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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2026

Der 15. Fall

Zorn – Die Akte Heinlein
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Bei seiner Gassirunde stolpert Zorn wortwörtlich über eine abgetrennte Hand.
Wem sie wohl gehört? Und ob dieser jemand noch lebt? Ein spannender neuer Fall für Zorn und Schröder.

Zorn erinnert mich an ...

Bei seiner Gassirunde stolpert Zorn wortwörtlich über eine abgetrennte Hand.
Wem sie wohl gehört? Und ob dieser jemand noch lebt? Ein spannender neuer Fall für Zorn und Schröder.

Zorn erinnert mich an meinen eigenen Mann. Jammert und übertreibt immer. Aber genau das macht es so lustig. Wobei man manchmal schon auch Mitleid mit dem armen Mann hat. Wieso hat ihn Ludwig nur so verstümmelt? Und wieso hat Ludwig Spaß daran, dass es Zorn schlecht geht?
Aber nichts destotrotz kann ich Ludwigs Mutter nur beruhigen: Mit ihrem Sohn ist alles in Ordnung. Schließlich handelt es sich hier um einen Thriller und was wäre ein Thriller ohne Leichen und andere schmerzhafte Erfahrungen?
Ziemlich langweilig.
Ludwigs Schreibstil erinnert mich beim Lesen oft, als würde ich einen Bericht lesen. Allerdings liest sich dieser Bericht nicht zäh, sondern flüssig und entlockt dem Leser immer wieder ein Lächeln.
Ich habe noch nicht viele Autoren gelesen, die es schaffen einem Thriller so viel Humor zu verschaffen. Genau DAS macht die Zorn-Reihe aus.
Besonders gut gefiel mir an diesem Fall, dass es ein neues Mitglied im Ermittlungsteam gibt: den Dackel. Man hat ihn genauso wie Zorn und Schröder sogleich ins Herz geschlossen.

Fazit: Ich bin gut unterhalten worden. Für mich war dieser Teil einer der lustigstens.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Welche Ehe ist schon perfekt

Was perfekt war
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Quinn und Graham lernen sich unter ungewöhnlichen Umständen kennen. Doch wie es das Schicksal manchmal so möchte, führen sie schon bald eine Ehe. Eine PERFEKTE Ehe. 8 Jahre lang.
Doch Quinn wünscht sich ...

Quinn und Graham lernen sich unter ungewöhnlichen Umständen kennen. Doch wie es das Schicksal manchmal so möchte, führen sie schon bald eine Ehe. Eine PERFEKTE Ehe. 8 Jahre lang.
Doch Quinn wünscht sich nichts sehnlicher, als Mutter zu werden. Nur klappt das leider nicht. Werden sie diese Herausforderung gemeinsam überwinden? Oder wird ihre Ehe daran zu Grunde gehen?

Was kann eine Ehe alles ertragen?
Diese Frage stellt sich wohl jedes Paar einmal. Früher oder später. Wenn man frisch verheiratet ist, ist es noch ein leichtes zu sagen, man ist immer füreinander da. Man geht GEMEINSAM durch schwierige Zeiten. Doch sind diese Zeiten dann tatsächlich da, zeigt sich erst, wie ernst man diese Worte gemeint hat.
"Du sagst das so, als wäre eine Ehe so was wie ein Hurrikan der Stärke fünf."
"Nicht die ganze Zeit über, das nicht. Aber ich bin davon überzeugt, dass es in jeder Ehe Zeiten gibt, die sich sehr gut mit einem Hurrikan vergleichen lassen. Und ja, ich glaube nicht, dass Ethan und ich diese Zeiten überlebt hätten."

Quinn hat eine sehr realistische Einstellung. Sowohl was ihre Gefühle betrifft, als auch was die von Graham betrifft. Sie schätzt Situationen immer sehr gut ein. In jedem Moment beschreibt sie nicht nur ihre Gefühle dazu, sondern argumentiert auch, warum sie so fühlt. Ich konnte mich richtig gut in sie hineinversetzen. Deswegen hat mich die gesamte Geschichte auch total emotional abgeholt und zurück gelassen. Gott sei Dank kenne ich persönlich das Thema "Ungewollter Kinderwunsch" nicht. Wenn das so wäre, hätte ich dieses Buch mit Sicherheit nicht lesen können. Gerade deshalb fehlte mir hier eine Triggerwarnung.

Graham fand ich an manchen Stellen etwas komisch. Ein Mann ohne viele Worte, total unsympathisch. Lässt seine Frau einfach angelehnt stehen. Und am Ende plötzlich die 180 Grad Drehung. Passte für mich überhaupt nicht zusammen.
Ich hatte nicht das Gefühl, dass ER um die Ehe kämpfen würde.

Trotzdem nahm ich einen seiner Briefe als Inspiration für meinen eigenen Trauspruch.

Fazit: Eine herzzerreissende Liebesgeschichte über die Hochs und Tiefs einer jeden Ehe.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Story so schön wie der Einband

Beneath Broken Skies
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Maddie arbeitet in einem Verlag. Dieser Verlag ist ein Familienunternehmen und legt besonderen Wert auf das optische Aussehen von Büchern. Doch plötzlich erfährt sie, dass ihr Großvater das Unternehmen ...

Maddie arbeitet in einem Verlag. Dieser Verlag ist ein Familienunternehmen und legt besonderen Wert auf das optische Aussehen von Büchern. Doch plötzlich erfährt sie, dass ihr Großvater das Unternehmen verkauft hat. Und der neue Leiter wird niemand anderer sein als Wesley. Ihr ehemaliger bester Freund.


Dieses Buch ist voller Gefühl. Nicht nur voller Gefühl für das Zwischenmenschliche, sondern auch voller Gefühl für Bücher. Noch nie habe ich in einem Buch so viele Textstellen markiert, die ich am liebsten alle zitieren möchte.

Dann habe ich natürlich die Ballettreihe, die erwähnt wird gegoogelt und auch die möchte ich lesen, einfach nur weil sie darin vorkommt.

Dass die Aufmachung des Buches so wunderschön gestaltet ist, passt perfekt zum Inhalt. Nichts anderes wäre diesem Buch gerecht geworden. Ich finde es fast schon schade, dass ich mir nur das eBook gekauft haben, aber, um jetzt mal Maddie zu zitieren:

"Jedenfalls neigen Buchmenschen dazu, Bücher zu sammeln, und wenn es besonders hübsche Exemplare gibt, stellen wir uns auch sieben oder acht Versionen derselben Geschichte ins Regal."

Also spricht nichts dagegen, dass ich mir noch eine gebundene Ausgabe organisiere und sie mir einfach nur zum Anschauen ins Regal stelle.

Maddie redet so liebevoll über Bücher, ich habe so gerne von ihr gelesen. Oft hatte ich sogar das Gefühl sie wäre meine Freundin und tauscht sich gerade im realen Leben mit mir über Bücher aus. Bei ihren Aussagen kam ich ein jedes Mal ins Schmunzeln, weil ich genauso denke und fühle was Bücher betrifft.

Aber natürlich geht es nicht nur um Bücher, es geht auch um die Beziehung zwischen Wes und Maddie. Ich fand das sehr schön, wie sich die beiden wieder langsam näher gekommen sind. Und dann kam das Ende. BAM!

Und ich dachte nur: NEEEEIIIN! Wieso ist es jetzt aus?

Aber es gibt ja noch weitere Teile von Maddie und Wes. Ich kann es kaum erwarten, mehr von ihnen zu lesen. Denn diese Geschichte war einer jenen, bei der man als Leser hoffnungslos hofft, dass sie niemals enden wird.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Eine wunderbare Mutmachgeschichte

Ein komischer Vogel (Ein komischer Vogel, Bd. 1)
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In Frau Amsels Nest liegt plötzlich ein Ei, das ihr gar nicht gehört. Das Ei sieht auch ganz anders aus als ihre eigenen Eier. Doch, da sie die Eier sowieso ausbrüten muss, stört es sie nicht, noch ein ...

In Frau Amsels Nest liegt plötzlich ein Ei, das ihr gar nicht gehört. Das Ei sieht auch ganz anders aus als ihre eigenen Eier. Doch, da sie die Eier sowieso ausbrüten muss, stört es sie nicht, noch ein weiteres Ei zu wärmen. Als dann eines Tages die Amselkinder schlüpfen, sind auch sie ganz aufgeregt, welches Tier wohl in dem roten Ei lebt. Als dann auch die Schale dieses Eis platzt, staunen alle erst einmal. Denn der Vogel sieht ein wenig komisch aus. Ganz anders als alle Vögel zusammen.
Und dann entpuppt er sich auch noch als echter Tollpatsch. Denn er kann weder besonders gut fliegen, noch Würmer fangen.
Trotzdem haben ihn alle gern. Und dann kommt der Tag, an dem auch er zeigen kann, was er kann.

Ich bin sowohl ein Fan von Michael Engler als auch von der Illustratorin Joëlle Tourlonias.
Michael Englers Geschichten sind immer herzerwärmend, geben jedoch trotzdem auch eine kleine Botschaft mit.
In dieser Geschichte wird ein kleiner Drache in einer Vogelfamilie ohne weiteres akzeptiert, obwohl er sogar das Nestchen zerstört. Doch sowohl Frau Amsel, als auch seine Geschwister sind immer an seiner Seite und machen ihm Mut. Sie verstoßen oder verspotten ihn nicht.
Am Ende sind sogar alle ganz stolz auf ihn. Dieses Buch soll jedem Mut machen. Jeder hat andere Talente. Jeder kann etwas anderes besonders gut. Irgendwann wird man sein Können den anderen zeigen können.
Es geht aber auch um Akzeptanz. Wir sollten alle so akzeptieren, wie sie sind, mit ihren Stärken und Schwächen.
Und diese Werte schon unseren Kleinsten mit auf ihren Wegen zu geben, finde ich besonders wertvoll und wichtig.
Dazu finde ich die Illustrationen auch wunderschön gestaltet. Joëlle hält sich hier nicht mit viel Schnickschnack auf. Sie konzentriert sich auf das Wesentliche. So bleibt die gesamte Konzentration an der Geschichte haften. Unsere Kinder werden hier nicht abgelenkt.
Das Zusammenspiel von Tourlonias und Engler ist einfach perfekt!

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Für jung und alt

Der Stoff, aus dem die Dinge sind
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Ein Kinderbuch über Pflanzen.
Allerdings wurde es wirklich super interessant aufbereitet. Und eigentlich wollte ich es meiner Stieftochter zu Ostern schenken, da die Altersempfehlung ab 8 Jahren ist. Jedoch ...

Ein Kinderbuch über Pflanzen.
Allerdings wurde es wirklich super interessant aufbereitet. Und eigentlich wollte ich es meiner Stieftochter zu Ostern schenken, da die Altersempfehlung ab 8 Jahren ist. Jedoch haben meine zwei kleinen Mäuse (5 und 3) dieses Buch total gern. Wir lesen immer nur zwei Pflanzen, da die Aufmerksam dann nachlässt.
Zwar sind die Informationen kurz zusammengefasst, für so einen kleinen Kopf sind da aber ganz schön viele neue Wörter dabei. Zudem geht es auch immer etwas in der Geschichte zurück, damit können Kindergartenkinder noch nicht so viel anfangen.
Aber wie gesagt, sogar für die Kleinen ist es total interessant zu lesen. Es gibt auch oft witzige Infos, wie zb dass man mit Riesenkürbisse Bootrennen fährt.
Uns gefallen aber nicht nur die Informationen, die wir hier bekommen und die sogar für uns Erwachsene echt interessant sind, (sogar mein Mann setzt sich immer zu uns, wenn ich wieder mal eine neue Pflanze vorlese) denn viele Dinge wussten wir selbst noch gar nicht. Uns gefallen auch die bunt gestalteten Seiten sehr. Auf den linken Seiten erfährt man allerhand über die jeweilige Pflanze. Wo kommt sie her, wie hat man sie verwendet, wo kommt sie heutzutage vor?
Die rechte Seite zeigt eine Illustration der jeweiligen Pflanze in groß. Dort wird genau beschrieben wie ihre Blüten aussehen, die Frucht, was daran essbar ist, etc.
Einzig den Titel finde ich persönlich etwas unpassend bzw. irritierend. Ich dachte nämlich ehrlich gesagt, dass jede Pflanze für die Herstellung einer Sache dient. Aber die Kartoffel, der Kürbis, bleibt ein Lebensmittel, wird also nicht in einen Gegenstand eingearbeitet.
Das ist aber schon das einzige, was mich ein wenig gestört hat.

Fazit: Wir sind total begeistert von diesem Buch und können es nur jedem weiterempfehlen, egal ob groß oder klein. Die bunten Seiten machen es sehr anschaulich, sodass sich vor allem Kinder ein gutes Bild von den jeweiligen Pflanzen machen können. 

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