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Veröffentlicht am 16.08.2026

Lieber Nachbar schenk mir ein Foto

Salute - Das letzte Foto
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Ein Krimi, der sich mit Humor und Lokalkolorit dem Thema Fotografie widmet. Wirklich unterhaltsam hat der Autor die Welt der Fotografie in einen Lokalkrimi eingebaut.

Die Protagonisten Commissario Lanza ...

Ein Krimi, der sich mit Humor und Lokalkolorit dem Thema Fotografie widmet. Wirklich unterhaltsam hat der Autor die Welt der Fotografie in einen Lokalkrimi eingebaut.

Die Protagonisten Commissario Lanza und der Cafébetreiber Paul Zeitler sorgen dabei wieder für sehr gute Unterhaltung. Lanza wirkt auf den ersten Blick etwas unterkühlt, dennoch zeigt er in manchen Momenten Empathie und Freundlichkeit. Zeitler versprüht eine gewisse Lockerheit, gepaart mit bayerischem Flair. Gerade die geradlinige Figurenzeichnung hat dem Roman wieder viel Tiefe verliehen. Die zahlreichen Nebencharaktere sorgen für Abwechslung beim Lesen.

Besonders gut haben mir Emma Spina, die Enkelin des ermordeten Fotografen, sowie Zeitlers Assistent Emil gefallen. Beide Nebenfiguren sorgen mit ihren eigenwilligen und nicht austauschbaren Charakteren für zusätzliche Abwechslung.

Die Spannung des Romans speist sich aus der Geschichte rund um das Mordopfer, bei dem lange nicht klar ist, was sich in der Vergangenheit alles zugetragen hat. Der Aufbau des Romans ist stringent und hat das Thema Fotografie immer wieder im Blick, das meiner Meinung nach sehr passend in die Handlung eingebaut wurde. Ich habe dabei so einiges an Detailwissen über die Fotografie lernen können.

Der Schreibstil des Autors ist humorvoll, direkt und sehr gut lesbar. Er schafft es immer wieder, mit süffisanten Zwischenelementen dem ernsten Thema eine gewisse Leichtigkeit zu verleihen. Mir hat auch der Anteil der eigentlichen Ermittlungsarbeit am Kriminalfall gut gefallen. War mir dieser in einem der letzten Bände etwas zu gering, gibt es dieses Mal ein gutes Verhältnis zwischen Nebenhandlung und Haupthandlung des Kriminalfalls.

Ein Krimi, der weit mehr ist als ein Urlaubsroman, der aber Lust auf Urlaub am Gardasee und zugleich auf die Fotografie macht. Man sollte nur aufpassen, dass man niemanden fotografiert, der es nicht möchte – sonst könnte das Licht bald ausgehen.

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Veröffentlicht am 16.08.2026

Atmosphärisches Setting mit starken Frauencharakteren

Die Töchter von Zürich
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Ein Roman, der den damaligen Zeitgeist treffend eingefangen hat.

In Zürich im Jahr 1291 stehen Veränderungen an. Buchmaler Betram hat sich nach seinen Abenteuern eigentlich ein ruhiges Leben vorgestellt, ...

Ein Roman, der den damaligen Zeitgeist treffend eingefangen hat.

In Zürich im Jahr 1291 stehen Veränderungen an. Buchmaler Betram hat sich nach seinen Abenteuern eigentlich ein ruhiges Leben vorgestellt, doch die Vergangenheit wirft ihre Schatten voraus. Betram versucht, seine Familie zu beschützen, und macht dadurch leider alles noch schlimmer.

Seine Tochter Hedwig hingegen durchläuft eine Entwicklung, die ich zu Beginn der Geschichte so nicht habe kommen sehen. Betram ist eigentlich ein besonnener Mann, dem seine Familie über alles geht. In seiner Verzweiflung trifft er jedoch eine folgenschwere Fehlentscheidung. Hedwig wiederum entwickelt sich im Laufe der Handlung bemerkenswert weiter und wächst an ihren Aufgaben.

Das gesamte Setting wird von der Autorin sehr atmosphärisch beschrieben. Ich hatte das mittelalterliche Zürich beim Lesen lebhaft vor Augen. Die lebendigen Figuren sowie der sehr ansprechende Schreibstil sorgen für ein interessantes und angenehmes Leseerlebnis.

Auch die politischen Ereignisse hat die Autorin treffend in die Geschichte eingebunden. Die gelungene Verknüpfung von Fakten und Fiktion lässt den Roman authentisch, aber auch nahbar wirken.

Ich habe mit Betram und Hedwig sehr mitgefiebert und war auch mit dem Ende der Handlung zufrieden. Ein schön geschriebener historischer Roman, der weit mehr als nur gute Unterhaltung bietet.

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Veröffentlicht am 16.08.2026

Die Sonnen- und Schattenseiten des Lebens

Tore des Lebens
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Ein Roman, der die Glanzlichter, aber auch die Schattenseiten des Profifußballs mit einer interessanten Geschichte verknüpft.

Im Mittelpunkt der Handlung steht der junge Sven Schütze vom DSC Dollberg, ...

Ein Roman, der die Glanzlichter, aber auch die Schattenseiten des Profifußballs mit einer interessanten Geschichte verknüpft.

Im Mittelpunkt der Handlung steht der junge Sven Schütze vom DSC Dollberg, einem kleinen Dorfverein, der davon träumt, Profifußballer zu werden. Dabei durchläuft er einige Stationen, und der Traum scheint Wirklichkeit zu werden. Doch bald stellt sich die Frage: Ist alles nur ein Traum, oder kann aus einer Träumerei auch ein Albtraum werden?

Sehr gut ist dem Autor die Entwicklung von Sven Schütze gelungen. Vom schüchternen Jungen zu einem von sich selbst überzeugten Kicker, der jedoch zunehmend Probleme mit seinem Charakter bekommt, hat der Autor diese Entwicklung glaubwürdig und sorgfältig konstruiert.

Die Wegbegleiter von Sven sind interessante Figuren, die manchmal jedoch etwas austauschbar wirken. Dennoch verleihen sie der Geschichte zusätzliche Tiefe, und man erhält einen Einblick in das harte Geschäft des Profifußballs.

Der Schreibstil des Autors ist sehr direkt und anschaulich. Manche Sätze bringen die jeweilige Situation messerscharf auf den Punkt und verleihen dem Roman einen besonderen Schliff. Auch wenn sich das Buch in erster Linie an Fußballfans richtet, kann es aufgrund der dargestellten Entwicklungen und Schicksale ebenso gut von Nicht-Fußballfans gelesen werden.

Was für ein Mensch man wirklich ist, lernt man oft erst in besonderen Situationen kennen. Eine eindringliche Geschichte, die zeigt, dass Träume Wirklichkeit werden können, die eigene Wirklichkeit jedoch oft nicht so schön ist, wie man sie sich erträumt hat.

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Veröffentlicht am 16.08.2026

Lesen wie ein Kurztrip nach Sylt

Dieser Sommer auf Sylt
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Dieses Buch war für mich ein wenig wie ein kleiner Kurztrip nach Sylt: Meer, Strand und die Seele baumeln lassen.

Mit Paula hat Rita Fischer eine großartige Protagonistin geschaffen. Ich konnte mich ...

Dieses Buch war für mich ein wenig wie ein kleiner Kurztrip nach Sylt: Meer, Strand und die Seele baumeln lassen.

Mit Paula hat Rita Fischer eine großartige Protagonistin geschaffen. Ich konnte mich mit der Lehrerin sofort identifizieren. Sie packt an und fackelt nicht lange, wenn ihre Hilfe gebraucht wird. Und genau diese Hilfe wird benötigt, als ihre Tante im Krankenhaus liegt. Irgendjemand muss sich schließlich um die Pension kümmern. Doch was Paula in den wenigen Tagen erlebt, wird ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellen. Ihr Bruder Franz ist ebenfalls mit nach Sylt gekommen, doch er trägt zu Beginn noch ein Geheimnis mit sich herum, und der Tierarzt Lasse macht es Paula auch nicht leicht.

Wer einen leichten, unterhaltsamen Roman mit Nordsee-Feeling sucht, sollte unbedingt zu diesem humorvollen Buch greifen. Hier bekommt man direkt Strand- und Meerweh, man hört das Rauschen der Wellen und spürt den Sand zwischen den Zehen.

Aber das Buch hält auch einige Überraschungen für die Leserinnen und Leser bereit. Es geht um einen Neuanfang, das Saisongeschäft auf der Insel und den Mut, sich einer zweiten Chance zu stellen.

Der Roman ist leicht und flüssig geschrieben. Durch einige plattdeutsche Wörter und Phrasen erhält er zudem ein authentisches Flair.

Für mich ist es ein rundum gelungener Roman, den ich sehr gerne gelesen habe, auch wenn recht schnell klar war, wie das Buch am Ende ausgehen würde. Hier hätte ich mir vielleicht noch den einen oder anderen Twist gewünscht.

Nicht nur die perfekte Lektüre für den Strand, sondern auch, um sich im Alltag eine kleine Auszeit am Meer zu verschaffen.

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Veröffentlicht am 16.08.2026

Krimi mit tollem Setting

Mord am Matterhorn
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Ein Kriminalroman, der vor der beeindruckenden Kulisse des Matterhorns spielt und dabei nicht nur einen spannenden Mordfall erzählt, sondern auch die besondere Atmosphäre der Schweizer Bergwelt einfängt. ...

Ein Kriminalroman, der vor der beeindruckenden Kulisse des Matterhorns spielt und dabei nicht nur einen spannenden Mordfall erzählt, sondern auch die besondere Atmosphäre der Schweizer Bergwelt einfängt. Brigitta Winkelried verbindet in „Mord am Matterhorn“ klassische Ermittlungsarbeit mit den zwischenmenschlichen Konflikten einer Gruppe von Freunden, deren gemeinsames Erlebnis zu einer Tragödie wird.

Die Geschichte beginnt mit einer Skitour von sieben befreundeten Sportlern aus Zermatt, die von einem Schneesturm überrascht werden. Als die Rettungskräfte eintreffen, können drei der jungen Menschen nur noch tot geborgen werden. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass nicht alle Opfer dem Unwetter zum Opfer gefallen sind. Kommissar Steinalper nimmt die Ermittlungen auf und stößt dabei auf zahlreiche Spannungen, unausgesprochene Konflikte und persönliche Befindlichkeiten innerhalb der Gruppe. Während die Überlebenden mit Schuldgefühlen, Ängsten und gegenseitigem Misstrauen kämpfen, wird die Suche nach dem Täter immer komplizierter. Als ein weiteres Mitglied der Gruppe ermordet wird, spitzt sich die Lage zusätzlich zu.

Besonders gelungen fand ich die Darstellung der sieben Freunde. Jeder von ihnen bringt eigene Sorgen, Verletzungen und Geheimnisse mit, die nach und nach ans Licht kommen. Dadurch entstehen glaubwürdige Konflikte, die den Kriminalfall zusätzlich bereichern. Gleichzeitig hat Kommissar Steinalper die schwierige Aufgabe, hinter die widersprüchlichen Aussagen und emotionalen Reaktionen der Beteiligten zu blicken. Seine Ermittlungen werden dadurch zu einer echten Herausforderung, da kaum jemand die ganze Wahrheit zu erzählen scheint.

Sehr gut gefallen hat mir auch das Setting rund um Zermatt und das Matterhorn. Die Autorin nutzt die beeindruckende Berglandschaft nicht nur als Hintergrundkulisse, sondern bindet sie aktiv in die Handlung ein. Das Bergflair, die winterliche Atmosphäre und die Gefahren der Natur sind jederzeit spürbar und verleihen der Geschichte eine besondere Stimmung. Gerade die Szenen in den verschneiten Bergen erzeugen eine dichte, teilweise beklemmende Atmosphäre.

Der Schreibstil von Brigitta Winkelried ist angenehm flüssig und direkt. Die Handlung lässt sich sehr gut lesen und verliert sich nicht in unnötigen Details. Stattdessen entwickelt sich die Geschichte kontinuierlich weiter und wird durch mehrere kleinere Wendungen immer wieder interessant gehalten. Die Autorin versteht es, neue Hinweise einzustreuen und die Leserinnen und Leser bei den Ermittlungen miträtseln zu lassen, ohne die Auflösung zu früh preiszugeben.

Die Spannung entsteht dabei nicht nur durch die Suche nach dem Mörder, sondern auch durch die Frage, welche Verbindungen die Opfer tatsächlich miteinander hatten und welche Ereignisse sich vor dem Unglück in den Bergen zugetragen haben. Nach und nach fügt sich das Bild zusammen und führt zu einer schlüssigen Auflösung.

Ein atmosphärischer Krimi mit viel Bergflair, glaubwürdigen Figuren und abwechslungsreichen Ermittlungen. „Mord am Matterhorn“ verbindet spannende Kriminalarbeit mit einer eindrucksvollen Kulisse und bietet unterhaltsame Lesestunden für Freundinnen und Freunde klassischer Kriminalromane.

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