Zwischen Dämonen, Schmerz und Hoffnung
Kiss of the Broken – Seine Liebe ist ihre VerdammnisIch habe das Finale dieser Dilogie so sehr herbeigesehnt – und dann einfach innerhalb eines Tages inhaliert. The Kiss of the Broken knüpft nahtlos an Band 1 an, inklusive eines kurzen „Was bisher geschah“, ...
Ich habe das Finale dieser Dilogie so sehr herbeigesehnt – und dann einfach innerhalb eines Tages inhaliert. The Kiss of the Broken knüpft nahtlos an Band 1 an, inklusive eines kurzen „Was bisher geschah“, das einen emotional direkt wieder dahin zurückwirft, wo Julia Pauss uns zuletzt zurückgelassen hat.
Und dann geht es ohne Schonung weiter: Nach dem Plottwist aus Band 1 tauchen wir direkt ins Dämonenreich ein – eine brutale, düstere Welt, die nichts beschönigt und einen sofort wieder in ihren Bann zieht.
Während Ren stark mit sich selbst kämpft, zeigt Scar, was wirklich in ihr steckt. Ich mochte sie schon im ersten Band, aber hier? Hier wächst sie über sich hinaus. Ihre Stärke, ihr Mut und ihre Entschlossenheit, für ihre Freunde – und auch für Ren – zu kämpfen, haben mich absolut beeindruckt.
Die Handlung ist intensiv, packend und emotional. Scars Kampf gegen Aurelian, Rens innerer Konflikt und seine Selbstlosigkeit – all das greift perfekt ineinander. Die neuen Charaktere bringen zusätzliche Dynamik rein und treiben die Story nochmal ordentlich voran.
Was dieses Buch für mich besonders gemacht hat, ist diese Mischung: brutal und ungeschönt auf der einen Seite, tiefgründig und berührend auf der anderen. Ich habe die Seiten verschlungen, mitgefiebert – und ja, auch die ein oder andere Träne verdrückt.
Die Wendungen waren stark umgesetzt. Mehr als einmal saß ich da, habe die Seite angestarrt und mir gedacht: „WTF, Julia?! Warum?!“ – und genau das macht es so gut.
Das Ende rundet die Geschichte schließlich perfekt ab. Intensiv, emotional und absolut passend – ein wirklich gelungenes Finale für diese Dilogie.