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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2025

Mitten ins Leben, mitten ins Herz

No Cure for Love
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Das Buch war für mich eine durchweg fesselnde Lektüre, die ich kaum aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil war angenehm leicht, flüssig und mitreißend – ich bin förmlich durch die einzelnen Abschnitte ...

Das Buch war für mich eine durchweg fesselnde Lektüre, die ich kaum aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil war angenehm leicht, flüssig und mitreißend – ich bin förmlich durch die einzelnen Abschnitte geflogen. Es fiel mir leicht, in die Geschichte einzutauchen und mich von der Handlung mitnehmen zu lassen.

Besonders gelungen fand ich das Setting: Die Kombination aus Klinikalltag, wissenschaftlicher Forschung und persönlichen Geschichten wirkte durchweg authentisch und realitätsnah. Die verschiedenen Themenbereiche – sei es beruflicher Ehrgeiz, emotionale Herausforderungen oder familiäre Konflikte – wurden sehr gut miteinander verknüpft. Dadurch entstand eine spannende Dynamik, die die Geschichte abwechslungsreich und lebendig machte. Stellenweise war es wirklich eine kleine Achterbahn der Gefühle – mal berührend, mal überraschend, mal nachdenklich stimmend.

Ellen ist selbstbewusst, ambitioniert und durchsetzungsstark. Gleichzeitig zeigt sie in manchen Momenten eine gewisse Impulsivität und dramatische Ader - was einem ein paar Nerven kosten kann. Ihr Verhalten wirkte nicht immer rational, aber dadurch umso authentischer.

Timo war mir anfangs etwas zu überfürsorglich und etwas zu perfekt, doch mit der Zeit wuchs er mir immer mehr ans Herz. Seine höfliche, aufmerksame Art und sein respektvoller Umgang mit Ellen machten ihn zunehmend sympathischer. Besonders schön fand ich die Umkehrung klassischer Rollenbilder – eine karriereorientierte Frau und ein familienorientierter Mann. Diese Konstellation war erfrischend.

Ein kleiner Kritikpunkt wäre für mich die Liebesgeschichte: Sie entwickelte sich etwas zu schnell. Ich hätte mir hier mehr Zeit für die Annäherung und ein langsameres Herantasten gewünscht.

Trotzdem: Insgesamt hatte das Buch sehr viel zu bieten. Die Gegensätze der Figuren – Ellen als zielstrebige Ärztin und Timo als sensibler Familienmensch – machten die Geschichte reizvoll. Es war spannend zu beobachten, wie sich die beiden aufeinander einlassen und voneinander lernen. Die Entwicklung der Handlung blieb bis zum Schluss interessant, und das Bedürfnis, unbedingt wissen zu wollen, wie sich alles entwickelt, war durchgehend da.

Fazit:
Ein emotionaler, unterhaltsamer Roman mit einer gelungenen Mischung aus Beruf, Liebe und Alltag. Mit sympathischen Figuren, einem erfrischenden Rollenwechsel und einem gewissen Sogfaktor. Eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

anders als erwartet

Anima Daemonis
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Cover: Das Cover fand ich sehr ansprechend und toll gestaltet. Auf jeden Fall mal was anderes.



Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig zu lesen und man kommt gut in die Geschichte ...

Cover: Das Cover fand ich sehr ansprechend und toll gestaltet. Auf jeden Fall mal was anderes.



Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig zu lesen und man kommt gut in die Geschichte rein.



Ich fand die Grundidee mit den Dämonen als "die Guten" und die Menschen als "Bösen" super interessant und spannend zu lesen. Auch Änlin, Mephisto und Nepthys waren interessante Charaktere, die ihre Eigenheiten haben und einem manchmal auch etwas nerven, aber dadurch nur authentischer wirken.

Auch das Worldbuilding finde ich gelungen, wie die Hölle aufgebaut ist und was deren Aufgabe ist - wirklich toll geschrieben.



Nachdem der Anfang der Geschichte für mich sehr vielversprechend war, folgte darauf für mich erstmal eine etwas zähere Phase, in der ich das Buch immer mal wieder für eine kurze Pause beiseite gelegt habe. In so einen richtigen Lesefluss bin ich erst nach über der Hälfte gekommen, wo langsam alles zum großen Finale hinlief. Ich fand Änlins Geschichte größtenteils gut zu lesen, auch wenn manche Kapitel wirklich etwas ereignislos bzw. zäh waren. Mephisto hingegen hatte für mich eine sehr passive Rolle, was ich anfangs nicht so ganz nachvollziehen konnte - aber zum Ende hin war es nachvollziehbar.

Das Buch ist definitiv anders, als erwartet - es ist keine typische Romantasy, es geht viel tiefer. Ich muss gestehen, ich hatte einfach andere Erwartungen an das Buch, weshalb es mir wahrscheinlich auch teils so schwer gefallen ist, im Fluss zu bleiben. ABER als mir so langsam klar wurde, dass ich da einfach offener ran gehen muss, habe ich das Potenzial zum Glück noch herauslesen können. Und - ohne zu viel verraten zu wollen - das Ende hat es für mich nochmal richtig rausgehauen, und deswegen sind es letztendlich auch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

gelungene Fortsetzung

Midnight Chronicles - Blutmagie
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Nachdem mich der erste Teil beim zweiten Versuch überzeugen konnte, ist der zweite Band eine gelungene Fortsetzung der Geschichte.
In diesem Band geht es nach Edingburgh und wir erleben die Geschehnisse ...

Nachdem mich der erste Teil beim zweiten Versuch überzeugen konnte, ist der zweite Band eine gelungene Fortsetzung der Geschichte.
In diesem Band geht es nach Edingburgh und wir erleben die Geschehnisse aus der Sicht von Cain und Warden, ehemalige Kampfpartner, bis sie einander so verletzten, dass sich ihre Wege trennten.
Doch die Rückkehr von Isaac, dem Vampirkönig, und der Besuch von Roxy und Shaw bringen die beiden wieder gezwungenermaßen zusammen.
Die beiden Sprecher erzählen die Geschichte sehr angenehm und flüssig. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man einen sehr guten Einblick in die beiden Charaktere und kommt auch langsam dem auf die Spur, was die beiden vor Jahren entzweite. Warden kennt man bereits aus dem ersten Band, hier lernt man ihn noch näher kennen (und lieben). Cain ist eine taffe Bloodhuntress, die sich definitiv nichts sagen lässt. Ich habe beide sehr schnell ins Herz geschlossen.
Die beiden haben von Anfang an eine Dynamik, die immer wieder für knisternde Momente sorgt.
Als die Ereignisse die beiden wieder zusammenführen, begeben sich beide auf die Suche nach Cains verschwundenen Partner und Isaac.
Die Spannung durch die stetige Bedrohung von Isaac, das Verschwinden einiger Hunter und die stetige knisternde Luft zwischen Cain und Warden sorgen für eine flüssige, wendungsreiche Handlung, der man gerne zuhört.

Wie Band 1 auch ist die Story gelungen und dank des Plottwist am Ende habe ich Band 3 direkt angefangen.
Die Idee um die Hunters, das Worldbuilding und die Storyline haben eine Menge Potenzial, dass meiner Ansicht nach noch nicht komplett ausgeschöpft ist. Ich bin gespannt, wie sich das ganze weiterentwickelt und wie letztendlich alles zusammenläuft.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Für jeden, der auf Vampire mit ein bisschen spice nicht verzichten möchte

Immortal with your kiss
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Der Schreibstil ist sehr angenehm, es viel mir nicht schwer, in die Handlung einzusteigen. Mir hat es sehr gefallen, dass nicht erst groß drum rum geredet worden ist, sondern dass man ziemlich direkt in ...

Der Schreibstil ist sehr angenehm, es viel mir nicht schwer, in die Handlung einzusteigen. Mir hat es sehr gefallen, dass nicht erst groß drum rum geredet worden ist, sondern dass man ziemlich direkt in die Handlung und Situation einsteigt.

Die Charaktere sind super interessant gestaltet mit individuellem Charakter, was die Handlung immer am Laufen hält.

Die Handlung ist in einem angenehmen Tempo aufgebaut und hat immer wieder ein paar Wendungen parat, die alles in eine neue Richtung lenken.

Ab und zu erscheint das Handeln von Ella und Maria etwas naiv. Sie lebten ihr Leben lang nach gewissen Prinzipien und plötzlich ist erst Ella und dann auch Maria dazu bereit, alles über den Haufen zu schmeißen - und natürlich geht das schief. Manchmal war mir vor allem Ella etwas zu naiv und stur. Vielleicht ist dies aber auch einfach dem "kurzen" Umfang geschuldet, da musste natürlich alles irgendwie etwas schneller ablaufen. Das ist aber auch meine einzige Kritik.

Ansonsten fand ich die Geschichte sehr angenehm zu lesen und fand, dass trotz der 260 Seiten trotzdem eine gute Tiefe vorhanden war, sodass man die Charaktere verstehen konnte und die Handlung sinnvoll voranschreiten konnte. Es fehlte nicht an Spannung und es war auch eine angenehme Menge an Spice vorhanden, die dem ganzen nochmal das gewisse "Etwas" verliehen hat.



Insgesamt ein gelungenes Buch, das ich jedem empfehlen kann, der gerne eine Vampir-Story mit etwas Spice (und Mord) lesen möchte.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

gelungene Urban-Fantasy

When the Moon touches my Soul
3

Der angenehm leichte Schreibstil macht es einem recht leicht, gut in die Geschichte einzusteigen. Die Charaktere sind toll gestaltet und ich hab den ein oder anderen echt gern gewonnen. Das Setting ist ...

Der angenehm leichte Schreibstil macht es einem recht leicht, gut in die Geschichte einzusteigen. Die Charaktere sind toll gestaltet und ich hab den ein oder anderen echt gern gewonnen. Das Setting ist gelungen und ansprechend. Die Handlung ist wendungsreich und spannend und lässt sich zügig lesen. Trotz des "kurzen" Umfangs geht das Buch gut in die Tiefe und es passiert wirklich viel.

Ab und zu waren manche Handlungen etwas schnell nacheinander, aber trotzdem ließ sich alles angenehm lesen. Auch die Beziehung zwischen Skylar und Ryan kommt nicht zu kurz.

Ich habe das Buch an einem Tag gelesen und es hat mir wirklich Spaß gemacht. Für jeden, der taffe weibliche Protas liebt, ein Fan von Vampiren und Werwölfen ist und gerne Krimis löst, ist das Buch definitiv eine gute Option.



Insgesamt ein gelungenes Buch, dass sich angenehm leicht lesen lässt. :)

Ich bin gespannt auf den nächsten Band.

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