Sehr lesenswert
Noch fünfzig Sommer mehrEleni wuchs bei ihren Großeltern in einem kleinen Dorf in der Bretagne nahe dem Meer auf. Sie spielte, erlebte Abenteuer und verlor in einer Nacht fast ihren besten Freund während ihr Opa bei dessen Rettung ...
Eleni wuchs bei ihren Großeltern in einem kleinen Dorf in der Bretagne nahe dem Meer auf. Sie spielte, erlebte Abenteuer und verlor in einer Nacht fast ihren besten Freund während ihr Opa bei dessen Rettung starb. Das war der erste Knick in ihrem Leben.
Später lernte die Introvertierte Theo kennen. Man erfährt nicht, wie alt Eleni ist. Aber wahrscheinlich ist sie um die dreißig als Theo stirbt. Statt zur Beerdigung zu gehen, zieht sie sich in ihr Waldhaus zurück und will von der Außenwelt nichts mehr mitbekommen. Sie igelt sich ein, zusammen mit ihrem Kaninchen. Und man erfährt in Rückblenden von ihrem Leben als Schülerin, als Partnerin von Theo und versteht sie besser. Vorrangig dreht sich alles um ihre Trauer und wie sie damit fertig wird.
Die Geschichte von Eleni läuft nicht linear ab sondern in Rückblicken und der Gegenwart. In der Gegenwart passiert etwas, das sie aus ihrem Waldhaus raus lockt. Etwas, was an einen Stalker denken lässt, aber es entpuppt sich als etwas ganz anderes. Man erfährt später auch mehr über Theo. Der Roman ist anfangs nicht leicht zu lesen, weil Eleni sich quasi vor den Lesern verschließt. Aber auch das passt, denn Theo ist ja schon gestorben und sie eingeigelt.
Fazit: lesenswert!