Ein Start Up und die Kirche
Salute - Das letzte GebetEin Krimi, der nicht nur die Kirche, sondern auch das Geschäftsgebaren in Bardolino dieses Mal in den Fokus rückt. Was hat ein junges Start-up mit der Kirche zu tun? Oder gibt es in der Bardolinoer High ...
Ein Krimi, der nicht nur die Kirche, sondern auch das Geschäftsgebaren in Bardolino dieses Mal in den Fokus rückt. Was hat ein junges Start-up mit der Kirche zu tun? Oder gibt es in der Bardolinoer High Society ein Leck? Besonders gut gefallen hat mir die Verzweigung der Story auf verschiedene Persönlichkeiten und Konstellationen, die diesem Krimi eine angenehme Abwechslung in der Erzählung verleiht.
Commissario Lanza ist ein sehr prinzipientreuer Kriminalist, der aber durchaus auch seine menschliche Seite zu zeigen weiß. An seiner Seite steht immer wieder der ehemalige deutsche Kommissar Zeitler, der nun ganz entspannt sein Café „Monaco“ in Bardolino betreibt. Zeitler ist ein humorvoller Geselle, der trotz seines beruflichen Ausstiegs aus dem deutschen Polizeidienst nie ganz von seiner Kriminalspürnase lassen kann. So unterstützt er Lanza immer wieder ungezwungen – was dieser mal mehr, mal weniger bereitwillig akzeptiert.
In diesem Krimi hat Zeitler nicht ganz so viel Anteil an den Ermittlungen wie in den vorherigen Bänden, was mir jedoch durchaus plausibel erscheint. Besonders interessant fand ich die Nebengeschichte rund um ein Start-up, die mich zu einigen Spekulationen verleitet hat. Auf den Täter oder die Täterin bin ich auch dieses Mal nicht gekommen.
Der Schreibstil des Autors ist locker und humorvoll, und ich konnte der Geschichte sehr gut folgen. Die Spannung wird stetig aufgebaut und mündet in einem gelungenen Finale. Ein Krimi aus Bardolino, der sich von den beiden Vorgängern etwas unterscheidet, aber mit einer spannenden Handlung und interessanten Nebenfiguren zu überzeugen weiß.