttäuschen.

Auf der anderen Seite gibt es Jess, eine Anfang 20-Jährige alleinerziehende Frau mit mehreren Jobs, die alle nicht ausreichen um die monatlichen Ausgaben zu decken. Sie hat mit ihrem Ex Martie eine gemeinsame Tochter, die hochbegabt in Mathe ist und er hat aus einer vorherigen Beziehung Nicki mitgebracht, einen Jungen, der nicht weiß wo er zugehört, sich gern schminkt und dunkel kleidet. Obwohl er nicht Jess` leiblicher Sohn ist, hat sie ihn zu sich genommen und liebt ihn wie er eigenes Kind. Da sie dachte Martie sei krank und psychisch instabil, übernahm sie die volle Verantwortung für die 2 Kinder.

Jess ist als Putzfrau bei Ed angestellt und hält anfangs nicht viel von ihm. Als er eines Abends in einer Bar, in der sie nebenbei auch noch kellnert, zu viel trinkt, bringt sie ihn in einem Taxi sicher nach Hause. Dabei verliert er eine Geldrolle und seinen Firmenausweis und aus ihrer finanziellen Not heraus, steckt sie beides ein. Ihre Familie hat es sehr schwer in ihrer Wohngegend. Nicki wird aufgrund seines "Andersseins" gehänselt und verhauen von Nachbarjungs.

Als ein Lehrer von Tanzie Jess sagt, Tanzie sei hochbegabt und eine Privatschule bietet ihr ein Stipendium an, weil sie so herausragend in Mathe ist, will Jess ihrer Tochter diese Chance gern ermöglichen, aber es scheitert am Geld. Dann ergibt sich die Möglichkeit in Schottland an einer Matheolympiade teilzunehmen und damit das Preisgeld zu gewinnen. Aus Gewissensbissen heraus fährt Ed die Familie zu der Olympiade, weil Jess ihn nicht hängen lassen hat, als er in der Bar zu betrunken war um selbst nach Hause zu fahren. Die Fahrt ist total amüsant, ich musste manchmal so lachen beim Zuhören. Besonders witzig ist der Döner-Moment.

Nicht nur die Kinder sind mit an Bord, sondern auch Norman - Tanzies übergroßer Hund, den sie so sehr liebt.

Die Geschichte ist einfach nur wunderbar. Alle Charaktere sind auf ihre eigene Weise so liebenswert! Dank der Reise schweißen alle irgendwie zusammen. Zwischendurch taucht auch Martie wieder auf, Jess` Ex-Mann und man wird als Zuhörer so verdammt sauer, da sich solche Stories auch im echten Leben häufig genug zutragen. Obwohl Ed im Vergleich zu Jess und ihrer Familie wohlhabend ist, empfinde ich ihn nicht als eingebildet und er behandelt auch niemanden von oben herab. Aber aufgrund dieser Unterschiede überdenkt er seine Lebensweise und kommt zu guten Erkenntnissen über sich selbst.

Ich habe Jess immer bewundert. Obwohl ihrer Familie so viel Schlechtes passiert, ist sie stets so optimistisch und trotz ihres jungen Alters ist sie immer kontrolliert, beherrscht und hat die richtigen Ratschläge für ihre Kinder. Wenn man diese Geschichte hört/liest, merkt man erst einmal über was für Lappalien man sich selbst manchmal beschwert.

Die Geschichte nimmt einen interessanten Verlauf an, teilweise wie erwartet, teilweise nicht.

Als Tanzie von den Nachbarjungs belästigt wird und ihr treuer Hund ihr zu Hilfe kommt, habe ich total geweint. Die Szene war so gut geschrieben, dass es jeder Leser/Zuhörer gut vor Augen haben konnte.

Diese Geschichte ist authentisch, weil es viele Menschen gibt, die kaum Geld haben, weil sie vielleicht in jungen Jahren Fehler gemacht haben, aber sich bemühen mit mehreren Jobs irgendwie ihr Leben und ihre Familie über Wasser halten zu können, während sich das andere Elternteil vielleicht gar nicht um die Kinder kümmert.

Noch dazu ist die Geschichte trotz dieser Ausgangssituationen witzig, authentisch, traurig und augenöffnend erzählt und ich habe es sehr geliebt.

Bitte gebt mir mehr Bücher von Jojo Moyes! Alle, die es noch nicht kennen, obwohl es ja schon älter ist, lest oder hört es. Es ist ganz egal, aber gebt es euch, es ist wunderbar!

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Veröffentlicht am 03.08.2024

Fuck it, verdammt noch mal

Wo ein Fuck it, da ein Weg
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Ich bin zu Beginn nicht so gut in das Buch reingekommen, weil ich all die guten Vorsätze schon einmal gehört und sie mich nie ganz berührt haben. Beispielsweise "Du bist gut so wie du bist", "Du musst ...

Ich bin zu Beginn nicht so gut in das Buch reingekommen, weil ich all die guten Vorsätze schon einmal gehört und sie mich nie ganz berührt haben. Beispielsweise "Du bist gut so wie du bist", "Du musst anderen nichts beweisen, nur dir selbst", bla, bla, bla.

Eine Gruppe junger Menschen macht einen Wanderausflug bis an einen See. Der Anführer der Gruppe ist Paul - er könnte als Therapeut gewertet werden. Diese Menschen sollen im Laufe des Ausflugs erkennen wer sie sind und was sie umtreibt. Paul hilft ihnen dabei ihre Schwächen zu erkennen, zu akzeptieren und aus schlechten Gefühlen gute zu machen. Anfangs fand ich die Anzahl der Leute etwas too much. Der Inhalt wird aus der Sicht von Andrea beschrieben, die zwar auch zur Gruppe gehört, aber ziemlich außen vor und quasi weise ist. Sie ist eher die stille Beobachterin. Ziel ist es, dass der/die Leser/in sich in den Charakteren und Geschichten der Protagonisten wiederfindet. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass man sich auch in mehreren Personen wiedererkennt.

Ab dem Moment, in dem die Leute die Frage "Wer bin ich?" auf kleinen Karten beantworten sollen, hatte das Buch mich aber gepackt und im Laufe des Lesens habe ich entschieden eine 5-Sterne-Bewertung abzugeben, weil ich finde, dass das Buch für jeden Menschen etwas ist. Es ist zeitgemäß und trotzdem zeitlos, denn die Probleme, die die Menschen haben, haben sehr viele Leser*innen auch. Ich habe mir sehr viele Markierungen ins Buch gemacht, weil ich viele Sätze gut formuliert und erkenntnisbringend fand. Mit allen Charakteren konnte ich mich nicht identifizieren, aber mit vielen. Die Leute selbst sind sehr authentisch (nur Paul und Andrea nicht, aber ohne die zwei klappt das Buch wohlmöglich nicht). Es sind viele Wahrheiten in dem Buch zu finden.

"Bescheidenheit wird in unserer Gesellschaft als erstrebenswerte Tugend angesehen."

Mein Favorit in dem Buch war Charly, weil ich mich mit ihr am meisten identifizieren konnte und weil sie impulsiv ist. Sie erklärt ihr eigenes Unglück auch sehr sehr gut.

Generell finde ich die Idee, eine Wanderung in den Wäldern zu machen auch total heilend. Ich glaube, dass es gut tun kann auch einmal rauszukommen. Ich würde mir das Buch immer mal wieder zur Hand nehmen und darin blättern und auch meine Markierungen lesen, weil ich es in jeder Situation angemessen finde und es wirklich gut tut. Man fühlt sich verstanden und nicht allein auf der Welt.

"Manchmal braucht es einen überwältigenden Zusammenbruch um einen überwältigenden Durchbruch zu haben."

Lest es!

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