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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2025

Zwischen Dunkelheit und Tanz

Girls of Dark Divine − Eine Tänzerin. Ein Fluch. Eine verzweifelte Liebe.
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Ein düster-fesselndes Buch, das mit authentischen Figuren, starkem Worldbuilding und einem packenden Schreibstil eine wahre Achterbahn der Emotionen erzeugt.

Schon der Einstieg hat mich sofort gepackt ...

Ein düster-fesselndes Buch, das mit authentischen Figuren, starkem Worldbuilding und einem packenden Schreibstil eine wahre Achterbahn der Emotionen erzeugt.

Schon der Einstieg hat mich sofort gepackt – direkt, ungeschönt und so eindringlich, dass ich sofort mitten in Emberlyns Welt stand. Besonders die Art, wie ihre Gefühle und Gedanken beschrieben werden, hat mich fasziniert und tief berührt. Ember selbst ist für mich eine unglaublich starke, tapfere und aufopferungsvolle Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Auch die anderen Figuren sind authentisch und nahbar gezeichnet – jede auf ihre eigene Weise individuell und lebendig.

Die Marionettes, ihr Fluch und die geheimnisvolle Magie rund um den Tanz haben mich nicht mehr losgelassen. Obwohl das Schicksal dieser Mädchen düster und grauenvoll ist, hat die Geschichte etwas enorm Faszinierendes, das mich Seite für Seite weitergezogen hat. Besonders gelungen fand ich den Kontrast zwischen der brutalen Realität und den sanften, beinahe zarten Momenten mit Ember und ihrem Tanzpartner – eine Verbindung, die unter die Haut geht.

Der Schreibstil war für mich ein großes Highlight: bildlich, detailreich und gleichzeitig angenehm flüssig, sodass ich komplett in dieser Welt versinken konnte. Das Worldbuilding ist stimmig und vielschichtig, die Handlung entwickelt sich mit spannenden Wendungen und hält die Neugier bis zuletzt wach – gerade die Aufdeckung der Ursprünge des Fluchs fand ich faszinierend. Die Option mit zwei verschiedenen Enden hat mich zusätzlich begeistert, weil es das Leseerlebnis einzigartig macht und ich danke KYSS und der Autorin für diese zwei gelungenen Enden.

Fazit: Für mich war dieses Buch eine emotionale Achterbahnfahrt – düster, spannend, gefühlvoll und absolut fesselnd. Ich kann es jedem empfehlen, der Geschichten mit düsterer Magie, starken weiblichen Protagonistinnen und einer sanften Liebesgeschichte liebt und bereit ist, sich dem Bann der Marionetten vollkommen hinzugeben.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Eine Heldin, die bewegt – und eine Welt, die verzaubert

A Forgery of Fate
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Die Autorin entführt in eine Welt, die nicht nur durch ihr stimmiges und detailreiches Setting besticht, sondern auch durch Charaktere, die sofort ins Herz schließen lassen. Im Mittelpunkt steht Tru – ...

Die Autorin entführt in eine Welt, die nicht nur durch ihr stimmiges und detailreiches Setting besticht, sondern auch durch Charaktere, die sofort ins Herz schließen lassen. Im Mittelpunkt steht Tru – eine starke, mutige und selbstbewusste Protagonistin, deren bedingungslose Liebe zu ihrer Familie sie antreibt und nahbar macht. Doch auch die Nebenfiguren bleiben nicht blass, vor allem ihre zwei Schwestern Fal und Nomi.

Besonders hervor sticht Elang, dessen harte Schale, launische Art und sarkastischer Humor nicht nur für Spannung, sondern auch für so manches Schmunzeln sorgen. Shani und die Figuren am Hof runden das Ensemble mit Witz und Lebendigkeit ab.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, bildhaft und atmosphärisch, ohne je ins Überladene zu kippen – Ai’landi und Ai’long entstehen förmlich vor dem inneren Auge und laden zum Eintauchen ein. Die Handlung schreitet in einem ausgewogenen Tempo voran, hält Überraschungen und emotionale Wendungen bereit und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Besonders die Dynamik zwischen Tru und Elang – ein Wechselspiel aus Sarkasmus, unterschwelliger Anziehung und prickelnder Spannung – trägt dazu bei, dass jede Seite Spaß macht.

Alles in allem gelingt hier eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Emotion und Charaktertiefe – ein Buch, das gleichermaßen berührt, nervenaufreibend ist und mit einer wundervoll lebendigen Welt begeistert.

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Zwischen Pflicht und Freiheit

Nightblood Prince
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Der Einstieg in das Buch viel mir nicht schwer. Der Schreibstil ist angenehm leicht lesbar und beschreibt die Welt und die Charaktere detailliert aber nicht überlastet. Das Worldbuilding aus asiatischen ...

Der Einstieg in das Buch viel mir nicht schwer. Der Schreibstil ist angenehm leicht lesbar und beschreibt die Welt und die Charaktere detailliert aber nicht überlastet. Das Worldbuilding aus asiatischen Anklängen, Legenden und Magie fand ich sehr reizvoll.

Im Zentrum steht eine selbstbewusste Protagonistin, die im goldenen Käfig ihrer Prophezeihung lebt. Alles ist für sie festgelegt, doch sie sehnt sich nach Freiheit und Selbstbestimmung – und damit auch nach einem Leben jenseits der Rolle, die man ihr zugedacht hat. Diese innere Zerrissenheit zwischen Pflicht und dem Wunsch, ihren eigenen Weg zu gehen, macht sie zu einer Figur, mit der man sofort mitfühlt. Ihre Entscheidungen wirken nachvollziehbar und echt, sodass man sie nicht nur begleitet, sondern wirklich versteht.

Mir hat zudem gut gefallen, wie hier Themen wie Macht, Hierarchie, Gleichberechtigung und Rollenbilder genannt und hinterfragt werden. Alle Charaktere nehmen in diesen Themen ihre Position ein.

So begegnen wir Siwang, dessen tiefe Hingabe bewegend und tragisch zugleich wirkt. Er verkörpert Treue und Opferbereitschaft, sowohl für Fei wie auch für sein Land - aber er weiß aber auch, dass Liebe nicht erzwungen werden kann. Gerade das macht die Beziehung zwischen ihm und der Protagonistin besonders – geprägt von Respekt, Loyalität und bittersüßer Distanz.

Auf der anderen Seite steht Yexue, geheimnisvoll, tiefgründig und doch überraschend nahbar. Sein Auftreten ist von Ehrlichkeit und Direktheit geprägt, wodurch er sich deutlich von anderen abhebt. In der Spannung zwischen den beiden männlichen Figuren liegt eine der größten Stärken des Romans: Ständig schwankt man zwischen Vertrauen und Zweifel, zwischen Hoffnung und Furcht. Wer ist ehrlich? Wer verbirgt etwas? Wer kämpft wirklich für Fei – und wer verfolgt eigene Ziele? Dieses Wechselspiel treibt die Handlung voran und macht sie nervenaufreibend und fesselnd zugleich.

Die Geschichte erinnert in Teilen an eine düstere Variante von Mulan: Mut, Prophezeiungen und Magie verflechten sich zu einer kraftvollen Erzählung über den Mut, alte Regeln zu brechen und seinen eigenen Weg zu gehen – auch wenn dieser Opfer verlangt.

Als einzige Kritik bleibt zu nennen, dass Feis Gefühlswelt manchmal etwas sprunghaft wirkt – besonders in Bezug auf Siwang. Zunächst löst sie die Verlobung, weil sie frei sein möchte und ihn nicht liebt, später spricht sie jedoch von Liebe und zeigt zugleich auch Zuneigung zu Yexue.

Ein Roman, der nicht nur durch Spannung und Emotionen überzeugt, sondern auch durch seine Fragen nach Freiheit, Liebe und der Last der Verantwortung lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Magie, Geheimnisse und eine unvergessliche Dynamik – ein Roman, der süchtig macht

Glory of Broken Dreams (Devil's Dance 1)
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Bereits auf den ersten Seiten spürt man, dass dieser Roman mehr ist als eine gewöhnliche Fantasygeschichte: Er verbindet ein atmosphärisches Setting, lebendige Figuren und ein Magiesystem, das gleichzeitig ...

Bereits auf den ersten Seiten spürt man, dass dieser Roman mehr ist als eine gewöhnliche Fantasygeschichte: Er verbindet ein atmosphärisches Setting, lebendige Figuren und ein Magiesystem, das gleichzeitig rätselhaft und fesselnd wirkt.

Im Mittelpunkt stehen Charlotte und Willem, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Gerade diese Gegensätzlichkeit sorgt für eine besondere Dynamik, die von Spannung, Nähe und Distanz, aber auch von feinem Sarkasmus und tiefen Gefühlen geprägt ist. Es macht ungemein Spaß, mitzuerleben, wie die beiden einander kennenlernen und sich langsam öffnen, während die Geheimnisse des Hotels nach und nach enthüllt werden.

Das Hotel selbst ist fast wie eine eigene Figur: detailreich, magisch und von einer düsteren, gefährlichen Atmosphäre durchzogen. Anfangs erschließt sich das Magiesystem nicht sofort – was für mich den Reiz noch erhöht hat. Wie kleine Brotkrumen tauchen magische Elemente auf, die einen Seite für Seite tiefer hineinziehen und dazu anspornen, die Geheimnisse hinter Verträgen, Kräften und Verlockungen zu entschlüsseln.

Besonders gelungen fand ich die Erzählweise: Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, zugleich detailreich, sodass man sich mühelos in die Welt hineinversetzen kann. Durch die Nähe zu Charlotte erlebt man ihre Sehnsucht und ihre Gedanken hautnah mit, auch wenn ihr manchmal naives Handeln anfangs ein wenig Kopfschütteln auslöst. Gerade dieser Kontrast macht sie jedoch greifbar und authentisch.

Die Handlung selbst ist voller Wendungen, stetig fließt neue Information ein, die das Gesamtbild erweitert und überraschende Entwicklungen bereithält. Keine Seite wirkt überflüssig, im Gegenteil: Jedes Kapitel bringt neue Spannung und immer wieder unerwartete Akzente. Und als schließlich auch die letzten Puzzleteile zusammenfallen, gelingt dem Roman ein Abschluss, der nicht nur zufriedenstellt, sondern zugleich Sehnsucht nach dem nächsten Band weckt.

Fazit:
Ein magisches, atmosphärisches und emotionales Leseerlebnis, das mit seiner Mischung aus Geheimnissen, einer einzigartigen Magie und der intensiven Beziehung zwischen Willem und Charlotte begeistert – und einen mit einem grandiosen Ende voller Vorfreude auf die Fortsetzung zurücklässt.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Zwischen Herzklopfen und Krankenhausalltag – eine fesselnde Mischung

Love Sick
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Schon die ersten Seiten haben mich sofort in den Bann gezogen – der Einstieg in die Geschichte gelingt spielend leicht, und ich war sofort mitten im Geschehen. Besonders die Dialoge und Schlagabtausche ...

Schon die ersten Seiten haben mich sofort in den Bann gezogen – der Einstieg in die Geschichte gelingt spielend leicht, und ich war sofort mitten im Geschehen. Besonders die Dialoge und Schlagabtausche zwischen Grace und Julian haben mir von Beginn an große Freude bereitet. Sie sind scharfzüngig, unterhaltsam und treiben die Handlung mit viel Witz und Dynamik voran.

Die Figuren sind mir schnell ans Herz gewachsen – auch wenn manche Charaktere, vor allem im ärztlichen Kollegium, bei mir starke Emotionen ausgelöst haben. Ihr Verhalten gegenüber Grace ist nicht nur unfair, sondern teilweise richtig verletzend. Gerade das Leid, das Grace durch haltlose Gerüchte erfährt, hat mir beim Lesen das Herz schwer gemacht. Diese ungerechte Dynamik sorgt dafür, dass man beim Lesen ständig mitfühlt und mitleidet.

Sehr gelungen fand ich auch den Einblick in den Krankenhausalltag. Dieser Teil der Geschichte wirkt authentisch, spannend und gleichzeitig abwechslungsreich – man hat das Gefühl, hinter die Kulissen blicken zu dürfen, was dem Ganzen zusätzlich Tiefe verleiht.

Zentral ist jedoch die besondere Beziehung zwischen Grace und Julian. Anfangs geprägt von Reibung und einer Art Hassliebe, entwickelt sich ihr Miteinander Schritt für Schritt in eine ganz andere Richtung. Besonders schön fand ich, wie subtil die beiden sich annähern – oft sind es die Gedanken, die mehr verraten als die Worte. Diese Entwicklung zu beobachten, hat für mich den größten Lesesog erzeugt.

Auch wenn nicht jede Wendung meinen Geschmack getroffen hat – gerade in Bezug auf einzelne Entscheidungen von Grace, die mich manchmal nur den Kopf schütteln ließen –, so hat mich die Geschichte insgesamt stark berührt. Die Mischung aus emotionaler Nähe, leidenschaftlichen Momenten und dem ernsten Hintergrundthema von Gerüchten und Missgunst macht den Roman sehr intensiv.

Fazit: Ein fesselnder Roman, der mit lebendigen Dialogen, einer spannenden Liebesgeschichte und einem aufwühlenden Setting im Krankenhausalltag überzeugt. Er bringt einen zum Schmunzeln, Mitfiebern und manchmal auch zum wütenden Aufstöhnen – genau die richtige Mischung für alle, die emotionale Geschichten mit Tiefgang lieben.

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