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Veröffentlicht am 21.08.2017

Ein schönes Fantasy - Jugendbuch, was trotzdem an der einen oder anderen Stelle etwas verwirrend war

Das dunkle Herz des Waldes
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Titel: Das dunkle Herz des Waldes
Autorin:  Naomi Novik
Verlag: Cbj
Seitenzahl:576
Preis: 17,99 Euro

Agnieszka wohnt in einem kleinen Dorf, welches von einem Zauberer , dem Drachen, beschützt wird. Doch ...

Titel: Das dunkle Herz des Waldes
Autorin:  Naomi Novik
Verlag: Cbj
Seitenzahl:576
Preis: 17,99 Euro

Agnieszka wohnt in einem kleinen Dorf, welches von einem Zauberer , dem Drachen, beschützt wird. Doch dafür fordert er einen Preis: Alle zehn Jahre nimmt er sich ein Mädchen und schließt es für 10 Jahre in seinem Turm ein. Eigentlich ist es klar, dass der Drache sich für Agnieszkas beste Freundin entscheiden wird. Doch aus einem mysteriösen Grund wählt er nicht sie, sondern Agnieszka...

Mich hat das Cover sofort angesprochen und ich habe mich erst einmal über das Buch informiert, bevor ich es mir kaufen wollte. In einer Rezension wurde mal erwähnt, dass es jemanden an "Die Schöne und das Biest" erinnere.
Dem kann ich leider nicht zustimmen, da es nur kleinste Einstimmigkeiten  gibt.
Beispielsweise habe ich lange auf eine Liebesgeschichte gewartet, die zwar auch kam, aber nur kurz und am Ende des Buches. Es war völlig überraschend und nicht unbedingt das, was ich erhofft habe. 
Der Schreibstil der Autorin ist soweit okay, wobei es oft etwas verwirrend formuliert wurde. 
Die Namen sind, wie man es vielleicht auch schon an der Hauptprotagonistin erkennen konnte, etwas ungewöhnlich und daran muss man sich erst einmal gewöhnen. 
Wie gesagt ist oft etwas überraschend passiert, was ich teilweise auch toll fand, aber andererseits auch nicht, da man gewisse Sachen schon lieber etwas vorhersehen möchte. 
Man sollte vielleicht wissen, dass der Drache ein Zauberer ist, der größtenteils allein in dem Turm lebt und anfangs sehr die Einsamkeit liebt. Er verhält sich kalt und ist nicht im geringsten freundlich zu Agnieszka.
Genauso wie er erlebt auch sie eine riesige Charakterentwicklung. Anfangs war sie sehr zerbrechlich und hat gefühlt immer rumgeheult, was mich echt genervt hat. Trotzdem entwickelt auch sie sich zu einer starken Frau.
Das Ende war mir echt verwirrend und ganz nachvollziehen konnte ich so manche Momente nicht. 

Fazit: Ein schönes Buch für echte Fantasy Fans, aber man sollte keineswegs zu viel von der Geschichte erwarten. Mich konnte es nicht ganz mit sich reißen. 

Veröffentlicht am 15.08.2017

Ein süßer Jugendfantasy Roman

Amrita
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Titel: Amrita - Am Ende beginnt der Anfang
Autorin: Aditi Khorana
Verlag: Dressler 
Seitenzahl: 336
Preis: 17,99 Euro

Prinzessin Amrita liebt ihr Königreich über alles und würde den Tyrannen Sikander ...

Titel: Amrita - Am Ende beginnt der Anfang
Autorin: Aditi Khorana
Verlag: Dressler 
Seitenzahl: 336
Preis: 17,99 Euro

Prinzessin Amrita liebt ihr Königreich über alles und würde den Tyrannen Sikander sogar heiraten, um es zu schützen.
Dann passiert aber ein schreckliches Ereignis und sie ist gezwungen zu fliehen. Sie nimmt das Orakel Thala mit und zusammen machen sie sich auf den Weg zur Bibliothek des Seins ...

Ich muss gestehen, dass mich zuerst das Cover total angesprochen hat und es ist wirklich wunderschön. Die verschiedenen blau Töne bewirken ein Wunder. 
Der Klappentext ist etwas verwirrend, was auch an den Namen liegt. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich allerdings daran, da immer weniger neue Menschen in der Geschichte auftauchen. 
Das Buch beginnt mit der Geschichte von "der Parabel vom Land der Bäume". Das ist wirklich total schön gemacht und man wurde langsam in die Geschichte hinein geführt. 
An der einen oder anderen Stelle war mir der Anfang dann doch etwas zu langsam. 
Als die Flucht dann losgeht ist man manchmal etwas verwirrt, aber beim Weiterlesen legen sich dann die ein oder anderen Missverständnisse. 
Thala war mir bereits sehr schnell sympathisch, allerdings passten manche Worte von ihr nicht ganz zu dem Charakter. Sie war liebevoll und manchmal waren ihre Sätze einfach zu hart. 
Im Laufe der Geschichte erkennt man auch die ersten Fantasy Elemente, wovon man anfangs nichts mit bekommen hat. Teilweise war es mit zum Schluss etwas zu schnell und nicht ganz realistisch. Klar, nichts hier ran ist wirklich realistisch, aber es war mir etwas zu viel Fantasy. 
Als ich bereits die Hälfte der Seiten gelesen habe, hatte ich eine Vorahnung, die sich leider bewahrheitet hat. Das war aber erstaunlicherweise nicht weiter schlimm, denn es gab genug andere Überraschungen, wodurch genug Spannung erzeugt wurde. 
Ich finde es schön, dass dies ein Einzelband ist, obwohl ich mir mehr Bände aus dieser Welt vorstellen kann. 

Fazit: Es ist trotz ein paar Kleinigkeiten ein schönes Jugendfantasy Buch. Die Charaktere waren mir größtenteils alle sympathisch und ich freue mich mehr von der Autorin zu lesen. 

Veröffentlicht am 12.08.2017

Besser als der zweite Band, trotzdem hat es mich nicht vollends überzeugen können.

Goldener Käfig (Die Farben des Blutes 3)
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Titel: Goldener Käfig
Autorin: Victoria Aveyard
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 640
Preis: 23,99 Euro

Nachdem Mare gefangen genommen wurde, sitzt sie in einem Gefängnis von Stiller Steinen. Sie verbringt ...

Titel: Goldener Käfig
Autorin: Victoria Aveyard
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 640
Preis: 23,99 Euro

Nachdem Mare gefangen genommen wurde, sitzt sie in einem Gefängnis von Stiller Steinen. Sie verbringt ihre Zeit an der Seite von Maven, der als König seine Lügen weiter ausbaut. 
Nur so kann er das Volk unter Kontrolle halten. Mare verbricht seelisch an dem goldenen Gefängnis, was Maven um sie beide gebaut hat. Inzwischen arbeitet die scharlachrote Garde weiter...

Ich mochte den zweiten Teil "gläsernes Schwert" wie so viele nicht sonderlich und war als erstes skeptisch, ob ich diesen Teil denn wirklich lesen sollte. 
Anfangs hatte es viel mit dem zweiten Band gemeinsam. Mare hatte wieder diese genervte und total unsympathische Stimmung, was mir echt nicht gefallen hat. Nach einer Zeit verändert sie sich allerdings wieder - zum besseren. Zwar verhält sie sich verwundbarer, aber so gefiel sie mir um Längen besser. 
Der Schreibstil der Autorin ist wie immer flüssig und detailreich. Außerdem fand ich es sehr abwechslungsreich, dass ab und zu auch aus der Sicht von Cameron erzählt wird. Am Schluss verschwindet sie aber etwas aus dem Sichtfeld, was ich etwas schade finde. Sie hat mir oft sogar besser gefallen, als Mare und obwohl sie etwas speziell ist, mochte ich sie am Ende des Buches schon gerne :)
Wie bereits gesagt gefielt mir der Anfang nicht sonderlich, was auch Teilweise daran lag, dass sich die Handlungen sehr gezogen haben, was man vielleicht auch erahnen kann - bei der Zahl an Seiten!
In der Mitte des Buches fängt es aber erst "richtig an" , wenn man das so sagen kann. Mir haben die vielen überraschenden Wendungen gefallen, wobei es auch hier wieder ein paar Stellen gab, wo es sich gezogen hat. 
In der Zeit bei Hofe lernt Mare Maven besser kennen und oft kann man auch verstehen, warum er so gehandelt hat und auch die Geschichte von ihm lernt man kennen. 
Im Laufe des Buches war ich mir bei Cal etwas unentschlossen und mochte ihn manchmal total gerne und andererseits hätte ich ihm am Liebsten eine Backpfeife gegeben, damit er diesen Unsinn lässt. Dies war beispielsweise auch am Ende der Fall. 

Fazit: Der dritte Teil der "Farben des Blutes" Reihe gefiel mir zwar besser, aber trotzdem hat es so die ein oder anderen Schwierigkeiten zwischen mir und der Geschichte gegeben. Ich werde auch den vierten Teil lesen. 

Veröffentlicht am 05.08.2017

Süße Geschichte, die mir aber nicht ganz zugesagt hat.

Mädchenmeute
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Titel: Mädchenmeute
Autorin: Kirsten Fuchs
Verlag: Rowohlt Rotfuchs
Seitenanzahl: 464
Preis: 9.99€

Charlotte und sieben andere Mädchen haben sich bei einem Survivel Camp angemeldet.
Nach einigen Vorfällen ...


Titel: Mädchenmeute
Autorin: Kirsten Fuchs
Verlag: Rowohlt Rotfuchs
Seitenanzahl: 464
Preis: 9.99€

Charlotte und sieben andere Mädchen haben sich bei einem Survivel Camp angemeldet.
Nach einigen Vorfällen entscheiden sie sich abzuhauen und schlagen sich selber in der Wildnis durch. Nun sind sie zwei Wochen frei und können machen, was sie wollen...

Ich muss sagen, dass mich der Klappentext schon sehr an das Buch "Tschick" von Wolfgang Herrndorf erinnert hat. Es hat auch viele Gemeinsamkeiten, nur dass dieses Buch auf Mädchen spezialisiert wurde.
Mein Cover sieht etwas anders aus, als auf dem Bild. Es ist in grün gehalten und ich muss zugeben, dass mir das Cover , was vermutlich die neuere Version ist, besser gefällt. 

Da man die sieben Mädchen sehr genau kennen lernt, hat man so seine Lieblinge. Leider war mir aber keines dieser Mädchen so richtig sympathisch, denn jede hatte so ihre etwas unangenehmen  Macken.
An dem Schreibstil von der Autorin muss man sich erst einmal gewöhnen. Er ist sehr ungewöhnlich und sehr stockend. 
Es ist lustig gehalten, wirkt aber auch etwas verrückt. Es ist mal etwas total anderes und jeder kommt damit unterschiedlich zurecht. Mir gefiel er allerdings leider nicht so, da man nach etlichen Seiten die Lust am Lesen etwas verlor. 
Es gab immer wieder ein paar Höhen und tiefen in dieser Geschichte.

Fazit: Insgesamt erinnert mich das ganze Buch sehr an "Tschick" und wer damit auch nicht so ganz klar kam,  sollte dieses Buch besser aus den Händen legen.

Für verrückte Jugendliche im frühen Alter könnte dieses Buch vielleicht besser geeignet sein, als für mich ;)

Veröffentlicht am 01.08.2017

Mal eine andere Liebesgeschichte :)

Leopardenblut
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Titel: Leopardenblut
Autor: Nalini Singh
Verlag: LYX
Seitenanzahl: 400
Preis: 9.95€

In einer Welt, in der eine Rasse, zu der Sascha gehört, keine Gefühle besitzt, lernt sie den Gestaltwandler Lucas Hunter ...

Titel: Leopardenblut
Autor: Nalini Singh
Verlag: LYX
Seitenanzahl: 400
Preis: 9.95€

In einer Welt, in der eine Rasse, zu der Sascha gehört, keine Gefühle besitzt, lernt sie den Gestaltwandler Lucas Hunter kennen. Sascha versucht ihre Maske aufrecht zu erhalten und dabei kommen sie keinem Geheimnis auf der Spur...

Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen, auch wenn es mich am Anfang etwas irritiert hat.
Es wird kurz erklärt,  wie es so in dieser Welt abläuft und stolpert so ziemlich in das ganze Geschehen hinein.
Sascha lebt so ziemlich in einer "perfekten" Welt und als sie Lucas kennen lernt, gerät alles aus den Fugen.
Ich mochte ihn echt gerne, genauso wie auch Sascha.
Ich fand es schön, dass es nicht nur eine Liebesgeschichte war, sondern auch sehr viel Fantasy darin enthalten war.
Es gibt verschiedene Komponenten, welchen so ziemlich jeden Leser zufrieden stellen müssten.
Ich selbst mag es ja auch recht gerne, wenn dort etwas Humor drin ist :)
Da dies eine Gestaltwandler Geschichte ist, haben die Männer viel "tierisches" im Blut und verhalten sich dem entsprechend auch so. Das mag ich aber eigentlich sogar.
An sich hatte die Handlung auch etwas von einem Krimi, was ich auch nicht schlimm fand. Es gab an vielen Ecken Überraschungen, also ist es nicht "nur" eine Liebesgeschichte, sondern hat auch viel Abwechslung. Man hat schnell eine Vermutung, welche sich bei mir allerdings leider als richtig herausgestellt hatte.
Das Ende war mir aber etwas holprig. Es kam alles viel zu schnell und so richtig detailliert wurde dann auch nicht mehr soo geschrieben.

Fazit: Dies ist mal etwas Anderes: Eine Mischung aus Fantasy und einer Liebesgeschichte. Obwohl ich das Ende etwas schwach fand, werde ich auf jeden Fall die restlichen Bände lesen, da ich die Idee echt gerne mag.