Court of Sun ist ein sehr besonderes Buch, zuerst hatte ich etwas Angst, dass es zu sehr an Reich der Sieben Höfe erinnert, aber das tut es nicht. Gleich zu Beginn wird man in Abriellas Welt gezogen und ...
Court of Sun ist ein sehr besonderes Buch, zuerst hatte ich etwas Angst, dass es zu sehr an Reich der Sieben Höfe erinnert, aber das tut es nicht. Gleich zu Beginn wird man in Abriellas Welt gezogen und fasziniert. Der Autorin ist das Worldbuilding wirklich fantastisch gelungen! Das Zuhause der Diebin, der Palast und die Hütte/ das Haus in dem sie sich später mit Finn und den anderen aufhält, um zu trainieren, ist sehr realistisch und detailliert beschrieben. Es fühlt sich sofort an los wäre man dort und genau das liebe ich besonders an Fantasy Romanen. Die Story fand ich sehr spannend, allerdings fand ich Abriellas Handlungen oft schlecht nachvollziehbar bzw sehr naiv und unüberlegt. Als alles aufgeklärt wurde war ich erstmal sehr geschockt, aber als man sozusagen alle Puzzleteile hatte, war es auch sehr nachvollziehbar. Abriella war mir an sich sympathisch, aber manchmal hat sie mich wirklich sauer gemacht xD Sebastian… naja er war irgendwie zu gut um wahr zu sein und das war wahrscheinlich auch das Problem. An sich wirkt er wie der perfekte Prinz, aber ich fand ihr sehr suspekt. Finn, er war sofort mein Lieblingscharakter, seine Ehrlichkeit, sein Beschützerinstinkt und seinen Ehrgeiz empfand ich als sehr bewundernswert. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und hält auch einen Cliffhanger bereit, was ich echt toll finde, denn ich brauche noch mehr von Court of Sun / Moon.
Insgesamt ein super Roman, eine spannende Geschichte und total zu empfehlen!
Er ist der König der Vampire, sie die Thronerbin des Königreichs Lara. Isolde träumte stets davon, die erste Königin zu sein, die allein regieren würde. Doch um ihr Königreich zu retten muss sie diesen ...
Er ist der König der Vampire, sie die Thronerbin des Königreichs Lara. Isolde träumte stets davon, die erste Königin zu sein, die allein regieren würde. Doch um ihr Königreich zu retten muss sie diesen Traum aufgeben und den Mann heiraten, der vor hat, alle Königreiche zu erobern, König Adrian Aleksandr Vasiliev, der Vampir König. Sie soll mit ihm nach Revekka kommen, das Reich der Vampire, ihre neue Heimat, mit dem Auftrag ihres Vaters, Adrian zu töten. Doch all die Geschichten und vernichtenden Urteile über die Vampire, Hexen und die Vergangenheit fangen an zu wackeln, als Isolde mehr und mehr herausfindet. Und dann ist da noch Adrian, den Mann den sie hassen und töten soll, doch die Anziehungskraft zwischen den beiden macht es ihr nicht leicht…
Die Storyline empfand ich als sehr flüssig, spannend und abwechslungsreich. Die Spannung war nicht erzwungen, wie z.B. zu viele Ereignisse nacheinander, sondern stets ausgeglichen und manchmal unerwartet, also echt super. Die Geschichte der Beiden hat mich sehr gefesselt und ohne die vorgegebenen Abschnitte hätte ich mich nicht bremsen können, das Buch direkt nach dem Erhalt zu verschlingen. Es gibt viele verschiedene Entwicklungen, Änderungen von Sichtweisen, neue Erkenntnisse, unerwartete Wendungen. Dennoch ist die Story nachvollziehbar und ich finde es sehr gut, dass Scarlett St. Clair die Reihe in zwei Bücher geteilt hat, denn auch wenn ich diesen Teil super fand, denke ich das es mit der Handlung aus dem kommenden Teil zu viel gewesen wäre. So ist die Aufregung und Freude auf die Fortsetzung sehr viel größer.
Der Roman ist ausschließlich aus Isoldes Sicht geschrieben, was ich ein wenig schade fand, aber vielleicht ändert sich das noch im zweiten Band? King of Battle and Blood ist sehr flüssig geschrieben und hält einige Überraschungen bereit.
Das Cover ist atemberaubend, passend und einfach wow. Die goldenen Dornen Ranken funkeln wunderschön in der Sonne und die Blumen sind auch echt toll. Ich denke das die Dornen die gefährliche und selbstsichere Kraft/Art von Adrian und Isolde darstellen sollen und die Blumen ihre Liebe, die während des Romanes beginnt, aufzublühen. Der Titel verrät bereits, dass es in diesem Teil darum geht, dass wir Adrian kennenlernen, auch wenn es aus Isoldes Sicht geschrieben ist, im zweiten Band dagegen, denke ich, dass wir noch mehr über Issi erfahren, die Queen of Myth and Monsters.
Zu den Charakteren, Isolde oder auch Issi genannt, ist eine sehr selbstbewusste, stolze, starke aber auch emphatische Person. Sie weiß wie sie sich zeigen will, ist sich ihrer Meinung sicher und ist meist nicht beeinflussbar. Auf den anderen Seite kann sie sich gut in Andere hineinversetzen und verteidigt die, die sie beschützen kann. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings bei ihr, ich verstehe das sie sich alleine im Reich der Vampire fühlt und das es daher leicht ist, Schatten zu sehen, wo eigentlich nur Licht ist. Dennoch gefiel es mir nicht, dass sie bei jedem Gerücht oder einer fragwürdigen Handlung, Adrian sofort misstraut hat. Er hat sich stets bemüht, sie einzuweihen, für sie da zu sein und dafür zu sorgen, dass es ihr gut geht und sie verschließt sich bei jedem Zweifel oder stößt ihn von sich, wenn sie merkt, dass sie seine Nähe genießt.
Adrian, oh, ich hab mich in ihn verliebt. Seine Art, wie er Isolde behandelt, mit seinen Freunden umgeht, wie er herrscht. Ja, in manchen Situation mag er sehr brutal und vielleicht sogar kaltherzig wirken, aber seine Taten haben immer einen gerechtfertigten Grund und dienen entweder dazu, seine Stellung zu festigen, sein Volk zu schützen oder für Issi zu sorgen. Allerdings muss ich kritisieren, dass in ihrer Beziehung für mich nicht wirklich die Bindung erkennbar war. Ja, die körperliche Anziehung war da, aber wann hat sich die psychische entwickelt? Welche zielführende Ereignisse und Momente habe ich verpasst, in denen sie Gefühle aufgebaut haben, durch Gespräche oder romantische Gesten?
Ingesamt hat mir das Buch sehr gefallen und zählt nun zu meinen Lieblingsbüchern (und nein, ich habe keine 20, sondern nun 5). Die Ereignisse waren sehr interessant, spannend und logisch. Auch wenn mir der Aufbau der Beziehung von Adrian und Isolde nicht so ganz zugesagt hat, finde ich, dass sie das perfekte Power-Couple sind und super zusammen passen. Es ist ein super Fantasy Band mit einem tollen Worldbuilding, zum verlieben. Ich freue mich wahnsinnig auf den 2. Teil und bitte, kauft/lest King of Battle and Blood!
Drowning Souls handelt von Sierra und Mitch, die beide als Assistenzärzte im Whitestone Hospital arbeiten. Zu Beginn des Buches ist es sofort spannend, weil der erste Teil, High Hopes, eine offenes Ende ...
Drowning Souls handelt von Sierra und Mitch, die beide als Assistenzärzte im Whitestone Hospital arbeiten. Zu Beginn des Buches ist es sofort spannend, weil der erste Teil, High Hopes, eine offenes Ende hatte, dass hier weitergeführt wird. Die ehrgeizige und fleißige Sierra, die eigentlich niemanden heranlassen möchte, entwickelt sich im Buch besonders stark. Durch den Unfall besucht sie Mitch oft im Krankenhaus, natürlich ohne das er es mitbekommt. Aber Mitch bekommt es mit und er mag sie, dass tut er schon seit dem ersten Tag an dem sie sich begegnet sind und er lässt nicht locker, bis sie es auch bemerkt.
Die Charakter haben mir sehr gut gefallen, wohin Nate im ersten Band eher teilweise unbesiegbar wirkte, ist Mitch sehr offen aber auch emotional. Denn die Narben des Unfalles haben auch ihm zugesetzt und das kann man mit jedem Zweifel auch nachempfinden. Er ist ein sehr liebenswerter und lustiger Charakter, den ich bereits seit High Hopes mochte.
Sierra ist sehr ehrgeizig, doch sie merkt mir der Zeit, dass auch wenn sie die Beste ist, Freunde doch etwas schönes sind. Denn Laura hat sich schon in High Hopes in ihr Herz geschlossen und so einfach lassen sie einander nicht mehr davon kommen. Sierra ist aber auch sehr mitfühlend, clever und ein Herzensmensch. Ja, seit dem Unfall hat sie Albträume und Schuldgefühle gegenüber Mitch, aber mit der Zeit kann er ihr beibringen, dass sie keine Schuld trägt. Mitch bringt Sierra zum Leuchten, hilft ihr, dass an den Platz zu rücken, wo es hingehört, er steht ihr bei, egal wie sehr Sierra sich wehrt.
Dieses Buch ist fantastisch, Sierra und Mitch haben so eine unglaublich tolle und emotionale Geschichte, die ich gerne noch einmal zum Ersten Mal lesen würde. Aber der Roman ist auch spannend und humorvoll, von allem etwas dabei. Dieses Ende ist genauso offen wie im ersten Teil, doch es macht sehr neugierig auf Tough Choices. Insgesamt gefällt mir der 2. Teil der Whitestone Hospital Reihe sogar besser als der Erste.
In Berühre mich. Nicht. startet Sage in Nevada einen Neuanfang, um die Vergangenheit zu vergessen. Doch sie hat kein Geld, keinen Job und keine Freunde dort. Also sucht sie sich einen Job in der Bibliothek ...
In Berühre mich. Nicht. startet Sage in Nevada einen Neuanfang, um die Vergangenheit zu vergessen. Doch sie hat kein Geld, keinen Job und keine Freunde dort. Also sucht sie sich einen Job in der Bibliothek wo sie ausgerechnet mit Luca zusammenarbeiten muss, der durch seinen kräftigen Körperbau und die Tätowierungen genau die Art Mann ist, wovor Sage sich am Meisten fürchtet. Doch bald stellt sich heraus das Luca der Bruder von ihrer neuen und einzigen Freundin in Nevada ist, April. Ihre Freundschaft entwickelt sich recht schnell, auch wenn Sage sich im ersten Band nicht traut, April von ihrer Vergangenheit zu erzählen. Luca hingegen wird Sage gegenüber immer wichtiger und sie findet heraus, dass er gar nicht gefährlich ist, wie zu Beginn dachte.
Zu den Charakteren, mir gefällt die Verbindung die zu jedem Einzelnen aufgebaut wird, besonders April habe ich lieb gewonnen. Sie ist sehr aufgeschlossen und hilfsbereit, außerdem genau die Freundin, die sich jeder insgeheim wünscht.
Luca ist ein sehr spannender Charakter da man erst im Laufe des Buches mit ihm vertraut wird und seine Verhaltensweisen versteht. Doch dennoch ist er mein 2. Liebster Charakter, weil es mich fasziniert wie standhaft er für die einsteht, die er liebt.
Zu Sage hatte ich sofort eine Bindung, ihre Erzählungen, Emotionen und Gedanken haben es mir sehr leicht gemacht, ihr nachzuempfinden. Sie macht in diesem Buch einiges durch, aber ich muss sagen, ich bin „stolz“ auf sie. Ja, zu dem Ende später nochmal, aber an sich stellt sie sich ihren Ängsten und ist bereit, neue Erfahrungen zu machen.
Das Buch ist sehr tiefgründig, aber auch humorvoll, spannend und traurig. Besonders Sage‘s Vergangenheit macht das Buch etwas traurig, aber ich finde das passt. Ich will damit nicht sagen das ich es gut finde das es ihr passiert ist, sondern das ihre Empfindungen und Ängste gut nachvollziehbar sind. Die Storyline fand ich sehr bezaubernd, insbesondere die Entwicklung zwischen Luca und Sage. (Ich fand es ja sehr lustig das zu Beginn die zwei immer wieder kleine Unfälle hatten, wenn sie sich näher kamen). Das Ende ist gut, aber irgendwie auch ärgerlich, ja, es war absehbar das Alan, ihr Stiefvater, der Auslöser ihrer Ängste und das Problem in ihrer Vergangenheit noch präsenter wird, aber ich finde den Schnitt nicht so schön. Aber trotzdem ist das Ende „gut“ gelungen und ich freue mich auf die Fortsetzung :)
In High Hopes wird Laura Assistenzärztin im Whitestone Hospital, in dem damals auch ihre Eltern gearbeitet haben. Schnell merkt sie, dass sie sich zu ihrem Betreuer Dr. Nash Brooks hingezogen fühlt. Auch ...
In High Hopes wird Laura Assistenzärztin im Whitestone Hospital, in dem damals auch ihre Eltern gearbeitet haben. Schnell merkt sie, dass sie sich zu ihrem Betreuer Dr. Nash Brooks hingezogen fühlt. Auch Nash stellt zeitnah fest, dass er sich nicht von ihr fern halten kann, aber was wenn jemand meint er würde Laura gegenüber den anderen Assistenzärzten bevorzugen/ bevorteilen?
Bereits zum Beginn des Buches wird Spannung aufgebaut, als Laura bemerkt, dass ihr 4 jährige Freund ihr seit einer ganzen Weile fremdgeht. Doch zum Glück kann sie nach Phoenix ziehen und im Whitestone Hospital anfangen, doch ihr Einstieg ist nicht gerade einfach, denn Ian, ein Kollege, nervt solange bis sie mit ihm auf ein Date geht, doch zeitnah stellt sich heraus das Ian sich Laura und Nash nicht in den Weg stellen will.
High Hopes hat mich zum Lachen, weinen und schreien gebracht. Der Roman ist sehr abwechslungsreich, emotionsgeladen und auch nervenaufreibend. Denn die Beziehung zwischen Nash und Laura ist nicht gerade einfach entstanden. Zwischen ihrer Zuneigung füreinander stehen viele Unebenheiten, die die zwei zunächst überwunden müssen. Zudem sind beide Ärzte, dadurch müssen diese auch einigen Verlusten gegenüber treten, die auch mich zum weinen gebracht haben.
Allerdings gab es auch viel Humor, besonders die Beleidigungen die Laura parat hatte, haben mich immer ziemlich zum Stutzen und schließlich zum Lachen gebracht.
Was mir nicht so gefallen hat, war das Klischee. Neue Ärztin verliebt sich natürlich in ihren Vorgesetzten bzw Betreuer. Auch das ständige Problem, dass Nash immer wieder einen Rückzieher gemacht hat, weil er Angst hatte vor einer Beschwerde, fand ich nicht toll. Ja, es war berechtigt, aber als man dachte das er darüber hinweg wäre, macht er wieder denselben Fehler, obwohl er, denkt man, es eigentlich besser wissen sollte.
Trotzdem ist dieses Buch wirklich sehr gut, spannend, humorvoll und mitreißend, es ist es definitiv wert gelesen zu werden!