Platzhalter für Profilbild

EngelAnni

Lesejury Profi
offline

EngelAnni ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit EngelAnni über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2025

Einblick in die norwegische Geschichte

Wir sehen uns wieder am Meer
0

In „Wir sehen uns wieder am Meer“ begleiten wir Birgit durch die letzten Kriegsjahre und die ersten Nachkriegsjahre.
Birgit verbringt viel Zeit mit ihrem beiden besten Freundinnen, allerdings trennen sich ...

In „Wir sehen uns wieder am Meer“ begleiten wir Birgit durch die letzten Kriegsjahre und die ersten Nachkriegsjahre.
Birgit verbringt viel Zeit mit ihrem beiden besten Freundinnen, allerdings trennen sich die Wege in den letzten Jahren des zweiten Weltkrieges.
Birgit hat den Verlust eines guten Freundes zu beklagen und bricht von Oslo nach Bodo, ganz im Norden von Norwegen auf. Hier arbeitet ist im Krankenhaus und schließt sich, nachdem sie Lager mit Gefangenen gesehen hat, dem Widerstand an.
Das Buch gibt mir einen guten Einblick in die Geschichte Norwegens, die selbst dort lange nicht behandelt wurde.
Die Geschichte hat mich sehr bewegt, allerdings kann mich der Schreibstil nicht zu 100% überzeugen. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, dass zwischendurch Passagen fehlen. Ich kann es nicht an bestimmten Punkten fest machen, und vom Inhalt fehlt auch nichts.
Trotz dass das Buch der dritte Teil einer Trilogie ist, kann man diesen Teil auch ohne die anderen lesen.
Ich ziehe aufgrund des Schreibstils einen Stern ab, kann dieses Buch aber aufgrund des Inhalts empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.07.2025

Leicht überzogene Geschichte mit wahrem Hintergrund

Der Sommer am Ende der Welt
0

Mir fällt es gerade richtig schwer, diese Rezension zu schreiben. Das Leid der Kinder ist unvorstellbar und es ist auch erschreckend, dass darüber fast immer noch geschwiegen wird und kaum medienwirksame ...

Mir fällt es gerade richtig schwer, diese Rezension zu schreiben. Das Leid der Kinder ist unvorstellbar und es ist auch erschreckend, dass darüber fast immer noch geschwiegen wird und kaum medienwirksame Aufarbeitung erfolgt.
Eva Völler schickt Hanna nach Borkum, um eine Reportage über ein Verschickungsheim zu schreiben, in dem Hannas Mutter 1963 als Kind war. Die Mutter spielt aber keine große Rolle, sondern eher Sabine, die damals auch in dem Heim war und schon etwas älter war. Hanna interviewt sie, damit werden wir auch direkt in das Jahr 1963 geführt und wir erhalten direkten Einblick in die damalige Zeit.
Die verschiedenen Sichtweisen gefallen mir sehr gut. Dadurch, dass Hanna sich noch in den Inselarzt verliebt, wird die ganze schreckliche Geschichte um die Kinder etwas aufgelockert.
Ich habe das Buch verschlungen, der Schreibstil gefällt mir und ich wollte wissen, ob nach so vielen Jahren noch alles aufgeklärt wird.
Allerdings hat mir das Ende nicht so sonderlich gut gefallen, das war mir alles etwas viel. Außerdem hätte die Krankheit von Hanna auch weggelassen werden können, ich finde, die ist nicht entscheidend für die Geschichte.
Für das Ende ziehe ich einen Stern ab, spreche aber eine Leseempfehlung aus. Es ist wichtig, dass dieses Thema mehr in den Fokus rückt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.06.2025

Wem oder was kannst Du noch glauben?

Reset
0

Das Buch fängt sehr spannend an. In der Flugüberwachung tauchen Meldungen auf, dass ein Flugzeug entführt wurde und angeblich in den Flughafen München gelenkt werden soll. Gleichzeitig werden Videoanrufe ...

Das Buch fängt sehr spannend an. In der Flugüberwachung tauchen Meldungen auf, dass ein Flugzeug entführt wurde und angeblich in den Flughafen München gelenkt werden soll. Gleichzeitig werden Videoanrufe getätigt, die aber gefakt sind, weil sie teilweise von Toten kommen.
Nun beginnt die weltweite Zusammenführung von Experten um diese Kriese zu beheben.
Ich finde den Einblick und die Vorstellung, dass wir uns auf keine Technik mehr verlassen können sehr spannend und auch sehr erschreckend. Peter Grandl lässt seine Figuren sehr lebendig werden und auch sehr menschlich. Mir gefallen auch die vielen Absätze und Perspektivwechsel.
Dagegen gefällt mir die Auflösung gar nicht. Ich will nicht zu viel verraten, aber das Einzelschicksal und die Jagd nach gewissen Personen, passt für mich nicht richtig rein und gefällt mir nicht so wirklich.
Daher vergebe ich diesmal nur drei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2025

Am Meer ist es schön – oder doch nicht

Am Meer ist es schön
0

Das Buch „Am Meer ist es schön“ lässt mich schwer beeindruckt und auch sprachlos zurück.
Das Buch spielt in zwei Zeitlinien. Zum einen in 2018. Susanne wir zu ihrer dementen im Sterben liegenden Mutter ...

Das Buch „Am Meer ist es schön“ lässt mich schwer beeindruckt und auch sprachlos zurück.
Das Buch spielt in zwei Zeitlinien. Zum einen in 2018. Susanne wir zu ihrer dementen im Sterben liegenden Mutter gerufen. In einem hellen Moment bitte Susannes Mutter sie um Verzeihung. Und Susanne beginnt erst ihrer Tochter, dann ihren Geschwistern zu erzählen, was 1969 im Verschickungsheim passiert ist. Dies ist die zweite Zeitlinie.
Ich finde es erschreckend, was damals den Kindern in diesen Heimen angetan wurde und trotzdem beeindruckend, wie sie zusammen gehalten haben.
Auch die zweite Zeitlinie gefällt mir gut. Susanne öffnet sich gegenüber ihrer Familie.
Ich konnte dieses Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist spannen geschrieben und alle Figuren toll gezeichnet.
Ich kann dieses Buch absolut empfehlen und vergebe 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2025

Familienzusammenführung nach dem Krieg

Der Kindersuchdienst (Kindersuchdienst 1)
0

Das Buch „Der Kindersuchdienst“ nimmt uns mit ins Jahr 1955. Durch den tollen Schreibstil und die detaillierten Beschreibungen bin ich direkt mit vor Ort. Ich kann mir die Wohnungsnot vorstellen, so dass ...

Das Buch „Der Kindersuchdienst“ nimmt uns mit ins Jahr 1955. Durch den tollen Schreibstil und die detaillierten Beschreibungen bin ich direkt mit vor Ort. Ich kann mir die Wohnungsnot vorstellen, so dass Annegret gezwungen ist, im Schrebergarten zu wohnen. Ich kann mich ebenfalls in ihre Situation als Alleinerziehende hineinversetzen und die Schwierigkeiten, die ihr dadurch entstehen nachvollziehen.
Natürlich ist auch die Arbeit des Kindersuchdienstes eindrücklich beschrieben. Heutzutage kann ich das Internet heranziehen, um Kontakte zu knüpfen und mir Informationen zu besorgen. Aber das war 1955 nicht möglich. Umso beeindruckender finde ich, wie damals gearbeitet wurde und trotzdem so viele Familien wieder zusammengeführt wurden.
Die Figuren sind zum Großteil alle sehr liebevoll gestaltet, nur Charlotte gefällt mir nicht so richtig. Sie kommt aus gutem Hause, fügt sich aber sehr schnell in der „Arbeitswelt“ ein. (Achtung Spoiler) Ihre Entscheidung gegen die Liebe kann ich absolut nicht nachvollziehen, außerdem war mir die Geschichte um ihre Adoption ein bisschen zu viel. Das offene Ende um sie war mir zu vorhersehbar.
Daher ziehe ich einen Stern ab, spreche aber trotzdem eine Leseempfehlung aus.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere