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Veröffentlicht am 09.03.2025

Max und Marvin machen endlich beruflich gemeinsame Sache

Mörderfinder – Das Muster des Bösen
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Spannend und mit reißerischen Elementen versehen ist auch dieser Max Bischoff-Fall wieder ein interessantes Leseerlebnis.

Eigentlich wollen Max Bischoff und Marvin Wagner ihre neue Detektei WaBi Investigations ...

Spannend und mit reißerischen Elementen versehen ist auch dieser Max Bischoff-Fall wieder ein interessantes Leseerlebnis.

Eigentlich wollen Max Bischoff und Marvin Wagner ihre neue Detektei WaBi Investigations eröffnen, als ein sonderbarer Gast ihnen ein noch unwirklicheres Geschäftsangebot macht. Der Friseur Kai Weinand berichtet den beiden, dass ein 9-jähriger Junge entführt wurde. Er hat als Gefängnisfriseur Kontakt zu einem Häftling, der darum bittet in dieser Sache tätig zu werden. Kurze Zeit später wird der Junge leider tot aufgefunden. Wenig später gibt es eine weitere Entführung. Den beiden wird schnell klar, dass es sich um eine Serie handelt, bei der sie schnellstmöglich handeln müssen.

Max Bischoff ist wie in den vorangegangenen Bänden immer sehr fokussiert auf die eigentliche Arbeit. Dabei vergisst er manchmal sich selbst und hat nun endlich, aber privat sein Glück gefunden. Marvin Wagner ist ein sehr sympathischer, humorvoller und intelligenter Charakter, der immer wieder zu überraschen weiß. Die einzelnen Nebencharaktere sind sehr gut gewählt worden und sorgen für gute Abwechslung beim Lesen.

Sehr spannend und fesselnd ist der Schreibstil des Autors. Im Laufe der Erzählung wird es immer spannender und die Story hat mich in seinen Bann gezogen. Auch wenn der Autor ein zwei Turns eingebaut hat, hätte ich mir fast noch mehr Wendungen gewünscht, wie es in vorangegangenen Bänden öfters der Fall wieder interessant gewählt, das Internet sorgt einfach für Vor- und Nachteile in unserer Gesellschaft. Max Bischoff ist mir ans Herz gewachsen und ich hoffe noch weitere Fälle von ihm lesen zu dürfen.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Casino Royale am Gardasee

Salute - Die letzte Fahrt
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Paul Zeitler ist ein Charakter, den man einfach gernhaben sollte. Er hat sich von seinem alten Leben in München von der Polizei verabschiedet und betreibt sein Café Monaco in Bardolino. Eines Tages wird ...

Paul Zeitler ist ein Charakter, den man einfach gernhaben sollte. Er hat sich von seinem alten Leben in München von der Polizei verabschiedet und betreibt sein Café Monaco in Bardolino. Eines Tages wird er auf eine Leiche aufmerksam gemacht, die leblos im Gardasee herumtreibt. Bald packt Paul wieder das Ermittlergen und er macht dabei einen interessanten Ausflug in die Welt der Bootsbauer mit ihren ganz besonderen Eigenarten.

Als interessanter Charakter neben Paul Zeitler ist Commissario Lanza zu nennen. Bereits im ersten Band musste er Pauls Spürsinn für die richtigen Schlüsse anerkennen. Man hat das Gefühl, dass die beiden unbewusst schon ein sehr eingespieltes Team sind. Was sehr schön daherkommt ist die liebevolle Beschreibung der Landschaft mit ihren facettenreichen Charakteren. Hier kommt einfach Urlaubsfeeling beim Lesen auf.

Die Spannung ist gut temperiert und sorgt für kurzweile beim Lesen. Der Schreibstil des Autors ist humorvoll und sehr gut lesbar. Die Ermittlungen von Paul Zeitler könnten noch etwas mehr ausgeführt werden, da wünsche ich mir im nächsten Band noch mehr Detailtiefe. Aber die vielen schön ausgeführten Beschreibungen der Umgebung von Bardolino mit ihren Persönlichkeiten sorgen für ein rundum schönes Krimierlebnis. Ich bin jetzt schon ein Fan des Cafés Monaco, dem ich als Kaffeeliebhaber so gerne neben dem buchtechnischen auch mal einen persönlichen Besuch abstatten würde.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Der Kampf der Frauen um einen Platz in der Wissenschaft

Weserleuchten
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Zwei Frauen, die um Selbstbestimmung und Freiheit kämpfen und einander zu Freundinnen werden.

Emilie ist Botaniker und Pflanzenforscherin aus ganzem Herzen, sie will die Welt verstehen und legt sehr ...

Zwei Frauen, die um Selbstbestimmung und Freiheit kämpfen und einander zu Freundinnen werden.

Emilie ist Botaniker und Pflanzenforscherin aus ganzem Herzen, sie will die Welt verstehen und legt sehr viel Leidenschaft für ihren Beruf an den Tag. Ihren Mann hat sie verlassen, weil er ihre Beweggründe überhaupt nicht versteht und er zudem dem Alkohol zuspricht. Teilweise kam sie mir ein wenig zu naiv vor, denn sie handelte teilweise sehr weltfremd.

Louise, die Bremer Bürgerstochter, verliebt sich in den falschen Mann. Er spielt ein perfides Spiel mit ihr, in dem er aber nicht alle Spielregel bestimmt, sondern auch eine Marionette seiner Familie ist. Auch ihr fällt es schwer die Regeln, die die Gesellschaft ihr auferlegt zu akzeptieren und ihren eigenen Spielraum zu finden.

Zwei Frauen, die versuchen ihren Weg zu gehen, aber immer wieder von den Männern ausgebremst werden. Fast alle Männer, bis auf eine Ausnahme werden eher negativ dargestellt. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Facettenreichtum und Tiefe der Figuren gewünscht.

Zudem ist der Klappentext vom Verlag sehr unglücklich gewählt, da er nahezu die gesamte Handlung vorwegnimmt. Themen des Romans sind die Flora und Fauna, das Vorbereiten einer Expedition, das Erstellen eines Herbariums. Aber auch Standesdenken, sexuelle Übergriffe und Intrigen sind Themen dieses Romans.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr eingänglich und die Seiten fliegen nur so dahin. Der Bremer-Dialekt der Frauen macht die Dialoge sehr authentisch und lebensnah. Auch die Verhältnisse der armen Bevölkerungsschichten werden glaubhaft beschrieben.

Ein interessanter Roman, der den Kampf der Frauen um ihre Stimme in der Wissenschaft und Gesellschaft zum Thema macht und die Hindernisse und Widrigkeiten aufzeigt.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Der Seeheld Englands

Admiral Nelson – Unter Englands Flagge
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Als sehr informativ, unterhaltend und mit viel Liebe zum Detail über die Schifffahrt habe ich diesen Roman genossen. In dem zweiten Band, der sich von der Zeit von 1797 bis 1805 erstreckt, geht es um erneute ...

Als sehr informativ, unterhaltend und mit viel Liebe zum Detail über die Schifffahrt habe ich diesen Roman genossen. In dem zweiten Band, der sich von der Zeit von 1797 bis 1805 erstreckt, geht es um erneute Bedrohung des vereinigten Königreiches durch das napoleonische Frankreich. Dabei hat Admiral Nelson nicht nur mit schweren Gefechten auf See, sondern auch mit privaten Problemen zu kämpfen. Dieser Kampf um die große Liebe seines Lebens gestaltet sich nicht minder schwieriger als die großen Strategien gegenüber dem imperialistischen Napoleon. Lady Emma Hamilton die Ehefrau des britischen Botschafters von Neapel spielt dabei eine gewichtige Nebenrolle. Ihr Verhalten sorgt dafür, dass der doch sehr “führungsstarke” Admiral gerade im privaten doch teilweise sehr “handzahm” daherkommt. Horatio Nelson macht dabei auch eine Charakterwandlung durch, auch wenn er sein fast schon fürsorgliches Verhalten gegenüber der Besatzung seiner Schiffe meistens beibehält. Er wirkt aber etwas draufgängerischer als in Band 1, was man in einigen Passagen des Romans sehr gut erkennen kann.

Die Spannung ist auch in diesem Roman gut, aber nach meiner Auffassung mit etwas weniger Fortune als im ersten Band. Was sehr imponiert ist die detailreiche Beschreibung der Arbeit auf den Schiffen und den Verhaltensweisen der Mannschaft auf hoher See bzw. in einer Schlacht. Hier hat der Autor sehr detailliert recherchiert und man erhält als lesende Person einen guten Einblick in die damaligen Verhältnisse auf hoher See. Auch die Politik der damaligen Zeit wird sehr gut abgebildet. Der Schreibstil des Autors ist gut beschreibend und sehr gut lesbar. Ein Personenverzeichnis, ein Glossar und eine Bibliografie runden diesen Roman gut ab.

Das Fazit ist positiv. Sehr detailreich mit einer interessanten Nebengeschichte aus dem Privatlebens Horatio Nelsons versehen ist dieser Roman erneut ein Buch, was ich nur jedem empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Was bedeutet Schönheit in schwierigen Lebenslagen?

Und morgen wieder schön
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Ein sehr berührender Roman, der einer stillen Heldin ein Denkmal setzt und Frauen Mut macht.

Amanda ist eine Protagonistin, wie man sie sich nur wünschen kann. Sie geht in die weite Welt hinaus nach ...

Ein sehr berührender Roman, der einer stillen Heldin ein Denkmal setzt und Frauen Mut macht.

Amanda ist eine Protagonistin, wie man sie sich nur wünschen kann. Sie geht in die weite Welt hinaus nach Paris, weil sie den Traum hat, dem Modeschöpfer Karl Lagerfeld die Models zu frisieren. Doch dieser “schiebt” sie zu seinem Freund ab, der ihr erst einmal das Handwerk beibringen soll. Er lässt Amanda nur zusehen und sie wird auf eine lange Geduldsprobe gestellt. Als er immer mehr dem Alkohol zusagt, ergreift sie ihre Chance. Doch Paris ist nicht ihre Erfüllung, die liegt Jahre später in Berlin.

Der Roman unterteilt sich in zwei große Teile einmal Paris (1968-1972) und Berlin (1976-1981). Mir persönlich näher war der Teil in Berlin, ich empfand ihn intensiver und persönlicher. Die Modewelt ist nicht so meins, aber für das Verständnis von Amanda wichtig. Wie begleiten die Hauptfigur durch schwierige Zeiten mit einer einzigartigen Mission. Frauen das Gefühl zu geben schön zu sein, selbst in schwierigsten Zeiten. Der Kampf gegen den Krebs lässt so manche Frau verzweifeln, die Haare fallen aus, selbst die Wimpern existieren nicht mehr. Genau dann ist Amanda da, sie schneidet die Haare so, dass man sie zu einer Perücke verarbeiten kann und pflegt die Haut der Kundinnen.

Ein sensibler Roman der von Tod, Trauer, Verzweiflung aber auch Hoffnung erzählt. Eine Geschichte, die Mut macht und die Schönheit der Frauen, abseits der Laufstege und Modemagazine in den Mittelpunkt stellt. Amanda ist der Friseurmeistern Elisa Leimbach nachempfunden, die genau dies für ihre Kundinnen getan hat. Eine Frau, die verstanden hat, was Schönheit auch in schwierigen Lebenslagen für ihre Kundinnen bedeutet. Ein lesenswerter leiser Roman über eine beeindruckende Frau.

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